Danke für die Beteilung soweit

Finde ich alles spannend! Und spannend finde ich auch, dass durch die provokante Formulierung auch einige allergische Reaktionen zustande kamen und ich auch soweit gehe Posts herausgelesen zu haben, die vermuten, dass ich eventuell eine homophobe Einstellung habe(n könnte).
Was mir wichtig erscheint, ist festzustellen, dass Begrifflichkeiten klarerweise Aktion und Re-Aktion hervorrufen...
Wenn man es schafft den Terminus "kaputtes y-Chromosom" mehr oder weniger neutral zu betrachten (geht das überhaupt?), dann könnte er aus einer radikal feministischen Richtung eigentlich sogar wohlwollend aufgenommen werden.
Abgesehen davon, wie komme ich überhaupt zu dem Begriff? Ich habe ihn vor langer Zeit irgendwo aufgeschnappt. Ich weiß nicht, ob das ein Artikel war, oder aus einer "Diskussion" heraus. Aber soweit ich mich erinnern kann, beinhaltete die Aussage auch, dass es ja zB Männer nicht bräuchte und die Natur auch nur mit xx auskäme... Insofern xy nur eine "Laune der Natur"? So in etwa lief das.
Auch hier lässt sich weiterspinnen, dass also in allen Männern so oder so was "weibliches bzw feminines" steckt? Ist ja an sich nicht schlimm. Wenn ich also "kaputtes" y-Chromosom schreibe, schließt das ja mich mit ein, oder? Kann das also "abwertend" gemeint sein, oder eine "Feststellung"..?
Abgesehen davon, jeder (aber auch jede) ist oder fühlt sich zu einem gewissen Grad "männlich(er)" oder "feminin(er)" - die einen mehr, die anderen weniger (oder vielleicht sogar gar nicht...). Wenn also die Annahme des "kaputten" y nicht so falsch ist, dann "erklärt" das doch eventuell der Hang der Männer zum weiblich/femininen?
Aber mir fehlen Zahlen und Statistiken, wo aufgeslistet ist wie viele Männer sich zu Frauen und umgekehrt operieren lassen usw usf.
Hier folgt eben die, meine (nicht repräsentative) Beobachtung. Einige Punkte wurden ja hier in den vergangen Seiten und Posts geschrieben, um mich zu "widerlegen" oder als "alles normal" darzustellen oder eine eventuelle homophobie meinerseits zu demaskieren.
Vieles stimmt. Einiges ist nach wie vor offen.
Für mich überwiegen nach wie vor zB Clubs und VA in der schwulen Szene. Im Laufe der Zeit war ich in Clubs/Bars und Veranstaltungen, weil die Parties in den Drama's und Heavens in Wien am besten waren

. Zugegeben, in Lesben-Bars, Clubs und/oder Parties war ich nie. Aber mir dünkt, dass es davon auch weit weniger gibt? Kann aber auch damit zusammenhängen, dass ich nie danach gesucht habe. Nichtsdestotrotz können es nie und nimmer so viele sein, wie es Lokale für zB eben Schwule an ziemlich vielen Ecken und Enden gibt

Das korreliert auch mit meinem "Gefühl", dass es wesentlich mehr Männer gibt, die gern Frauensachen tragen, bis hin zu Make-Up, oder gern Brüste hätten oder letztendlich auch machen lassen. Dass Frauen auch über Jahrzehnte bis -hunderte sich erkämpfen mussten Hosen zu tragen, ist schon richtig. Aber ich finde jetzt viele Dinge (und das wurde bereits hie und da erwähnt), die Männer tragen, nicht sonderlich "männlich". Während ich interessanterweise doch nicht so wenige Sachen relativ "feminin" finde... Woran liegt das?!
Es treten auch viel mehr Männer in Erscheinung, die eben eine ausgeprägt feminine Seite haben. Wie viele Gegenstücke gibt es denn zu Conchita Wurst, Drag-Queens und deren Shows - abgesehen man kramt den Klassiker Marlene Dietrich aus, die auch schon so einen Bart hat - wie passend

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Auch fände ich es spannend in Erfahrung zu bringen, ob dann die Lesben in ihren Foren Kategorien haben wie "wann treffen wir uns am Uni-Klo, um uns über ein Loch in der Toilette die Muschis zu lecken?"?
