xy das kaputte y-Chromosom?

Aber bei Frauen ist die Gewaltbereitschaft eher eine Randerscheinung.
nein.
die wahrnehmung derselben ist halt eine randerscheinung.
studien belegen, dass sich das ziemlich die hand gibt (es gibt unterschiede, aber die deuten eher auf unterschiedliche methoden hin, also zB dass frauen dazu tendieren, physische gewalt nur dann anzuwenden, wenn sie keiner dabei sieht, und in der öffentlichkeit hingegen psychische gewalt anwenden, bei männern verhält es sich hingegen überraschend umgekehrt).

generell besteht bei statistiken immer das problem, das alles von der erhebung abhängig ist ... und wenn nur 15% der männer, denen in der partnerschaft physische gewalt angetan wird, es überhaupt zur anzeige bringen, wird es schwierig, die realität statistisch auszuwerten.
 
nein.
die wahrnehmung derselben ist halt eine randerscheinung.
studien belegen, dass sich das ziemlich die hand gibt (es gibt unterschiede, aber die deuten eher auf unterschiedliche methoden hin, also zB dass frauen dazu tendieren, physische gewalt nur dann anzuwenden, wenn sie keiner dabei sieht, und in der öffentlichkeit hingegen psychische gewalt anwenden, bei männern verhält es sich hingegen überraschend umgekehrt).

generell besteht bei statistiken immer das problem, das alles von der erhebung abhängig ist ... und wenn nur 15% der männer, denen in der partnerschaft physische gewalt angetan wird, es überhaupt zur anzeige bringen, wird es schwierig, die realität statistisch auszuwerten.
Geh bitte!
Wie viele Frauen wurden heuer schon von ihren (Ex) Partnern ermordet und wie viele Männer?
Da brauchen wir wohl nicht mehr weiterdiskutieren!
 
Wie viele Frauen wurden heuer schon von ihren (Ex) Partnern ermordet und wie viele Männer?
bei der mordstatistik ist es ebenfalls so ne sache.

ein mann, der behauptet, dass er seine frau in notwehr umgebracht hat, darf sich anhören, dass seine verletzungen ein beweis dafür sind, dass sich die frau gewehrt hat.

eine frau, die ihren mann umgebracht hat, kann mit ihren verletzungen beweisen, dass es notwehr war.

wenn mit zweierlei maß gemessen wird, dann ist die statistik für den allerwertesten.

die häufigste ursache für mord ist eine psychische störung, und diese kann sowohl beim mann als auch bei der frau vorkommen.


Da brauchen wir wohl nicht mehr weiterdiskutieren!
ja ... genau so deckt man dinge auf, indem man einfach gar ned weiterdiskutieren braucht. eine wahrlich erstrebenswerte einstellung, du held ;)
 
das ein falscher Eindruck, der entsteht? Weil der Männeranteil wesentlich größer ist?
Das sind großteils falsche Eindrücke die aus verschiedenen Gründen entstehen.
Frauenkleider tragen (wollen), ergo DWS sind
Gab auch genug Frauen die das umgekehrt wollten. Und war mal ein ziemlicher Skandal. Aber irgendwann haben wir uns an den Anblick von Frauen in Hosen gewöhnt und es wurde normal :schulterzuck:.

Tatsache ist dass es kaum reine "Männer Kleidung" gibt. Sicher haben Blusen einen etwas anderen Schnitt als Hemden aber grundsätzlich ist es ein sehr ähnliches Kleidungsstück und so geht's eigentlich mit allem.

Frauen die "Crossdresser" sein wollen oder männlicher wirken wollen gibt es. Das ist aber dann wohl oft eine Entscheidung die sie eher beim Friseur als in der Boutique treffen. "Butch", "Tomboy" uä Begriffe verwendet man dafür.
Bi, schwul, zumindest aber (wenn schon nicht direkt als b/schwul
Warum sollte das nur Männer treffen? Gibt genug Frauen die auf Frauen stehen.
Obs Frauen gibt die "eigentlich hetero" sind und nur aus Verzweiflung Frauen suchen weiß ich nicht.
Die "gefickt werden" wollen, "eigentlich hetero" sind, erniedrigt werden wollen und die vielen anderen "Spielarten", die iwo da draußen rumschwirren
Ich denke es gibt auch genug Frauen die geflickt werden wollen. Auch in den Arsch. Was ist daran ungewöhnlich oder spezifisch männlich?

