The One that got away

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Das sehe ich auch so ... ich habe ja auch schon viele Unterhaltungen über das Thema geführt, zu Beginn, um in die erste Phase zu kommen, in der ich nicht an sie denken musste. Nur wenn die Gefühle hochkommen, lähmen sie mich für Tage, sofern ich nicht alles wieder neu durchdenke. Vom ersten Treffen bis jetzt ... danach ebbt es ab und ich habe wieder eine Zeit lang Ruhe ... bis es von neuem beginnt. Und nein, ich denke nicht erst an sie und die Gefühle kommen hoch; meist gehe ich fröhlich schlafen, habe Wochen nicht an sie gedacht, träume von ihr und wache im akut-Zustand auf, mit all diesen Gefühlen.
Dazu fällt mir auch noch eine Möglichkeit ein. Gedanken, Gefühle und Emotionen so wie das Wetter zu sehen. Es ist wie es ist und wird sich wieder verändern. Ungefähr so wie man einen "lästigen" Gast im Beisl los wird - keine Aufmerksamkeit schenken, Gedanken, Emotionen und Gefühle nicht relevant und bedeutend machen. Mit "es ist, wie es ist" ist man auch in der Bereitschaft die Sitution zu akzeptieren, ohne diese zu bewerten bzw. zu verdrängen. Letzteres fällt einem garantiert mal wieder auf den Kopf.
 
@Mitglied #525227

Was spricht gegen einen Check der jetzigen Situation? Ist sie Single, vll. wäre ein Neuanfang zu realisieren?

Falls es nicht klappen sollte, hast du mMn nichts zu verlieren und kannst möglicherweise einen Abschluß finden.

Bei mir ist in diesem Jahr "der Märchenprinz" aus der Vergangenheit wieder aufgetaucht. Zufällig im Supermarkt. Wobei die nachfolgenden Zufälle wohl auf sein Konto gehen: immer der gleiche Zeitrahmen und der gleiche Ort.

Ich sage mir selbst:
Be careful, ganz dünnes Eis ...

:shy: :D
 
Hi,

Und nein, ich spreche nicht von Liebeskummer. Ich spreche davon, was übrig bleibt, nachdem die Sehnsucht nach der Nähe fort ist, nachdem man rational erkannt hat, dass es keine Zukunft geben kann, aber dennoch keinen dauerhaften Abschluss findet. Man sich zwar emotional auf andere einlassen kann, nach gescheiterten Beziehungen jedoch nicht an die Ex oder den Ex denkt, sondern eben an diese eine Person, als wäre sie der Schlüssel dazu zu verstehen, was in der letzten Beziehung schief gelaufen ist, wenngleich dieser Gedanke - auch in diesem Moment - absurd anmutet. :D

das ist Liebeskummer ....


Habt Ihr schon von Fällen erfahren, in denen die Gefühle dann doch auf Dauer fort waren, oder in denen es nach langer Zeit dennoch zu einer Aussprache oder gar einer Neuaflage der Beziehung gekommen ist?

Mach Dir keine Hoffnung. Wenn bei ihr der Ofen aus ist, ist er aus. Und würdest Du Dir das nochmal in aller Intensität antun wollen, weil wenn sie Dich einmal verlassen hat, tut sies wieder ..... ?



Was ist Eurer Meinung nach die Ursache? Wie geht Ihr damit um?

Deine Gefühle, der Schmerz, dass sie fehlt, usw., dass sind Ausschüttungen von Hormonen und Botenstoffen im Hirn, das kannst Du nicht beeinflussen. Da reicht ein Geruch, ein Funken einer Erinnerung, ein Foto, ein Gedanke, irgendeine Form des Kontakts, und es ist wie am ersten Tag der Trennung, und Du kannst da nichts machen ..... Es tut immer wieder weh und es tut immer wieder gut ....


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LG Tom
 
Mich "verfolgt" dieser Mann seit über 20 Jahren. Es gab Zeiten mit wenig Kontakt, dazwischen Monate, auch Jahre ohne irgendwas (fast 5 Jahre war die längste Zeitspanne, in der Zeit haben wir beide geheiratet).
 
@Mitglied #525227

Was spricht gegen einen Check der jetzigen Situation? Ist sie Single, vll. wäre ein Neuanfang zu realisieren?

Falls es nicht klappen sollte, hast du mMn nichts zu verlieren und kannst möglicherweise einen Abschluß finden.

Bei mir ist in diesem Jahr "der Märchenprinz" aus der Vergangenheit wieder aufgetaucht. Zufällig im Supermarkt. Wobei die nachfolgenden Zufälle wohl auf sein Konto gehen: immer der gleiche Zeitrahmen und der gleiche Ort.

Ich sage mir selbst:
Be careful, ganz dünnes Eis ...

:shy: :D

Nein, ich hab im Mai gecheckt, ob sie sich vielleicht zu einer Aussprache treffen wollen würde, damals hat sie erst nicht direkt geantwortet, dann aber auf Nachfrage definitiv "nein" gesagt. Da sie auch auf die späteren Geburtstagswünsche vor nicht allzu langer Zeit nicht reagiert hat, bin ich sehr sicher, dass sie kein Interesse an einer Neuauflage hat. Leider fühlt sich das nicht wie ein Abschluss an, weil ich ja immer noch ohne Erklärung bin. ^^ Heute ist aber zum Glück wieder ein Tag, der sich deutlich mehr nach Abschluss abfühlt. Ich hoffe, diesmal vielleicht auf Dauer ... auch ohne Aussprache ...

