Inzest: Fragen über Fragen

  • Ersteller Ersteller Gast #63B1EC
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Nur gut, dass Du ihr dann im Nachhinein so eloquent zu Hilfe eilst :mrgreen:
Immer für einen nachträglichen Seitenhieb gut, solche kontroversiellen User*innen, gell :fies:
Geh tu nicht so, war ja nur ein leichter Klopfer mit dem Schwertrücken zu Disziplinierungs- und Lehrzwecken ...
Du kannst mit aber gerne Dein Aua, Aua im TüTü vortanzen :mrgreen:
 
Nein ... es gibt nur einfach unterschiedliche Gruppen .. einige Konservativere davon waren von der "sexuellen Revolution" und "Feien Liebe" nicht wirklich umfasst ... diese Bewegungen betreffen nie Alle im selben Ausmaß.
Nun, es ging mir um den generellen Einwand, dass Scham anerzogen und die Beurteilung missbräuchlicher Zustände auf die prüde Gesellschaft zurückzuführen ist.

Was man hier in diesem "Vanilla und Tratsch Forum" ja häufig liest.
 
Würden diverse Antworten hier gleich ausfallen, wenn ich erzähle, dass der Vater des jungen Mannes, welcher mich sexuell gebrauchte, Zeit seines späteren Lebens, seine nach einer Gehirnhautentzündung, geistig behinderte Tochter, regelmäßig manuell befriedigte, weil sie ein sexuelles Bedürfnis hatte?

Ich bin fest davon überzeugt, dass das Mädchen, in etwa in meinem Alter, dieses Bedürfnis hatte. Allerdings glaube ich nicht, dass die Eltern die richtigen Personen für diese Hilfestellung sind, egal ob körperlich oder geistig hilfsbedürftig.
Und ich denke auch nicht, dass dieser Glaube etwas mit meiner konservativen Natur zu tun hat.
 
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dass die Eltern die richtigen Personen für diese Hilfestellung sind,
Es auch gar nicht können oder könnten so ganz nebenbei.

So sehr man seinen Kindern auch Hilfe und Unterstützung angedeihen lassen will, es gibt Dinge die man nicht bringt.
Man sieht das hier auch in der Pflege im Glorifizieren der Aufopferung eines Elternteiles, den den anderen pflegt.
Etwas glorifizieren ist viel einfacher, als sich selbst zu kümmern, für den gesunden Elternteil einen Rahmen zu schaffen in dem er mit dem Erkrankten noch schöne Stunden verbringen kann und sich selbst dabei nicht vergisst.
"Sie/er hätte es sich nicht nehmen lassen sie/ihn bis zum letzten Atemzug zu pflegen." - Das ist wahre Liebe.
(Tja oder versagen der wahren Liebe den Eltern Alternativen zu schaffen und sie liebevoll dorthin zu führen. "Geht eh, er/sie schafft das schon und will es ja auch." Oft gehört, oft hinterfragt, rapider körperlicher/geistiger Abbau, oft Demenz nach dem Ableben aufgrund der emotionalen und körperlichen Überforderung nicht selten.)

Als Kind würde ich das sehr betrüblich finden, wenn ein Elternteil derart gefordert wird und ich nicht fähig wäre, Pflege derart organisieren zu können, dass beide die letzte Zeit noch schön und möglichst unbelastet verbringen können und Menschen die Distanz und Abstand haben (oft dennoch Supervision benötigen), die wertvolle Aufgabe gekonnt und erlernt übernehmen.

Auch von Pflegenden hört man, dass das Eindringen in die Intimsphäre des Partners in dieser Art und Weise, äußerst belastend ist. Zu Pflegenden ist diese Art der Intimität oft unangenehm. Viele sagen schon lang vorab. Da gehe ich lieber ins Heim.
Und ich denke auch nicht, dass dieser Glaube etwas mit meiner konservativen Natur zu tun hat.
Nö, sich mit der Sexualität eines hilflosen Schutzbefohlenen zu spielen, mehr ist es nicht.
Ich denke auch nicht, dass dieser Therapievorschlag vom behandelnden Arzt gemacht worden ist.

Über Sexualassistenz und Sexualbegleitung für geistig eingeschränkte Personen gibt es etliche universitären Arbeiten, die durchaus auch die rechtliche Lage miteinbeziehen. Betreuern z.B. ist das untersagt und es gibt klare Richtlinien wie in diesen Fällen zu verfahren ist.

Dass sich Verwandte hier als Helfer betätigen wollen, ist aus mehrerlei nachvollziehbaren Gründen nicht toleriert.
 
Es auch gar nicht können oder könnten so ganz nebenbei.

