Oder eine gratis Affäre
Die ist oft nicht gratis, sondern kann sauteuer werden - wenn sie auffliegt.

Eine SW bietet den großen Vorteil, keinerlei post-koitalen Ansprüche zu stellen, zur Unzeit anzurufen, oder SMS oder WhatsApp Nachrichten zu schicken, etc. - die ist natürlich nur für gebundene Männer wichtig.
Die Liebhaberin nebenbei ist in vielen Fällen auch emotional engagiert und früher oder später kommt's hier zu Enttäuschungen.
Ich hatte selbst keine Affairen - war aber "der Affaire". Ich wurde dann immer hochgradig nervös, wenn die Fremdgeherin erstmals
das Wort "Scheidung" erwähnte

Also ist schon eine gewisse Portion Schauspiel dabei ....
Ich denke sogar, dass die Schauspielkunst der Hauptbestandteil der Dienstleistung ist für die man bezahlt.
Die Domina die ihre Kunden peitscht und/oder demütigt hasst ihre Kunden ja auch nicht, sondern sie erfüllt deren Wünsche.
Für manche ist Pay-Sex vielleicht wirklich die einzige Form, sich sexuell ausleben zu können - ich denke aber, das dies eher die Minderzahl ist.
Man erspart sich eher die Rumbraterei, vielleicht auch noch ein Tänzchen und dann erster, zweites, drittes Date -
um am Ende hat man für Tränen gesorgt, weil man "ein Arschloch mehr" in einer längeren Reihe ist, der SIE nun doch nicht "heiratet".
Meine seltenen Ausflüge in den Pay-Sex-Bereich hatten meist besondere Anlässe oder sonst in der Form nicht erfüllbare Reize.
So fuhr ich vor gut 15 oder 20 Jahren mit einem guten Freund über ein langes Wochenende in die Gegend von Frankfurt, um dort diese
FKK-Club-Szene zu erkunden. Wir waren grad beide Singles und feierten so unsere 40en Geburtstage.
Goldentime und Co. gab's damals in Österreich noch nicht.
Die haremsartige Verfügbarkeit von 100 Frauen oder mehr in allen Körperformen und Schattierungen war einfach ein Erlebnis
das ich so nicht missen möchte - auch wenn ich schon ewig nicht mehr in so einem Laden war.
Aber am Pool liegen, die Sonne und einen Drink genießen, gut 100 hübsche Frauen defilieren an einem vorbei und wenn einem eine gefällt "bucht" man sie einfach - das kann sich wohl kaum jemand im "real life" erfüllen. Ich brauch das nicht wöchentlich oder monatlich,
aber es ist ein Erlebnis, an das mein Jugendfreund und ich auch noch im Altersheim erinnern werden
Und weder er noch ich fallen unter die Kategorie "unvermittelbar" - wenn schon unter "bindungsskeptisch"
