Über Sexualität sprechen

Über Sex reden egal ob mit neuer Bekanntschaft...dem fixen Partner....einen platonischen Freund oder mit Freundinnen...
Von Angesicht zu Angesicht oder auch schriftlicher Natur, in keinster Weise ein Problem.

Gleichaltrig nicht. Da hast Du recht.
Wenn der Freundeskreis über mehrere Generationen geht, wird es finde ich schwierig. Wobei die richtig älteren Herrschaften, da doch sehr überraschen können, wenn sie denn bereit sind ihr Nähkästchen zu öffnen. ;)

...bei weitaus jünger wiederum, bin ich vorsichtig. Es ist irgendwie ein Vorgreifen, wo ich mir überlege ob es gut ist oder eher nicht.
Entwicklungshilfe auf mehreren Gebieten, war nicht immer das Gelbe vom Ei. :D
 
Da geht es meistens drum wie gut, schlecht Männer sind, wenn´s tief wird grad noch über die Bestückung. Wirklich drüber reden, wie sie sich dabei fühlen, eher gar nicht.

Fällt mir auch oft auf, wenn Frauen mit Frauen über Sex reden geht es meistens um jammern. Lustigerweise hab ich gehört, dass Männer bei dem Thema gegenüber Männern meistens prahlen.

Mit Männern tu ich mir meistens auch leichter, aber auch eher mit wechselndem Erfolg. Wie du schreibst nehmen viele Offenheit dann als Geilheit an und verhalten sich entsprechend. Aber ab und zu schafft man es echt mal, dass sich beide öffnen, das ist dann richtig schön.

Deshalb find ich es eigentlich auch ganz interessant in so einem Forum zu lesen und zu schreiben.
 
In meinem Freundes- bzw. Bekanntenkreis gibt es drei Personen (Männer) mit denen man komplett offen darüber sprechen kann. Bei den anderen Personen scheint es zu sehr ins persönliche zu gehen oder es ist ihnen peinlich darüber zu sprechen was ihnen z.b. gefallen würde, aber noch nicht ausprobiert haben. Bei den Gesprächen geht es auch nicht um's Prahlen oder die Qualität der Frau im Bett (das hängt halt auch oft mit einem selbst zusammen), sondern um einen einfachen Austausch.
 
So richtig lustvoll gar nicht. Fantasien quittieren sie eher mit Kopfschütteln oder Themenwechsel. Da find ich nix.

Das ist mir bei Frauen auch aufgefallen. Meine ältere Partnerin ( Jahrgang 1971 ) hatte super Fantasien, man konnte über alles reden, sie kam mit Ideen, ein Himmelreich. Meine aktuelle Partnerin ( 1981 ) überhaupt nichts, war wie bei dir, Ophira, zuerst aufgeschlossen und dann immer mehr nichts und keine Gedankenwelt. Phantasielosigkeit geht bei mir überhaupt nicht. Deswegen hat sie mir auch vorgeschlagen offiziell Freundinnen zu haben ( finde ich aber nicht gut, ich will in einer Partnerschaft das Ganze und nicht einfach nur außer Haus vögeln gehen, was soll denn das? Wenn das Ganze aber nicht bald möglich wird, war's das für sie aber auch demnächst ).

Die Phantasielosigkeit könnte auch mit der psychischen Entwicklung und der Manifestation der Gedankenwelten im Gehirn zu tun haben. Wenn ich z.b. nie ein erotisches Buch lese oder Sexfilme ansehe, mich mit anderen austausche, wie soll man dann auf Ideen kommen. Man muss auch wollen. Und wenn dann im Gespräch schon abgewunken wird, weiß ich schon, so ist das keine Partnerin für mich ( Ausnahmen bestätigen die Regel, aber man merkt das doch recht schnell ).

Und mit anderen darüber reden, mache ich gerne, aber ist kompliziert, da muss man schon die richtigen Gesprächspartner finden, das ergibt sich eher zufällig, zb. letztens mit einer 21-jährigen netten Austausch bei einem Freund über Fuß-Fetische gehabt. Da hat man aber auch klar gemerkt, dass Phantasie auch Praxis braucht :)


Ich kann die Bücher von Nancy Friday als Gedankenanstoß empfehlen:

Die sexuellen Phantasien der Frauen
und
Die sexuellen Phantasien der Männer

Wenn jemand gar nicht so auf den Weg kommen mag:)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hi ihr Lieben!