Zu Deiner Geschichte: Klingt doch nicht schlecht (ohne Eure Vorgeschichte zu kennen), ich wünsche Dir, dass sich das zum beiderseitigen Wohl entwickeln wird. :)
 
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Ahoy-hoy,

Einen Traum von heute Nacht zum Anlass nehmend, möchte ich folgendes Thema aufgreifen:

immer wieder höre ich, dass es anderen ähnlich geht - Männern wie Frauen - und es einen Menschen in der Vergangenheit gibt, der - auch wenn die Beziehung schon lange zurück liegt, dazwischen auch schon andere Beziehungen geführt wurden - einfach nie zu dem wird, was man sich wünscht, nämlich zu einem Teil der Vergangenheit.
Selbst wenn es funktioniert, man sich endlich frei fühlt, ist es höchstens eine Phase und spätestens nach ein paar Tagen oder Wochen, auch ohne Gedanken an diese Person, kehrt alles (scheinbar grundlos) erneut zurück und es ist, als hätte man sich nie verabschieden können.

Ist es Euch auch nicht möglich, die Hoffnung aufzugeben, dass sich vielleicht doch alles wieder richten könnte, selbst wenn Ihr rational nichts anderes lieber tun würdet, als einfach abzuschließen?

Denkt Ihr nach Beziehungen vielleicht auch immer wieder an "die Eine" oder "den Einen", die/der Euer Leben (durch bloße Anwesenheit) auf eine Weise geändert, Euch auf eine Weise emotional berührt hat, die sich von allem anderen abhebt?

Träumt Ihr vielleicht immer wieder von dieser Person?


Wenn Ihr etwas ähnliches erlebt habt oder noch erlebt, würde mich Euer Umgang damit interessieren. Dieses Phänomen scheint ja weit verbreitet zu sein, ist auch immer wieder Thema in Literatur, Filmen, Musik ... seit tausenden Jahren.
Was ist Eurer Meinung nach die Ursache? Wie geht Ihr damit um? Habt Ihr schon von Fällen erfahren, in denen die Gefühle dann doch auf Dauer fort waren, oder in denen es nach langer Zeit dennoch zu einer Aussprache oder gar einer Neuaflage der Beziehung gekommen ist?

Und nein, ich spreche nicht von Liebeskummer. Ich spreche davon, was übrig bleibt, nachdem die Sehnsucht nach der Nähe fort ist, nachdem man rational erkannt hat, dass es keine Zukunft geben kann, aber dennoch keinen dauerhaften Abschluss findet. Man sich zwar emotional auf andere einlassen kann, nach gescheiterten Beziehungen jedoch nicht an die Ex oder den Ex denkt, sondern eben an diese eine Person, als wäre sie der Schlüssel dazu zu verstehen, was in der letzten Beziehung schief gelaufen ist, wenngleich dieser Gedanke - auch in diesem Moment - absurd anmutet. :D

Beste Grüße
Es hat jeder Mensch mit dem ich jemals in einer Beziehung gelebt habe einen Platz in meinem Herzen, auch wenn es u.U. lange keinen regelmäßigen Kontakt mehr gibt.
Im Grunde genommen bringt es @Mitglied #470492s Zitat auf den Punkt. Ich denke an sie alle, immer wieder und regelmäßig.
So gesehen habe ich keine meiner ehemaligen Beziehungen jemals "losgelassen" sondern einfach nur als Beziehung abgeschlossen, die Erfahrungen bleiben Teil meines Lebens und ich halte sie fest indem ich der Mensch bin, der aus all diesen Erfahrungen gewachsen ist.
Es spricht auch nichts dagegen sich hin und wieder die berühmten "was wäre wenn" Fragen zu stellen, solange das Ergebnis daraus ist, dass man mit der Persönlichkeit die man durch die gemachten Erfahrungen wurde rundum zufrieden ist.
Dieses Ergebnis führt eine weiterführende und unaufhörliche "was wâre wenn" Frage dann ad absurdum.

Es gibt eine ehemalige Freundin in meinem Leben, die seit über 20 Jahren immer wieder davon spricht was gewesen wäre, wenn sie mich genommen hätte, statt dem Anderen, bzw. gezwungenermaßen den Anderen die dem Ersten folgten.
Sie meinte sie hätte so viele schlechte Erfahrungen nie gemacht und wäre in ihrer jetzigen Beziehung mit Haus, Kindern und einem Machomann der nie da ist auch nicht so unglücklich, weil es diese Beziehung niemals gegeben hätte.
Dass ich mich, aufgrund ihrer damaligen Aussagen und den dazupassenden Wesensänderungen, niemals auf eine feste Beziehung mit ihr eingelassen hätte, vergisst sie so gerne.
Sie meint sogar, sie hätte sich nicht so verändert wie sie es getan hat, dreht sich seit Jahrzehnten im Kreis und ist unglücklich mit sich und dem Leben.
Ich habe lange versucht ihr klarzumachen, dass sie Verantwortung für ihr Leben übernehmen muss, nicht andere haben sie verändert, sondern sie sich selbst. Sie hat ihr Leben gestaltet, auch wenn es vielleicht nur passiv war...da kann einem kein Mensch helfen.
Deshalb ist sie eine der Wenigen, zu denen ich den Kontakt nicht mehr suche. Wenn sie sich meldet ist es gut, von mir aus besteht kein Bedarf mir die ganzen Mutmaßungen nochmals anzuhören.

