Inzest: Fragen über Fragen

Mitglied #652001

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Na gut, wenn hier schon alle Inzestthreads wieder hervorgeholt werden, ein paar Fragen an all jene, die nur Prüderie darin sehen, wenn inzestuöse Verbindungen als bedenklich oder schlecht empfunden werden: Sind sexuelle Beziehungen innerhalb enger Familienstrukturen tatsächlich ein Ausdruck freier, gesunder und autonomer Sexualität? Welche Funktion erfüllt eine Familie eigentlich? Und: Verändert sich die Struktur nicht grundlegend, wenn etwa der Vater oder die Mutter den Sohn oder die Tochter als potenzielles sexuelles Objekt wahrnimmt? Oder mehr noch: Welche Entwicklungsdynamiken liegen vor und wie war das Verhältnis in der Kindheit, wenn es im Erwachsenenalter plötzlich zu inzestuösem Sex kommt? Das bedingt eine Sicht auf Eltern oder Kinder, die ja nicht plötzlich mit dem vollendeten 18 Lebensjahr geboren wird.

Ad "Wenn sich Erwachsene aus freien Stücken dazu entscheiden": Ich mach gleich mit den Fragen weiter. Was ist mit Sohn oder Tochter, die Sex mit den Eltern haben - konnten die sich wirklich frei entwickeln? Konnten sie unbelastet lernen, eigene Partner zu wählen? Können sie sich von ihren Eltern emotional lösen? Können sie ihnen widersprechen, ohne Verlustängste zu entwickeln? Ist die Familie noch der soziale Schutzraum? War sie der Ort der Identitätsentwicklung? War die Familie Ausgangspunkt einer Ablösung und Verselbstständigung? Der Ort emotionaler Sicherheit? Auch wenn die sexuelle Beziehung erst mit 25 beginnt, die Beziehung selbst besteht schließlich seit der Geburt.

Und ist die Zustimmung wirklich so frei? Oder ist es eine Zustimmung aus Loyalität und Pflichtgefühl? Aus Schuldgefühlen? Aus Abhängigkeit? Aus einer Angst, die Beziehung sonst zu verlieren? Oder stimmen sie zu, weil ihnen die besondere Familienstruktur nie ermöglicht hat zu lernen, Grenzen zu setzen? Was geschieht, wenn sich einer der inzestuösen Beziehung dem anderen plötzlich verweigert? Wenn die Schwester mit dem Bruder plötzlich nicht mehr will? Er aber sehr wohl?

Eine Familie ist ein besonderes Konstrukt. Da treffen nicht einfach "irgendwelche Erwachsenen" aufeinander. Und die Rollen sind in den allermeisten Fällen asymmetrisch. Nahezu jede bekannte Kultur hat starke Inzesttabus entwickelt. Lange bevor Diskussionen um DNA und Erbschäden aufkamen. Das hat seine Gründe. Wie soll es sonst zu einer Stabilisierung familiärer Rollen kommen? Konkurrenz und Konflikte im Streit um die Schwester? Um den Fick mit der Mutter?

Eine Familie ist dazu da, ihre Kinder auf das Leben "da draußen" vorzubereiten, sie in die Eigenständigkeit zu entlassen, ihnen das Rüstzeug dazu mitzugeben - selbständig, selbstbewusst, frei und unabhängig. Oder?
 
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Hier mal ein paar interessante Zahlen:

Heute zitiert Porno Suchbegriffe

Heute zitiert hier eine Studie eines Portals, das die Suchbegriffe nach Häufigkeit ausgewertet hat.
Der Suchbegriff "MILF" scheint quer durch Europa ganz weit vorne zu liegen - auch in Österreich und Deutschland.
"Inzestiöse" Suchbegriffe scheinen jedoch nicht sehr beliebt zu sein.

"Big tits" scheinen auch in vielen Ländern Europa Interessenten zu finden. :rofl:
 
Niemand, der etwas dazu sagen möchte? Schade.
Dein Eingangspost reisst sehr viele tw unterschiedliche Aspekte zum Thema an.

eins fällt mir dazu besonders auf:
Es macht einen grossen Unterschied ob da etwas zwischen zwei frei handelnden Menschen ( erwachsen od zb heranwachsende auf gleichem Level) oder ob ein Abhängigkeitsverhältnis in irgendeiner Form besteht. Bis hin und besonders bis zum Missbrauch.
 
Ich denke, dass die meisten Leute, die sich an ähnlichen Diskussionen beteiligen, das als Fetisch rein gedanklich ausleben.
Wenn real sexuelles zwischen Eltern und Kindern passiert, ist es in den meisten Fällen Missbrauch. Auch im Erwachsenenalter kann es noch aus einem Machtverhältnis heraus passieren. Ich habe zwei ähnliche Fälle von zwei jungen Flüchtlingen und ihren Patinnen erlebt, wo das Abhängigkeitsverhältnis ausgenutzt wurde.
Ich habe manchmal im Freundeskreis mitbekommen, dass es zwischen Cousin/ Cousine oder mit Stiefgeschwistern bzw. Halbgeschwistern passiert.
Ich selbst habe als junger Mann eine sexuelle Anbahnung von Seiten meiner Stiefmutter erlebt, es wurde aber nicht mehr daraus.
 
Niemand, der etwas dazu sagen möchte? Schade.

Viele Fragen können meines Erachtens nur von "Betroffenen" beantwortet werden und auch das nur subjektiv. Einerseits denke ich, dass diese Personengruppe hier eher kaum bis nicht vertreten ist, andererseits werden sich diese betroffenen Menschen vermutlich hüten, sich hier (auch ohne sich zu outen) ins Rampenlicht zu stellen.

Der Grundgedanke der "Mutter-Tochter-Filmchens" ist aus Konsumentensicht in der Regel vermutlich ein rein gedanklicher (es wird wohl keinen öffentlich vorhandenen Verwandtschaftsnachweis der Darstellerinnen geben). Auch werden diese Konsumenten eher nicht mit deren Vätern oder Müttern in die Hapfn steigen wollen.

Es gibt (oder gab) wohl Anbieterinnen, die diese Fantasie bedienen. Auch diese werden dem Kunden keinen rechtlich haltbaren Nachweis des Verwandtschaftsgrades vorlegen.

Natürlich gab, gibt und wird es Inzest immer geben. Wenn es mal in der Zeitung stand, war es immer noch Missbrauch. Auch wenn die Dunkelziffer als extrem hoch angenommen wird, ist es gesellschaftlich immer noch ein Tabu- und Randthema ("worüber nicht dauernd unnötig Aufregung generiert berichtet wird, existiert in der Breite der Gesellschaft nicht"). Und zwar unabhängig davon, ob es Missbrauch oder Konsumentenfantasie ist.

Bei Missbrauch sollte die Meinungsgleichheit auch in diesem Forum bei fast 100% liegen (hoffentlich). Bei Fantasie (= Legalität vorausgesetzt) ist mir das völlig egal. Soll halt jemand nach Mutter - Tochter - Filmchens fragen. Soll er sie halt konsumieren. Warum sollte ich das mit der Realität (Missbrauch) in Verbindung bringen? Warum sollte mich das aufregen (tut´s eh nicht)?

Möglicherweise deswegen werden die vielen Fragen (immerhin gibt es 25 Fragezeichen) auch großteils unbeantwortet bleiben.
 
Ich habe mal einen Beitrag über ein Pärchen von Bruder und Schwester gesehen die vor Gericht standen wegen ihrer Kinder.
Das war in dem Fall ein bisschen ein blöder Zufall. Die beiden wurden nämlich zur Adoption freigegeben, von unterschiedlichen Eltern adoptiert, kannten sich nicht und haben sich dann im Erwachsenalter über Online-Dating kennen gelernt... und erst nachdem sie zusammen waren ihre Eltern nachgeforscht und blöderweise rausgefunden dass das die Selben waren.

DAS und nur das ist der einzige Fall wo ich wirklich sagen kann dass Inzest auch freiwillig und ohne familiäre Machtgefälle oder Abhängigkeitsverhältnisse oder durch vorherige Beziehungen beeinflusst passieren kann. Und in dem Fall tut mir das Pärchen auch ein wenig leid. Haben sich einfach irgendwie ineinander verliebt oder eine Art von familiärer, instinktiver Verbindung mit Liebe verwechselt und sind erst danach draufgekommen. Da waren die Gefühle und die Kinder halt schon da.

Allgemein finde ich aber ansonsten jede andere Form von Sex innerhalb der Familie nicht zu rechtfertigen!
 
zu sagen gäbe es vieles aber wozu? die dunkelziffer wird ohnedies mehr als hoch sein und diejenigen die es betrifft werden es ohnedies schönheißen.
aus meiner sicht liegt ein derartiges fehlverhalten einzig ud alleine bei den eltern den die haben die verantwortung und auch die erziehung das ein kind niemals auf derartige gedanken kommt.
zumindest war es bei mir so. mir wäre und würde auch niemals im leben die gedanken kommen mit vater, mutter oder geschwister sex zu haben.
für mich haben solche wünsche, gedanken einen sicher tiefsinnigen psychischen hintergrund. ob gut oder schlecht muss jeder für sich beurteilen und laut gesetz wird es eben beurteilt sein denn wenn jemand mit derartiger ansicht zu einem psychologen geht wird der sicher nicth sagen es entspricht der Norm und somit ist es aus meiner sicht einfach abnormal.
das es alle konstelationen gibt zeigen ja vielerort reportagen, verurteilungen vor gericht bzw eben auch einschlägige forums.

ich möchte mit meinem post niemanden zu nahe treten und niemanden verurteilen weil ich sicher auch denke das derartige sehnsüchte vielleicht nicht von selbst ausgelöst werden sondern oftmals gan tiefsinnige hintergründe haben.
 
was mich aber schon auch interessieren würde und eben nicht nur auf deinen post bezogen @Mitglied #239795 , denn ich hab mal eine reportage gesehen von geschwisterpaaren in deutschland, aber ist da trotzdem dann ein kinderwunsch bei den paaren gegeben trotz des risikos oder passieren die einfach?
 
Na gut, wenn hier schon alle Inzestthreads wieder hervorgeholt werden, ein paar Fragen an all jene, die nur Prüderie darin sehen, wenn inzestuöse Verbindungen als bedenklich oder schlecht empfunden werden: Sind sexuelle Beziehungen innerhalb enger Familienstrukturen tatsächlich ein Ausdruck freier, gesunder und autonomer Sexualität? Welche Funktion erfüllt eine Familie eigentlich? Und: Verändert sich die Struktur nicht grundlegend, wenn etwa der Vater oder die Mutter den Sohn oder die Tochter als potenzielles sexuelles Objekt wahrnimmt? Oder mehr noch: Welche Entwicklungsdynamiken liegen vor und wie war das Verhältnis in der Kindheit, wenn es im Erwachsenenalter plötzlich zu inzestuösem Sex kommt? Das bedingt eine Sicht auf Eltern oder Kinder, die ja nicht plötzlich mit dem vollendeten 18 Lebensjahr geboren wird.

Ad "Wenn sich Erwachsene aus freien Stücken dazu entscheiden": Ich mach gleich mit den Fragen weiter. Was ist mit Sohn oder Tochter, die Sex mit den Eltern haben - konnten die sich wirklich frei entwickeln? Konnten sie unbelastet lernen, eigene Partner zu wählen? Können sie sich von ihren Eltern emotional lösen? Können sie ihnen widersprechen, ohne Verlustängste zu entwickeln? Ist die Familie noch der soziale Schutzraum? War sie der Ort der Identitätsentwicklung? War die Familie Ausgangspunkt einer Ablösung und Verselbstständigung? Der Ort emotionaler Sicherheit? Auch wenn die sexuelle Beziehung erst mit 25 beginnt, die Beziehung selbst besteht schließlich seit der Geburt.

Und ist die Zustimmung wirklich so frei? Oder ist es eine Zustimmung aus Loyalität und Pflichtgefühl? Aus Schuldgefühlen? Aus Abhängigkeit? Aus einer Angst, die Beziehung sonst zu verlieren? Oder stimmen sie zu, weil ihnen die besondere Familienstruktur nie ermöglicht hat zu lernen, Grenzen zu setzen? Was geschieht, wenn sich einer der inzestuösen Beziehung dem anderen plötzlich verweigert? Wenn die Schwester mit dem Bruder plötzlich nicht mehr will? Er aber sehr wohl?

Eine Familie ist ein besonderes Konstrukt. Da treffen nicht einfach "irgendwelche Erwachsenen" aufeinander. Und die Rollen sind in den allermeisten Fällen asymmetrisch. Nahezu jede bekannte Kultur hat starke Inzesttabus entwickelt. Lange bevor Diskussionen um DNA und Erbschäden aufkamen. Das hat seine Gründe. Wie soll es sonst zu einer Stabilisierung familiärer Rollen kommen? Konkurrenz und Konflikte im Streit um die Schwester? Um den Fick mit der Mutter?

Eine Familie ist dazu da, ihre Kinder auf das Leben "da draußen" vorzubereiten, sie in die Eigenständigkeit zu entlassen, ihnen das Rüstzeug dazu mitzugeben - selbständig, selbstbewusst, frei und unabhängig. Oder?
Ich denke die Tabus bestehen nicht umsonst und sie sind auch der Normalfall. Inzest ist und bleibt eine Randerscheinung. Väter und Mütter die ihre Kinder sexuell ausbeuten sind geschädigt, Bruder und Schwester werden im Nornalfall auch nicht miteinander im Bett landen. Ich kenne zwei Paare, deren Eltern Cousins sind. Beide haben sich erst im Erwachsenenalter kennengelernt und niemals Kinder bekommen.
 
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Persönlich ist es mir egal.
Mir geht es um eventuell entstandene Kinder solcher Beziehungen.

Deshalb Straffreiheit.

Ein Kind soll nicht der Beweis einer Straftat sein.
Jedes Kind hat aus verschiedensten Gründen das Recht verbrieft zu wissen wer Vater und Mutter sind. (z.B. Erbrecht)
Kein Elternteil soll sich schämen, die Wahrheit zu sagen, wenn es um Gesundheitsfragen das Kind betreffend geht.

Das ist nur mit Straffreiheit zu sichern. Solange Elternschaft verleugnet wird, da ein strafbares Delikt ist, sind wir in einer Grauzone und ein so entstandenes Kind wird seinen Rechten und für das eigene Leben relevanten Informationen beraubt.
 
was mich aber schon auch interessieren würde und eben nicht nur auf deinen post bezogen @Aschu , denn ich hab mal eine reportage gesehen von geschwisterpaaren in deutschland, aber ist da trotzdem dann ein kinderwunsch bei den paaren gegeben trotz des risikos oder passieren die einfach?
Wie gesagt bei dem Beitrag den ich gesehen habe waren schon Kinder im Spiel bevor die überhaupt rausgefunden haben dass sie Schwester und Bruder sind. Übrigens ganz gesunde Kinder.

Wir reden bei genetischen Defekten ja nur über höhere Wahrscheinlichkeiten. In der Realität brauchte das (zB bei den Habsburgern) Generationen bis irgendwas Auffälliges passiert ist. Ich denke die Wahrscheinlichkeit wirkliche Genschäden oder Fehlbildungen oÄ zu verursachen wird wie mit anderen Dingen in der Schwangerschaft sein. Man sollte es besser unterlassen sich vom Bruder schwängern zu lassen ebenso wie das Rauchen oder Alkohol in der Schwangerschaft. Aber nichts davon führt automatisch zu Gendefekten oder Schäden... es macht sie nur wahrscheinlicher!

Ansonsten wirst du da wohl jedes solche Paar individuell fragen müssen. Keine Ahnung. Ich glaube aber dass es nur sehr sehr wenige solcher Paare gibt die das permanent als Paar leben. Ich glaube da spielt sich mehr in irgendwelchen Kinderzimmern während der Entdeckung der eigenen Sexualität in der Kindheit ab und hat nur selten eine wirklich romantische, gemeinsame Zukunft.
Ob und wie viele Paare erwachsener Geschwister gemeinsam leben und sich wirklich zueinander bekennen??? Da mags eine Dunkelziffer geben. Aber ich nehme an sie ist weder in Deutschland noch Österreich hoch! Und von dieser kleinen Ziffer wird ein Teil wohl Kinder anstreben. Keine Ahnung. Ich vermute so wie jedes Pärchen das mal über Erbkrankheiten und Risikofaktoren für Kinder redet und nachdenkt! Ist ja bei ganz normalen Pärchen auch nicht viel anders... nur dass in dem Fall halt ein Risikofaktor für Fehlgeburten oder Behinderungen dazu kommt (der Inzest).
 
