Eine sehr interessante Frage zu welcher ich mich gerne einbringen möchte.
Ich glaube nicht wirklich, dass GELD es schafft Sex total zu "entmenschlichen", vielmehr ist es Mittel zum Zweck und erleichtert es dem Suchenden zu seinem Vergnügen, Verlangen oder sonstwas zu kommen und auf der anderen Seite einer Anbieterin oder dafür offenen Frau, sich dafür zur Verfügung zu stellen.
Geld mag vieles möglich machen, aber einen Mann der sich entgeltlichen Sex neben seiner Frau gönnt, die Gewissheit zu nehmen, dass er seine Frau auf diese Art und Weise betrügt, das schafft Geld nicht.
Männer die sich nebst einer vorhandenen Frau auf Sex mit jemand anderen einlassen haben sicher viele Beweggründe. Für viele ist es einfach die Möglichkeit, das zu gönnen, was vielleicht zu Hause anzusprechen Mann sich nicht traut, zu Hause tabu oder vielleicht vom Mann so empfunden nicht das erfüllt was er sich wünscht. Auch gibt es viele Männer die sicher einfach nur mal ab und zu der Verlockung nicht widerstehen möchten oder aus dem Aspekt heraus sich dazu hinreissen lassen.
Der wesentliche Vorteil für den Mann wenn Sex mit Geld in Verbindung steht, dass es dadurch eine klare Linie gibt, der Mann bezahlt für eine Leistung die er von einer Frau bekommt und darüber hinaus gibt es keine Verpflichtungen, weder moralisch noch sonstwie. Dadurch kann der Mann sich seinen Spaß gönnen und danach geht wieder alles seinen Lauf wie davor. Ich würde auch nicht behaupten, dass Männer bei einer solchen Begegnung jegliche Gefühle abstellen und oftmals doch nicht nur die Lust zulassen, sondern auch mit Gefühl und Wertschätzung sich darauf einlassen, sicher auch nicht zum Nachteil, weil eine Frau, auch wenn Sie Geld nimmt dennoch ein Frau bleibt, die halt nicht eine Maschine oder
Sexpuppe ist.
Klar gibt es das sicher auch gratis und wenn man sich umsieht und geduldig ist, gibt es doch sehr viele Männer als auch nicht weniger Frauen, die einer Affäre offen gegenüber stehen, so dass sich mancher Mann das Geld für Sex sparen kann und lieber anderweitig investiert, z.B. in eine Affäre.
Aber seien wir mal ehrlich, eine Affäre ist oftmals sehr anspruchsvoll in Planung, Umsetzung und Pflege, und viele haben auch gar nicht die Zeit sich effizient auf eine Suche einzulassen. Somit bleibt in dem Fall einfach die beste Option wenn es denn sein muss, sich damit zu arrangieren, dass es eben Frauen gibt, die Sex gegen Geld anbieten.
Wie sich ein Mann dabei fühlt wenn er für Sex zahlt ist sicher nicht so salopp einzugrenzen.
Die meisten werden es wohl wie schon geschrieben, einfach als Mittel zum Zweck sehen, das Zusammentreffen genießen und sowohl davor, während als danach sich nicht irgendwie besonders anders fühlen.
Es wird aber bestimmt Männer geben die sich da in einer besonderern Rolle sehen, eine Frau zu bezahlen, so wie es ja auch Frauen gibt, für die es ein ganz besonderer Kick ist, sich bezahlen zu lassen. Das hängt dann immer von beiden ab und kann oftmals in prickelnden Rollenspielen eine ganz besondere Rolle einnehmen.
Das Gefühl von Unterlegenheit erachte ich hierbei jedoch als eher weniger vertreten, hier vielleicht einzig wenn sich ein Mann bewusst als Sklave gegenüber eine Domina anbietet, wo dies eine Form des Spiels ist, aber im normalen Bereich, werden wohl nur vereinzelte Männer sich vielleicht unterlegen fühlen.