So gesehen kann ich die Gefühlswelt in der Du Dich befindest nicht ganz nachvollziehen.
Vielleicht befindest Du Dich auch nur darin, weil es in Deinem Leben gefühlsmäßig "nicht so rund" läuft?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mimimi... bin ich der Einzige ohne Beziehungsleichen im Kölla? :roll:
Hast du denn wirkliche keine Beziehungsleichen im Keller? Keine Art von Beziehung in deinem Leben gehabt die dich ein Leben lang geformt hat und vielleicht bis heute beschäftigt?:hmm:

Du wirkst öfters mal recht herlos oder kaltschnäutzig. Solche Einstellungen kommen oft von gewissen "Beziehungsleichen im Keller" oder unaufgearbeiteten Geschichten. Muss jetzt nicht unbedingt eine romantische Liebesbeziehung gewesen sein. Eltern zb?
Mach Dir keine Hoffnung. Wenn bei ihr der Ofen aus ist, ist er aus. Und würdest Du Dir das nochmal in aller Intensität antun wollen, weil wenn sie Dich einmal verlassen hat, tut sies wieder ..... ?
Die traurige Wahrheit ist:
JEDE Interaktion mit äußeren Phänomenen (wie anderen Menschen) endet in Leid.
Erst entsteht Glück... dann entsteht Anhaftung... und irgendwann endet es. Ob durch Betrug oder dadurch verlassen zu werden... oder wenn man die Liebe seines Lebens gefunden hat vielleicht erst durch eine Diagnose von Leukämie von einem der beiden mit 80.

Das Leid könnte man kleinhalten indem man Glück und Anhaftung klein hält. Und sich zB nur auf lockere, unverbindliche Sextreffen einlässt. Keine richtigen Beziehungen eingeht und vermeidet sich wirklich zu verlieben.
Ich glaub aber nicht dass das der richtige Weg für jedermann ist. Ich zB fühl lieber intensiv. Die Liebe und auch den Schmerz als Preis dafür. Und das auch gern immer wieder! Wenn auch nicht mit unbedingt mit der selben Frau oder Frauen die mich verletzt haben wiederholt.

Ein Lied dass ich zu dem Thema speziell @Mitglied #525227 sehr empfehlen kann!
Nur dieses eine mal noch schenk mir Kraft für einen neuen Tag
Ich stehe nackt und hilflos vor dem Morgen nie war ich so stark
Nur einen Tag noch Kraft und ich reiß alle Mauern um mich ein
Nur wer sich öffnet für den Schmerz läßt auch die Liebe mit hinein
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... definitiv ist das ein Teil davon. Sie hat mir damals auch direkt gesagt, dass ich sei, was sie brauche (ich weiß, Alarmsignal, ... ich empfand es damals als schönes Zeichen, weil es mir ja ebenso ging - neben Liebe und Zuneigung wusste ich, dass sie diejenige war, durch die ich endlich wieder aufgewacht bin ... Ich habe gesehen, gefühlt und direkt von ihr gehört, wie sie sich ändert und dass sie froh darüber ist. Dann war plötzlich schluss und sie wurde wieder wie zuvor. Ja, es fühlt sich definitiv so an, als hätte ich für sie nicht tun können, was sie für mich getan hat und mir ist klar, dass das auch nicht möglich war, weil ich bereit war, mich zu ändern, sie war es aber irgendwann nicht mehr und hat sogar kritisch angemerkt, dass ich immer fröhlicher wurde, was dann den Prozess kurzfristig in Richtung Lethargie verschoben hat.

Du schreibst sehr viel darüber was sie wollte. Und wie du es ihr gegeben hast. Wie du ihr gut getan hast und sie dir gut getan hat... und alles hört sich nach einer utopisch, idyllischen Beziehung an. Alle Fehler hast du ihr verziehen! Du warst tolerant obwohl sie fremdgegangen ist. Du wärst auch mit einer Freundschaft ohne Sex zufrieden.

Du bist dir so sicher dass du ihr gut getan hast und sie das wollte was du ihr geben konntest :(

Realitätscheck: Sie wollte es irgendwann nicht mehr und will es immer noch nicht! Sie hat sich getrennt!
Das heißt vermutlich dass deine Wahrnehmung von der Situation, ihren Wünschen und ihren Bedürfnissen nicht mit ihrer Wahrnehmung übereinstimmt. Ansonsten wäre sie noch bei dir! Und würde auf deine Nachrichten sofort und mit Begeisterung antworten. Oder dir zumindest eine Aussprache gönnen. Oder gar eine Freundschaft mit dir führen.

