Über Sexualität sprechen

Über Sex zu sprechen, fällt mir mit meiner Freundin über Sex zu sprechen viel leichter als mit meiner Frau, it der ich seit bald 65 Jahren erheiratet bin. Denn sie glaubt mir viele Tatsachen nicht und weigert sich, die von mir angebotene Fachliteratur zu lesen.
 
ich konnte noch nie über Sex... bzw sexuelle Wünsche von Angesicht zu Angesicht sprechen... keine Ahnung, da werd ich zum kleinen Mädchen dass keinen Ton rausbringt... wäre also gut wenn mein Gegenüber Gedanken lesen kann...lol

Gilt bei mir im übrigen auch wenn es um Gefühle so im allgemeinen geht... zB wies mir geht, wenn ich angepisst bin... oder ein *ich liebe dich* ist fast unmöglich... ich kann darüber einfach nicht reden... man jammert schließlich nicht... man nervt andere schließlich nicht mit seinen Angelegenheiten... man führt sich ja schließlich nicht wegen Kleinigkeiten auf...

Über sexuelles schreiben klappt... Wharsapp ist mein bester Freund lol... aber Gefühle gehn selbst über Whatsapp nur schwer...
 
Mit meinem Schatzi habe ich von Anfang an sehr offen darüber geredet. Da gibts eigentlich schon lange nicht mehr viel hinzuzufügen und somit reden wir jetzt auch eher nicht gezielt darüber, wir praktizieren einfach :mrgreen:. Wir wissen was wie läuft beim andern und lassen uns treiben beim Treiben.
Gibts da was komplet Neues, würd es eh grad auf den Tisch kommen.

Mit meinen beiden besten Freundinnen red ich auch sehr offen darüber. Sind beide sehr offen. Die eine lebt in ner offenen Beziehung, die andere ist freudige Swingering und vögelt sich freudig durch die Betten. Jo und da gehts schon auch um Vorlieben, was wie welche Praktik warum bevorzugt wird und jo, die Qualität is halt doch auch n Thema...

Ich habe auch drei männliche beste Freunde, mit denen ich sehr offen darüber reden kann. Hmm, wenn ich es mir genau überlege, in meinem engsten Freundeskreis (also die genannten 5 Personen) gibts niemanden, mit dem ich nicht sehr offen über Sex und Sexualität reden könnte. Liegt aber sicher auch daran, dass die einfach alle ein locker offenes Grundgemüt haben und auch drum meine Freunde sind.
 
Ich habe wohl echtes Glück.
Mit meiner Frau rede ich seit 10 Jahren viel über Sex und haben den auch viel. Ernst, oder mit Spass und selten traurig. Aber immer ehrlich undn offen.
Aber ich habe auch das Glück andere Menschen, vorrangig Frauen, zu kenne mit denen ich gut drüber reden kann. Ein paar hier (Bin noch recht neu) und einige in Real. Auch Männer dabei wenn auch weniger.

Die Pornoindustrie dürfte in Männergehirnen viel kaputtgemacht haben. Das ist nicht gut.
Techniken, Leistungen, Abmessungen...das ist leider für viele Männer wichtiger als Gefühle (Was sind gefühle? Hunger?) :)
Somit tuts mir leid wenn jemand nicht drüber reden kann oder niemanden findet dazu.
So long.
LG
 
Ich kann mit Jedem, der mir irgendwie sympathisch ist über Sex sprechen. Ist für mich ein ganz normales Thema wie Mode, Filme, Freizeit, Politik oder sonstwas, ich bin da echt nicht schüchtern 😅

Die Chemie muss halt passen - Alter oder Geschlecht meines Gegenübers sind mir dabei komplett egal. Es ergibt sich einfach ob im Büro, bei Bekannten oder Sonstwem 😊

D.h natürlich nicht, dass ich dadurch auch sexuelles Interesse am Gegenüber habe, für mich ist das schlicht ein normales Thema, das jeden Menschen in irgendeiner Form betrifft.
 
Ich kann mit Jedem, der mir irgendwie sympathisch ist über Sex sprechen. Ist für mich ein ganz normales Thema wie Mode, Filme, Freizeit, Politik oder sonstwas, ich bin da echt nicht schüchtern 😅

Die Chemie muss halt passen - Alter oder Geschlecht meines Gegenübers sind mir dabei komplett egal. Es ergibt sich einfach ob im Büro, bei Bekannten oder Sonstwem 😊

D.h natürlich nicht, dass ich dadurch auch sexuelles Interesse am Gegenüber habe, für mich ist das schlicht ein normales Thema, das jeden Menschen in irgendeiner Form betrifft.
that is because we're all here, aren't we
 
Hi ihr Lieben!

