xy das kaputte y-Chromosom?

Ich hab mit 15 einem älteren Mitschüler eine geklatscht. Er (2 Jahre älter und einen Kopf grösser) hatte mich in der leeren Schulgarderobe in die Ecke gedrängt und versucht mich "auszugreifen*". Das hatten er und ein weiterer Schüler davor mehrfach gemacht. Nur diesmal war ich mutig genug mich zu wehren. Und hab ihm mit aller Kraft eine gescheuert. Erst dann hatte ich dauerhaft Ruhe vor ihm.

War das jetzt auch ungerechtfertigt?

*ausgreifen: dabei wurden Mädchen von einem oder auch 3/4 männlichen Schülern festgehalten und an primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen grob begrapscht. Eine durchwegs gängige Methode um zu demütigen. Deswegen zu Lehrern zu gehen war damals nicht üblich ....und hätte die Situation verschlimmert
Ich habe von einer regulären Konflikt Situation gesprochen und nicht über Notwehr.
 
Definiere bitte "reguläre Konflikt-Situation"
Ich habe eine Verbale Auseinandersetzung gemeint. Kein Alkohol, keine schon fortgeschrittene Situation wo einer der beiden schon einen Übergriff gestartet hat.
Sobald einer der beiden auf körperliche Übergriffe setzt ist es nicht mehr ein regulärer Konflikt. Und bei deiner Situation ist es kein verbaler Konflikt sondern schon eine angehende Vergewaltigung.
Da ist schon ein Übergriff erfolgt, das man sich dort nicht wehrt oder wehren sollte habe ich nicht behauptet und würde ich auch nie so unterschreiben.
 
Wie gut, dass nicht schon wieder eine Frau und ihre Mutter von einem (vermutlichen) Ex-Partner getötet wurden....

Da mein voriger Beitrag offensichtlich zu Missverständnissen geführt hat, möchte ich mich nochmals erklären.
Ich will ja überhaupt nicht behaupten, dass es keine weibliche Gewalt gibt. Und schon gar nicht will ich sagen, dass diese "besser" sei. Fakt bleibt aber, dass die Gewalt von Frauen gegen Männer in keiner Relation zur Gewalt von Männern gegen Frauen steht. Sowohl was die Häufigkeit als auch die Intensität oder die Folgen angeht.

*hust* nein.
abgesehen davon gibt es sogar menschen mit XX chromosomen, die dennoch mit männlichen charakteristika geboren werden.
für die entstehung der männlichen charakteristika ist nicht das Y chromosom direkt verantwortlich, sondern das darin enthaltene SRY gen, bzw. ein dadurch entstehendes protein.

da gibt's kein "kaputt" oder "schlechter/besser" ... das funktioniert alles genau so, wie es soll ;)
Zunächst: Was verstehst du unter "männlichen Charakteristika"? Frauen, die Hosen tragen?
XX ist eine Frau
XY ist ein Mann
XXX ist eine Frau
XXY ist ein Mann
XYY ist ein Mann
Dass ein drittes Chromosom dabei ist, kommt nur selten vor. Sobald ein Y dabei ist, wird es ein Mann. Ob es nun an einem Protein oder sonst was liegt, weiß ich nicht. Wohlgemerkt, ich meine nur die körperliche Komponente.

Das Y-Chromosom ist ein verkümmertes X-Chromosom und enthält wesentlich weniger Erbinformation. Deshalb sind Erbkrankheiten von der Mutter her vererbbar und Söhne mehr betroffen. Mädchen treffen Erbkrankheiten nur, wenn beide Eltern diese Krankheiten in einem ihrer X-Chromosomen tragen. Da das Y keine diesbezügliche Information enthält, kann ein eventuelles defektes X von der Mutter nicht abgefangen werden.
 
Wenn man das EF als gesamtes betrachtet, lässt sich feststellen, dass es mit "Männern" etwas hat... Was ist es, dass es (anscheinend?) überwiegend Männer sind die entweder:
  • Frauenkleider tragen (wollen), ergo DWS sind
    Männerkleider die Frauen tragen, was ist mit denen? (Hosen usw.) Und das sind um ein Vielfaches mehr als Männer die angeblich reine Frauenkleidung tragen.
  • Geschlechtlich sich als Frau fühlen/empfinden, She-Male sind, sich "Sissi" bezeichnen und noch die zig-anderen Kategorien sind/sich empfinden, die mir jetzt nicht einfallen
    Es gibt auch genügend Frauen die sich mehr als Mann sehen, nur nennt man sie dann burschikos zB, da wird nicht so darüber gesprochen und sich nicht darüber aufgeregt. Denn andere Frauen fühlen sich von ihnen nicht "bedroht" hingegen Männer von homosexuellen oder bisexuellen Männern schon.
  • Bi, schwul, zumindest aber (wenn schon nicht direkt als b/schwul bezeichnen/empfinden) MSM "suchen" (Männer die Sex mit Männern suchen/haben wollen; habe gesagt bekommen, dass diese Kategorie sich eben nicht als schwul verstanden wissen wollen)
    Es gibt auch genügen lesbische Frauen, oder bisexuelle Frauen, auch das ist nicht alleine den Männern vorenthalten und auch da sind Männer nicht in der Überzahl. Aber auch da wird nicht so darüber geredet, weil sich andere Frauen nicht "bedroht" fühlen durch lesbische Frauen, hingegen fühlen sich eben sehr viele Männer in ihrer angeblichen "ach ich bin ja so männlich" Männlichkeit bedroht" von homosexuellen Männern.
  • Die "gefickt werden" wollen, "eigentlich hetero" sind, erniedrigt werden wollen und die vielen anderen "Spielarten", die iwo da draußen rumschwirren
    Es gibt auch hier, sehr viele Frauen, die devot sind und dementsprechend behandelt werden möchten und gefickt werden wollen ohnehin ganz ganz viele Frauen.
  • uswusf bliblablubb
    uswusf bliblablubb
Ist das ein falscher Eindruck, der entsteht? Weil der Männeranteil wesentlich größer ist?
Jedenfalls kommt es mir nicht so vor, dass es so extrem viele "Unterkategorisierung" bei Frauen gibt. Vielleicht, dass sie andere Frauen suchen/wollen, oder wenns um "Sub und Doms" geht, aber das sind recht leicht (?) trennbare Kategorien und verstehe ich als Spielart. Aber eben nicht als "Unsicherheit" (?) der eigenen Sexualität bzw. Identität?
Also dein als Gesamtes betrachtet, ist einfach nur totaler Unsinn und zeigt wie sehr du dich scheinbar von Männern die nicht deiner Vorstellung entsprechen "bedroht" fühlst, in deiner eigenen angeblichen Männlichkeit.
Die Frage ist nur wieso du dich dadurch in deiner angeblichen Männlichkeit "bedroht" fühlst, weil es für dich absolut und vollkommen gleichgültig ist, wie und wieso andere Männer ticken wie sie ticken?
 
Kausale Entwicklung wenn selbst runzlige 50 Jährige denken sie verdienen nur den Prince Charming ;)
 
Was verstehst du unter "männlichen Charakteristika"?
schwanz, keine weiblichen reproduktionsorgane, progressiver bartwuchs, tendenz zum frühzeitigen haarausfall (glatze) ... etc etc.

und ja, es gibt menschen mit XX chromosomen, die mit diesen charakteristika geboren werden. nennt sich de la chapelle syndrom.

Das Y-Chromosom ist ein verkümmertes X-Chromosom
bitte das ist wissenschaft von gestern ;)
das Y chromosom erfüllt genau die aufgabe, die es hat ... jegliche auf- oder abwertung ist komplett konträr zum prinzip der menschlichen genetik :)
die tatsache übrigens, dass aus dem Y chromosom immer mehr gene verschwinden, weil sie in anderen chromosomen ein neues "zuhause" finden, ist nur weiter ein zeichen dafür, dass chromosome überhaupt keine wertigkeit darstellen, sondern nichts anderes als ein transportmittel sind. entscheidend für das geschlecht ist eben überhaupt nicht das chromosom selbst, sondern das darin transportierte gen bzw. dadurch kreierte protein ...

wenn also irgendwann das Y chromosom komplett wegfallen würde, und nur mehr noch X chromosome das genmaterial transportieren, wir aber dennoch immer noch sowohl frauen, als auch männer gebären, dann fällt die gesamte these von "das frauen chromosom ist besser als das männer chromosom" völligst flach, weil es diese geschlechtliche unterscheidung zwischen chromosomen gar nicht in der form gibt ;)

Ob es nun an einem Protein oder sonst was liegt, weiß ich nicht.
da das die kernentscheidung darüber trifft, ob jemand männlich oder weiblich wird, ist das keine gute grundlage für diese diskussion.