So sehr man seinen Kindern auch Hilfe und Unterstützung angedeihen lassen will, es gibt Dinge die man nicht bringt.
Man sieht das hier auch in der Pflege im Glorifizieren der Aufopferung eines Elternteiles, den den anderen pflegt.
Etwas glorifizieren ist viel einfacher, als sich selbst zu kümmern, für den gesunden Elternteil einen Rahmen zu schaffen in dem er mit dem Erkrankten noch schöne Stunden verbringen kann und sich selbst dabei nicht vergisst.
"Sie/er hätte es sich nicht nehmen lassen sie/ihn bis zum letzten Atemzug zu pflegen." - Das ist wahre Liebe.
(Tja oder versagen der wahren Liebe den Eltern Alternativen zu schaffen und sie liebevoll dorthin zu führen. "Geht eh, er/sie schafft das schon und will es ja auch." Oft gehört, oft hinterfragt, rapider körperlicher/geistiger Abbau, oft Demenz nach dem Ableben aufgrund der emotionalen und körperlichen Überforderung nicht selten.)

Als Kind würde ich das sehr betrüblich finden, wenn ein Elternteil derart gefordert wird und ich nicht fähig wäre, Pflege derart organisieren zu können, dass beide die letzte Zeit noch schön und möglichst unbelastet verbringen können und Menschen die Distanz und Abstand haben (oft dennoch Supervision benötigen), die wertvolle Aufgabe gekonnt und erlernt übernehmen.

Auch von Pflegenden hört man, dass das Eindringen in die Intimsphäre des Partners in dieser Art und Weise, äußerst belastend ist. Zu Pflegenden ist diese Art der Intimität oft unangenehm. Viele sagen schon lang vorab. Da gehe ich lieber ins Heim.

Nö, sich mit der Sexualität eines hilflosen Schutzbefohlenen zu spielen, mehr ist es nicht.
Ich denke auch nicht, dass dieser Therapievorschlag vom behandelnden Arzt gemacht worden ist.

Über Sexualassistenz und Sexualbegleitung für geistig eingeschränkte Personen gibt es etliche universitären Arbeiten, die durchaus auch die rechtliche Lage miteinbeziehen. Betreuern z.B. ist das untersagt und es gibt klare Richtlinien wie in diesen Fällen zu verfahren ist.

Dass sich Verwandte hier als PDF Helfer betätigen wollen, ist aus mehrerlei nachvollziehbaren Gründen nicht toleriert.
Komplexes Thema... Ich hatte über 10 Jahre meine Eltern nacheinander als Betreuungsfälle samt vollständiger Erwachsenenvertretung meine Mutter bei mir Zuhause ...
Aufgrund von Demenz kamen dann plötzlich ungewohnt auch sexuelle Themen auf den Tisch ... Bei Beiden

Allerdings war das dann aufgrund des immens schlechten körperlichen Zustandes de facto kein weiteres Thema mehr ...

Wie wird in solchen Fällen in der Praxis vorgegangen?
 
Aufgrund von Demenz kamen dann plötzlich ungewohnt auch sexuelle Themen auf den Tisch ... Bei Beiden

Allerdings war das dann aufgrund des immens schlechten körperlichen Zustandes de facto kein weiteres Thema mehr ...

Wie wird in solchen Fällen in der Praxis vorgegangen?
Es ist fraglich, ob sexuelle Auffälligkeiten oder Enthemmung, die ja aufgrund der Degeneration oder einer Umstellung des Hirnstoffwechsels entsteht, überhaupt als sexuelle Handlung gesehen werden kann.
In der Regel lässt sich sagen, dass solche Auffälligkeiten nichts mit der Persönlichkeit, bzw. dem Vorleben oder den sexuellen Präferenzen der Person vor ihrer Erkrankung zu tun haben.

Ich hatte zwei Fälle in meinem Bekanntenkreis deren Väter Grapscher wurden, bzw. weiblichem Besuch oder Pflegepersonal, auch wenn die Personen seit Kindheitstagen bekannt waren, sehr eindeutige Ansagen oder Angebote machten.
Soweit ich das damals verstanden habe, wird das medizinisch tatsächlich nicht als sexuelle Handlung interpretiert.
Es gibt auch Menschen die gewalttätig oder depressiv werden, es ist die Krankheit, nicht der Mensch.
 
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Ds ist fraglich, ob sexuelle Auffälligkeiten oder Enthemmung, die ja aufgrund der Degeneration oder einer Umstellung des Hirnstoffwechsels entsteht überhaupt als sexuelle Handlung gesehen werden kann.
In der Regel lässt sich sagen, dass solche Auffälligkeiten nichts mit der Persönlichkeit, bzw. dem Vorleben oder den sexuellen Präferenzen der Person vor ihrer Erkrankung zu tun haben.

Ich hatte zwei Fälle in meinem Bekanntenkreis deren Väter Grapscher wurden, bzw. weiblichem Besuch oder Pflegepersonal, auch wenn die Personen seit Kindheitstagen bekannt waren, sehr eindeutige Ansagen oder Angebote machten.
Soweit ich das damals verstanden habe, wird das medizinisch tatsächlich nicht als sexuelle Handlung interpretiert.
Es gibt auch Menschen die gewalttätig oder depressiv werden, es ist die Krankheit, nicht der Mensch.
Für mich persönlich war es dann gerade Anfangs schwierig, zwischen Mensch, erlebter Realität (Krankenhaus) und Krankheit zu unterscheiden... Der Verfall war schwer verdaulich ...