Auf der anderen Seite gibt's auch die "perversen" (geschlechtsuntypischen) Frauen die gern mal nen Strapon anschnallen und selbst ficken.

Aber eben nicht als "Unsicherheit" (?) der eigenen Sexualität bzw. Identität?
Gerade Frauen haben oft Probleme zu ihrer Sexualität zu stehen oder sie zu leben. Merkt man uA an den Orgasmus Problem unter denen viele leiden.
Wobei es natürlich weder für Frauen noch Männer hilfreich ist mit der heutigen Pornonorm aufzuwachsen und zu versuchen dieser zu entsprechen. Aber Unsicherheit bezüglich der eigenen Sexualität kenne ich von Frauen genauso wie von Männern wenn nicht häufiger.
 
bei der mordstatistik ist es ebenfalls so ne sache.
wenn mit zweierlei maß gemessen wird, dann ist die statistik für den allerwertesten.

die häufigste ursache für mord ist eine psychische störung, und diese kann sowohl beim mann als auch bei der frau vorkommen.

ja ... genau so deckt man dinge auf, indem man einfach gar ned weiterdiskutieren braucht. eine wahrlich erstrebenswerte einstellung, du held ;)
...Aber bis 9 zählen kannst du schon, - oder??
 
...Aber bis 9 zählen kannst du schon, - oder??
ja, ich kann auch studien lesen, und die grundsätzliche gewaltbereitschaft ist bei frauen höher (oder glaubst du, dass die meisten frauen, die ihrem ehemann eine ohrfeige knallen, alle eine extreme minderheit darstellen?).
das hat allerdings überhaupt nix mit ihrem geschlecht per se zu tun (also im sinne von biologie bzw. genetik), sondern mit einem gesellschaftlichen aspekt :
ein mann, der, aus welchen gründen auch immer, mit dem gedanken spielt, seiner frau eine zu schmieren, rechnet sofort im hinterstübchen damit, dass das schlimmstenfalls mit einer haftstrafe endet.
eine frau hat diese "gesellschaftliche indoktrination" nicht, und neigt demnach eher dazu, hier keine zurückhaltung zu zeigen.

es ist für die gewaltbereitschaft auch nicht weiter wichtig, ob diese erfolgreich geschieht oder nicht (also im falle von mord zB).
in den USA, wo solche eskalationen schnell und "unproblematisch" von beiden geschlechtern vollzogen werden können (weil ein ganz normaler haushalt eine geladene waffe zur verfügung hat), sieht die statistik bei mord zB nicht so ungleichmässig aus ...

gewalt in der partnerschaft ist keine frage des geschlechts, sondern eine frage der erziehung.
 
ja, ich kann auch studien lesen, und die grundsätzliche gewaltbereitschaft ist bei frauen höher (oder glaubst du, dass die meisten frauen, die ihrem ehemann eine ohrfeige knallen, alle eine extreme minderheit darstellen?).
das hat allerdings überhaupt nix mit ihrem geschlecht per se zu tun (also im sinne von biologie bzw. genetik), sondern mit einem gesellschaftlichen aspekt :
ein mann, der, aus welchen gründen auch immer, mit dem gedanken spielt, seiner frau eine zu schmieren, rechnet sofort im hinterstübchen damit, dass das schlimmstenfalls mit einer haftstrafe endet.
eine frau hat diese "gesellschaftliche indoktrination" nicht, und neigt demnach eher dazu, hier keine zurückhaltung zu zeigen.

es ist für die gewaltbereitschaft auch nicht weiter wichtig, ob diese erfolgreich geschieht oder nicht (also im falle von mord zB).
in den USA, wo solche eskalationen schnell und "unproblematisch" von beiden geschlechtern vollzogen werden können (weil ein ganz normaler haushalt eine geladene waffe zur verfügung hat), sieht die statistik bei mord zB nicht so ungleichmässig aus ...

gewalt in der partnerschaft ist keine frage des geschlechts, sondern eine frage der erziehung.

