Vergebene Frauen - Tabu oder sogar erwünscht?

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Ich finde , du hast das super geschrieben und begründet.

Aber dass man diese Begründungen ausgerechnet in einem Erotikforum liest, wo Menschen einfache Sexpartner suchen, in dem Männer für ihre Frauen 3 bis 14 Besamer finden wollen und sie Eheschlampe oder Dreiloch-Fickstute nennen, erscheint mir in diesem Kontext wirklich fast irreal.
Man muss sich nicht nach ganz unten orientieren, auch wenn von dort das lauteste Geschrei kommt.
 
Gut geschrieben , nur muss man wissen das diese Kulturen nicht immer monogam waren sondern polygam , zum Beispiel 4 Hauptfrauen und zusätzlich Nebenfrauen wer es sich leisten konnte oder 5 Männer für eine Frau im Himalaya Gebiet .
 
Ich finde , du hast das super geschrieben und begründet.

Aber dass man diese Begründungen ausgerechnet in einem Erotikforum liest, wo Menschen einfache Sexpartner suchen, in dem Männer für ihre Frauen 3 bis 14 Besamer finden wollen und sie Eheschlampe oder Dreiloch-Fickstute nennen, erscheint mir in diesem Kontext wirklich fast irreal.

Mir geht es eigentlich nur darum, dass interessierte Damen oder Herren genau gar nichts wissen, nur weil da in einem Profil "vergeben" oder "verheiratet" steht. Deshalb stellte ich dich Frage, ob ihr denn alle angelogen werden wollt, damit ihr nicht voreilig aussortiert.

In der von dir skizzierten modernen Gesellschaft hat man also Verständnis für Kuschelsex bis hin zu extremsten "Perversitäten", dass einem die Spucke wegbleibt, aber nicht für den frustrierten Ehemann, der sich nach Jahren der Hinhaltung eine Andere sucht.

Es heißt surreal.
Das Wort irreal gibt es nicht.
 
Es heißt surreal.
Das Wort irreal gibt es nicht.
Als ich es geschrieben habe, verwendete ich zuerst surreal und stellte dann um, weil...

Zitat aus Wikipedia:

Irreal
    • Bedeutung: Nicht wirklich existierend, eingebildet, imaginär.
    • Beispiele: Eine irreale Hoffnung, eine irreale Idee, ein irreales Szenario.
    • Fokus: Die Abwesenheit von Realität.
Surreal
    • Bedeutung:
      Über-real, traumhaft, bizarr, unwirklich, aber oft mit einer inneren Logik, die an Träume erinnert.


    • Beispiele:
      Ein Bild mit schwebenden Fischen und Uhren (Dalí), ein Ereignis, das so seltsam ist, dass es unwirklich erscheint (ein "surreales" Erlebnis).

 
Vielleicht weil manche sich nicht wie Bonobo Affen benehmen wollen und soziale Konflikte nicht unnötig provozieren? Weil sie noch einen Sinn für eine gesunde Gesellschaft haben die nicht von Lug und Trug definiert wird und sich auch Gedanken machen warum Treue schon vor tausenden Jahren eine Thematik gewesen ist wozu man auch Leitbilder geprägt hat.

Schon im Christen und Judentum war man davon überzeugt das es anzuraten ist wenn man nicht begehrt, des Nächsten Haus, Weib, Knecht, Magd, Vieh oder was er sonst besitzt.

Im Koran steht ebenfalls dass ein Mann nicht das begehren soll, was jemand anderem gehört, inklusive Ehepartner.

Im Hinduismus sind Ehebruch und das Begehren einer fremden Frau ein klarer Verstoß gegen Dharma. Auch im Buddhismus ist Ehebruch und sexuelles Begehren von Frauen und Männern von anderen Menschen zutiefst unethisch.

In der Konfuzianischen Ethik ist es eine Verletzung von Li. Dem Anstand.

Und auch wenn man von Religion nichts halten mag, der Kern der Sache ist dass sich fast alle nennenswerten Kulturen die sich aus dem eigenen Dreck erhoben haben dafür entschieden haben die Beziehungen anderer Menschen, vor allem in Ehen zu respektieren.
Schon im Codex von Urnammu und Hammurabi wurden Ehebruch und das Begehren bestraft. Wohlgemerkt schon vor über 4000 Jahren!

Das Argument der Eigenverantwortung lasse ich daher auch nur bedingt gelten. Denn unter dieser Prämisse könnte man auch einen Drogendealer tolerieren. Denn er zwingt seine Kunden ja nicht direkt ihr Leben mit seinem Angebot zu ruinieren.

Der Mensch ist oft schwach, hat Momente die er später bereut und macht Fehler.
Und aus diesem Grund hat man sich präventiv dagegen entschieden.
Bitte meinen Beitrag wertfrei sehen ...
Viele verbinden ja Sex einfach mit "Mehr" als bloßer Lust und es spielen bei dem Thema viele unterschiedliche Emotionen und Ängste mit ... nebenbei leben wir ja in einer Gesellschaft die vielfach noch immer klassische Rollenmodelle vermittelt respektive "Aufdrängt" um nicht zu sagen Indoktriniert - alternative Formen der Lebensführung werden dann idZ oftmals Abgewertet.

Bonobos lösen Konflikte durch Sex und stärken Bindung und soziale Gemeinschaft.

Die von Dir erwähnten Gründe ergeben sich an sich primär über Besitz, Blutlinie, Erbe und anderen eher pragmatischen Gründen .... Wer hat wen zu Versorgen, sich zu Kümmern (auch um Nachwuchs), Status, Titel, Kaste etc.

Die Reglungen scheinen allerdings ebenso in vielen Fällen einfach in Konflikt mit Aspekten der menschlichen Natur zu liegen .... darum auch die Richtlinien wegen Ehebruch etc. .... ohne Veranlassung gäbe es da ja keinen Grund für solche Regeln.
 
Hi,



und die Regeln passen sich auch der Gesellschaft an. Ehebruch ist in Österreich seit 1997 nicht mehr strafbar. Zum Glück!

LG Tom
Naja ... Gesteinigt wirst nicht ....
Afair (ich weiß nicht ob ich da up 2 date bin) gilt es aber immer noch als schwere eheliche Verfehlung und führt zu schlechten Karten bei Trennungen hinsichtlich Unterhalt etc ....
 
Hi,

Naja ... Gesteinigt wirst nicht ....
Afair (ich weiß nicht ob ich da up 2 date bin) gilt es aber immer noch als schwere eheliche Verfehlung und führt zu schlechten Karten bei Trennungen hinsichtlich Unterhalt etc ....

ja. Also eingeschränkt.

Aber bis 1997 war es strafbar, mit einer verheirateten Frau zu vögeln. Mir wäre keine Verurteilung bekannt.

LG Tom
 
Zurück
Oben