Eh schon alles im Titel und da ich scheinbar nicht ganz alleine bin, mal in die Runde zur Diskussion gestellt.

Ich empfinde es extrem schwer über Sexualität zu sprechen.
Schreiben geht besser, aber auch nicht so richtig gut.
Mit dem von mir primitiv empfunden Vokabular, das irgendwo aus Kategorienbäumen, Dienstleistungsgewerbe kommt, fang ich gar nix an und das verschreckt mich, weil ich es so nicht empfinden kann.

Mit Frauen ist es schwierig zu sprechen (liegt vielleicht an meinem Umfeld/nicht allgemeingültig). Da geht es meistens drum wie gut, schlecht Männer sind, wenn´s tief wird grad noch über die Bestückung. Wirklich drüber reden, wie sie sich dabei fühlen, eher gar nicht. Irgendwie ist es immer heroische Pflichterfüllung oder Männer kleinreden. So richtig lustvoll gar nicht. Fantasien quittieren sie eher mit Kopfschütteln oder Themenwechsel. Da find ich nix.

Mit Männern ist es irgendwie netter, die geben sich aufgeschlossener, wenn sie nicht den Rattenblick kriegen. Dann gruselt es mir und ich mag a nimmer reden. Unterhalten über Sex, heißt nicht dass man mit dem Gesprächspartner ficken sondern reden mag. Somit auch sehr schwierig - wobei hier ein paar nette Jungs sind mit denen man tatsächlich ohne dass es sich unangenehm anfühlt ein oder zwei Kaltgetränke zu sich nehmen kann. :)

Mit dem Partner, ich hatte nur zwei Langzeitpartner, war es in der ersten Beziehung ganz o.k., aber einfach kaum die Zeit da und irgendwann haben wir uns verloren. Der zweite kam anfangs total aufgeschlossen daher und wurde von Monat zu Monat prüder und ich irgendwie immer mehr zur Mama für ihn. Den habe ich eindeutig überfordert. :(

Was ich schön fand war eine Episode, mit dem Kopf an ihn gelehnt und er erzählte mir leise, was wir getan haben, ohne ihn anzusehen konnte ich drüber reden und was ich noch gerne tun würde, und er flüsterte leise zurück - das war sehr, sehr schön - so ging es - aber es dürfte selten sein, oder?

Wie geht es Euch mit dem drüber Reden?
Ich denke das ist ein Thema das sich quer durch alle Schichten zieht.
Und es ist natürlich auch eine Sache wie das Gegenüber drauf ist.
Mit meiner ersten (offenen) Langzeitbeziehung war es so, dass eigentlich ab dem ersten Seitensprung offen darüber gesprochen wurde. Ich habe sie gefragt wie es war, was ihr gefallen hat, was sie mit mir gerne ausprobieren möchte und sie hat alle Fragen wahrheitsgemäß und ehrlich beantwortet. Natürlich war es damals so, dass wir beide dabei gamsig wurden und ich sie gleich auf der Parkbank vernascht habe. Wir haben die offene Kommunikation auch versucht aufrechtzuerhalten nachdem wir beschlossen hatten das Sexuelle zu beenden. Es ist uns nicht gelungen, am Ende sind wir immer im Bett gelandet :mrgreen: .

In späteren Beziehungen habe ich mehr herumexperimentiert und von mir aus immerwieder andere Zonen der Frau mit einbezogen. Manches wollten sie nicht, manches hat ihnen sehr gefallen und es war, nachdem Dinge passiert waren für die Partnerinnen offenbar einfacher die Dinge auch auszusprechen.
Trotzdem war es sehr selten so, dass Frauen von sich aus mit einem Thema gekommen wären.
Meine Süße ist da wieder anders drauf. Ich hab zum Beispiel mal einen Vibrator besorgt, als sie mich dann das nächste Mal geblasen hat, hat sie mit dem Ding an mir herumprobiert, fand ich zwar geil und auch cool, ursprunglich wäre es aber eher umgekehrt gewesen.
Wir sprechen selten einfach so direkt über Sex, aber nachher kommen des öfteren Themen und Fantasien auf über die wir uns unterhalten.