Interessant. Hast du da Links?
 
Hast du da Links?
bei studien ist das immer so eine sache. die eine kann man überall finden im original, die andere hingegen steckt dann hinter einer paywall. hinzu kommt dann noch das alter hinzu (die spezifische studie, auf die ich mich zB bezog, ist eine metastudie von 2000 ... es wäre also durchaus nett, da was aktuelleres zu finden).

soweit ich weiss, plant man in deutschland seit februar eine neue dunkelfeldstudie in genau diesem bereich ... vorraussichtliche veröffentlichung : 2024 :cautious:

kriminalstatistiken aus den USA bitte selbst googlen, da gibt es unzählige ergebnisse ;)
die letzte dunkelfeldstudie, die ich finden konnte, ist von 2004 ... wenn du daran spass hast, dir diese 1050 seiten anzutun, nur zu :mrgreen:

 
Ich finde es auch sonderbar, dass Opfer von weiblicher Gewalt offenbar weniger schlimm dran sind.
Sind auch schlimm, aber bei weitem seltener.

nein.
die wahrnehmung derselben ist halt eine randerscheinung.
studien belegen, dass sich das ziemlich die hand gibt (es gibt unterschiede, aber die deuten eher auf unterschiedliche methoden hin, also zB dass frauen dazu tendieren, physische gewalt nur dann anzuwenden, wenn sie keiner dabei sieht, und in der öffentlichkeit hingegen psychische gewalt anwenden, bei männern verhält es sich hingegen überraschend umgekehrt).

generell besteht bei statistiken immer das problem, das alles von der erhebung abhängig ist ... und wenn nur 15% der männer, denen in der partnerschaft physische gewalt angetan wird, es überhaupt zur anzeige bringen, wird es schwierig, die realität statistisch auszuwerten.

Also das kann ja nicht dein Ernst sein, @Mitglied #266594. Du kommst mir doch meistens sehr vernünftig vor.
1. Kann ja sein, dass Frauen auch mal unbeherrscht sind und ihrem (Ex-)Partner eine kleben. Ist aber ein Unterschied zur Unbeherrschtheit eines Mannes, nach der die (Ex-)Partnerin ins Spital muss.
2. Auch in den USA ist die große Mehrheit der Opfer Frauen und die sehr große Mehrheit der Täter Männer. Wenn man nur die häuslichen Delikte her nimmt, verschiebt sich das Verhältnis noch mehr.
3. Gerade eine mordende Frau ist für die Medien ein Reißer. Also kann man davon ausgehen, dass uns da keine entgeht. Sie sind somit tatsächlich eine Randerscheinung.
4. Ja, Frauen üben eher psychische als physische Gewalt aus. Liegt daran, dass sie meist verbal besser sind als Männer. Was wiederum mit der Gehirnphysiologie zu tun hat. Aber von bösen Worten bekommt niemand innere Blutungen, blaue Augen, gebrochene Rippen, etc. - Und ist keinesfalls mit Schlägen und Prügel gleich zu setzten.
5. Habe erst unlängst gehört, dass nur etwa 15% der Frauen zur Polizei gehen. Von denen kommen 20% zu Gericht und da führt es bei nur 2% zur Verurteilung. Da darf man sich nicht wundern, wenn es immer noch Männer gibt, die es ganz ok finden, ihrer Frau mal ein paar Faustschläge zu verpassen.

Zum Tread-Thema:
Ich denke, dass Männer einfach oft so verzweifelt nach irgendeinen Sexpartner suchen. Das sind dann die Profile: Geschlecht, Alter, Aussehen, Neigung egal.
Weiters denke ich, dass Frauen da lieber ganz verzichten, als irgendwem ins Bett zu lassen.
 
anspruchslos wie einige Alter-Aussehen-egals hier.
Nur weil das Alter und Aussehen keine Rolle spielt, bedeutet es nicht gleich das man Anspruchslos is... Gibt einige andere Attribute die einen Menschen ausmachen ;)
Ein blinder Mensch sieht einen auch nicht und ist nicht per se anspruchslos... Nur Mal so als Hinweis, an all diejenigen die sich daran ständig aufhängen!
 