Aber offensichtlich will sie nichts von dem was du zu bieten hast. Offensichtlich sieht sie die Situation anders. Das zeigen ihre Handlungen deutlich.:cry:

Und mir erscheint es sehr unsicher ob du eine reale Person liebst oder dich da auch in übersteigerte Vorstellungen und Erinnerungen flüchtest. Glaub mir ich geb auch viel auf mein Gedächtniss und meine Deutung oder Analyse von Menschen. ICH hab die Erfahrung gemacht dass genau diese Sicherheit täuschen kann. Hybris nennt man sowas!
 
Zuletzt bearbeitet:
Es hat jeder Mensch mit dem ich jemals in einer Beziehung gelebt habe einen Platz in meinem Herzen, auch wenn es u.U. lange keinen regelmäßigen Kontakt mehr gibt.
Im Grunde genommen bringt es @Mitglied #470492 s Zitat auf den Punkt. Ich denke an sie alle, immer wieder und regelmäßig.
So gesehen habe ich keine meiner ehemaligen Beziehungen jemals "losgelassen" sondern einfach nur als Beziehung abgeschlossen, die Erfahrungen bleiben Teil meines Lebens und ich halte sie fest indem ich der Mensch bin, der aus all diesen Erfahrungen gewachsen ist.
Es spricht auch nichts dagegen sich hin und wieder die berühmten "was wäre wenn" Fragen zu stellen, solange das Ergebnis daraus ist, dass man mit der Persönlichkeit die man durch die gemachten Erfahrungen wurde rundum zufrieden ist.
Dieses Ergebnis führt eine weiterführende und unaufhörliche "was wâre wenn" Frage dann ad absurdum.

Es gibt eine ehemalige Freundin in meinem Leben, die seit über 20 Jahren immer wieder davon spricht was gewesen wäre, wenn sie mich genommen hätte, statt dem Anderen, bzw. gezwungenermaßen den Anderen die dem Ersten folgten.
Sie meinte sie hätte so viele schlechte Erfahrungen nie gemacht und wäre in ihrer jetzigen Beziehung mit Haus, Kindern und einem Machomann der nie da ist auch nicht so unglücklich, weil es diese Beziehung niemals gegeben hätte.
Dass ich mich, aufgrund ihrer damaligen Aussagen und den dazupassenden Wesensänderungen, niemals auf eine feste Beziehung mit ihr eingelassen hätte, vergisst sie so gerne.
Sie meint sogar, sie hätte sich nicht so verändert wie sie es getan hat, dreht sich seit Jahrzehnten im Kreis und ist unglücklich mit sich und dem Leben.
Ich habe lange versucht ihr klarzumachen, dass sie Verantwortung für ihr Leben übernehmen muss, nicht andere haben sie verändert, sondern sie sich selbst. Sie hat ihr Leben gestaltet, auch wenn es vielleicht nur passiv war...da kann einem kein Mensch helfen.
Deshalb ist sie eine der Wenigen, zu denen ich den Kontakt nicht mehr suche. Wenn sie sich meldet ist es gut, von mir aus besteht kein Bedarf mir die ganzen Mutmaßungen nochmals anzuhören.

So gesehen kann ich die Gefühlswelt in der Du Dich befindest nicht ganz nachvollziehen.
Vielleicht befindest Du Dich auch nur darin, weil es in Deinem Leben gefühlsmäßig "nicht so rund" läuft?

Doch doch, in meinem Leben läuft es rund, ich habe durch die Erfahrungen gekündigt und hab einen viel besseren Job, lebe generell wieder viel lieber und fühle mich an den meisten Tagen "nur" glücklich, weil ich in der Beziehung wieder zu mir gefunden habe. Sie hat zumindest damals ihren Prozess abgebrochen und ist wieder in ein Leben zurück, das sie eigener Aussage kaputt macht. Das spielt garantiert mit. Aber was wirklich eine offene Wunde ist ist, dass es nie eine Aussprache gab. Ich wurde im Regen stehen gelassen und mit Komplimenten überhäuft, als Begründung dafür, weshalb Schluss sei.
Klar sollte ich einfach abschließen können, aber ohne ehrliche Aussagen ihrerseits, ohne eine Aussprache, dauert es leider offenbar sehr, sehr lange ...

Ein einfaches "ich wollte nicht mehr weil ..." wäre doch recht freundlich gewesen, von einer Person, die mir so viel Honig ums Maul geschmiert hat ...


Du schreibst sehr viel darüber was sie wollte. Und wie du es ihr gegeben hast. Wie du ihr gut getan hast und sie dir gut getan hat... und alles hört sich nach einer utopisch, idyllischen Beziehung an. Alle Fehler hast du ihr verziehen! Du warst tolerant obwohl sie fremdgegangen ist. Du wärst auch mit einer Freundschaft ohne Sex zufrieden.

Du bist dir so sicher dass du ihr gut getan hast und sie das wollte was du ihr geben konntest :(

Realitätscheck: Sie wollte es irgendwann nicht mehr und will es immer noch nicht! Sie hat sich getrennt!
Das heißt vermutlich dass deine Wahrnehmung von der Situation, ihren Wünschen und ihren Bedürfnissen nicht mit ihrer Wahrnehmung übereinstimmt. Ansonsten wäre sie noch bei dir! Und würde auf deine Nachrichten sofort und mit Begeisterung antworten. Oder dir zumindest eine Aussprache gönnen. Oder gar eine Freundschaft mit dir führen.

