Macron statt Madame Frexit Präsident....Trendwende?



Könnte daran liegen, dass Macron in Frankreich gewählt wurde. ;)

Dazu hätte die Meldung CAC steigt innerhalb eines Jahres um 30% gepasst. Um so besser absehbar wurde, dass Macron das Rennen macht um so deutlicher stiegen die franz. Aktien. (heute gabs die Gewinnmitnahmen bei "guten Nachrichten")

Bei Bankern und Aktionären ist Frankreich schon seit 2 Jahren der heiße Tipp, im Gegensatz zu den Schwarzmalern hier im Forum haben die Argumente dafür. (und mittlerweile die 30% Steigerung als sichtbares Zeichen)
Frankreich hatte vor dem Finanzcrash größere Wachstumsraten als wir in D, haben uns bei den Löhnen überholt und haben mittlerweile diese Wachstumsrate wieder erreicht.
Das demographische Problem das wir in D haben und noch weiter bekommen gibt's in F nicht, ein Grund dafür dass sie uns in Zukunft etwas abhängen werden.
Auch wenn wir auf die Produktivität schauen, so hatte Frankreich vor dem Crash die selben Werte wie wir in D und erreichen die im Moment auch wieder.
 
Was ich immer noch nicht verstehe ist, wie sich eine Meinung/Aussage "demokratiefeindlich" sein kann wenn sie nicht die Ablöse der Demokratie in der heutigen Form anstrebt? Würden die Kommunisten zB den Kommunismus einführen wollen und bei ~40% Stimmenanteil liegen, wäre das schon eher bedenklich. Aber keine der besagten Parteien will irgendetwas in der Richtung tun. Der FN will halt aus der EU austreten... ok, das machen die Briten gerade, sind sie deshalb demokratiefreindlich? Nein. Der FN ist nationalistisch. Ok, hat aber immer noch nichts mit der Demokratie zu tun. Der FN ist rassistisch. Ja, aber auch das hat nichts mit dem demokratischen System zu tun. Le Pen hat überhaupt keinen Tau wie das Land zu regieren ist. Hat auch nichts mit der Demokratie an sich zu tun. Sie hätte das Land in den Ruin getrieben. Ja... Kurz gesagt: Wer für die Demokratie ist und für die freie Meinungsäußerung muss auch deren Meinung zulassen ;)

Versteh mich nicht falsch, ich bin sicher kein Fan von AfD, FN, FPÖ etc. aber "demokratiefeindlich" ist einfach so ein Buzzword das mMn genau so daneben ist wie "Lügenpresse".

Naja, rechtsextreme Parteien spielen sich mit den demokratischen Regeln bis sie die absolute Macht erreicht haben und dieses Faktum macht sie gefährlich, egal ob rechts- oder linksextrem.
Beispiel: Rechtsextreme Partei "NSDAP" nutzte die demokratischen Regeln, völlig legal, um an die Macht zu kommen
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Das ist das unehrliche falsche Gesicht.

......und als oberster Parteichef der rechtsextremen Partei "NSDAP", welche völlig legal im Parlament , während der "Weimarer Republik", demokratisch gewählt, teilgenommen hat, sagte Adolf Hitler in einer Wahlkampfrede 1932 folgende, die Demokratie betreffend, bemerkenswerte Sätze:

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Das ist das wahre Gesicht.

