- Registriert
- 10.1.2023
- Beiträge
- 4.048
- Reaktionen
- 28.160
- Checks
- 31
Na gut, wenn hier schon alle Inzestthreads wieder hervorgeholt werden, ein paar Fragen an all jene, die nur Prüderie darin sehen, wenn inzestuöse Verbindungen als bedenklich oder schlecht empfunden werden: Sind sexuelle Beziehungen innerhalb enger Familienstrukturen tatsächlich ein Ausdruck freier, gesunder und autonomer Sexualität? Welche Funktion erfüllt eine Familie eigentlich? Und: Verändert sich die Struktur nicht grundlegend, wenn etwa der Vater oder die Mutter den Sohn oder die Tochter als potenzielles sexuelles Objekt wahrnimmt? Oder mehr noch: Welche Entwicklungsdynamiken liegen vor und wie war das Verhältnis in der Kindheit, wenn es im Erwachsenenalter plötzlich zu inzestuösem Sex kommt? Das bedingt eine Sicht auf Eltern oder Kinder, die ja nicht plötzlich mit dem vollendeten 18 Lebensjahr geboren wird.
Ad "Wenn sich Erwachsene aus freien Stücken dazu entscheiden": Ich mach gleich mit den Fragen weiter. Was ist mit Sohn oder Tochter, die Sex mit den Eltern haben - konnten die sich wirklich frei entwickeln? Konnten sie unbelastet lernen, eigene Partner zu wählen? Können sie sich von ihren Eltern emotional lösen? Können sie ihnen widersprechen, ohne Verlustängste zu entwickeln? Ist die Familie noch der soziale Schutzraum? War sie der Ort der Identitätsentwicklung? War die Familie Ausgangspunkt einer Ablösung und Verselbstständigung? Der Ort emotionaler Sicherheit? Auch wenn die sexuelle Beziehung erst mit 25 beginnt, die Beziehung selbst besteht schließlich seit der Geburt.
Und ist die Zustimmung wirklich so frei? Oder ist es eine Zustimmung aus Loyalität und Pflichtgefühl? Aus Schuldgefühlen? Aus Abhängigkeit? Aus einer Angst, die Beziehung sonst zu verlieren? Oder stimmen sie zu, weil ihnen die besondere Familienstruktur nie ermöglicht hat zu lernen, Grenzen zu setzen? Was geschieht, wenn sich einer der inzestuösen Beziehung dem anderen plötzlich verweigert? Wenn die Schwester mit dem Bruder plötzlich nicht mehr will? Er aber sehr wohl?
Eine Familie ist ein besonderes Konstrukt. Da treffen nicht einfach "irgendwelche Erwachsenen" aufeinander. Und die Rollen sind in den allermeisten Fällen asymmetrisch. Nahezu jede bekannte Kultur hat starke Inzesttabus entwickelt. Lange bevor Diskussionen um DNA und Erbschäden aufkamen. Das hat seine Gründe. Wie soll es sonst zu einer Stabilisierung familiärer Rollen kommen? Konkurrenz und Konflikte im Streit um die Schwester? Um den Fick mit der Mutter?
Eine Familie ist dazu da, ihre Kinder auf das Leben "da draußen" vorzubereiten, sie in die Eigenständigkeit zu entlassen, ihnen das Rüstzeug dazu mitzugeben - selbständig, selbstbewusst, frei und unabhängig. Oder?
Ad "Wenn sich Erwachsene aus freien Stücken dazu entscheiden": Ich mach gleich mit den Fragen weiter. Was ist mit Sohn oder Tochter, die Sex mit den Eltern haben - konnten die sich wirklich frei entwickeln? Konnten sie unbelastet lernen, eigene Partner zu wählen? Können sie sich von ihren Eltern emotional lösen? Können sie ihnen widersprechen, ohne Verlustängste zu entwickeln? Ist die Familie noch der soziale Schutzraum? War sie der Ort der Identitätsentwicklung? War die Familie Ausgangspunkt einer Ablösung und Verselbstständigung? Der Ort emotionaler Sicherheit? Auch wenn die sexuelle Beziehung erst mit 25 beginnt, die Beziehung selbst besteht schließlich seit der Geburt.
Und ist die Zustimmung wirklich so frei? Oder ist es eine Zustimmung aus Loyalität und Pflichtgefühl? Aus Schuldgefühlen? Aus Abhängigkeit? Aus einer Angst, die Beziehung sonst zu verlieren? Oder stimmen sie zu, weil ihnen die besondere Familienstruktur nie ermöglicht hat zu lernen, Grenzen zu setzen? Was geschieht, wenn sich einer der inzestuösen Beziehung dem anderen plötzlich verweigert? Wenn die Schwester mit dem Bruder plötzlich nicht mehr will? Er aber sehr wohl?
Eine Familie ist ein besonderes Konstrukt. Da treffen nicht einfach "irgendwelche Erwachsenen" aufeinander. Und die Rollen sind in den allermeisten Fällen asymmetrisch. Nahezu jede bekannte Kultur hat starke Inzesttabus entwickelt. Lange bevor Diskussionen um DNA und Erbschäden aufkamen. Das hat seine Gründe. Wie soll es sonst zu einer Stabilisierung familiärer Rollen kommen? Konkurrenz und Konflikte im Streit um die Schwester? Um den Fick mit der Mutter?
Eine Familie ist dazu da, ihre Kinder auf das Leben "da draußen" vorzubereiten, sie in die Eigenständigkeit zu entlassen, ihnen das Rüstzeug dazu mitzugeben - selbständig, selbstbewusst, frei und unabhängig. Oder?
Zuletzt bearbeitet: