

Zeitreise durchs Stuwerviertel – Nostalgie, Schmäh und jede Menge Erinnerungen!

Liebe Oldstuwerianer unter Euch!

Heute Mittag hat's mich wieder einmal ins Stuwerviertel verschlagen.

Und ich kann Euch sagen: Das Viertel hat sich verändert... aber die Erinnerungen sind noch immer pumperlg'sund!
Start war beim Venediger Au-Park.

Gleich die erste Überraschung: eine öffentliche WC-Anlage!

Die hat's zu unserer Zeit definitiv noch nicht gegeben. Die Mädels von damals hätten wahrscheinlich gesagt: „Na endlich – des war längst überfällig!“

Der BILLA steht noch immer dort.

Und sofort waren sie wieder da – die legendären KLKS-Semmeln und das Dosenbier. Wer's nicht kennt, hat das Stuwerviertel eigentlich nie richtig erlebt.
Dann weiter in die Stuwerstraße. Dort, wo früher die „Rote Laterne“

von Emmerich dem ehem. Fleischhauer geführt, mit den Girls für ganz andere Erleuchtungen sorgte

, wird heute in der „Lord's Pentecostal Evangelistic Ministry“ gebetet.


Aus „Sünder willkommen“ wurde „Gläubige willkommen“. Der Herr hat offenbar übernommen...

Und dann natürlich... Herr Emmerich!


DIE Legende des Viertels! Ich seh ihn heute noch vor mir – geschniegelt wie immer, den gelben Besen in der Hand


und für jeden Passanten einen flotten Spruch auf Lager. Solche Originale wie er, gibt es heute leider nicht mehr.

Den Reinthaler gibt's auch noch.

Dort sind wir Oldstuwerianer mit den Mädels essen gegangen. Und dann war da dieser unvergessliche Abend mit Thallo...

Mitten beim Essen war Thallo plötzlich spurlos verschwunden. Große Aufregung... bis man Thallo unter dem Esstisch wiedergefunden hat!


Warum? Das bleibt bis heute ein Geheimnis...
Wer's genauer wissen möchte, findet die ganze Geschichte – und viele weitere legendäre Begebenheiten in einem der Stuwerviertel-Threads


– unter den „Stuwergschichten und anderen Episoden“
Natürlich durfte auch ein Abstecher zur Stuwerstraße 6 nicht fehlen.

Dort befand sich einst Walters P's legendäre € 10,- Zimmervermietung – „Geschlossene Gesellschaft“.


Heute residiert dort ein Bauspengler. Aus schnellen Nummern wurden solide Dachrinnen... die Welt dreht sich halt weiter.

Beim Vorbeigehen hab ich sogar den blonden Hausmeister entdeckt.


Genau den, der damals angeblich heimlich die Freier fotografiert hat. Heute würde man wahrscheinlich sagen: der erste Paparazzo des Stuwerviertels!

Weiter ging's über den Max-Winter-Platz zum legendären Café PAMPAM.


Dort wirkte einst Willibald Schäffel – besser bekannt als der „Capo“.

Wer das Stuwerviertel kannte, kannte auch ihn.
Den Schlusspunkt setzte schließlich der Ilgplatz mit dem Studio „bei Gabi“.


Und plötzlich waren sie alle wieder da – die Geschichten, die Gesichter und die Erinnerungen.
Fazit: Das Stuwerviertel ist heute vielleicht ein anderes geworden... aber für uns Oldstuwerianer bleibt es ein eigenes Universum.

Die Häuser wurden renoviert, die Lokale haben gewechselt, manche sind fromm geworden... aber unsere Erinnerungen sind unbezahlbar. Und eines gilt bis heute: Das Stuwerviertel verlässt man irgendwann – aber das Stuwerviertel verlässt einen nie.


Für unseren Billy (@Billy_the_Kid), Gerhard
auch einst ein bei vielen geschätzter und beliebter user ...
R.I.P.
Privat Diverses - In Memoriam Billy_the_Kid

Für unseren Billy (@Billy_the_Kid), Gerhard
Am 3. Mai 2012 bist du von uns gegangen. Inzwischen sind 14 Jahre vergangen – und trotzdem bist du irgendwie noch immer da.
Immer dann, wenn alte Geschichten erzählt werden und wir schmunzelnd an dich denken.
Billy war ein echtes Original. Ein Kenner des Stuwerviertels wie kaum ein anderer und ein großzügiger Gönner so mancher Mädchen. Das Leben hat er mit einem Augenzwinkern genommen und auf seine ganz eigene Art...