Vergebene Männer: Tabu oder sogar Erwünscht?

Kritik bringt uns weiter.
In rosa Wölkchen eingelullt zu werden ist Gift.
Mit permanenter Kritik verzweifelst Du langfristig. 😉 Oder es wird einfach Nörgeln.

Eines der ersten Dinge, die wir in der Coachingausbildung (ja und ich habe vieles gemacht was mit meinem Beruf auf den ersten Blick nichts zu tun hat 😉) gelernt haben hatte war folgendes: Wenn jemand bei der Tür herein kommt, speziell, wenn Du den Menschen zum ersten Mal siehst, überleg Dir 3 positive Dinge zu ihm, die Dir auffallen und zwar vor der Begrüßung.

Ich glaube wir überlegen uns generell zu wenig positive Dinge zu anderen Menschen. Und wenn, wie oft sagen geben wir dann dieses ehrliche positive Feedback? Wenig, oder? Mit einer positiven Grundeinstellung anderen gegenüber lässt sich allerdings auch die Wahrheit so bringen, dass der andere sie leichter nehmen kann, auch wenn sie hart ist. Ein nettes Wort oder eine wohlwollende Geste tut ihr übriges.

Bei der Arbeit mit Pferden gilt die Faustregel 11:1 11 Mal Wohlwollen/Lob auf einmal „Kritik“.

Neigen wir nicht alle ein wenig zu Stockholm?
Ja vielleicht. 😆 Spannender Gedanke in jedem Fall. 🤔

Es ist nicht sonderlich schlimm. Eine gewisse Skrupellosigkeit, bringt mit sich, dass man selbst nicht zu viel an Emotion an sich lässt, sonst könnte man so nicht leben, weil es an einem nagen würde, nahe Menschen zu belügen - tut es aber nicht.
Das glaube ich nicht. Abschotten und abstumpfen geht und diejenigen leben augenscheinlich auch gut damit … trotzdem macht das was mit dir glaub ich, wenn Du (viel) lügst. Allein das zwangsläufige Misstrauen anderen Menschen gegenüber, das sich aufbaut. Oft auch als „Alles Trottel, Stümper oder Blender rund um mich“ geäußert.

Dafür braucht es nur eine starke Vorstellungskraft. Ebenso wie Schauspieler auf der Bühne in der exakt definieren Rolle aufgehen und in die Person, die sie spielen schlüpfen.
Ja absolut… und die guten Schauspieler sagen, oft dass jede Rolle sie verändert. Du nimmst etwas mit, wenn Du hineinschlüpfst… und verlierst wahrscheinlich im Gegenzug einen Teil von Dir.
 
Wenn jemand bei der Tür herein kommt, speziell, wenn Du den Menschen zum ersten Mal siehst, überleg Dir 3 positive Dinge zu ihm, die Dir auffallen und zwar vor der Begrüßung.
Hast aber nur 7 Sekunden Zeit 😆

Dann würde ich doch aber meine Intuition übergehen, wenn ich den Menschen "unbedingt positiv sehen will"?
 
Hast aber nur 7 Sekunden Zeit 😆
7 Sekunden reichen für vieles 🤣

Dann würde ich doch aber meine Intuition übergehen, wenn ich den Menschen "unbedingt positiv sehen will"?
Den ganzen Menschen will ich gar nicht positiv sehen. Wir sind aber oft so fokussiert auf das Negative, dass wir das Positive gar nicht mehr sehen.

Wenn ich das Coaching für das Erarbeiten von Anforderungen brauche ist mir das noch nie passiert, aber bei Coachings mit persönlichen Themen gibt es auch Menschen, denen ich spontan absage. Kommt nicht oft vor, aber kommt vor. Trotzdem findet sich immer etwas Positives auch an diesen Menschen. 😉
 
7 Sekunden reichen für vieles 🤣


Den ganzen Menschen will ich gar nicht positiv sehen. Wir sind aber oft so fokussiert auf das Negative, dass wir das Positive gar nicht mehr sehen.
Ich sehe fremde Menschen grundsätzlich erstmal neutral, vielleicht weil ich von Haus aus eine recht positive Grundeinstellung hab. Die werden idR erst unsympathisch durch ihr Gehabe und/oder wenn sie den Mund auf machen.
Wenn ich das Coaching für das Erarbeiten von Anforderungen brauche ist mir das noch nie passiert, aber bei Coachings mit persönlichen Themen gibt es auch Menschen, denen ich spontan absage. Kommt nicht oft vor, aber kommt vor. Trotzdem findet sich immer etwas Positives auch an diesen Menschen. 😉
Menschen die du also schon kennst oder Fremden?
 
Eine Erkenntnis die ich mir mühsam erarbeiten musste. Und leider war mir das so fremd dass ich es erst beim zweitn oder drittn Mal wirklich geglaubt habe.
Na, dann warst ja eh schnell.....
Ich glaube wir überlegen uns generell zu wenig positive Dinge zu anderen Menschen.
Nö, kann ich absolut nicht bestätigen, ich bin ein freundliches Kerlchen, das gerne gewillt ist zu glauben - aber auch kein Trottel, der nicht abklopfen würde. :)
Ganz im Gegenteil, ich vertrete, dass der größte Ungustl (m/w/d) eine gute und schöne Seite hat, ist wie ein Suchbildrätsel, das schenke ich doch gern her - ich hab dich dort erwischt, wo du gut bist. :D

Generell, keine Raunzerei von meiner Seite, die paar Bscheisserln, eher beruflich als privat, tja - au. Soll sein, wie @Mitglied #78305 schreibt.
Allein das zwangsläufige Misstrauen anderen Menschen gegenüber, das sich aufbaut.
Naja, das ist ja schon quasi zum Flirtgag geworden. Der eine hat Mauern, muss Vertrauen fassen, der andere will Mauern einreißen, da gibt es Schultern zum ausweinen - was weiß ich - einfach eine Psychotherapie machen und dann losmarschieren, würd helfen. Das ist so ein eigener Kreis - diese Anmachsprüche habe ich auch gehört - an meiner Schulter kannst Dich ausweinen - keinen Kontakt zu seinem erwachsenen Kind, Sch...hacken wo er sich unterbuttern lässt und eine fixe LG seit Jahren, die er nicht im Stich lassen kann, flach wie es nur geht, Zähne die irreparabel sind sagen alle Zahnärzte, a ewiges Opfer (mit wenig Skrupel Seitensprünge inkl. Butterseite, Pay6 etc.) - aber unbedingt die Schulter an der man sich ausweinen will - wobei ich wüsste nicht mal was ich weinen sollte????? Schräges Ding.
Sowas fliegt sofort auf. Das ist kein Misstrauen, das ist Erkenntnis. :)

Eine reale oder fiktive Verletzung/Psychose/Kränkung - da gibt es die Opfer und die Samariter, noch öfters Opfergemeinschaften. Das muss so ein neues Anbahnungsding sein, net mich fragen. Nach unten orientieren, Beziehung im Wettkampf nach der größeren Verletzung/Depression/Hilfsbedürftigkeit.

(Das erinnert mich an die Seniorenwettkämpfen, wer mehr Pulver schlucken muss.)

Ja absolut… und die guten Schauspieler sagen, oft dass jede Rolle sie verändert. Du nimmst etwas mit, wenn Du hineinschlüpfst… und verlierst wahrscheinlich im Gegenzug einen Teil von Dir.
Korrekt, kann man jederzeit hervorholen. Nennt man Lebenserfahrung, die ist halt bei jedem anders.

Mir ist das alles powidl, ich denke es liegt an einem selbst inwieweit man in Vorlage in Sachen Vertrauen gehen darf/kann oder nicht.
Dann würde ich doch aber meine Intuition übergehen, wenn ich den Menschen "unbedingt positiv sehen will"?
Solange es für mich um nix geht, kann ich jeden positiv sehen, komplett egal.
Ich wüsste nicht wer mich zwingen sollte in 7 sec irgendetwas zu entscheiden, meist muss ich mich gar nicht entscheiden.
Ganz im Gegenteil, Leuten etwas Positives zu unterstellen, kann mitunter sogar Wunder vollbringen.
 
Was Bestimmtes oder einfach willkürlich was einem grad einfällt?
Die Idee wäre mir noch nie gekommen.
Ich therapier mich nicht selbst, Menschen halt.
Mir fehlt überhaupt nix, ich muss mich nicht überwinden mit Tricks auf Menschen zuzugehen.

(Übrigens ein Obi gspritzt tät noch ausstehen)
 
Ich sehe fremde Menschen grundsätzlich erstmal neutral, vielleicht weil ich von Haus aus eine recht positive Grundeinstellung hab. Die werden idR erst unsympathisch durch ihr Gehabe und/oder wenn sie den Mund auf machen.
Mir geht’s auch so. 😉 Ich fand es dennoch spannend wie sich das eigene Verhalten verändert, man nach positivem sucht. Persönlich weniger bei neuen Leuten, als bei bekannten, wo die Einstellung schon etwas gefärbt durch Erfahrung mit der Person ist.

Menschen die du also schon kennst oder Fremden?
Nur bei Fremden. Wenn es für mich kein 2. Mal passt vereinbare ich erst gar keinen Termin. Vom Coaching muss ich nicht leben. 😉
 
Solange es für mich um nix geht, kann ich jeden positiv sehen, komplett egal.
Solange es um nix geht, sehe ich Menschen meist weder positiv noch negativ.
Ich wüsste nicht wer mich zwingen sollte in 7 sec irgendetwas zu entscheiden, meist muss ich mich gar nicht entscheiden.
Ich vermute mal, das limbische System 😅
Ganz im Gegenteil, Leuten etwas Positives zu unterstellen, kann mitunter sogar Wunder vollbringen.
Möglich, meist "unterstelle" ich Menschen bei ihren Interaktionen auch positive Grundlagen. Aber gut gemeint ist eben oft nicht gut gemacht.

Grundsätzlich negativen Menschen kann ich aber meist nichts positives abgewinnen. Wozu sollte ich auch, muß mich mit denen idR ja nicht abgeben.

Ich hör da immer auf mein Bauchgefühl und meine Intuition, manchmal revidiere ich meine Meinung auch, positiv wie negativ, wenn ich jemanden besser kennenlerne.
 
Ich dränge mich hier mal rein, obwohl die Frage an Damen geht und entschuldige mich deswegen für meine Dreistigkeit.

Warum? Weil der gute am nächsten Tag mit Frau und Kindern im Stall angetanzt ist und mir schlagartig klar wurde, dass ich nicht der Grund dafür sein will, dass Familien zerbrechen.
War er vielleicht deine Reitbeteiligung? ;)
Eine absichtlich zweideutige Frage. Ich frage mich bei solchen Dingen immer, ob sowas vorher nicht bekannt ist und schlicht verdrängt wird.

Dazu bin ich sehr schnell mit dem Herzen dabei und würde mir durch eine Liaison mit einem vergebenen Mann nur selbst im Weg stehen, weil mein Herz ja besetzt ist.
Ich frage mich bei derlei Argumentation immer, ob das nicht eine geschickt verpackte Form von Besitzanspruch ist?

Ich habe eine Freundin die schon seit ewigen Zeiten die Geliebte ist. Für sie passt das total.
Mich würde interessieren, warum das für sie so ist. Nicht weil ich nach Rechtfertigungen suche, sondern weil ich gerne wissen würde, was hinter dieser Denke steckt.

Ich kauf die Prinzipien und das Wissen, wie man reagieren würde, echt niemanden ab.
Selbst wenn es kommt, kommt es anders als gedacht, in einer anderen Stituation.
Eine weise Erkenntnis. Genau so ist es! Ich muss immer über Leute schmunzeln, die mit einem Brustton der Überzeugung etwas von sich geben wie 'da hätte ich aber .... da würde ich aber ..., da täte ich dann ...'. Ich denke mir dann still, wart's ab, wir werden sehen, was die Zeit bringt. Und so kommt es meistens. Die vorgetragenen Grundsätze treffen auf brutale Realität und zerbröseln an ihr.
 
Nö, kann ich absolut nicht bestätigen, ich bin ein freundliches Kerlchen, das gerne gewillt ist zu glauben - aber auch kein Trottel, der nicht abklopfen würde. :)
Dann bist Du eine löbliche Ausnahme. 😉 Die meisten Menschen, die ich kenne sind besser darin sich auf das Negative, als auf das Positive zu konzentrieren. 😉

Ganz im Gegenteil, ich vertrete, dass der größte Ungustl (m/w/d) eine gute und schöne Seite hat, ist wie ein Suchbildrätsel, das schenke ich doch gern her - ich hab dich dort erwischt, wo du gut bist. :D
Das hat was. Ein sehr spielerischer Ansatz. Drum fällt es Dir wahrscheinlich auch leichter als anderen tatsächlich etwas zu finden. 🙂

Korrekt, kann man jederzeit hervorholen. Nennt man Lebenserfahrung, die ist halt bei jedem anders.
Rollen eines Schauspielers und Lebenserfahrung… hmmm jein… ich kann mich in Situationen hineinversetzen, wenn ich ähnliches schon erlebt habe ja. Ich tu mir allerdings schwer damit das mit Rollen eines Schauspielers äquivalent zu setzen.

Mir ist das alles powidl, ich denke es liegt an einem selbst inwieweit man in Vorlage in Sachen Vertrauen gehen darf/kann oder nicht.
Den Sweetspot zwischen Offener Naivität und verschlossenem Misstrauen zu finden liegt bei jedem selbst, eh klar, und ist einerseits erfahrungs- andererseits bewertungsabhängig … also was ist mir passiert, wie ordne ich die Erfahrung ein und wie gehe ich dann damit um.
 
War er vielleicht deine Reitbeteiligung? ;)
Eine absichtlich zweideutige Frage. Ich frage mich bei solchen Dingen immer, ob sowas vorher nicht bekannt ist und schlicht verdrängt wird.
😂🤣 Nein ein Miteinsteller und er hatte sich schon eine Zeit lang sehr bemüht mich abzuschleppen. Soll heißen die Initiative ging nicht von mir aus. 😉

Ich frage mich bei derlei Argumentation immer, ob das nicht eine geschickt verpackte Form von Besitzanspruch ist?
Also ich will niemanden besitzen. Allerdings bin ich ungern die zweite Wahl.