Kann ja sein, dass Frauen auch mal unbeherrscht sind und ihrem (Ex-)Partner eine kleben.
nein.
ich kann dir aus ganz eigener erfahrung sagen, dass frauen auch sehr viel weiter gehen, als mal eine zu kleben.
muss ich das jetzt ausbauen, oder reicht das als "quelle" aus?

Ist aber ein Unterschied zur Unbeherrschtheit eines Mannes
für die frage der gewaltbereitschaft macht das überhaupt keinen unterschied aus, nein.

Auch in den USA ist die große Mehrheit der Opfer Frauen und die sehr große Mehrheit der Täter Männer.
meine aussage bezog sich auf morde. und da ist es in partnerschaftlichen verhältnissen nicht so, nein. dadurch, dass in den usa morden eben kaum eine frage der "stärke" ist, weil das sowieso problemlos mit handwaffen vollzogen wird, sieht man da deutlich, dass in wirklichkeit die bereitschaft geschlechtslos ist.

Also kann man davon ausgehen, dass uns da keine entgeht.
gute frau ... es gibt etliche fälle, bei denen eine frau nachträglich ins gefängnis ging, nachdem man anfangs ihr die geschichte der notwehr noch geglaubt hat ...
wie willst du wissen, wieviele mit ihrer geschichte davongekommen sind?

Ja, Frauen üben eher psychische als physische Gewalt aus.
das war überhaupt nicht die aussage.
kernpunkt war : frauen üben eher dann physische gewalt aus, wenn sie dabei keiner sehen kann. das ergebnis ist dann, dass sich beide gegenseitig verprügeln, und es wort gegen wort steht ... was glaubst, wem wird geglaubt, angefangen zu haben?

Aber von bösen Worten bekommt niemand innere Blutungen, blaue Augen, gebrochene Rippen, etc. - Und ist keinesfalls mit Schlägen und Prügel gleich zu setzten.
äh ... magst nochmal drüber nachdenken, was du da gerade von dir gibst?
willst du wirklich drüber diskutieren, ob psychische gewalt oder physische gewalt in ihren langzeitkonsequenzen (nicht) vergleichbar sind?


Da darf man sich nicht wundern, wenn es immer noch Männer gibt, die es ganz ok finden, ihrer Frau mal ein paar Faustschläge zu verpassen.
heast kennst du das phänomen wirklich nicht?
was ist die reaktion der zuschauer, wenn in einem film ein mann einer frau eine runterhaut?
und wie sieht die reaktion aus, wenn eine frau einem mann eine runterhaut?

noch amal : gewaltbereitschaft in der partnerschaft ist keine frage des geschlechts, sondern eine frage der erziehung.
und das ständige tabuisieren der weiblichen gewalt an männern führt nur dazu, dass frauen weiterhin eine freikarte dafür haben ...
wieviele frauen werden von der polizei in gewahrsam genommen, wenn sie einem mann eine ohrfeige verpassen? und wieviele männer hingegen? => freikarte
 
Wenn man das EF als gesamtes betrachtet, lässt sich feststellen, dass es mit "Männern" etwas hat... Was ist es, dass es (anscheinend?) überwiegend Männer sind die entweder:
  • Frauenkleider tragen (wollen), ergo DWS sind
  • Geschlechtlich sich als Frau fühlen/empfinden, She-Male sind, sich "Sissi" bezeichnen und noch die zig-anderen Kategorien sind/sich empfinden, die mir jetzt nicht einfallen
  • Bi, schwul, zumindest aber (wenn schon nicht direkt als b/schwul bezeichnen/empfinden) MSM "suchen" (Männer die Sex mit Männern suchen/haben wollen; habe gesagt bekommen, dass diese Kategorie sich eben nicht als schwul verstanden wissen wollen)
  • Die "gefickt werden" wollen, "eigentlich hetero" sind, erniedrigt werden wollen und die vielen anderen "Spielarten", die iwo da draußen rumschwirren
  • uswusf bliblablubb
Ist das ein falscher Eindruck, der entsteht? Weil der Männeranteil wesentlich größer ist?
Jedenfalls kommt es mir nicht so vor, dass es so extrem viele "Unterkategorisierung" bei Frauen gibt. Vielleicht, dass sie andere Frauen suchen/wollen, oder wenns um "Sub und Doms" geht, aber das sind recht leicht (?) trennbare Kategorien und verstehe ich als Spielart. Aber eben nicht als "Unsicherheit" (?) der eigenen Sexualität bzw. Identität?