Ich habe eine beste Freundin mit der ich offen über alles reden kann. Über wirklich alles, da ist auch Sexualität keine Ausnahme. Hier war eher sie diejenige, die da von Anfang an mit Themen, Fragen oder Aussagen gekommen ist.
Wir wurden auch oft beide wuschig bei manchen Gesprächen, es war aber immer klar, dass zwischen uns diesbezuglich nichts laufen würde. Es ist ja im Grunde auch eine vollkommen natürliche Reaktion und ich würde das nicht negativ bewerten wollen.

Ich denke die Hemmung liegt in der Erziehung, im generellen Umgang der Gesellschaft mit Sexualität begraben. Irgendwie ist es doch noch immer schmutzig. Etwas das man zwar tut, worüber man aber nicht spricht.
Und irgendwie muss ich auch @Mitglied #391280 Recht geben...in Beziehungen läuft ganz vieles nonverbal ab und das ist auch ganz gut so. Wenn man jemanden hat dem man zu 100 Prozent vertraut, spricht ja nichts dagegen einfach neue Dinge auszuprobieren.
 
Gleichaltrig nicht. Da hast Du recht.
Wenn der Freundeskreis über mehrere Generationen geht, wird es finde ich schwierig. Wobei die richtig älteren Herrschaften, da doch sehr überraschen können, wenn sie denn bereit sind ihr Nähkästchen zu öffnen. ;)

...bei weitaus jünger wiederum, bin ich vorsichtig. Es ist irgendwie ein Vorgreifen, wo ich mir überlege ob es gut ist oder eher nicht.
Entwicklungshilfe auf mehreren Gebieten, war nicht immer das Gelbe vom Ei. :D

Sexualität ist ein sehr intimer Bereich des Menschen. Darüber zu sprechen fällt oft vielen schwer. Dabei sind Gespräche über Sexualität gerade bei jungen Menschen sehr wichtig, gerade auch wegen ungewollten Schwangerschaften oder Geschlechtskrankheiten. Denn für einen selbstbestimmten und verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität ist eine offene Kommunikation zentraler Bestandteil 🙂

Ich habe auch festgestellt, dass man bei solchen Gesprächen über Sexualität egal ob mit Mann oder Frau, jung oder alt schnell ins Fettnäpfchen treten kann.
Sex ist vielfältig und bunt. Um niemanden durch unbedarfte Äußerungen bloßzustellen oder sogar zu beleidigen ist eine offene und akzeptierend Grundhaltung unerlässlich. Diese kann jedoch nur erlangen, wer sich zuvor mit seinen eigenen Ansichten, Werten und ggf. auch Vorurteilen auseinandergesetzt hat. 😊
 
Da gibt es für mich zwei Ebenen
1. darüber zu reden, mit der Partnerin, Freunden, hier im EF etc.
2. und dann gibt es die Sprache als ganz besonders intensiven Teil der Sexualität. Mit ihr danach im Kaffehaus sitzen und in allen Details zu besprechen was wir gerade im Bett miteinander gemacht haben, zu beobachten wie sie dabei immer schärfer wird und vor Lust vergeht...oder ihr ganz im Detail anzusagen was sie zu tun hat, wenn sie mit meinen Eiern und meinem Schwanz zugange ist, ihr zu sagen wohin sie sich anspritzen soll wenn es soweit ist...da gibt es unendlich viele spannende Dinge bei denen man die Sprache einsetzen kann.
 