Aber offensichtlich will sie nichts von dem was du zu bieten hast. Offensichtlich sieht sie die Situation anders. Das zeigen ihre Handlungen deutlich.:cry:

Und mir erscheint es sehr unsicher ob du eine reale Person liebst oder dich da auch in übersteigerte Vorstellungen und Erinnerungen flüchtest. Glaub mir ich geb auch viel auf mein Gedächtniss und meine Deutung oder Analyse von Menschen. ICH hab die Erfahrung gemacht dass genau diese Sicherheit täuschen kann. Hybris nennt man sowas!

Alles das kann zutreffen, das worauf ich mich beziehe sind all die Dinge, die sie mir gesagt hat. All das, was angeblich so toll war, waren ihre Worte. Sie hat mir direkt gesagt, wie unzufrieden sie mit ihrem Leben vor mir war und wie gut es nicht mit mir sei.

Nachdem sie sehr knapp ein Ende ausgesprochen (ausgeschrieben) hatte, ging es auch noch eine Weile hin und her, leider ohne Erklärungen ihrerseits. Meist nur Komplimente, die absurd erschienen, weil sie ja Schluss gemacht hat. Seit sie dann gefragt hat, wie ich sie denn sehen würde und ich ihre Selbstbeschreibung damit verglichen habe, wie sie sich mir gegenüber gezeigt hatte, hat sie nur noch verzögert und offensichtlich betrunken geantwortet oder geschrieben und dann war es wortlos vorbei.

Ich habe nur zwei Interpretationsmöglichkeiten, die ich sehe: Erstens, sie hat mich von Beginn an nur belogen und das glaube ich nicht (klar, das kann zutreffen, aber das wäre doch viel Aufwand ihrerseits gewesen und den Sinn würde ich auch nicht sehen). Oder zweitens: Sie wollte die Veränderung nicht mehr, weil sie Angst davor hatte. Dazu würde auch passen, dass sie - als ich zu Beginn immer glücklicher und ausgeglichener wurde - zweimal angemerkt hat, was denn los sei, dass ich plötzlich so fröhlich sei.

An Tagen wie heute, wenn alles wieder besser wird, ist es auch nicht das, was ich ihr oder sie mir geben könnte, das im Fokus meiner Wahrnehmung liegt, sondern der Wunsch einfach ehrlich zu hören oder zu lesen, wo die Probleme lagen und vor allem zu verstehen, weshalb sie auch keine Freundschaft möchte, die für sie - im Vorfeld - angeblich so wichtig gewesen wäre, sollte es auseinander gehen.
Ich muss irgendetwas gesagt oder getan haben, das sie verletzt hat, bin alle Nachrichten und Gespräche immer wieder durchgegangen und finde nichts, das das auslösen hätte können. :schulterzuck:
Ich bin mir aber beinahe sicher, dass es irgendetwas gegeben haben muss, das von "ich will dich unbedingt schnell wieder sehen" zu "ich will die nie wieder sehen" geführt hat. Und solange ich keine Erklärung habe, frage ich mich, was es denn schreckliches war, das ich getan oder gesagt haben könnte - sehr wahrscheinlich ohne es zu bemerken. :D
Ich grüble viel ... ich weiß ... aber ich konnte bislang aus beinahe jeder anderen Trennung lernen. In diesem Fall habe ich mich durch die Beziehung gut entwickelt, aber aus der Trennung nichts, absolut nichts lernen können, da ich ihre Motivation nicht kenne.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ist es Euch auch nicht möglich, die Hoffnung aufzugeben, dass sich vielleicht doch alles wieder richten könnte, selbst wenn Ihr rational nichts anderes lieber tun würdet, als einfach abzuschließen?

Denkt Ihr nach Beziehungen vielleicht auch immer wieder an "die Eine" oder "den Einen", die/der Euer Leben (durch bloße Anwesenheit) auf eine Weise geändert, Euch auf eine Weise emotional berührt hat, die sich von allem anderen abhebt?

Träumt Ihr vielleicht immer wieder von dieser Person?

Kapiteln nicht abschließen zu können, gehörten nicht zu meinen Schwächen. Wenn eine Beziehung vorbei ist, ist sie vorbei. Und das ist gut so. Das Nachtrauern etwas Vergangenem ist nur ein Zeichen von nicht in die Zukunft schauen und gehen wollen. Und ich träum von keinem meiner vergangenen Beziehungen, obwohl sie mich sehr geprägt haben.

Sie waren für eine bestimmte Zeit Teil meines Lebens. Ehrlich gesagt, egal wie sehr ich manche meiner Beziehungen geliebt habe, aber ich möchte keinen mehr von denen in meinem Leben haben. Ich habe mich weiterentwickelt und ich hoffe, sie auch. Es waren tolle Männer, tolle Persönlichkeiten und wunderbare Menschen, ändert jedoch nichts daran, dass wir uns aus bestimmten Gründen getrennt haben, die auch im Hier und Jetzt nicht zu bewältigen sind.

