Sehnsucht...

Dein Avatar erinnert mich an das Lied von Lale Anderson "Vor er Kaserne, vor dem grossen Tor stand eine Laterne und steht sie noch davor …"
Du tust mir leid, weil Du nicht "funktionierst", wie Du möchtest. Schlafe trotzdem selig ein!
 
Ich denke, ich versteh schon, was du meinst!
Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass ich genau aus dem Grund, dass ich immer bemüht war, für alle zu funktionieren, irgendwann nicht mehr funktioniert habe! Das hat meine Sicht auf vieles geändert!
Heute wäre meine Sehnsucht nur noch die, mich nicht gelähmt zu fühlen in Hinblick auf das, tun zu können, was ich für mich möchte!
 
Ich denke, ich versteh schon, was du meinst!
Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass ich genau aus dem Grund, dass ich immer bemüht war, für alle zu funktionieren, irgendwann nicht mehr funktioniert habe! Das hat meine Sicht auf vieles geändert!
Heute wäre meine Sehnsucht nur noch die, mich nicht gelähmt zu fühlen in Hinblick auf das, tun zu können, was ich für mich möchte!

Hab immer versucht, es anderen recht zu machen. Ganz früher wars der Vater, danach warens Chefs. Der Druck ist gross, irgendwann ging es nicht mehr.
 
Hab immer versucht, es anderen recht zu machen. Ganz früher wars der Vater, danach warens Chefs. Der Druck ist gross, irgendwann ging es nicht mehr.
Das nennt man unter Umständen emotionale Abhängigkeit. Passiert oft wenn in der Kindheit in den ersten Lebensjahren nicht die Liebe oder Bestätigung von den Eltern da war um ein sogenanntes "Urvertrauen" (Vertrauen in den eigenen Wert, den eigenen Sinn, die eigene Selbstständigkeit und Selbstwert) aufzubauen. Also wenn man als Kind nicht gelernt hat das man geliebt wird genau so wie man ist, mit allen Fehlern und Schwächen trotzdem akzeptiert zu werden und (speziell) elterliche, positive Aufmerksamkeit zu bekommen. Oder wenn in dieser Zeit viel negatives, traumatisches passiert kann das diese Entwicklung auch zunichte machen (man erinnert sich vielleicht nicht bewusst... aber die Narben bleiben im Geist!)

Spielt sich (soweit ich das verstanden habe) oft und hauptsächlich in den ersten Lebensjahren (0-2) ab. Ansonsten kommen da Leute wie ich raus die genau DIESEN Satz wie du ihn geschrieben hast von sich sagen können!
"Ich hab immer versucht es anderen Recht zu machen".... bei mir warens die Eltern, die Mitschüler, die Lehrer, die Arbeitskollegen, der Chef, meine erste Freundin, in Aspekten Beziehungen bis heute.

Wobei ich bewusst gegen dieses Phänomen arbeite und Dinge tue um besagtes Urvertrauen oder Selbstwertgefühl zu stärken und zu füttern. Sich dieser Abhängigkeit hinzugeben und nichts dagegen zu tun kann nämlich sehr schnell zu gleich ein paar Diagnosen und Problemen führen: CoAbhängigkeit, emotionale Abhängigkeit (in Form einer Diagnose), Borderline, Depressionen,

...denn schlussendlich kommt diese Bestätigung und diese Form von Liebe nicht von anderen. NIEMAND kann auf Dauer die Selbstliebe oder dieses Urvertrauen ersetzen oder ergänzen wenn man es selbst nicht hat. Und wenn man immer nur versucht es anderen Recht zu machen und der Ideale Sohn, der ideale Freund, der ideale Liebhaber usw... zu sein vergisst man auch ganz, ganz schnell wer man eigentlich ursprünglich war oder ist.
 
Das nennt man unter Umständen emotionale Abhängigkeit. Passiert oft wenn in der Kindheit in den ersten Lebensjahren nicht die Liebe oder Bestätigung von den Eltern da war um ein sogenanntes "Urvertrauen" (Vertrauen in den eigenen Wert, den eigenen Sinn, die eigene Selbstständigkeit und Selbstwert) aufzubauen. Also wenn man als Kind nicht gelernt hat das man geliebt wird genau so wie man ist, mit allen Fehlern und Schwächen trotzdem akzeptiert zu werden und (speziell) elterliche, positive Aufmerksamkeit zu bekommen. Oder wenn in dieser Zeit viel negatives, traumatisches passiert kann das diese Entwicklung auch zunichte machen (man erinnert sich vielleicht nicht bewusst... aber die Narben bleiben im Geist!)

Spielt sich (soweit ich das verstanden habe) oft und hauptsächlich in den ersten Lebensjahren (0-2) ab. Ansonsten kommen da Leute wie ich raus die genau DIESEN Satz wie du ihn geschrieben hast von sich sagen können!
"Ich hab immer versucht es anderen Recht zu machen".... bei mir warens die Eltern, die Mitschüler, die Lehrer, die Arbeitskollegen, der Chef, meine erste Freundin, in Aspekten Beziehungen bis heute.

Wobei ich bewusst gegen dieses Phänomen arbeite und Dinge tue um besagtes Urvertrauen oder Selbstwertgefühl zu stärken und zu füttern. Sich dieser Abhängigkeit hinzugeben und nichts dagegen zu tun kann nämlich sehr schnell zu gleich ein paar Diagnosen und Problemen führen: CoAbhängigkeit, emotionale Abhängigkeit (in Form einer Diagnose), Borderline, Depressionen,

...denn schlussendlich kommt diese Bestätigung und diese Form von Liebe nicht von anderen. NIEMAND kann auf Dauer die Selbstliebe oder dieses Urvertrauen ersetzen oder ergänzen wenn man es selbst nicht hat. Und wenn man immer nur versucht es anderen Recht zu machen und der Ideale Sohn, der ideale Freund, der ideale Liebhaber usw... zu sein vergisst man auch ganz, ganz schnell wer man eigentlich ursprünglich war oder ist.
Sehr richtig! Hätte fast von mir sein können!
 