Ich habe zwar nicht alle Kommentare, um dieses Thema gelesen, aber ich vermisse entscheidende Faktoren.
In erster Linie wird der Mensch vom Elternhaus geprägt. Hier wird der Grundstein für sein weiteres Leben gelegt. Das Frau mit Mann nicht Emotionslos miteinander über Sexualität reden können liegt daran, dass man als Mädchen schon hört, wir Frauen werden einfach nicht verstanden. Als Junge, wie herrlich ist es, diese Frau zu Ficken. Also ein Teil beschwert sich, der andere wird zum Benutzer erzogen.
Es spielt auch eine wesentliche Rolle, dass Frauen sehr wohl auch ihre Reize einsetzten um den Mann zu verführen. Aufgrund der Erziehung, sieht ja der Mann nicht emotionslos eine Frau. Während eine Gespräches mit einer Frau, mustert man sehr wohl sein Gegenüber. Erziehungsbewusst. Der Mann schaut auf die Brüste, auf das Becken und lässt seine Gedanke während des Gespräches wandern. Die Frau schaut auf den Hintern des Mannes, viele auch auf die Nase, um auf die Länge zu spekulieren. Natürlich kommt es dann, je nach dem wie lange man keine Befriedigung hatte, dass das Gespräch in die falsche Richtung geht.
Es drückt sich ja auch in so manchen Kommentaren aus. Um die Gesellschaft zum Umdenken zu bewegen, nützen all die Gesetzte nicht. Es wird schon in jungen Jahren in den Köpfen fixiert.
Weiters kommt auch noch hinzu, wie versteckt, geheimnisvoll, über das Thema Sexualität gesprochen wurde. Diese Offenheit, die wir heute über dieses Thema haben, haben wir AIDS zu verdanken. Wäre diese Pandemie nicht über die Menschheit hereingefallen, würde über Sex heute noch hinter vorgehaltener Hand gesprochen.
Ob man mit Fremden über seine Sexualität spricht, bleibt jedem überlassen. jedoch darf man nicht vergessen, jeder macht Selbstbefriedigung, jeder bekommt das Verlangen, befriedigt zu werden oder zu sein. Egal, pb er es mit der linken oder rechten Hand macht. Wie heißt es so schön:" Der Weg ist das Ziel" Also, finde ich, egal wie Sie es macht, mit Gurke oder Vibrator macht, die Frau ist dafür von Natur geschaffen worden, Penisse in jeder Form aufzunehmen. Ebenso der Penis, der will gerieben werden. Entweder von Hand, oder durch Reibung in der Scheide.
Und was ganz wichtig ist, man darf nicht vergessen, gäbe es die Sexualität nicht, wären wir schon ausgestorben. Also warum soll man dann ein Geheimnis daraus machen.
 
Als Paar reden wir offen darüber. Mit einigen wenigen, guten Freunden gibt es auch einen guten Austausch. Ansonsten gibt es nur selten Bedarf solche Themen anzuschneiden, außer man trifft sich zum Sex, dann tauscht man sich natürlich darüber aus.
 
Ob als Paar, oder auch mit meiner Sexualpartnerin, rede ich immer offen über die Sexualität, dann wird das Ganze besser!
 
Ich habe zwar nicht alle Kommentare, um dieses Thema gelesen, aber ich vermisse entscheidende Faktoren.
In erster Linie wird der Mensch vom Elternhaus geprägt. Hier wird der Grundstein für sein weiteres Leben gelegt. Das Frau mit Mann nicht Emotionslos miteinander über Sexualität reden können liegt daran, dass man als Mädchen schon hört, wir Frauen werden einfach nicht verstanden. Als Junge, wie herrlich ist es, diese Frau zu Ficken. Also ein Teil beschwert sich, der andere wird zum Benutzer erzogen.
Es spielt auch eine wesentliche Rolle, dass Frauen sehr wohl auch ihre Reize einsetzten um den Mann zu verführen. Aufgrund der Erziehung, sieht ja der Mann nicht emotionslos eine Frau. Während eine Gespräches mit einer Frau, mustert man sehr wohl sein Gegenüber. Erziehungsbewusst. Der Mann schaut auf die Brüste, auf das Becken und lässt seine Gedanke während des Gespräches wandern. Die Frau schaut auf den Hintern des Mannes, viele auch auf die Nase, um auf die Länge zu spekulieren. Natürlich kommt es dann, je nach dem wie lange man keine Befriedigung hatte, dass das Gespräch in die falsche Richtung geht.
Es drückt sich ja auch in so manchen Kommentaren aus. Um die Gesellschaft zum Umdenken zu bewegen, nützen all die Gesetzte nicht. Es wird schon in jungen Jahren in den Köpfen fixiert.
Weiters kommt auch noch hinzu, wie versteckt, geheimnisvoll, über das Thema Sexualität gesprochen wurde. Diese Offenheit, die wir heute über dieses Thema haben, haben wir AIDS zu verdanken. Wäre diese Pandemie nicht über die Menschheit hereingefallen, würde über Sex heute noch hinter vorgehaltener Hand gesprochen.
Ob man mit Fremden über seine Sexualität spricht, bleibt jedem überlassen. jedoch darf man nicht vergessen, jeder macht Selbstbefriedigung, jeder bekommt das Verlangen, befriedigt zu werden oder zu sein. Egal, pb er es mit der linken oder rechten Hand macht. Wie heißt es so schön:" Der Weg ist das Ziel" Also, finde ich, egal wie Sie es macht, mit Gurke oder Vibrator macht, die Frau ist dafür von Natur geschaffen worden, Penisse in jeder Form aufzunehmen. Ebenso der Penis, der will gerieben werden. Entweder von Hand, oder durch Reibung in der Scheide.
Und was ganz wichtig ist, man darf nicht vergessen, gäbe es die Sexualität nicht, wären wir schon ausgestorben. Also warum soll man dann ein Geheimnis daraus machen.