Eh schon alles im Titel und da ich scheinbar nicht ganz alleine bin, mal in die Runde zur Diskussion gestellt.

Ich empfinde es extrem schwer über Sexualität zu sprechen.
Schreiben geht besser, aber auch nicht so richtig gut.
Mit dem von mir primitiv empfunden Vokabular, das irgendwo aus Kategorienbäumen, Dienstleistungsgewerbe kommt, fang ich gar nix an und das verschreckt mich, weil ich es so nicht empfinden kann.

Mit Frauen ist es schwierig zu sprechen (liegt vielleicht an meinem Umfeld/nicht allgemeingültig). Da geht es meistens drum wie gut, schlecht Männer sind, wenn´s tief wird grad noch über die Bestückung. Wirklich drüber reden, wie sie sich dabei fühlen, eher gar nicht. Irgendwie ist es immer heroische Pflichterfüllung oder Männer kleinreden. So richtig lustvoll gar nicht. Fantasien quittieren sie eher mit Kopfschütteln oder Themenwechsel. Da find ich nix.

Mit Männern ist es irgendwie netter, die geben sich aufgeschlossener, wenn sie nicht den Rattenblick kriegen. Dann gruselt es mir und ich mag a nimmer reden. Unterhalten über Sex, heißt nicht dass man mit dem Gesprächspartner ficken sondern reden mag. Somit auch sehr schwierig - wobei hier ein paar nette Jungs sind mit denen man tatsächlich ohne dass es sich unangenehm anfühlt ein oder zwei Kaltgetränke zu sich nehmen kann. :)

Mit dem Partner, ich hatte nur zwei Langzeitpartner, war es in der ersten Beziehung ganz o.k., aber einfach kaum die Zeit da und irgendwann haben wir uns verloren. Der zweite kam anfangs total aufgeschlossen daher und wurde von Monat zu Monat prüder und ich irgendwie immer mehr zur Mama für ihn. Den habe ich eindeutig überfordert. :(

Was ich schön fand war eine Episode, mit dem Kopf an ihn gelehnt und er erzählte mir leise, was wir getan haben, ohne ihn anzusehen konnte ich drüber reden und was ich noch gerne tun würde, und er flüsterte leise zurück - das war sehr, sehr schön - so ging es - aber es dürfte selten sein, oder?

Wie geht es Euch mit dem drüber Reden?

Ich finde es ziemlich schwierig mit Menschen über Sex zu reden, weil:
man entweder komisch angeschaut wird
oder
den Eindruck erweckt, geil zu sein
oder
der/die andere dabei geil wird.
Obwohl es ein Tabuthema ist, kann es doch auch ein Thema sein, dass man ganz normal behandeln kann. Man kann Erfahrungen austauschen und über Vorlieben sprechen. Aber genau das scheint eben nicht so einfach zu sein.

In einer Partnerschaft, denke ich, dass es wichtig ist darüber zu sprechen, was man sexuell möchte oder nicht möchte. Wir sind ja keine Gedankenleser oder Hellseher. Wir können nur vermuten. Und oft wird eben falsch vermutet. Deswegen gibt es auch diese Missverständnisse, weil jemand etwas tut, obwohl es der andere nicht will, weil man denkt, dass er es möchte.
 
Ich glaube ein großer Teil davon liegt in der Erfahrung in der Familie.

Meine Frau hat mir manchmal fast schockiert über die Offenheit meiner Töchter über Fragen und Aussagen ihrer Sexualität mit ihren Partnern berichtet.

Wie ihr das gelungen ist weiß ich nicht. Jedenfalls war die Kommunikation zwischen Ihr und unseren Töchtern im Thema Sexualität sehr offen.

Und das haben meine Töchter in ihre Ehen übernommen, und kommunizieren mit Ihren Männern auch in diesem Thema völlig frei.
 
Wir reden in der Familie auch sehr offen, dennoch gibt es Abgrenzungen.
Sexuelle Wünsche, Erfahrungen etc können wir problemlos austauschen. Schwieriger wirds wenns um Dynamiken die hinter dem sexuellen Verhalten stehn zu reden. Man findet sich rasch in einem Machtkampf wieder oder es ist für einen der beiden Partner verletzend.
Manchmal besteht auch die Gefahr etwas zu zerreden und kommt nicht mehr ins tun. Das sind die gefährlichsten Phasen.
 
Nur den Eingangspost gelesen, an eine Szene aus einem Film gedacht und schon wieder ein breites Grinsen im Gesicht.