Na gut, wenn hier schon alle Inzestthreads wieder hervorgeholt werden, ein paar Fragen an all jene, die nur Prüderie darin sehen, wenn inzestuöse Verbindungen als bedenklich oder schlecht empfunden werden: Sind sexuelle Beziehungen innerhalb enger Familienstrukturen tatsächlich ein Ausdruck freier, gesunder und autonomer Sexualität? Welche Funktion erfüllt eine Familie eigentlich? Und: Verändert sich die Struktur nicht grundlegend, wenn etwa der Vater oder die Mutter den Sohn oder die Tochter als potenzielles sexuelles Objekt wahrnimmt? Oder mehr noch: Welche Entwicklungsdynamiken liegen vor und wie war das Verhältnis in der Kindheit, wenn es im Erwachsenenalter plötzlich zu inzestuösem Sex kommt? Das bedingt eine Sicht auf Eltern oder Kinder, die ja nicht plötzlich mit dem vollendeten 18 Lebensjahr geboren wird.

Ad "Wenn sich Erwachsene aus freien Stücken dazu entscheiden": Ich mach gleich mit den Fragen weiter. Was ist mit Sohn oder Tochter, die Sex mit den Eltern haben - konnten die sich wirklich frei entwickeln? Konnten sie unbelastet lernen, eigene Partner zu wählen? Können sie sich von ihren Eltern emotional lösen? Können sie ihnen widersprechen, ohne Verlustängste zu entwickeln? Ist die Familie noch der soziale Schutzraum? War sie der Ort der Identitätsentwicklung? War die Familie Ausgangspunkt einer Ablösung und Verselbstständigung? Der Ort emotionaler Sicherheit? Auch wenn die sexuelle Beziehung erst mit 25 beginnt, die Beziehung selbst besteht schließlich seit der Geburt.

Und ist die Zustimmung wirklich so frei? Oder ist es eine Zustimmung aus Loyalität und Pflichtgefühl? Aus Schuldgefühlen? Aus Abhängigkeit? Aus einer Angst, die Beziehung sonst zu verlieren? Oder stimmen sie zu, weil ihnen die besondere Familienstruktur nie ermöglicht hat zu lernen, Grenzen zu setzen? Was geschieht, wenn sich einer der inzestuösen Beziehung dem anderen plötzlich verweigert? Wenn die Schwester mit dem Bruder plötzlich nicht mehr will? Er aber sehr wohl?

Eine Familie ist ein besonderes Konstrukt. Da treffen nicht einfach "irgendwelche Erwachsenen" aufeinander. Und die Rollen sind in den allermeisten Fällen asymmetrisch. Nahezu jede bekannte Kultur hat starke Inzesttabus entwickelt. Lange bevor Diskussionen um DNA und Erbschäden aufkamen. Das hat seine Gründe. Wie soll es sonst zu einer Stabilisierung familiärer Rollen kommen? Konkurrenz und Konflikte im Streit um die Schwester? Um den Fick mit der Mutter?

Eine Familie ist dazu da, ihre Kinder auf das Leben "da draußen" vorzubereiten, sie in die Eigenständigkeit zu entlassen, ihnen das Rüstzeug dazu mitzugeben - selbständig, selbstbewusst, frei und unabhängig. Oder?
Für mich eine Frage des Alters. Sollten sich Konstellationen in einem Alter z.b ab 25 Jahren ergeben, OHNE vorher jemals in dieser Art etwas passiert ist, geht es mich nix an
Verstehen muss ich nicht alles, ich persönlich sehe weibliche Wesen in der Familie als asexuell.
 
Was soll man viel dazu sagen.
Ich bin in einem eher prüden Haushalt aufgewachsen wo nie über Sex gesprochen wurde , unsete Eltern haben uns Kinder nie als objekte ihrer Gelüste gesehen und wir haben uns nie Gedanken darüber gemacht .
Wir, ich und meine Frau sind immer sehr offen mit Sexualität umgegangen , haben mit den Kindern darüber geredet wenn es Fragen dazu gab.
Abgesehen davon haben wir in unseten Kindern nie etwas anderes gesehen .
Geben tut es sowas , wird wohl in vielen Fällen Missbrauch sein was ich nicht nachvollziehen kann.
Was ich allerdings auch kenne , bin mit 10 -12 Jahren voll auf meine Cousine gestanden 2-3jahre älter als ich.
Aber es ist beim schwärmen geblieben .
 