Ungeachtet einer Demenz Erkrankung hat sich mir halt die Frage gestellt, wie mit sexuellen Bedürfnissen im Fall schwerer Beeinträchtigung umgegangen wird .... Hatte diese Fragestellung auch nie mit den Pflegekräften erörtert ....

Dieser Kelch ist GsD an mir vorüber gegangen....
 
Für mich persönlich war es dann gerade Anfangs schwierig, zwischen Mensch, erlebter Realität (Krankenhaus) und Krankheit zu unterscheiden... Der Verfall war schwer verdaulich
So geht es jedem. Schwifa hatte zwar eine Säuferdemenz, aber die kam dafür nicht schleichend, sondern wuchs aufgrund der abgesoffenen Leber innerhalb weniger Wochen zu einem echten Probldm heran.
Anfangs ist es nicht wirklich greifbar.
Ungeachtet einer Demenz Erkrankung hat sich mir halt die Frage gestellt, wie mit sexuellen Bedürfnissen im Fall schwerer Beeinträchtigung umgegangen wird
Wie gesagt, Demenz ist ein eigenes Thema. Ansonsten ist sexuelle Assistenz im Grunde klar geregelt. Wenn die pflegende Person nicht der Partner ist, hat das in einem Pflegeverhältnis im Grunde nichts verloren, unabhängig davon, ob eine strafbare Handlung vorliegt oder nicht.
 
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Aufgrund von Demenz kamen dann plötzlich ungewohnt auch sexuelle Themen auf den Tisch ... Bei Beiden

Allerdings war das dann aufgrund des immens schlechten körperlichen Zustandes de facto kein weiteres Thema mehr ...

Wie wird in solchen Fällen in der Praxis vorgegangen?
Wie du schreibst: körperlich und gesundheitlich kein Thema mehr. Also... Welche Praxis?
Ich hatte zwei Fälle in meinem Bekanntenkreis deren Väter Grapscher wurden, bzw. weiblichem Besuch oder Pflegepersonal, auch wenn die Personen seit Kindheitstagen bekannt waren, sehr eindeutige Ansagen oder Angebote machten.
Soweit ich das damals verstanden habe, wird das medizinisch tatsächlich nicht als sexuelle Handlung interpretiert.
Ja das hat eine Exfreundin von mir während eines Pflegepraktikums in einem Palliativ Zentrum auch am eigenen Leib erfahren müssen. Dort ist das wohl Alltag dass den älteren Herren gewisse Sicherungen durchbrennen. Sei das Demenz oder einfach nur mehr nichts mehr zu verlieren oder riskieren zu haben. Für die (dauerhaften und erfahrenen) Pflegerinnen dort scheinbar Alltag mit dem sie gut umgehen können. Für meine Ex ziemlich schwierig und hässlich.
sich mir halt die Frage gestellt, wie mit sexuellen Bedürfnissen im Fall schwerer Beeinträchtigung umgegangen wird
Nach Möglichkeit... Aber oft wird das glaube ich totgeschwiegen oder ignoriert. Für diejenigen wo die Möglichkeit besteht gibt's aber Sexualassistenz uÄ Wege. Und die werden auch in Beratungs Einrichtungen die sich genau auf solche Themen spezialisieren empfohlen.
 
Für die (dauerhaften und erfahrenen) Pflegerinnen dort scheinbar Alltag mit dem sie gut umgehen können. Für meine Ex ziemlich schwierig und hässlich.
Wer weiß wie wir werden, wenn wir im Grunde nur noch den Tod als Perspektive haben. Wie wird man, wenn man bettlägrig ist, die einzige körperliche Nähe das tägliche Wickeln und Waschen ist, die Kinder, falls vorhanden, womöglich zu weit weg wohnen um alle zwei oder drei Tage vorbeizuschauen.

Ich denke wenn man in diesem Bereich arbeitet, sieht man die Welt mit anderen Augen und man lernt vieles zu verstehen, was für Außenstehende nicht einsehbar ist. Und man muss lernen zu verzeihen:
Den Patienten, den Angehörigen, sich selbst.
Ich habe nicht in der Pflege, aber als Techniker in Krankenhäusern, oft bei den Patienten, gearbeitet und nicht nur eine Mittagspause bei wildfremden Menschen verbracht, um ihnen wenigstens ein wenig mehr Aufmerksamkeit als üblich zukommen zu lassen.
Natürlich nicht sexuell...aber Menschem brauchen jemanden zum Reden.
Auf Stationen wo mich das Personal schon besser kannte, wurde ich manchmal daran erinnert, dass Patient XY noch immer hier ist und sie leider zu wenig Zeit für ihn hätten. Manche sind halt wirklich ganz alleine.
 
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