Sie: "Darf ich sie mal was fragen?"
Er: "Einfach loslegen. Das wollten sie doch schon die ganze Zeit."
...
Sie: "Das sie so wunderbar zuhören können."
Er: "Ich weiß das ich den Damen gefalle. Deswegen bist du doch auch hergekommen."
Sie: "Was?!"
Er: "Na, dein Kerl und du, ihr geht euch doch auf die Kette. Sowas sehe ich doch mit einem Blick."
Sie: "Was soll das denn jetzt?!"
Er: "Ja hör mal. So läuft das aber nicht. Du kannst doch nicht hier herkommen, mich vollquatschen und dann ist - außer Händchenhalten - nichts gewesen."
Sie: *Schaut entsetzt*
Er: "Ich hab´ seit drei Tagen nicht geacted, das halten meine Drüsen nicht aus."
Sie: *Springt auf und beendet das Gespräch" :schulterzuck::haha:
 
Ein wenig müsste man schon differenzieren. Zunächst einmal über die Veranlassung, mit wildfremden Menschen ausgerechnet über Sex zu sprechen. Die Inhalte wären ja auch sehr verschieden.
Vorlieben, Wünsche und Phantasien halte ich nicht für besonders schützenswerte Daten, also könnte ich es sicherlich jedem erzählen, der es unbedingt wissen wollte und danach fragte. Was ich aber wie, wo und mit wem in der Praxis mache, ist ganz sicher nicht für jedermann bestimmt!
Dann wäre noch die Art des Gesprächs oder Geschreibsel ausschlaggebend. Ein therapeutisches oder pädagogisches Gespräch würde sicherlich ganz anders verlaufen als beispielsweise der erste Kontakt mit einer Person, die mein Interesse geweckt hätte.
Ganz klar ist, dass in einer ernst zu nehmenden Partnerschaft kaum ein Anlass dafür bestehen wird, weil jeder zumeist nach seinen Gefühlen handeln würde. In ganz besonders intimen und glücklichen Momenten würden Fragen oder Wünsche ohne Hemmungen ausgesprochen.
 
Oh den thread kenn i no garnit😅 oder?

Ich dachte du bist in einer beziehung?

ich kann super mit mann und frau über sexuelles sprechen.
 
Hi ihr Lieben!

Eh schon alles im Titel und da ich scheinbar nicht ganz alleine bin, mal in die Runde zur Diskussion gestellt.

Ich empfinde es extrem schwer über Sexualität zu sprechen.
Schreiben geht besser, aber auch nicht so richtig gut.
Mit dem von mir primitiv empfunden Vokabular, das irgendwo aus Kategorienbäumen, Dienstleistungsgewerbe kommt, fang ich gar nix an und das verschreckt mich, weil ich es so nicht empfinden kann.

Mit Frauen ist es schwierig zu sprechen (liegt vielleicht an meinem Umfeld/nicht allgemeingültig). Da geht es meistens drum wie gut, schlecht Männer sind, wenn´s tief wird grad noch über die Bestückung. Wirklich drüber reden, wie sie sich dabei fühlen, eher gar nicht. Irgendwie ist es immer heroische Pflichterfüllung oder Männer kleinreden. So richtig lustvoll gar nicht. Fantasien quittieren sie eher mit Kopfschütteln oder Themenwechsel. Da find ich nix.

Mit Männern ist es irgendwie netter, die geben sich aufgeschlossener, wenn sie nicht den Rattenblick kriegen. Dann gruselt es mir und ich mag a nimmer reden. Unterhalten über Sex, heißt nicht dass man mit dem Gesprächspartner ficken sondern reden mag. Somit auch sehr schwierig - wobei hier ein paar nette Jungs sind mit denen man tatsächlich ohne dass es sich unangenehm anfühlt ein oder zwei Kaltgetränke zu sich nehmen kann. :)

Mit dem Partner, ich hatte nur zwei Langzeitpartner, war es in der ersten Beziehung ganz o.k., aber einfach kaum die Zeit da und irgendwann haben wir uns verloren. Der zweite kam anfangs total aufgeschlossen daher und wurde von Monat zu Monat prüder und ich irgendwie immer mehr zur Mama für ihn. Den habe ich eindeutig überfordert. :(

Was ich schön fand war eine Episode, mit dem Kopf an ihn gelehnt und er erzählte mir leise, was wir getan haben, ohne ihn anzusehen konnte ich drüber reden und was ich noch gerne tun würde, und er flüsterte leise zurück - das war sehr, sehr schön - so ging es - aber es dürfte selten sein, oder?

