Das EF, Sex und die 'Esoterik'

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(Gelöschter Account)
Ich war etwa sieben, lag auf der ockerfarben, geblümten Couch zusammengerollt hinter meinen Eltern, die in den 70ern qualmend wie Schornsteine mit meinem Großvater Karten spielten. Ein allabendliches Spektakel, dem sich mein Großvater, war er am verlieren, oft schimpfend entzog. Meist surrte irgendwo im Hintergrund das Radio und die knisternde Wärme des Holzofens verflocht sich mit dem dicken Dunst der Zigaretten. Meine Großmutter mischte sich manchmal fröhlich plaudernd hinzu, meine Schwester spielte irgendwo im Raum, Stimmengewirr, das immer ferner rückte, wenn ich dort eindöste. Und irgendwann stellte ich fest, dass ich schlafe. Ich hörte die Stimmen, konnte mich darauf konzentrieren und wusste dennoch - ja, ganz sicher, du schläfst.

Das war der Beginn meiner Experimente und einer Reise, die mich in den folgenden Jahren sehr viele meiner Nächte zum Tag machen ließ. Als Kind waren mir die Tage oft zu kurz, auch später noch, mit 13 oder 14. Hungrig aufs Leben und aufs Erleben, wozu schlafen? Ich begann mir zunutze zu machen, was mein Hirn hergab. Und das war so einiges. Ich stellte fest, dass es Zustände gibt, die mich zum Geschäftsführer über mein Hirn erheben. Ich war in meinen Nächten Autor meiner Drehbücher, Akteur und Regisseur meiner eigenen Filme zugleich. Konnte ich etwas im Alltag nicht erleben, ich erlebte es in einer Intensität, die bunter und direkter war, als es die Realität je bieten konnte in meinen Nächten.

Nie war etwa Schnee so kalt und nass, nie das Gefühl auf der Haut so direkt, als hätte man gar keine Haut an sich. Ich suchte Orte auf und Szenen, spielte sie in allen denkbaren Varianten, katapultierte mich in Vergangenes und erkannte dort auch verblüfft: Hoppla, es gibt hier nichts, das es nicht gibt. Jeder Stein, jeder Grashalm, wenn auch nur am Rande irgendwo erlebt, nicht bewusst gesehen, oder erfasst: alles da. Lieblingsorte, einfach nur um zu entspannen, wohin ich auch wollte: Ich bin dann mal weg.

Ein Orgasmus dabei? Kein Problem. Und tausendfach Gefühle die so, oder so ähnlich sind. Trancezustände, diverse Bardos, luzides Träumen, Selbsthypnose... ausgereizt hab ich das alles bis zum Erbrechen von Regenbögen. :smuggrin:

So wie ich werden aber viele in ihrem Leben schon die Erfahrung gemacht haben, dass das Gehirn ein Instrument ist, dem man noch sehr viel mehr entlocken kann als einfachste Lieder. Dass das auch gemeinsam möglich ist, fraglos und wunderschön. Die Anwendung und Verwendung, wie ich sie hier im Forum immer und immer wieder präsentiert bekomme, empfinde ich aber als sehr eigenartig.

Da lese ich von Menschen die meinen, andere auf diese Weise beeinflussen oder gar manipulieren zu müssen - oder zu können. Von Menschen die glauben, etwas Hochgeheimes zu besitzen und anderen damit etwas voraus zu haben. Von Menschen, die jene, die damit nichts anzufangen wissen, oder anfangen möchten, als nicht sensibel genug, oder gar einfältig erachten. Von Missionaren und Missionarinnen, die ihre Besonderheit suchen und glauben, sie eben darin gefunden zu haben - die einen Nebenschauplatz (ja eh, einen ganz herrlichen!) zu ihrem Hauptschauplatz gestalten. Und von jenen, die dabei völlig aufs Leben vergessen.

Vielleicht kann das einmal ein Ansatz sein, sich diesem Thema auf eine etwas andere Weise zu nähern. Ich lade jeden herzlich dazu ein, sich mit eigenen Erfahrungen hier zu beteiligen.
 