Hab immer versucht, es anderen recht zu machen. Ganz früher wars der Vater, danach warens Chefs. Der Druck ist gross, irgendwann ging es nicht mehr.

unterschätze nicht die fähigkeit des menschlichen verstandes, sich selbst zu heilen...veränderungen sind auch auf einer metaebene möglich, nur sind sie schwer weil du deinen eigenen gedanken nicht trauen kannst, aber es ist möglich

der erste schritt ist die bewusste reflexion des eigenen zustands (der ja bei dir rauszulesen ist)...und dann ist es eine frage des willens, welcher stark sein muss und konsistent.

Die konsistenz ist bedingt durch anhaltende motivation, die im regelfall - so wie bei dir - im schmerz begründet ist. So eine reise ist anstrengend, aber auch erfüllend...gib nicht auf, ehe du angefangen hast

Alles Gute!
 
unterschätze nicht die fähigkeit des menschlichen verstandes, sich selbst zu heilen...veränderungen sind auch auf einer metaebene möglich, nur sind sie schwer weil du deinen eigenen gedanken nicht trauen kannst, aber es ist möglich

der erste schritt ist die bewusste reflexion des eigenen zustands (der ja bei dir rauszulesen ist)...und dann ist es eine frage des willens, welcher stark sein muss und konsistent.

Die konsistenz ist bedingt durch anhaltende motivation, die im regelfall - so wie bei dir - im schmerz begründet ist. So eine reise ist anstrengend, aber auch erfüllend...gib nicht auf, ehe du angefangen hast

Alles Gute!
Das hast du toll geschrieben. Danke dafür. :)
 
veränderungen sind auch auf einer metaebene möglich,

Ähm das ist oft recht kompliziert.

Erkennen, Verzeihen und Versöhnen hilft auch ein wenig.

So dieses Zurücklehnen in uralte kränkende Begebenheiten, z.B. aus der Kindheit, hach und da habe ich etliche.
Das lasse ich zu und weil ich alt bin kann ich meine Mutter heute als das Mädel sehen, dass sie damals war.

Sie wollte mir nichts böses, es war nicht mehr drin in ihr als sie gab, hat sich selbst mit sich geplagt und ich vergebe ihr.
Wenn ich sie so unbeholfen sehe, möchte ich sie fast über die Zeit, wie eine Tochter in den Arm nehmen.

Was mir nicht gut tat, lass ich gehen, verstehe dass die Protagonisten nicht anders konnten, das berührt mich nicht mehr, nachdem ich vergeben habe.
 
Ähm das ist oft recht kompliziert.

Erkennen, Verzeihen und Versöhnen hilft auch ein wenig.

So dieses Zurücklehnen in uralte kränkende Begebenheiten, z.B. aus der Kindheit, hach und da habe ich etliche.
Das lasse ich zu und weil ich alt bin kann ich meine Mutter heute als das Mädel sehen, dass sie damals war.

Sie wollte mir nichts böses, es war nicht mehr drin in ihr als sie gab, hat sich selbst mit sich geplagt und ich vergebe ihr.
Wenn ich sie so unbeholfen sehe, möchte ich sie fast über die Zeit, wie eine Tochter in den Arm nehmen.

Was mir nicht gut tat, lass ich gehen, verstehe dass die Protagonisten nicht anders konnten, das berührt mich nicht mehr, nachdem ich vergeben habe.

nachdem du es bereits hinter dir hast, weißt du ja dass "recht kompliziert" dafür ein euphemismus ist ;)
 
nachdem du es bereits hinter dir hast, weißt du ja dass "recht kompliziert" dafür ein euphemismus ist ;)

Ja.

Du, ich habe aber auch wunderschöne Seiten entdecken können, die dahinter versteckt waren.
Ich mache das übrigens mit vergangenen Beziehungen ebenso, gehe Schritt nach Schritt zurück, sehe, verstehe und sammle die guten und schönen Erinnerungen.
Die anderen lasse ich komplett los.

Ich mag weder irgendetwas nachtrauern noch nachhängen, nachtragend sein oder gar ungute Gefühle oder Hass empfinden.
Das hat alles weder Platz in meinem Leben noch in meinem Buch der Geschichte, denn das schreib ich selbst.

Frei mag ich sein, und frei ohne wehleidige Altlasten neu begegnen können.
Ich bin ich, das ist schon was, dafür brauch ich keine Ausrede und kein "ich kann nicht vertrauen weil xy war böse zu mir"
Es liegt in meiner Hand.
Wenn ich nicht fertig bin, kann ich nix neues beginnen, wäre einfach unfair, oder?
 
Momentan... sehne ich mich nach Zärtlichkeiten... nach regelmäßigem kuscheln, streicheln, zärtlicher Sex.. nach gefühlvollen Küssen die immer intensiver werden... nein, eine Beziehung wär mir zu viel... es würde mich zu sehr "einsperren" ... ich bin etwas eigen... aber im Grunde will ich nur zwischendurch einfach mal umarmt werden :)
 
Nach einem Menschen wo man sich gegenseitig ergänzt in den alltäglichen Lebenslagen nach einem scheiss tag wenn du heim kommst der partner schläft vielleicht schon einfach nur dazukuscheln ohne worte und gedrückt werden
 
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