Genetisch betrachtet sind wir Männer 'kaputte Frauen'.
Beim zweiten X-Chromosom is das rechte untere 'Haxerl' abgebrochen, runtergefallen und unten rausgewachsen.

Wie es - zumindest derzeit - mit Mutanten so ist, sind wir dadurch in aller Munde.
 
3. Gerade eine mordende Frau ist für die Medien ein Reißer. Also kann man davon ausgehen, dass uns da keine entgeht. Sie sind somit tatsächlich eine Randerscheinung.

Absolut ja. Mordende Frauen werden über Jahre durch die Medien geschleift. Und auch nicht anonym gehalten. Man denke an die Blauensteiner-Morde oder an die "Eis-Mörderin" Estebaliz.
Von den 9 (männlichen) Frauenmördern allein 2021 gibt es keine Fotos.

In Österreich gab es 2020 insgesamt 43 Morde, davon wurden 25 Frauen von Partner bzw. einem männlichen Familienmitglied ermordet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Beteilung soweit :) Finde ich alles spannend! Und spannend finde ich auch, dass durch die provokante Formulierung auch einige allergische Reaktionen zustande kamen und ich auch soweit gehe Posts herausgelesen zu haben, die vermuten, dass ich eventuell eine homophobe Einstellung habe(n könnte).

Was mir wichtig erscheint, ist festzustellen, dass Begrifflichkeiten klarerweise Aktion und Re-Aktion hervorrufen...
Wenn man es schafft den Terminus "kaputtes y-Chromosom" mehr oder weniger neutral zu betrachten (geht das überhaupt?), dann könnte er aus einer radikal feministischen Richtung eigentlich sogar wohlwollend aufgenommen werden.
Abgesehen davon, wie komme ich überhaupt zu dem Begriff? Ich habe ihn vor langer Zeit irgendwo aufgeschnappt. Ich weiß nicht, ob das ein Artikel war, oder aus einer "Diskussion" heraus. Aber soweit ich mich erinnern kann, beinhaltete die Aussage auch, dass es ja zB Männer nicht bräuchte und die Natur auch nur mit xx auskäme... Insofern xy nur eine "Laune der Natur"? So in etwa lief das.

Auch hier lässt sich weiterspinnen, dass also in allen Männern so oder so was "weibliches bzw feminines" steckt? Ist ja an sich nicht schlimm. Wenn ich also "kaputtes" y-Chromosom schreibe, schließt das ja mich mit ein, oder? Kann das also "abwertend" gemeint sein, oder eine "Feststellung"..?
Abgesehen davon, jeder (aber auch jede) ist oder fühlt sich zu einem gewissen Grad "männlich(er)" oder "feminin(er)" - die einen mehr, die anderen weniger (oder vielleicht sogar gar nicht...). Wenn also die Annahme des "kaputten" y nicht so falsch ist, dann "erklärt" das doch eventuell der Hang der Männer zum weiblich/femininen?
Aber mir fehlen Zahlen und Statistiken, wo aufgeslistet ist wie viele Männer sich zu Frauen und umgekehrt operieren lassen usw usf.

Hier folgt eben die, meine (nicht repräsentative) Beobachtung. Einige Punkte wurden ja hier in den vergangen Seiten und Posts geschrieben, um mich zu "widerlegen" oder als "alles normal" darzustellen oder eine eventuelle homophobie meinerseits zu demaskieren.
Vieles stimmt. Einiges ist nach wie vor offen.