Ich bin dahingehend wohl sehr pragmatisch und habe schon vor einiger Zeit die Art, wie ich Beziehungen und Liebe sehe, völlig verändert. Alles, was mein Leben bremst oder sperrt, wird von mir ausgeschlossen und das in einer durchaus radikalen Form - und ja, darunter sind auch Verflossene. Das mag hart klingen, aber nur so kann ich offen für neue Begegnungen sein, indem ich Altlasten nicht in neue Beziehungen hineintragen.

Ich brauch dieses Drama nicht. Es gibt Menschen, die brauchen das Drama, die Probleme und all die Hindernisse. Sie schreien förmlich nach Komplikationen und Hürden. Und sie werden zu selbst erfüllende Prophezeiungen ... Primär aus Langeweile oder sich nicht mit sich selbst zu beschäftigen oder das eigene Verhalten zu hinterfragen. Wer sein Herz an die/den Ex hängt, hat die Beziehung nicht abgeschlossen und sollte auch keine Neue beginnen. Das ist Betrug und mE die schlimmste Form davon.

Ich mag in vielerlei Hinsicht ein Miststück sein, aber was das betrifft, bin ich sehr ehrlich und sehr konkret. Somit kann ich auf alle drei Fragen klar mit Nein beantworten.
 
Ich stell das jetzt einfach mal in den Raum, könnte ja gut sein, dass sie es nicht ertragen hat, dass du dich weiter entwickelt hast und sie, obwohl sie es unbedingt wollte, nicht konnte? Die Anmerkung ihrerseits mit dem "glücklich sein" lässt darauf schließen.
Keine Antworten zu bekommen auf die Fragen warum und wieso ist ungut aber nach ner Zeit sollte man sich fragen ob diese Antworten so dringend nötig sind um damit abschließen / weiterleben zu können?! Sei dankbar für die Begegnung und die Veränderung die du dadurch erlebt hast! Sie im Herzen zu behalten ist vollkommen ok, ich wünsch dir aber ned Abschluss dieser Geschichte von ganzem Herzen!
 
Ich kann hier noch eine traurige Geschichte aus meiner Dateerfahrung teilen @Mitglied #525227:

Ich hatte vor ein paar Jahren Dates die schlussendlich ZU GUT gelaufen sind und deswegen zuende gingen. Da hätte ich mir auch eingebildet ihr gut zu tun, genau der zu sein den sie braucht und viel von dem was du schreibst.

Hab sie über Tinder kennen gelernt, ein paar Wochen gechattet. Sehr interessante Frau, gemeinsame Hobbies, toller Humor, Dreadhead, intelligent... sehr interessant für mich. Sympathie war gegenseitig und wir haben uns nach 2 Wochen oÄ getroffen. Sie hat klargemacht dass sie keinen Sex will bzw da länger braucht weil Traumata. Naja was solls... bin ich gewohnt... stört mich nicht sonderlich. Also 2-3 schöne Dates gehabt und am 4ten Abend bei mir daheim einen Videoabend gehabt.

In der Zeit haben sich Zeichen von Attraktion und positiver Wirkung gezeigt. Sie meinte ich wäre der erste Mensch außer ihrer Mutter den sie in ihren Träumen klar (erkennbares Gesicht) sehen konnte ihr Leben lang. Sie meinte sie würde sich in meiner Umgebung so wohl, sicher und geborgen fühlen wie sonst nirgends. Sie meinte jeden Morgen mit mir zu schreiben würde sie jeden Tag mit einem Lächeln in den Tag starten lassen.
Leider habe ich ihr in der Phase auch von einer Vergangenheit und meiner Beschäftigung mit NLP erzählt.

Naja das 4te Date kam. Wir waren bei mir auf der Couch. Sie fühlte sich wohl und überwand ihre Ängste vor Körperkontakt und kam in meine Arme kuscheln beim Film. Schlussendlich hat es damit geendet dass sie nur noch ein Höschen anhatte, ich nichts mehr und sie sich an meinem Oberschenkel zum Orgasmus gerieben hat währrend ich ihren Po gefingert und sie mich gewixt hat.

DAS ging um so vieles weiter als sie sich vorstellen konnte (davor war von "Monate bis ich mich traue einen Mann zu küssen" die Rede). Aber Ängste waren halt weg und Bedürfnisse waren da. Und sie hat sich fallen lassen. Sie ist dann am Abend mit einem fetten Grinser heimgefahren und ich war ebenso glücklich und überrascht.

Naja am nächsten Tag hatte sie Zeit zu denken. Und Bedenken ich wäre ihr ins Hirn gestiegen sind aufgekommen. Hat sich selbst angezweifelt, hat scheinbar bereut so die Kontrolle fahren zu lassen... und sich die feste Vorstellung gebildet ich hätte sie mittels NLP manipuliert und bewusst "gelockert".
Wir haben danach noch geschrieben. Und ich wäre auch schon mit einer Freundschaft glücklich gewesen (dachte ich). Aber alles was ich geschrieben hab was ihr gefallen hat oder sie beruhigt hat bezüglich ihrer Ängste war plötzlich "böses NLP".