Ich habe anfängliche Versuche mir "spielerisch als Aufklärung" das Masturbieren bis zum Orgasmus zu lehren, mir dabei zusehen zu lassen und selbst auch zunächst der Mutter, dann auch mal dem Vater ( nur in der Dusche um eine Intimität zu vermeiden ) beim Onanieren zuzusehen und dabei selbst masturbieren zu müssen als peinlich empfunden. Aber dabei auch erstmalig erfahren, wie überwältigend sexuelle Gefühle sein können, wenn sie einen bestimmen Level überschritten haben und alle Hemmungen vergessen lassen. Und das hat wohl auch mein heutiges Lustempfinden und meine devote Einstellung/ Verlangen danach entscheidend geprägt.
 
Ich habe anfängliche Versuche mir "spielerisch als Aufklärung" das Masturbieren bis zum Orgasmus zu lehren, mir dabei zusehen zu lassen und selbst auch zunächst der Mutter, dann auch mal dem Vater ( nur in der Dusche um eine Intimität zu vermeiden ) beim Onanieren zuzusehen und dabei selbst masturbieren zu müssen als peinlich empfunden. Aber dabei auch erstmalig erfahren, wie überwältigend sexuelle Gefühle sein können, wenn sie einen bestimmen Level überschritten haben und alle Hemmungen vergessen lassen. Und das hat wohl auch mein heutiges Lustempfinden und meine devote Einstellung/ Verlangen danach entscheidend geprägt.
Ist für mich eindeutig Missbrauch
 
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Na gut, wenn hier schon alle Inzestthreads wieder hervorgeholt werden, ein paar Fragen an all jene, die nur Prüderie darin sehen, wenn inzestuöse Verbindungen als bedenklich oder schlecht empfunden werden: Sind sexuelle Beziehungen innerhalb enger Familienstrukturen tatsächlich ein Ausdruck freier, gesunder und autonomer Sexualität? Welche Funktion erfüllt eine Familie eigentlich? Und: Verändert sich die Struktur nicht grundlegend, wenn etwa der Vater oder die Mutter den Sohn oder die Tochter als potenzielles sexuelles Objekt wahrnimmt? Oder mehr noch: Welche Entwicklungsdynamiken liegen vor und wie war das Verhältnis in der Kindheit, wenn es im Erwachsenenalter plötzlich zu inzestuösem Sex kommt? Das bedingt eine Sicht auf Eltern oder Kinder, die ja nicht plötzlich mit dem vollendeten 18 Lebensjahr geboren wird.

Ad "Wenn sich Erwachsene aus freien Stücken dazu entscheiden": Ich mach gleich mit den Fragen weiter. Was ist mit Sohn oder Tochter, die Sex mit den Eltern haben - konnten die sich wirklich frei entwickeln? Konnten sie unbelastet lernen, eigene Partner zu wählen? Können sie sich von ihren Eltern emotional lösen? Können sie ihnen widersprechen, ohne Verlustängste zu entwickeln? Ist die Familie noch der soziale Schutzraum? War sie der Ort der Identitätsentwicklung? War die Familie Ausgangspunkt einer Ablösung und Verselbstständigung? Der Ort emotionaler Sicherheit? Auch wenn die sexuelle Beziehung erst mit 25 beginnt, die Beziehung selbst besteht schließlich seit der Geburt.

Und ist die Zustimmung wirklich so frei? Oder ist es eine Zustimmung aus Loyalität und Pflichtgefühl? Aus Schuldgefühlen? Aus Abhängigkeit? Aus einer Angst, die Beziehung sonst zu verlieren? Oder stimmen sie zu, weil ihnen die besondere Familienstruktur nie ermöglicht hat zu lernen, Grenzen zu setzen? Was geschieht, wenn sich einer der inzestuösen Beziehung dem anderen plötzlich verweigert? Wenn die Schwester mit dem Bruder plötzlich nicht mehr will? Er aber sehr wohl?

Eine Familie ist ein besonderes Konstrukt. Da treffen nicht einfach "irgendwelche Erwachsenen" aufeinander. Und die Rollen sind in den allermeisten Fällen asymmetrisch. Nahezu jede bekannte Kultur hat starke Inzesttabus entwickelt. Lange bevor Diskussionen um DNA und Erbschäden aufkamen. Das hat seine Gründe. Wie soll es sonst zu einer Stabilisierung familiärer Rollen kommen? Konkurrenz und Konflikte im Streit um die Schwester? Um den Fick mit der Mutter?