Für mich überwiegen nach wie vor zB Clubs und VA in der schwulen Szene. Im Laufe der Zeit war ich in Clubs/Bars und Veranstaltungen, weil die Parties in den Drama's und Heavens in Wien am besten waren :D. Zugegeben, in Lesben-Bars, Clubs und/oder Parties war ich nie. Aber mir dünkt, dass es davon auch weit weniger gibt? Kann aber auch damit zusammenhängen, dass ich nie danach gesucht habe. Nichtsdestotrotz können es nie und nimmer so viele sein, wie es Lokale für zB eben Schwule an ziemlich vielen Ecken und Enden gibt 😊
Das korreliert auch mit meinem "Gefühl", dass es wesentlich mehr Männer gibt, die gern Frauensachen tragen, bis hin zu Make-Up, oder gern Brüste hätten oder letztendlich auch machen lassen. Dass Frauen auch über Jahrzehnte bis -hunderte sich erkämpfen mussten Hosen zu tragen, ist schon richtig. Aber ich finde jetzt viele Dinge (und das wurde bereits hie und da erwähnt), die Männer tragen, nicht sonderlich "männlich". Während ich interessanterweise doch nicht so wenige Sachen relativ "feminin" finde... Woran liegt das?!
Es treten auch viel mehr Männer in Erscheinung, die eben eine ausgeprägt feminine Seite haben. Wie viele Gegenstücke gibt es denn zu Conchita Wurst, Drag-Queens und deren Shows - abgesehen man kramt den Klassiker Marlene Dietrich aus, die auch schon so einen Bart hat - wie passend :woot:.
Auch fände ich es spannend in Erfahrung zu bringen, ob dann die Lesben in ihren Foren Kategorien haben wie "wann treffen wir uns am Uni-Klo, um uns über ein Loch in der Toilette die Muschis zu lecken?"? :)
 
Was mir wichtig erscheint, ist festzustellen, dass Begrifflichkeiten klarerweise Aktion und Re-Aktion hervorrufen...
Wenn man es schafft den Terminus "kaputtes y-Chromosom" mehr oder weniger neutral zu betrachten (geht das überhaupt?), dann könnte er aus einer radikal feministischen Richtung eigentlich sogar wohlwollend aufgenommen werden.
Abgesehen davon, wie komme ich überhaupt zu dem Begriff? Ich habe ihn vor langer Zeit irgendwo aufgeschnappt. Ich weiß nicht, ob das ein Artikel war, oder aus einer "Diskussion" heraus. Aber soweit ich mich erinnern kann, beinhaltete die Aussage auch, dass es ja zB Männer nicht bräuchte und die Natur auch nur mit xx auskäme... Insofern xy nur eine "Laune der Natur"? So in etwa lief das.

Am Y Chromosom finden sich nur die Genabschnitte für die männliche Geschlechtsentwicklung.

Mit nur den X Chromosom könnte man immer noch einen vollständigen - weiblichen - Menschen kreieren.

Mit nur dem Y Chromosom nicht.


Edith: die Natur betreibt also ganz schön viel Aufwand um "Männchen" zu erschaffen, nix degeneriert sondern quasi das Exklusive Aufpreispaket.

Während die Weibchen genetisch gesehen doppelt gesichert sind
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Stimmt natürlich.
Aber bei Frauen ist die Gewaltbereitschaft eher eine Randerscheinung. Ich glaube nicht, dass sich ein Mann, der sich scheiden lassen möchte, davor fürchten muss, dass er von seiner Frau abgeschlachtet wird. :hmm:


:unsicher: Hoffe aber auch, dass es bei Männer um genauso eine Randerscheinung handelt wie du auch den Frauen zugestehst.
 
Ich finde das "eigentlich hetero" unterscheidet sich bei Frauen nicht von Männern.


:joyful: Ich finde noch immer es als einen Widerspruch in sich, entweder ist man hetero oder nicht. Will man da jetzt einen Zwischenbregriff einführen, nur für die, die ihre Bisexualität nicht eingestehen wollen oder was?
 
Zurück
Oben