Naja und so endete die Geschichte. Ich war bereit an meinen Ängsten zu arbeiten, ihr zu vertrauen, mich gehen und auf sie einzulassen. Sie war es nicht betreffend ihrer Ängste. Ganz einfach. Ich dachte ich hätte ihr etwas geben können was sie will/braucht und vermutlich hätte ich das auch können. Hätte sie es zugelassen und gewollt und sich nicht für ihre Ängste entschieden.

Aber Menschen die in gewissen Löchern stecken müssen da selbst raus wollen. Selbst raus finden. Man kann vielleicht eine Hand reichen. Vielleicht ein bisschen motivieren. Aber jeden Schritt müssen sie selbst tun. Und solange sie Angst vor diesen Schritten haben bleiben manche lieber in einem gewohnten Trott.

Alles das kann zutreffen, das worauf ich mich beziehe sind all die Dinge, die sie mir gesagt hat. All das, was angeblich so toll war, waren ihre Worte. Sie hat mir direkt gesagt, wie unzufrieden sie mit ihrem Leben vor mir war und wie gut es nicht mit mir sei.
Bedenke dass schon ihre Wahrnehmung und Gefühle sehr subjektiv sein können. Und was sie dir sagt sehr wohl das sein kann was du hören willst. Wirklich stabil hört sich deine Liebschaft nicht an. Und gerade unerfahrene oder unsichere Menschen sagen in Partnerschaften gern mal das was der Partner hören will. Ob es so ist oder nicht. Wenn es längerfristig nicht so ist wird eine Trennung wahrscheinlicher.

Ich habe nur zwei Interpretationsmöglichkeiten, die ich sehe: Erstens, sie hat mich von Beginn an nur belogen und das glaube ich nicht (klar, das kann zutreffen, aber das wäre doch viel Aufwand ihrerseits gewesen und den Sinn würde ich auch nicht sehen). Oder zweitens: Sie wollte die Veränderung nicht mehr, weil sie Angst davor hatte. Dazu würde auch passen, dass sie - als ich zu Beginn immer glücklicher und ausgeglichener wurde - zweimal angemerkt hat, was denn los sei, dass ich plötzlich so fröhlich sei.
Wenn unsichere Menschen lügen hat das meistens den Sinn irgendeine Form von Sicherheit zu geben oder bekommen. Ist mal eine einfache Annahme.

Das mit der Veränderung kann natürlich auch sein. Vielleicht habt ihr gut zusammengepasst weil ihr ähnliche Probleme hattet. Vielleicht wollte sie einfach jemanden mit dem sie sich ein wenig suhlen kann und du hast es gewagt aus dem Matsch rauszusteigen und wolltest dann gar noch sie rausziehen?

Beides gute Erklärungsmöglichkeiten find ich. Beide nicht ideal für eine Fortsetzung.
Ich muss irgendetwas gesagt oder getan haben, das sie verletzt hat, bin alle Nachrichten und Gespräche immer wieder durchgegangen und finde nichts, das das auslösen hätte können.
Lies dir zB meine Geschichte durch. Ich habe definitiv NICHTS gesagt oder getan was sie beunruhigt hat sondern bin im Gegenteil... sie gewissermaßen zu sehr beruhigt und zu viel Sicherheit gegeben.:schulterzuck: Shit happens!
An Tagen wie heute, wenn alles wieder besser wird, ist es auch nicht das, was ich ihr geben könnte, das im Fokus meiner Wahrnehmung liegt, sondern der Wunsch einfach ehrlich zu hören oder zu lesen, wo die Probleme lagen und vor allem zu verstehen, weshalb sie auch keine Freundschaft möchte, die für sie - im Vorfeld - angeblich so wichtig gewesen wäre, sollte es auseinander gehen.
Dann schreib ihr doch noch einmal eine ausführliche Nachricht und bitte darum. Mach klar dass du schonungslos alles hören willst, verweiß vielleicht auf die Zeit der Beziehung, die guten Zeiten und darauf was ihr einander gegeben habt. In Dankbarkeit allerdings und nicht in der Hoffnung es wieder aufleben zu lassen (mach das klar). Und bitte, für deinen Seelenfrieden, darum dass sie dir wirklich ungeschönt die Wahrheit sagt.

Ich bin sicher du kannst das schön formulieren. Und wenn sie für dich noch die geringste Sympathie oder Dankbarkeit hegt wird sie bei richtiger Formulierung auch antworten. Ich hab das ein paar Mal gemacht in meinem Leben.

Richtige Formulierung inkludiert in dem Fall eben dass du ein paar Sachen klar machst:
Dankbarkeit, Erwartungslosigkeit, Willen und Bereitschaft die schonungslose Wahrheit zu hören, Hoffnung auf Abschluss dadurch, Ehrlichkeit deine Gefühle und Gedanken betreffend, Akzeptanz für ihre Entscheidung, Akzeptanz für jede weitere Entscheidung (ob sie dir antwortet oder nicht zB), und nochmal: Die Bereitschaft wirklich jede ungeschönte, persönlich verletzende und abwertende Wahrheit zu hören/lesen die da vielleicht kommen mag.