Ich will ja überhaupt nicht behaupten, dass es keine weibliche Gewalt gibt.
nein, du willst behaupten, dass gewalt in ihrem ursprung an intensität und folgen gemessen werden soll.
wenn also eine männliche bohnenstange mit seinen fäusten einer weiblichen bodybuilderin mit ärgster mühe gerade mal ein blaues auge verpasst, dann sollte das nicht weiter schlimm gewertet werden, weil das sowohl in intensität, als auch in den folgen, nicht vergleichbar wäre mit dem, was die bodybuilderin der bohnenstange angetan hätte, wenn sie ihn verprügelt hätte.
in dem von mir oben geschilderten szenario wäre die gewaltbereitschaft von der bohnenstange nicht weiter diskussionswert (nach dem prinzip, welches du zu erklären versuchst). was natürlich unfug ist ;)
 
nein, du willst behaupten, dass gewalt in ihrem ursprung an intensität und folgen gemessen werden soll.
wenn also eine männliche bohnenstange mit seinen fäusten einer weiblichen bodybuilderin mit ärgster mühe gerade mal ein blaues auge verpasst, dann sollte das nicht weiter schlimm gewertet werden, weil das sowohl in intensität, als auch in den folgen, nicht vergleichbar wäre mit dem, was die bodybuilderin der bohnenstange angetan hätte, wenn sie ihn verprügelt hätte.
in dem von mir oben geschilderten szenario wäre die gewaltbereitschaft von der bohnenstange nicht weiter diskussionswert (nach dem prinzip, welches du zu erklären versuchst). was natürlich unfug ist ;)
Nein, ich habe geschrieben, dass die Relation kein Vergleich ist. Oder willst du behaupten, dass es so viele weibliche Bodybuilderinnen mit Bohnenstangen als Partner gibt, wie es ganz gewöhnliche Männer mit ganz gewöhnlichen Frauen als (Ex-)Partnerinnen gibt?
Nochmals: Gewalt ist in keiner Form und von keinem Geschlecht gerechtfertigt.

und ja, es gibt menschen mit XX chromosomen, die mit diesen charakteristika geboren werden. nennt sich de la chapelle syndrom.
Das De la Chapelle-Syndrom ist eine hormonelle Störung, deren Ursachen noch nicht ganz geklärt sind.

das Y chromosom erfüllt genau die aufgabe, die es hat ... jegliche auf- oder abwertung ist komplett konträr zum prinzip der menschlichen genetik
Jetzt sei nicht so gekränkt, nur weil du ein Y hast.
Das Y hat nur ein Drittel der Länge eines X. Und nur 5% seiner Länge sind relevant und werden gebraucht um einen Mann zu machen. Sprich: Diese 5% haben die Erbinformation über männliche Fortpflanzung.

wenn also irgendwann das Y chromosom komplett wegfallen würde, und nur mehr noch X chromosome das genmaterial transportieren, wir aber dennoch immer noch sowohl frauen, als auch männer gebären, dann fällt die gesamte these von "das frauen chromosom ist besser als das männer chromosom" völligst flach, weil es diese geschlechtliche unterscheidung zwischen chromosomen gar nicht in der form gibt ;)
Nun, das stimmt nur sehr bedingt. Ja, es kann vorkommen, dass in der Prophase I, Diplotän (Spermienbildung) zum sogenannten Crossing Over kommt, also zum Übertragen der geschlechtsspezifischen Merkmale von einem Y zum X-Chromosom. In etwa einem von 150.000 Fällen.
Dann würden also künftig 150.000 Mädchen und ein Junge geboren werden.
Wenn es aber gar kein Y-Chromosom mehr geben würde, währe auch die Übertragung nicht mehr möglich und somit nur mehr Mädchen kommen. Was natürlich auch blöd währe, denn dann müssten wir Mädels uns entweder klonen oder mit anderen Mädels künstlich befruchten, was auch wieder nur Mädchen hervor bringen würde.
... und sein wir doch ehrlich... das würde doch keinen Spaß mehr machen.
 