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Solche "Geistreisen", Meditationen und Tranceerfahrungen habe ich auch über die Jahre gemacht. Damals in den 90igern und frühen 2000ern, als die Hexenbewegung und -kulte so in waren, gab es unzählige Seminare und Kurse zur spirituellen Selbsterfahrung. Ich habe mich schon immer sehr für diese Themen interessiert und nehme auch gerne an Seminaren dazu teil. Privat habe ich u. a. Tantra für mich entdeckt. Ich empfinde all dies als sehr bereichernd.
 
Die körperlichen Grenzen sind klar gesetzt.
Soviel Menschen, soviel Gedanken.
Psychologie und Neurologie kennt man.
Hormonelle Vorgänge sind kein vollkommenes Geheimnis mehr.
Die Grundstruktur des Wesens ist wahrscheinlich nicht ganz unerheblich.

Da gibt es nichts Besonderes und nichts Seltsames, nichts Übersinnliches
Der Mix macht es aus.

Den einen interessiert es mehr, den anderen weniger.
Der eine vertieft sich ins Kochen, der andere ins Weinkennen der nächste in Sexualität, ein anderer genießt einfach was da ist.
Komplett egal, außer für den einen Menschen und wenn er sich mit einem Zweiten zusammentut, ist so eine Interessensähnlichkeit wahrscheinlich ein Fehler nicht.

Ob sich wer wichtig macht oder durch Ablehnung "Das gibt´s nicht." und "Das ist nicht normal." von den anderen an den Platz gerückt wird ist eine andere Geschichte.

Manche Leut haben Visionen, tun und hackeln beruflich mit Interesse und Elan und haben Erfolg, dann kommt der nächste, sagt der macht sich wichtig, hat nur Glück gehabt, dafür ist er privat ein Arschloch, Erfolg macht nicht glücklich. :schulterzuck:
Ein andere sagt, erzähl wie hast Du´s dorthin gebracht?

Der Zusammenhang zwischen Sexualität und Esoterik ist mir nicht bekannt, ich lasse mich aber gerne belehren.

Edit: Nachgedacht: Sexualität in verschiedenen Szenarien zu erleben, auch mystisch esoterischen kann sicher sehr schön sein. Es muss nicht immer alles erklärt und belegt sein. Es wie ein Wunder über sich kommen zu lassen, staunend und erfüllt, oder sich bewusst in einen tranceähnlichen Zustand bringen..... - ich möchte das nicht schmälern oder in Abrede stellten, habe es so noch nicht erlebt bzw. bin von der Veranlagung da nicht ganz so prädestiniert dafür. Was ich mir dazu denke ist wahrscheinlich Humbug. Deshalb wäre es schon sehr interessant, wie manche da Zugänge finden. (Aber was hielt ich vor einigen Jahrzehnten nicht alles für Humbug. Die Zeit vergeht. Wer weiß schon was noch kommt.)
 
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Ich war etwa sieben, lag auf der ockerfarben, geblümten Couch zusammengerollt hinter meinen Eltern, die in den 70ern qualmend wie Schornsteine mit meinem Großvater Karten spielten. Ein allabendliches Spektakel, dem sich mein Großvater, war er am verlieren, oft schimpfend entzog. Meist surrte irgendwo im Hintergrund das Radio und die knisternde Wärme des Holzofens verflocht sich mit dem dicken Dunst der Zigaretten. Meine Großmutter mischte sich manchmal fröhlich plaudernd hinzu, meine Schwester spielte irgendwo im Raum, Stimmengewirr, das immer ferner rückte, wenn ich dort eindöste. Und irgendwann stellte ich fest, dass ich schlafe. Ich hörte die Stimmen, konnte mich darauf konzentrieren und wusste dennoch - ja, ganz sicher, du schläfst.

Das war der Beginn meiner Experimente und einer Reise, die mich in den folgenden Jahren sehr viele meiner Nächte zum Tag machen ließ. Als Kind waren mir die Tage oft zu kurz, auch später noch, mit 13 oder 14. Hungrig aufs Leben und aufs Erleben, wozu schlafen? Ich begann mir zunutze zu machen, was mein Hirn hergab. Und das war so einiges. Ich stellte fest, dass es Zustände gibt, die mich zum Geschäftsführer über mein Hirn erheben. Ich war in meinen Nächten Autor meiner Drehbücher, Akteur und Regisseur meiner eigenen Filme zugleich. Konnte ich etwas im Alltag nicht erleben, ich erlebte es in einer Intensität, die bunter und direkter war, als es die Realität je bieten konnte in meinen Nächten.