Ich würde keiner politisch extremen Partei, egal welches Lager, nur 1 einziges Wort glauben;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie vorher schon gesagt, ist meine Ansicht, daß eine extremistische Partei, wie es der FN - da sind wir uns eh einig - auch die Demokratie, so wie sie es heute gibt, ablehnt. Seit seiner Gründung bis hin zu Marine Le Pen Machtergreifung waren auch immer die typischen rechtsextremen und antidemokratischen Rülpser und Vertreter an vorderster Linie vorhanden.
Das mag ja alles sein, jedoch kann und konnte ich nirgends lesen dass Marine Le Pen oder einer ihrer Gefolgsleute irgendwo ein anderes politisches System vorschlug als das bestehende. Nirgends konnte ich irgend etwas von strukturellen Veränderungen oder ähnlichem lesen dass auch nur ansatzweise drauf hin deuten würden dass sie den Staat umkrempeln wollen. Somit ist die "Demokratiefeindlichkeit" (sry) einfach nur eine Unterstellung wie viele andere auch...
Wie gesagt, sind da nach wie vor viel zu viele Unbekannte drinnen, wir daher momentan eh nur Kaffeesudlesen betreiben können. Warten wir halt einmal das Parlamentswahlergebnis ab, dann wird man ja sehen, wie's weitergeht.
Ging schneller als gedacht: Neuer Präsident: Tausende Franzosen demonstrieren gegen Emmanuel Macron - WELT
Naja, rechtsextreme Parteien spielen sich mit den demokratischen Regeln bis sie die absolute Macht erreicht haben und dieses Faktum macht sie gefährlich...
Schon klar, allerdings ist das immer aus dem Kontext gerissen. Denn sowohl die erste Republik als auch in Deutschland die Weimarer Republik waren junge und schwache Demokratien die mit massiven inneren und äußeren Problem nach den WK1 zu kämpfen hatten. Selbiges sieht man ja auch sehr gut in Russland, da gab es einfach noch keine Schutzmechanismen und auch kein demokratischen Selbstverständnis der Bevölkerung als sich Putin sich hochspielte.

Da ist die Sachlage in Westeuropa eine ganz andere und gerade wir als Österreicher sollten wissen dass ein Wahlsieg der Populisten zwar viel Geld kostet und einige Gerichtsverfahren nach sich zieht, aber unter dem Strich hat das System (der Rechtsstaat an sich) keinerlei Schaden davon getragen. Denn letztlich wurde die FPÖ gewählt, kam in die Regierung und wurde wieder abgewählt - vollkommen demokratisch und ohne mit der Wimper zu zucken. Von daher kann man durchaus davon ausgehen dass unsere Demokratie, wie auch die der Franzosen, gefestigt genug ist um solche Phasen durchzustehen - politisch, finanziell ist was anderes. Selbiges gilt zB auch für die USA, Trump ist gekommen und wird wieder gehen, das System bzw. der Staat wird aber bleiben.
 
Das mag ja alles sein, jedoch kann und konnte ich nirgends lesen dass Marine Le Pen oder einer ihrer Gefolgsleute irgendwo ein anderes politisches System vorschlug als das bestehende. Nirgends konnte ich irgend etwas von strukturellen Veränderungen oder ähnlichem lesen dass auch nur ansatzweise drauf hin deuten würden dass sie den Staat umkrempeln wollen. Somit ist die "Demokratiefeindlichkeit" (sry) einfach nur eine Unterstellung wie viele andere auch...


Wie ich dir vorher schon sagte, hat sich Le Pen ja ned umsonst ein Demokratiemäntelchen umgehängt. Logisch, daß man dann aktuell nichts über deren reale Demokratiefeindlichkeit auf ersten Blick erkennen kann.
Tu's als Unterstellung ab, es ist aber keine, was sich ja alleine schon durch die Politik der Extremisten-Partei FN zeigt.
Wenn man, wie es die FN aber will, z.B. einer Bevölkerungsgruppe wie den Homosexuellen ihr Recht auf eine zur Ehe gleichgestellte eingetragene Beziehung nehmen will, dann ist das durchaus eine demokratiefeindliche Gesinnung!


Also eine Kundgebung von 7.000 Demonstranten in einem Ballungsraum von ca. 12,5 Millionen Menschen würd ich da eher nicht als Beispiel bringen, aber bitte.
Ich für meinen Teil erlaube mir weiterhin auf das Ergebnis der Parlamentswahlen zu warten, um eben nicht Kaffeesudlesen zu betreiben, sondern mich auf reale Zahlen zu stützen, um beurteilen zu können, wie stark oder wie schwach Macron wird regieren können.
 