Wie geht es Euch mit dem drüber Reden?
Komische Sache , früher haben wir locker über alles geredet , aber mittlerweile wird es schwierig.
Als ich sie einmal , nachdem ich meine liebste oral verwöhnt habe, und ich mir ziemlich sicher war das sie gekommen ist, sie nachher danach gefragt habe, kam nur du weißt ich mag nicht über Sex reden .
Gut , wusste ich nicht .
Aber eigentlich ist es mir egal und ich mag gar nicht mehr darüber reden.
So wichtig ist mir Sex ohnehin nicht mehr und so potent daß es schwer wäre alle meine Bedürfnisse auszuleben , bin ich nicht unglücklich.
Wir haben geile Zeiten gehabt, wo wir uns wochenlang fast gegenseitig verschlungen haben.
Dafür schlafen wir mittlerweile eng umschlungen daß habe ich früher nicht gekonnt.
 
Wie geht es Euch mit dem drüber Reden?
Mir fehlt da mittlerweile das Bedürfnis dazu, wenn es außerhalb der Partnerschaft stattfinden soll.
Ich unterhalte mich an und für sich gerne darüber, praktiziere es aber nicht einmal mehr im aktuellen Freundeskreis.
Bei fremden Menschen war das immer lockerer, da kein sexueller Hintergrund vorhanden war oder es mich weniger anzipft hat, wenns ins Tiafe abgeglitten ist.
 
Sex ist ein intimes Thema, was ich zum großen Teil für uns beide bewahren würde. Sicher gibt es mit Freunden hier und ein Thema, wobei es da nicht eher um wirklich eher sensible Details geht, wie man gerne von einer Frau oral verwöhnt werden möchte, also welche Technik die Frau lieber anwenden sollte, sollten eher um grobe Details wie, 90 60 90 wäre wohl perfekt. Und ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber Freundinnen haben unter sich auch ähnliche Themen. Unterschied zwischen blutpenis und Fleischpenis. Was wohl geiler ist ect. Und unterhält man sich sich doch mit einer Frau darüber, dann kommt eh nur dabei raus, dass es nur auf die Technik und die auf die Größe ankommt. Also entweder das oder die Dame ist zu prüde und denkt, man will sich daran nur aufgeilen oder die Dame anmachen.

Also sowas erspare ich mir einfach.

Früher war unser Sex abwechslungsreich und eigentlich erfüllt. Mal ne schnelle Nummer, mal oral beidseitig, mal ans Bett gefesselt, oder einfach mal im Freien. Meine Frau ist eher zurückhaltend und ein Mäuschen. Dennoch haben wir uns gegenseitig immer zumindest kleine Wünsche erzählt, wenn besonders gut war oder eher nicht. Aber das Thema sextoys fehlte mir total. Irgendwie hatte ich Hemmungen und anstatt zu reden, habe ich sie mit einem Vibrator überrascht. Der Schuss ging total nach hinten los. Sie dachte ich hätte so meine Zweifel, dass ich ihr reichen würde und ich stand im Regen.
Das Teil verschwand für etwa 4 Jahre, sie setzte die Pille ab und wie bekamen Kinder. Sex gab es recht wenig und eines Tage packte mich der Mut. An einem abend lagen wir arm in arm da und ich fing an, ihr im Prinzip zu offenbaren, wie und was ich beim sex spüre. Was mich an acht und warum. Z. B. wie ich es genießen würde, sie mit einem Spielzeug zu verwöhnen. Letztendlich hat sie gemerkt, dass es tatsächlich ein Wunsch meinerseits ist und das Ziel einfach ist, dass beide glücklich sind. Das brachte extrem viel. In manchen Sachen ist sie deutlich besser geworden. Oralsex ist viel schöner, Spielzeug ist fast immer dabei und unsere Höhepunkte sind ganz anders. Ich habe ich auch offenbart, dass ich mir auch lack und Leder vorstellen kann. Davon war sie bisher eher nicht so sehr begeistert. Dennoch hat sie sich Kleider aus ähnlichem Material zugelegt und sie trägt die Sachen gern. Das wäre früher eher undenkbar. Dennoch gewisse Phantasien bleiben nur in meinem Kopf. 3er MFF - das weiß ich 100 pro, dass das nie funktionieren würde. Und es ist schön, wenn man auch mal träumen kann. Und das nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann, ist mir auch klar.

Also über sex mit dem Partner reden, auf jeden Fall. Mit anderen über Sex zu reden, ist mit meinem umfeld eher umsonst.
 
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