Nie war etwa Schnee so kalt und nass, nie das Gefühl auf der Haut so direkt, als hätte man gar keine Haut an sich. Ich suchte Orte auf und Szenen, spielte sie in allen denkbaren Varianten, katapultierte mich in Vergangenes und erkannte dort auch verblüfft: Hoppla, es gibt hier nichts, das es nicht gibt. Jeder Stein, jeder Grashalm, wenn auch nur am Rande irgendwo erlebt, nicht bewusst gesehen, oder erfasst: alles da. Lieblingsorte, einfach nur um zu entspannen, wohin ich auch wollte: Ich bin dann mal weg.

Ein Orgasmus dabei? Kein Problem. Und tausendfach Gefühle die so, oder so ähnlich sind. Trancezustände, diverse Bardos, luzides Träumen, Selbsthypnose... ausgereizt hab ich das alles bis zum Erbrechen von Regenbögen. :smuggrin:

So wie ich werden aber viele in ihrem Leben schon die Erfahrung gemacht haben, dass das Gehirn ein Instrument ist, dem man noch sehr viel mehr entlocken kann als einfachste Lieder. Dass das auch gemeinsam möglich ist, fraglos und wunderschön. Die Anwendung und Verwendung, wie ich sie hier im Forum immer und immer wieder präsentiert bekomme, empfinde ich aber als sehr eigenartig.

Da lese ich von Menschen die meinen, andere auf diese Weise beeinflussen oder gar manipulieren zu müssen - oder zu können. Von Menschen die glauben, etwas Hochgeheimes zu besitzen und anderen damit etwas voraus zu haben. Von Menschen, die jene, die damit nichts anzufangen wissen, oder anfangen möchten, als nicht sensibel genug, oder gar einfältig erachten. Von Missionaren und Missionarinnen, die ihre Besonderheit suchen und glauben, sie eben darin gefunden zu haben - die einen Nebenschauplatz (ja eh, einen ganz herrlichen!) zu ihrem Hauptschauplatz gestalten. Und von jenen, die dabei völlig aufs Leben vergessen.

Vielleicht kann das einmal ein Ansatz sein, sich diesem Thema auf eine etwas andere Weise zu nähern. Ich lade jeden herzlich dazu ein, sich mit eigenen Erfahrungen hier zu beteiligen.

Ich habe ähnliche Kindheitserinnerungen, sogar an das verqualmte Wohnzimmer meiner Eltern.

Aufgewachsen in einem Wiener Gemeindebau in Favoriten, als Kind das aufgrund seiner Einäugigkeit nicht so gerne in den Hof spielen ging um nicht den Spötteleien der andern permanent ausgesetzt zu sein habe ich mich frühzeitig in meine Abenteuerromane vergraben.

Mit großer Leidenschaft habe ich damals die Bücher von Karl May gelesen - und zwar nicht deshalb, weil ich den großen Indianer Winnetou (den ja Pierre Brice später zu eine tuntig schwulen Version verkommen hat lassen) so gerne mochte, sondern vielmehr weil May es geschafft hat für mich wunderschöne Landschaften entstehen zu lassen.
Auch seine Beschreibungen der Wüste haben mich damals ganz enorm fasziniert von der Entstehung eines Wadis bis hin zu wandernden Dünen.

Nächtelang habe ich mich unter der Bettdecke (wenn eigentlich schon schon Schlafenszeit war) mit einer Taschenlampe zurückgezogen um zu lesen und zu träumen.

Mehr und mehr habe ich begonnen diese Landschaften und Abenteuer in meiner Vorstellung und in meinen Träumen auszuschmücken und ich konnte förmlich das Präriegras reichen und den Sand der Wüste zwischen den Zähnen schmecken.
Wie viele Wale habe ich in dieser Zeit erlegt und mit wie vielen Drachen habe ich gekämpft und so holde Jungfäulein gerettet ?

Mein Hirn hat für mich eine völlig andere Welt erschaffen, eine in der ich nicht schwach sondern ein Held war.
Diese Zeiten sind vorbei , wenngleich ich immer noch träume.