Nein, nein und nochmals nein. Das Elternhaus prägt da gar nichts, außer den offensichtich öffentlichen Umgang in einer Beziehung miteinander. Der Sex hat damit nichts zu tun, oder bumsen die Eltern vor den Kindern, um ihnen das zu zeigen?

Ich empfehle folgenden Beitrag:

Frauen brauchen Männer - und umgekehrt!. // Paartherapie (Raphael Bonelli)
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Hier werden die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft zu Vor- und Unterbewußten Prozessen ( bis zu 93% ( !!!! ) der Entscheidungen laufen da nach Programm ab ) der Geschlechter gut aufgezeigt. Das hat nichts mit den Eltern zu tun, sondern ist etwas, was wir nicht abschalten können.

Das sich unsere Gesellschaft danach ordnet, hat also nichts mit einer bewußten Entscheidung denn mehr mit unserer natürlichen Ausrichtung in den Gefühls- und Denkprozessen zu tun.

Ich finde, man sollte diese Westentaschenpsychologie lieber dort lassen wo sie hingehört: In der Vergangenheit.
Und am Ende akzeptieren, dass wir nicht alles bewußt verarbeiten können.

Der Rest, ob man darüber redet oder nicht, hängt ebenso nicht von den Eltern ab, außer diese sind die Peer-Gruppe des Kindes, was aber zu fast 100% auszuschließen ist, außer es liegt eine psychische Störung in der Beziehung untereinander vor, was auch wiederum der helle Wahnsinn ist ( denn dann ist die Wahrscheinlichkeit von MISSBRAUCH wiederum erhöht ).

Also alles in Allem, auch die Entwicklung der Vergangenheit, nicht über Sex zu reden, fußt auf unserer kulturellen Ausbildung, war aber nie vordergründig. Beispiel: Der Vatikan bis zu den Borger. Sex war an der Tagesordnung und das widerum klar gesteuert durch unser Naturell und dann über die Akzeptanz einer Gesellschaft dem Thema gegenüber, bis es der Gesellschaft zu viel wurde und die Gegenbewegung einsetzte. Das wir immer wieder Phasen der Konservatität haben, ist auch normal. Beispiel Luther: Bis Luther kontrollierte der Vatikan die sexuellen Vorstellungen der misera plebs und erst Luther stellte den Lustgewinn der Sexualität in den Vordergrund und gab den Menschen die Ansicht, das Sex auch Spaß machen soll und nicht nur der Fortpflanzung dient - etwas was wir aber schon 2000 Jahre davor- ohne Ordnungssytem von oben - ganz natürlich gelebt haben. Unsere Geselleschaft ist sexuell gar nicht fortschrittlich, wir haben nur den Sex, wie alles andere auch in unserem heutigen System, kapitalisiert. Z.B. finde ich - und das ist jetzt die erste persönliche Meinung die ich ausspreche: Die sexuelle Revolution der 50ziger, 60ziger, 70ziger war keine Revolution ( außer am Anfang ), sondern der monetare Druck der Gesellschaft wandelte diese um ( und das auch nur für einen ganz, ganz kleinen Teil der Welt. )

LG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich denke, und das waren bisher meine Erfahrungen bei meinen Beziehungen und sexuellen Kontakten, dass es wichtig ist über Sex zu reden. Es gibt dabei auch eine nonverbale Kommunikation über Berührungen und Blickkontakt. Das Äussern von Wünschen und Dingen die man gerne tun würde.
Ich denke das stärkt die Beziehung und ist absolutes muss. Warum.sollte man sich da genieren?
Ich hatte das Glück, dass ich in der Jugend in einer Clique war, bei der Sex ein sehr natürliches und offen gehandhabtes Thema war. Dadurch hat man auch eine Scham verloren und es als selbstverständlich kennengelernt.
Mit seinen sexuellen Abenteuern ist man da nie hausieren gegangen.
 
Hi,

Ich denke die Hemmung liegt in der Erziehung, im generellen Umgang der Gesellschaft mit Sexualität begraben. Irgendwie ist es doch noch immer schmutzig. Etwas das man zwar tut, worüber man aber nicht spricht.

wo ist der Sinn, über Sex zu reden?