Es muss sich ja auch mit jemandem der Single ist dann nichts ergeben, aber wenn doch, dann ist die Bahn frei.

Ich kenn viele Geschichten von Freundinnen und Bekannten, die die Geliebte waren/sind … will ich echt nicht. 😆

Mich würde interessieren, warum das für sie so ist. Nicht weil ich nach Rechtfertigungen suche, sondern weil ich gerne wissen würde, was hinter dieser Denke steckt.
Warum sie gern die Geliebte ist meinst Du? Weil sie unterm Strich nicht will das jemand bei ihr einzieht. Ich kenne ihre letzte echte Beziehung und die war sehr patriarchal strukturiert. Deshalb genießt sie ihre Freiheit mehr als sie manchmal bereut keine
Partnerschaft und keine Kinder zu haben.

Eine weise Erkenntnis. Genau so ist es! Ich muss immer über Leute schmunzeln, die mit einem Brustton der Überzeugung etwas von sich geben wie 'da hätte ich aber .... da würde ich aber ..., da täte ich dann ...'. Ich denke mir dann still, wart's ab, wir werden sehen, was die Zeit bringt. Und so kommt es meistens. Die vorgetragenen Grundsätze treffen auf brutale Realität und zerbröseln an ihr.
Absolut. Von außen ist man immer g‘scheiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
😂🤣 Nein ein Miteinsteller und er hatte sich schon eine Zeit lang sehr bemüht mich abzuschleppen. Soll heißen die Initiative ging nicht von mir aus. 😉
Da wurde aus dem Miteinsteller ein Nachsteller. ;)

Also ich will niemanden besitzen. Allerdings bin ich ungern die zweite Wahl.
Das impliziert für mich den Besitzanspruch.
Das ist keine Vorhaltung oder ein Urteil. Ich vermute, die meisten Leute denken so.

Ich kenn viele Geschichten von Freundinnen und Bekannten, die die Geliebte waren/sind … will ich echt nicht. 😆
Mit denen hast du dich dann erst hinterher unterhalten, wenn es in die Brüche ging? :unsure:

Warum sie gern die Geliebte ist meinst Du. Weil sie unterm Strich nicht will das jemand bei ihr einzieht. Ich kenne ihre letzte echte Beziehung und die war der patriarchal strukturiert. Deshalb genießt sie ihre Freiheit mehr als sie manchmal bereut im
keine Partnerschaft und keine Kinder zu haben.
Ja genau das war meine Frage. Danke für die Antwort. Klingt nachvollziehbar.
 
Da wurde aus dem Miteinsteller ein Nachsteller. ;)
Schönes Wortspiel. 🤣

Das impliziert für mich den Besitzanspruch.
Das ist keine Vorhaltung oder ein Urteil. Ich vermute, die meisten Leute denken so.
Bitte erklär mir die Implikation. Ich verstehe sie noch nicht ganz. 🤔

Siehst Du eine monogame Partnerschaft generell als eine Art Besitzanspruch?

Also grundsätzlich verpflichte ich niemanden, der nicht von sich aus den Wunsch nach Exklusivität hat dazu, mit mir in eine Beziehung einzugehen, nur weil ich mit demjenigen welchen gern eine Beziehung hätte. Das steht mir gar nicht zu und das geht grundsätzlich schief.

Auf gut deutsch, derjenige muss das selber wollen und trifft eine entsprechende Entscheidung.

Entscheidet er sich dagegen ist das genau so legitim.

Mit denen hast du dich dann erst hinterher unterhalten, wenn es in die Brüche ging? :unsure:
Auch währenddessen. Und eine sehr gute Freundin von mir redet immer noch ganz verklärt von ihrem G‘spusi, der jetzt schon seit fast 20 Jahren seine Frau mit ihr betrügt. 🫣

Jeder wie er mag … für mich wär’s nichts. 😉
 
Wieso denkst Du das?
Es erweckt sich mir aus mannigfachen Quellen heraus der Eindruck, dass es generell eine Mehrheit an aktiv Suchenden Männern (gebunden wie ungebunden) vs. Frauen gibt und daher in vielen Fällen mit allen möglichen Mitteln versucht wird, sich Hervorzuheben respektive durch Lügen, oder Vorenthalt von Informationen die Chancen zu verbessern.
 
…. meinen Verstand reizt es wahnsinnig, diese Frau zu sein, die es offiziell in seinem Alltag nicht gibt - da er ja in festen Händen ist….

Diese Zeit die man dann zusammen genießen kann, ist dafür umso intensiver….

Aber wie gesagt - da rede ich von mir!!!!
 
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