Dass sie mich "jetzt nicht weiter ernst nehmen" haben mein Ex und ein Kollege auch immer gesagt, wenns beleidigt waren 😂
Wenn du mir gegenüber so Antworten würdest, dann würde ich dich auch nicht mehr ernst nehmen. Einen unnötigen Seitenhieb aus der emotionalen Ebene, bedeutet für mich Ende der Diskussion, da gibt es kein objektiv mehr ... Das sollte man sich halt überlegen ob das "notwendig" für eine Diskussion ist oder war oder nicht ;)
 
Tut mir leid, @Mitglied #266594 , aber ich kann es mir nicht anders erklären, warum du mich so beständig fehlinterpretierst.
Die einfachste Erklärung wäre hier glaub ich die beste: man hat halt zwei unterschiedliche Meinungen zu dem Thema.
Du hast in seinen Aussagen die Interpretation jetzt eingebaut das ihn das irgendwie stört ein Y zu haben. Woher das auch immer kommen mag 🤷🏻‍♀️
Es geht nicht um die Interpretation. Man kann zB. nicht viel in das Chapelle Syndrom hinein interpretieren... das es nicht hormonell ist, sondern eine genetische XX Variante die abweichend ist von der "normalen" XX Variante.
Kurz und knackig und seeeehr oberflächlich zusammengefasst
XX = weibliche Geschlechtsorgane
XY = Männliche Geschlechtsorgane
Chapelle XX = männlichen Geschlechtsorgane.
Das es hormonelle Folgen hat/haben kann steht nicht im Raum, da es nicht darum geht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
warum du mich so beständig fehlinterpretierst
ich interpretiere dich nicht falsch, ich bin auch in der sache absolut emotionslos :)
ich werte hier nicht ständig auf und ab, von anfang an habe ich nichts anderes getan, als irgendwelchen wertungen zu widersprechen, sei es zum punkt gewalt oder zum punkt der genetischen funktion von chromosomen.

da es dir aber nicht gelingt, das thema ohne abwertungen zu führen, und man bekanntlich nicht mit argumenten gegen eine emotional begründete perspektive ankommt, kann ich den weiteren verlauf nicht mehr ernst nehmen. mehr steht da auch nicht ;)
 
Du hast in seinen Aussagen die Interpretation jetzt eingebaut das ihn das irgendwie stört kein Y zu haben. Woher das auch immer kommen mag 🤷🏻‍♀️
Nein, andersrum. Ich vermutete, er ist traurig darüber ein Y zu haben. Warum das so ist, weiß ich nicht.

Man kann zB. nicht viel in das Chapelle Syndrom hinein interpretieren... das es nicht hormonell ist, sondern eine genetische XX Variante die abweichend ist von der "normalen" XX Variante.
Kurz und knackig und seeeehr oberflächlich zusammengefasst
XX = weibliche Geschlechtsorgane
XY = Männliche Geschlechtsorgane
Chapelle XX = männlichen Geschlechtsorgane.
Das es hormonelle Folgen hat/haben kann steht nicht im Raum, da es nicht darum geht.
Kurz und knackig und in etwa nur 0,00015% nicht der Fall ist XX Frau und XY Mann.
Das ist gar nicht oberflächlich.
In 80 % entsteht bei 46,XX Männern ( De la Chapelle-Syndrom) eine Translokation eines Y-Chromosomenfragments auf das väterliche X-Chromosom. Hab ich ja schon geschrieben. Als notwendiges Gen für die Hodenentwicklung wurde das SRY-Gen identifiziert.
Phänotypisch und psychosexuell sind 46,XX Männer männlich, sie haben einen normalen Körperbau mit kleinen Hoden. Gehäuft eine Fehlbildung des Penis mit einer abnormen ventralen Mündung der Harnröhre oder uneindeutige äußere Genitale, drüsenbedingte Brustvergrößerung und sind meist zeugungsunfähig.
 
Nein, andersrum. Ich vermutete, er ist traurig darüber ein Y zu haben. Warum das so ist, weiß ich nicht.
Und was ist wenn ich sage, ich glaube du bist traurig darüber kein Y Chromosom zu haben?
Das ist eine emotionale, ohne Basis getätigte Aussage, mMn.

Wenn jemand mit mir diskutiert, sollte ich bei der Diskussion bleiben und nicht auf Vermutungen setzen, vor allem nicht wenn man selbst zugibt keine Grundlage dafür zu haben.

Und zum Thema Chromosom Klink ich mich aus. War auch nicht mein Kernthema, sondern habe es nur als Beispiel herangezogen wegen dem "interpretieren" und das es ums diskutieren geht und nicht ums persönliche.
 
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