Wenn man, wie es die FN aber will, z.B. einer Bevölkerungsgruppe wie den Homosexuellen ihr Recht auf eine zur Ehe gleichgestellte eingetragene Beziehung nehmen will, dann ist das durchaus eine demokratiefeindliche Gesinnung!
Legt man das als Maßstab an, wären 12 von 50 US Bundesstaaten undemokratisch und die Liste der Länder die überhaupt eine Gleichgeschlechtliche Ehe erlauben ist im übrigen so wie so recht überschaubar. Von dem einmal abgesehen, hat dieses Thema mehr was mit liberalen Werten zu tun als mit der Einstellung zu einem politischen System ;) Mag jetzt vielleicht nach "i-Tüpferl reiten" klingen, aber mMn vermittelt "demokratiefeindlich" einfach ein falsches Bild und soll (in den Medien, nicht bei dir!) einfach nur Angst schüren bzw. die Masse dazu bringen "das richtige Hackerl" zu setzten.
Also eine Kundgebung von 7.000 Demonstranten in einem Ballungsraum von ca. 12,5 Millionen Menschen würd ich da eher nicht als Beispiel bringen, aber bitte.
Ja ja, aber genau dieses Verhalten ist eben sehr typisch für Frankreich und der Grund warum schon Jahre nichts mehr weiter geht.
 
Ja ja, aber genau dieses Verhalten ist eben sehr typisch für Frankreich und der Grund warum schon Jahre nichts mehr weiter geht.

Was verstehst du unter "nichts weiter geht"?

Keine Reformen wie bei uns die eigentlich immer nur Sozialabbau bedeutet haben? Kein Hartz4, das auch für einige die ihr Leben lang gearbeitet haben und kurz vor der Berentung arbeitslos wurden eine Enteignung bedeutet?

Als weiter gehen könnte man auch eine 35 Stunden Woche sehen und ordentliche Löhne (der französische Facharbeiter hat den deutschen Facharbeiter schon im Jahr 2011 überholt) oder den höheren Mindestlohn.

Unter weitergehen verstehe ich jedenfalls nicht, dass Menschen die 40 Stunden die Woche arbeiten, davon nicht leben können, dass sehr viele nur noch befristet eingestellt werden oder dass 5 Leute die selbe Arbeit erledigen aber dabei völlig unterschiedliche Rechte und Löhne haben.
Rentner die in D ähnliche Beiträge wie Arbeiter in Ö bezahlt haben, dafür aber nur die Hälfte der Rente erhalten.
 
Was verstehst du unter "nichts weiter geht"?

Keine Reformen wie bei uns die eigentlich immer nur Sozialabbau bedeutet haben? Kein Hartz4, das auch für einige die ihr Leben lang gearbeitet haben und kurz vor der Berentung arbeitslos wurden eine Enteignung bedeutet?

Als weiter gehen könnte man auch eine 35 Stunden Woche sehen und ordentliche Löhne (der französische Facharbeiter hat den deutschen Facharbeiter schon im Jahr 2011 überholt) oder den höheren Mindestlohn.

Unter weitergehen verstehe ich jedenfalls nicht, dass Menschen die 40 Stunden die Woche arbeiten, davon nicht leben können, dass sehr viele nur noch befristet eingestellt werden oder dass 5 Leute die selbe Arbeit erledigen aber dabei völlig unterschiedliche Rechte und Löhne haben.
Rentner die in D ähnliche Beiträge wie Arbeiter in Ö bezahlt haben, dafür aber nur die Hälfte der Rente erhalten.


:haha: Deshalb gehen die Franzosen schon auf die Strasse, weil ihnen Genosse Macron unter anderem die 35 Stunden Woche verlängern möchte. Es ist wirklich geil zu sehen, wie schnell bei den Froschfressern die Wut hoch kocht.
:haha:
Wie immer stellt sich die Frage: wem nützt es? Wo hat Macron gearbeitet, wer sponsert ihn?
Gewonnen hat der Kandidat des Geldes gegen die Frau des Volkes. :aetsch:
 
Gewonnen hat der Kandidat des Geldes gegen die Frau des Volkes.

Ähnlichen Nonsens versuchte man ja auch in Österreich zu verbreiten!
Faktum ist aber, daß die Sieger bei beiden Volkswahlen aber nicht jene Kandidaten waren, die die Rechtsextremen als angebliche "Kandidaten des Volkes" präsentierten!
 
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