Wenn es ein Problem gibt, klar redet man drüber.

Wenn nicht, wozu drüber reden?

Will ich was ausprobieren, sag ichs meiner Freundin, oder sie mir. Dann probieren wir es aus oder nicht. Da gibt es keinen Grund, Gespräche zu führen!

Was soll das mit Hemmungen zu tun haben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass wer ein Problem hat, über Sex zu reden. Also wenn meine Partnertin mir da was nicht sagen traut, ist doch der Wurm in der Partnerschaft.

Es ist wie mit dem Stuhlgang, wenn es kein Problem gibt, gibt es keinen Grund drüber zu reden. Ich sehe da keine Hemmungen.

LG Tom
 
Hi,



wo ist der Sinn, über Sex zu reden?

Wenn es ein Problem gibt, klar redet man drüber.

Wenn nicht, wozu drüber reden?

Will ich was ausprobieren, sag ichs meiner Freundin, oder sie mir. Dann probieren wir es aus oder nicht. Da gibt es keinen Grund, Gespräche zu führen!

Was soll das mit Hemmungen zu tun haben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass wer ein Problem hat, über Sex zu reden. Also wenn meine Partnertin mir da was nicht sagen traut, ist doch der Wurm in der Partnerschaft.

Es ist wie mit dem Stuhlgang, wenn es kein Problem gibt, gibt es keinen Grund drüber zu reden. Ich sehe da keine Hemmungen.

LG Tom
Du gibst Dir die Antwort ja im Grunde eh schon selbst.
So wie man unter Freunden vielleicht auch andere Probleme oder einfach Gedanken bespricht, bespreche ich mit manchen meiner Freunde eben auch manchmal Probleme im sexuellen Bereich die in ihrer Partnerschaft auftreten.
Es gibt auch keinen Grund mit meiner Freundin nicht einfach so über irgendwelche Themen zu sprechen, ohne das sie deshalb Probleme sein müssen.
Genauso landet man halt manchmal bei Sex, ich verstehe nicht was daran so unverständlich ist.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du nicht dazu in der Lage bist zwischen Problemen die u.U. aufgrund der Erziehung entstanden sind und Problemen deren Ursache in der Partnerschaft begründet liegt unterscheiden kannst.
Angenommen Du hast eine Freundin die streng katholisch erzogen wurde und sich später von dieser Ideologie abgewandt hat.
Sexualität war während ihrer gesamten Entwicklungsphase bis zum Erwachsenwerden ein schmutziges verteufeltes Tabuthema.
Angenommen in ihr steckt dieser Gedanke trotz aller Selbstreflexion noch immer im Unterbewusstsein fest und sie zuckt zusammen und tut sich schwer damit mit Dir einfach offen über Deine oder ihre sexuellen Wünsche zu sprechen.
Stellst Du dann tatsâchlich gleich die gesamte Beziehung in Frage?

Wenn Du keinerlei Probleme hast, sprichst Du dann mit niemandem über irgendwas?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Stellst Du dann tatsâchlich gleich die gesamte Beziehung in Frage?

es ist meine Partnerin, nicht meine Tochter. Wenn sie ein Problem hat, löst sie es ganz ohne meine Hilfe.


Wenn Du keinerlei Probleme hast, sprichst Du dann mit niemandem über irgendwas?

Nicht über Sex. Wenn wer (länger) über Sex redet ohne dass es Probleme oder Fragen gibt, ist es meistens Angeberei.

Sprichst Du oft mit anderen Leuten über Deinen Stuhlgang? Ich hoffe für Euch, dass ihr interessantere Themen habt!


Ich kann mich schlicht nicht erinnern, wann es nötig gewesen wäre, mit jemandem über Sex zu reden. Da ist es meist viel nötiger über Beziehungen und der gleichen zu reden. Und auch interessanter. :D


LG Tom
 
Hi,



es ist meine Partnerin, nicht meine Tochter. Wenn sie ein Problem hat, löst sie es ganz ohne meine Hilfe.




Nicht über Sex. Wenn wer (länger) über Sex redet ohne dass es Probleme oder Fragen gibt, ist es meistens Angeberei.

Sprichst Du oft mit anderen Leuten über Deinen Stuhlgang? Ich hoffe für Euch, dass ihr interessantere Themen habt!