Etwas ganz besonderes ist mir aber aus dieser Zeit geblieben, mein Gedankenpalast.
Thomas Harris beschreib das sehr schön in "Hannibal" und eigentlich ist ein Gedanken oder Gedächtnispalst eine Methode um sich Dinge besser merken zu können (Mnemotechnik).
Für mich ist es ein Hort meiner Erinnerungen.

Jedes Zimmer oder jeder Saal ist voller Erinnerungen an Menschen und die damit verbundenen oftmals gemeinsam erlebten Situationen/Begegnungen und oft streife ich in meinen Gedanke durch diesen Palast, berühre Gegenstände und erinnere mich.
Ich sitze auf der Couch meiner Großmutter, höre Ihre Stimme (sie hatte einen göttlichen tschechischen Akzent und hat geböhmakelt wie keine zweite).
In anderen Räumen sind die Lieben meines Lebens, jede Frau hat hier ihren eigenen Saal voller Erlebnisse und Erinnerungen.
Auch viele erotische.

Bin ich da am Rande der Esoterik ?
Ich weiß es nicht, und letztenendes ist es auch egal...
 
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Ich denke das tun wir doch fast alle, mal abtauchen ins Wunderland.
Muß man dem immer einen Namen geben ?
Es gibt ja auch die unterschiedlichsten Möglichkeiten und auch Ziele.
Interessant waren da auch meine Tage mit Schamanen in Peru und Kolumbien, andere Wege, spannend, eine vollkommen andere Erfahrung, aber eine Religion wird es deshalb nicht, ich schätze diese Erfahrungen aber ich kenne auch genug Menschen die auf der Suche nach spiritueller " Erleuchtung "
zum Opfer ihrer eigenen Bedürfnisse werden. Der Schritt von der Erhabenheit zur Lächerlichkeit ist eben manchmal nur klein.
 
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konnte mich darauf konzentrieren und wusste dennoch - ja, ganz sicher, du schläfst.
...ist ganz natürlich, wenn man bissi medial offen ist, und wird...

Das war der Beginn meiner Experimente und einer Reise, die mich in den folgenden Jahren sehr viele meiner Nächte zum Tag machen ließ. Als Kind waren mir die Tage oft zu kurz, auch später noch, mit 13 oder 14. Hungrig aufs Leben und aufs Erleben, wozu schlafen? Ich begann mir zunutze zu machen, was mein Hirn hergab. Und das war so einiges. Ich stellte fest, dass es Zustände gibt, die mich zum Geschäftsführer über mein Hirn erheben. Ich war in meinen Nächten Autor meiner Drehbücher, Akteur und Regisseur meiner eigenen Filme zugleich. Konnte ich etwas im Alltag nicht erleben, ich erlebte es in einer Intensität, die bunter und direkter war, als es die Realität je bieten konnte in meinen Nächten.
.....das zeugt von einem älteren Geist....und zwischen 11-15 passiert extrem viel "Magie" im Hirn, weil es zu der Zeit am meisten wächst.


Nie war etwa Schnee so kalt und nass, nie das Gefühl auf der Haut so direkt, als hätte man gar keine Haut an sich. Ich suchte Orte auf und Szenen, spielte sie in allen denkbaren Varianten, katapultierte mich in Vergangenes und erkannte dort auch verblüfft: Hoppla, es gibt hier nichts, das es nicht gibt. Jeder Stein, jeder Grashalm, wenn auch nur am Rande irgendwo erlebt, nicht bewusst gesehen, oder erfasst: alles da. Lieblingsorte, einfach nur um zu entspannen, wohin ich auch wollte: Ich bin dann mal weg.
..schöne starke Phantasie...

Ein Orgasmus dabei? Kein Problem. Und tausendfach Gefühle die so, oder so ähnlich sind. Trancezustände, diverse Bardos, luzides Träumen, Selbsthypnose... ausgereizt hab ich das alles bis zum Erbrechen von Regenbögen. :smuggrin:
...ja, viele Reisen..✨
... vergrößern den Horizont.