Eine Familie ist dazu da, ihre Kinder auf das Leben "da draußen" vorzubereiten, sie in die Eigenständigkeit zu entlassen, ihnen das Rüstzeug dazu mitzugeben - selbständig, selbstbewusst, frei und unabhängig. Oder?
Ich sehe da nicht nur bloße Prüderie. Familiäre Beziehungen sind ja auch nicht nur normale Beziehungen zwischen unabhängigen Erwachsenen - sie beruhen auf lebenslanger Bindung, Abhängigkeit und Rollen. Und genau deshalb halte ich Inzest grundsätzlich für schwierig.

Liebe ist ja nicht gleich Liebe! Liebe besteht aus mehreren Komponenten: Nähe, Vertrauen, sexuelle Anziehung, die Entscheidung zusammenzubleiben, Vertrautheit, Verlangen usw.! Und je nachdem was zusammenkommt, entsteht eine unterschiedliche Form der Liebe. Wenn ich meine Leidenschaft was Verlangen und sexueller Anziehung betrifft, dann auf einmal innerhalb der eigenen Familie befriedigt bekommen möchte, dann kommt das ja nicht von ungefähr.

Wenn innerhalb der Familie beispielsweise unklare Grenzen vorhanden sind, was emotionale und zwischenmenschliche Beziehungen betrifft und Eltern Kinder eher wie Erwachsene und Partner behandeln, kann das auf Dauer nicht gut gehen. Oder wenn sich eine zu starke emotionale Abhängigkeit entwickelt, weil man ständig nur aufeinanderhängt und man so gesehen von der Außenwelt isoliert ist... können sich auch andere Formen der Liebe vermischen, die man in einer "normalen" Familie eigentlich nicht haben sollte!

Ich will damit nicht sagen, dass alle Menschen, die Gedanken an Inzest haben, einen Knall haben... aber ich glaube, dass in solchen Fällen familiäre Strukturen und Entwicklungsprozesse vorhanden waren, die von dem abweichen, was man "gesund" bezeichnen würde.

Und wenn ich mir dann anschaue, wo man mit den Themen Inzest, Stiefvater, Stepbrother etc. am häufigsten konfrontiert wird.... :rofl:
 
Ich habe anfängliche Versuche mir "spielerisch als Aufklärung" das Masturbieren bis zum Orgasmus zu lehren, mir dabei zusehen zu lassen und selbst auch zunächst der Mutter, dann auch mal dem Vater ( nur in der Dusche um eine Intimität zu vermeiden ) beim Onanieren zuzusehen und dabei selbst masturbieren zu müssen als peinlich empfunden. Aber dabei auch erstmalig erfahren, wie überwältigend sexuelle Gefühle sein können, wenn sie einen bestimmen Level überschritten haben und alle Hemmungen vergessen lassen. Und das hat wohl auch mein heutiges Lustempfinden und meine devote Einstellung/ Verlangen danach entscheidend geprägt.
Es ging also von deinen Eltern aus, richtig? ManN lernt auch im Alter noch dazu, suf solch Variante wäre ich nicht gekommen.
Im Bezug auf deine heutige Veranlagung, gefällt mir natürlich aus gewissen Gründen 👍
 
Ich habe anfängliche Versuche mir "spielerisch als Aufklärung" das Masturbieren bis zum Orgasmus zu lehren, mir dabei zusehen zu lassen und selbst auch zunächst der Mutter, dann auch mal dem Vater ( nur in der Dusche um eine Intimität zu vermeiden ) beim Onanieren zuzusehen und dabei selbst masturbieren zu müssen als peinlich empfunden. Aber dabei auch erstmalig erfahren, wie überwältigend sexuelle Gefühle sein können, wenn sie einen bestimmen Level überschritten haben und alle Hemmungen vergessen lassen. Und das hat wohl auch mein heutiges Lustempfinden und meine devote Einstellung/ Verlangen danach entscheidend geprägt.
erstaunlich was es alles gibt auf der welt aber für mich ein klarer tabubruch und wäre für mich ein absolutes nogo.
 
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