Ich kann mich schlicht nicht erinnern, wann es nötig gewesen wäre, mit jemandem über Sex zu reden. Da ist es meist viel nötiger über Beziehungen und der gleichen zu reden. Und auch interessanter. :D


LG Tom
Meine Partnerin lòst das meiste auch allein, aber wenn sie mich trotzdem gerne dabei hätte wäre mir noch nicht in den Sinn gekommen mich selbst deshalb in der Vaterrolle zu sehen.

Ja, ich spreche mit meiner Partnerin und Freunden manchmal auch über Stuhlgang...wir sehen das alles nicht so eng. Wir haben uns auch schon während des Essens über diverse Formen und Konsistenzen unterhalten. (kein Scherz)

Ich habe weder behauptet, dass es unbedingt nötig gewesen wäre sich über Sex zu unterhalten, noch das dies ständig passiert.
Auch haben weder ich, noch Ophira, noch sonstjemand hier jemals behauptet, dass wir keine anderen interessanten Gesprächsthemen hätten.
Aber manchmal gehts auch um Sex, und wir finden halt auch dieses Thema interessant.

Ich verstehe ehrlich nicht warum Du da jetzt darauf herumreitest.
Du bist weder der Nabel der Welt, noch irgendeine Referenz dafür was andere wann wo und weshalb interessant oder uninteressant finden dürfen/können/sollen.

Und mach Dir keine Sorgen.
Mein Freundeskreis hätte viel interessantere Themen als Sex, wenn es ihnen darum gehen würde angeben zu wollen.
Wie Du das siehst ist auch hier vollkommen unwichtig und uninteressant, ich hoffe auch umgekehrt.

Das was für Dich passt, kann für andere keinerlei Relevanz haben und umgekehrt.

Hammas dann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Ich verstehe ehrlich nicht warum Du da jetzt darauf herumreitest.

hier wird das dargestellt, als würde man sich unentwegt über Sex unterhalten. Auch Du tust das!

Und das ist nun mal - verzeih den Ausdruck - fetzendeppat!



Du bist der Schräge hier, nicht ich! Ich weiß nicht, wie Deine Befindlichkeiten sind. :D

Ich kann ja nix dafür, dass Du unentwegt meine Sicht der Dinge diskutieren musst. Du schriebst, wie Du es hältst, ich wie ich es halte, fertig.

LG Tom
 
hier wird das dargestellt, als würde man sich unentwegt über Sex unterhalten. Auch Du tust das!
Ophira hat eine Frage gestellt und andere User haben darauf geantwortet, jeder für sich. Weder im Eröffnugsbeitrag, noch in irgendeiner Antwort die ich gelesen habe war davon die Rede, dass es sich dabei um ein Hauptthema in der Kommunikation handelt. Offenbar hat das auch niemand aus dem EB so rausgelesen.
Es ging um Hemmungen im Gespräch über Sexualität.
Dass es sich hiebei um ein Thema handelt, dass eher nebensächlich ist, ist vermutlich allein gleich klar wie Dir.

Du bist der Schräge hier, nicht ich! Ich weiß nicht, wie Deine Befindlichkeiten sind
Ich fühle mich vermutlich genausowenig schräg wie Du.
Die Befindlichkeit nennt sich glücklich.
 
Hi,


Ophira hat eine Frage gestellt und andere User haben darauf geantwortet, jeder für sich. Weder im Eröffnugsbeitrag, noch in irgendeiner Antwort die ich gelesen habe war davon die Rede, dass es sich dabei um ein Hauptthema in der Kommunikation handelt. Offenbar hat das auch niemand aus dem EB so rausgelesen.
Es ging um Hemmungen im Gespräch über Sexualität.

nicht in Deinem Beitrag!


Dass es sich hiebei um ein Thema handelt, dass eher nebensächlich ist, ist vermutlich allein gleich klar wie Dir.


Ich fühle mich vermutlich genausowenig schräg wie Du.
Die Befindlichkeit nennt sich glücklich.


Du schreibst davon, dass Du mit mindestens drei Frauen über Sex plauderst oder geplaudert hast:

... aber nachher kommen des öfteren Themen und Fantasien auf ...
oder
...Wir wurden auch oft beide wuschig bei manchen Gesprächen,..

vielleicht messe ich dem Wort "oft" eine andere Bedeutung bei als Du. :D


LG Tom
 
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