So wie ich werden aber viele in ihrem Leben schon die Erfahrung gemacht haben, dass das Gehirn ein Instrument ist, dem man noch sehr viel mehr entlocken kann als einfachste Lieder. Dass das auch gemeinsam möglich ist, fraglos und wunderschön. Die Anwendung und Verwendung, wie ich sie hier im Forum immer und immer wieder präsentiert bekomme, empfinde ich aber als sehr eigenartig.
Oft fahren viele nur mit 2% bis 5 % Leistung.(Gehirn)
Wenn's bsoffn San, dann noch weniger.

..mehr kann man hier auch nicht fordern,. ...jedoch gibt's auch hier und da Wunder. :lalala: ( bis ca. 9% situationselastische Gehirn Leistung.😂😂🤣)

Da lese ich von Menschen die meinen, andere auf diese Weise beeinflussen oder gar manipulieren zu müssen - oder zu können. Von Menschen die glauben, etwas Hochgeheimes zu besitzen und anderen damit etwas voraus zu haben. Von Menschen, die jene, die damit nichts anzufangen wissen, oder anfangen möchten, als nicht sensibel genug, oder gar einfältig erachten. Von Missionaren und Missionarinnen, die ihre Besonderheit suchen und glauben, sie eben darin gefunden zu haben - die einen Nebenschauplatz (ja eh, einen ganz herrlichen!) zu ihrem Hauptschauplatz gestalten. Und von jenen, die dabei völlig aufs Leben vergessen.

Vielleicht kann das einmal ein Ansatz sein, sich diesem Thema auf eine etwas andere Weise zu nähern. Ich lade jeden herzlich dazu ein, sich mit eigenen Erfahrungen hier zu beteiligen.
leben & Leben lassen....und wenn man helfen kann, dann kann man darauf dezent aufmerksam machen.


Nicht alle akzeptieren Spiritualität, und die innere Weltenvielfalt.

Bloß, nur weil sie keine Erfahrungen haben, wird man sie auch nicht richten.

Also, alles Liebe und viel Freude ✨👍
 
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Diese Annahme ist bereits widerlegt:

Zum Rest des Postings kann ich nichts beitragen.
Ja klar, habe es mir durchgelesen, aber dort wird nur die Hardware beschrieben, und nicht die Software, ....falls du verstehst was ich meine...

...ist so wie in der Realität, die meisten wissen auch nicht wie die ganzen Software Programme funktionieren, man kennt nur die Optionen die man zum Leben braucht,.... wenn man die Tür nicht sieht, oder von ihr nichts weiß, dann gibt's diese Tür in der subjektiven Realität auch nicht.

...one love & peace....😉
 
Da lese ich von Menschen die meinen, andere auf diese Weise beeinflussen oder gar manipulieren zu müssen - oder zu können. Von Menschen die glauben, etwas Hochgeheimes zu besitzen und anderen damit etwas voraus zu haben.

Aber genau das ist Esoterik. Ein fiktives Geheimwissen das spätestens nach der Erfindung von Google ausgeschissen hatte bis die Esoterikwelt merkte das man per Internet noch viel mehr Menschen das Geld aus der Tasche ziehen kann, sich sogar eine ganze Armee an Gläubigen aufstellen kann welche im Sektenstil ihre eigenen Medien aufbauen und sich lieber durch Zauberkugeln aus Wasser, als durch den bösen Schulmediziner behandeln lassen.
Werfen sie das Antibiotikum weg an dem die Pharmaindustrie ein paar Euro verdient, kaufen sie Hanföl um 500€ oder am besten geschütteltes Wasser mit dem die Homöopathiehersteller Milliarden machen.

Der größte Gag der Esoterik ist auch das immer neue Begriffe für längst bekannte Dinge erfunden werden. Man fasst zum Beispiel seinen Penis oder die Vagina an, jeder wusste das dies schon immer möglich war, aber die Esoterik macht daraus zum Beispiel ein Verfahren zur "Trancegewinnung" oder "sexuellen Bewusstseinserweiterung" oder nennt es "ganzheitliche Selbsterfahrung". Schon könnte man Bücher dazu verkaufen, Youtubevideos darüber drehen und im besten Fall Kurse und Vorträge in Provinzgasthäusern halten. Kommt das gut an kann man die nun entstandene Gemeinde der Pimmelanfasser per Facebook, Telegram und WhatsApp auch mit Plakaten auf den Heldenplatz schicken um das Ende der Welt zu verkünden.

Wir leben in Zeiten von Kernspintomographen, Gehirnstrommessungen und können jeden Orgasmus sichtbar machen. Der Zauberer ist enttarnt, hinter den Wolken ist die ISS Raumstation und kein Gott und das einem Fotos nicht die Seele stehlen ist inzwischen jedem bekannt.

Höchste Zeit neuen Hokus Pokus für den Lokus zu generieren. 5G und Mikrowellenangst, eine Brise Globuli gewürzt mit ganzheitlicher Energetisierungshypnose und ein paar Lügenmärchen über Impfungen und schon hat man wieder genug ängstliche Opfer von der Wissenschaft entfernt um den eigenen Markt zu bedienen. Denn hinter der Esoterik steht entweder ein Guru, eine Sekte oder beinharte Geschäftsmänner die oft auch politische Interessen haben und jede Oma dem Krebstod überlassen wenn sie damit Gewinn erzielen.
 
Nichts und Alles, wenn Du z.B., Tantra magst.
Von Tantra wurde im Eingangsposting nichts erwähnt. Überhaupt wurde nichts speziell im Bezug auf Sex erwähnt. Ich versteh ja, dass man vom einen aufs andere schließen kann, aber das hier ist der Sex-Talk und da ich ein i-Tüpfelchenreiter bin, nehm ich Dinge gerne wörtlich. :D :P
 
aber das hier ist der Sex-Talk und da ich ein i-Tüpfelchenreiter bin, nehm ich Dinge gerne wörtlich.
...da hast du im deinem Sinne vollkommen Recht.
...oder vieleicht war die TE nicht ganz nüchtern, und hatte es sich nur von der Seele geschrieben.?
..ist doch schön...wenn jemand bissi aufmacht...
es war ja auch nichts anstösiges dabei. ...nur ein ehrliches , unverblümtes Bild..

..und wenn du auf den sex talk wartest, dann ist das doch bei vielen Themen so, daß der sex talk zwar immer wieder auftaucht, aber nicht wirklich immer das Thema ist.

oder?
.... was denkst du?
 
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Mehr und mehr habe ich begonnen diese Landschaften und Abenteuer in meiner Vorstellung und in meinen Träumen auszuschmücken und ich konnte förmlich das Präriegras reichen und den Sand der Wüste zwischen den Zähnen schmecken.
Wie viele Wale habe ich in dieser Zeit erlegt und mit wie vielen Drachen habe ich gekämpft und so holde Jungfäulein gerettet ?
Diese Passage hat mich an eine Szene aus Charles Dickens Weihnachtsgeschichte erinnert.
Auf seiner Reise mit dem Geist der vergangenen Weihnacht besucht Ebenezer Scrooge sein jüngeres Ich in Kindheitstagen und sieht einen Jungen, der an Weihnachten allein in der Schule sitzt und in seine Bücher vertieft ist.
Ebenezer führt diesbezüglich aus: "Er hat seine Freunde bei sich."
Auf den Einwurf des Geistes das es sich dabei nicht um wirkliche Freunde, nicht um lebendige Menschen handelt, entgegnet Ebenezer: "Ist Robinson Crusoe nicht wirklich? Und Freitag und der Papagei ... ? Für diesen Jungen sind sie wirklich."

Bis zu meiner Einschulung bin ich ohne Kontakte zu Gleichaltrigen aufgewachsen. Gegen jeden Versuch mich in einen Kindergarten zu "stecken" habe ich erfolgreich rebelliert. Der Familienbetrieb meines Großvaters war mein Abenteuerspielplatz, von dem ich mich auch nicht nur für eine Sekunde fernhalten lassen wollte. Unter dem großen Blechtisch im Marmorlager habe ich meine eigene Tischlerei geführt, aus Holzleim und Furnier Imperien erschaffen.
In meiner Phantasie war ich nie alleine, war Häuptling eines Indianerstammes, habe Forts ganz allein gegen Scharen von Banditen verteidigt und mein Piratenschiff todesmutig über alle Weltmeere gesteuert.

In diesem Sinne:
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