Ob du die Antwort aber wirklich lesen willst oder soetwas wirklich glücklicher macht... ich weiß es nicht:nono:. Überleg dir das vorher besser gut!
 
Gibt es vielleicht noch Dinge, die du mit dieser Person besprechen möchtest?
Wurde wirklich alles gesagt?
Wenn nicht, so etwas kann auch sehr belastend sein.
 
aber ohne ehrliche Aussagen ihrerseits, ohne eine Aussprache, dauert es leider offenbar sehr, sehr lange ...

Ein einfaches "ich wollte nicht mehr weil ..." wäre doch recht freundlich gewesen, von einer Person, die mir so viel Honig ums Maul geschmiert hat ...
Ich verstehe nicht warum Du darauf so großen Wert legst, es ist doch am Ende ihr Problem und nicht Deines.
So gesehen hängt es ganz alleine von Dir ab wie lange es dauert. Den Schlussstrich musst Du ziehen, das ist nicht ihre Angelegenheit.
 
@Mitglied #525227

Sich neu zu verlieben, wäre doch auch eine Option, vll. sogar erfahrungsgemäß die beste. ;) Sie bliebe immer noch deine große Liebe, an die du dich trotz aller negativen Erlebnisse gerne erinnern würdest. Angenehme Träume inkludiert.

Es ist mir klar, dass das nicht so einfach zu realisieren ist. Ich wünsche dir ein gutes Gelingen.
 
hallo,hatte ich früher auch. Da kann ich dich beruhigen. Hab dann einiges ausprobiert. Alkohol,Zigaretten,exzessiv Musik hören,Gras, Affären. Was mir geholfen hat war der Frage nachzugehen wer ich bin bzw. was ich bin. Weil letztendlich alles mit dir verknüpft ist. Wenn deine Wahrnehmung sehr limitiert ist von fixen Vorstellungen (Religion,Schulunterricht,Eltern...) die du seit deinen ersten Kindheitstagen aufgebaut hast tut sich der Organismus schwerer Erlebnisse neuronal zu verarbeiten. Wird dir selber sicher schon aufgefallen sein in der Schulzeit od Berufsausbildung dass manche schnell verstehen während es bei dir ewig nickt "klickt" und du Dinge auswendig gelernt hast. bG
 
Und nein, ich spreche nicht von Liebeskummer. Ich spreche davon, was übrig bleibt, nachdem die Sehnsucht nach der Nähe fort ist, nachdem man rational erkannt hat, dass es keine Zukunft geben kann, aber dennoch keinen dauerhaften Abschluss findet.

Das was bleibt wenn die SehnSUCHT weggeht, ist die Liebe.
Wenn Du loslässt, das Begehren, den Schmerz, den Kummer, bleibt die Verbundenheit die wir in uns mit jedem spüren, den wir lieben, geliebt haben und immer lieben werden.
Du liebst den Schmerz solange durch, bis nur mehr die reine Liebe bleibt.
Und das ist keine sexuelle, keine begehrliche, einfach nur eine Art Dankbarkeit für die Zeit, wo andere Arten der Liebe da waren.
Nimm es so, dass diese Art der Verbindung in Dir, wo Du aber WEITERGEHST eine gesunde ist, weil nichts verdrängt ist.

Sie ist und bleibt ein Teil von Dir, das schmerzfrei und wunschfrei zu akzeptieren ist ein seltenes Gut.
Schau Dir in deinen Träumen an, was Dir noch unbearbeitete Gefühle sagen wollen - Schuldgefühle offen, sich vergeben / ihr vergeben für alles was nicht so geklappt hat... oft sind das nur noch Verhaltensmuster die gehen wollen und Dir mit ihr als "Beispiel" zeigen, was Du in Dir ändern sollst.
Du wirst daran wachsen wenn Du darauf eingehst.
 
Ich kann hier noch eine traurige Geschichte aus meiner Dateerfahrung teilen

Sehr schade, was Du da erlebt hast. Vor allem, wenn ich Dich richtig einschätze, da Du ihr vom NLP vermutlich auch deshalb erzählt hast, um nicht später einmal, wenn es zur Sprache kommt, den Gedanken wecken zu können, Du hättest sie von Beginn an manipuliert, was ja absurd gewesen wäre, wenn Du es schon von Beginn an ansprichst. :/



In allem anderen gebe ich Dir rational großteils recht und ja, sie weiß genau, dass ich ohne Erklärung nicht abschließen kann. Ich habe es ihr auch so und direkt mehrmals als Antwort geschrieben. Aber entweder sie reagiert gar nicht darauf, oder mit Komplimenten. -.-

Zuletzt eben gar nicht mehr. Mir ist klar, dass sie abgeschlossen hat oder abschließen will, es ist mir jedoch unbegreiflich, weshalb es ihr so schwer fällt, mir einfach zu sagen wo die Probleme lagen, denn wenn alles so toll gewesen wäre, wie sie behauptet, dann hätte es ja keinen Sinn gemacht, es zu beenden. :schulterzuck:

Heut bin ich eh wieder in der "wenn sie so respektlos sein will, brauche ich nichts mehr von ihr zu hören"-Phase. Die geht auch meistens in Gleichgültigkeit über, die jedoch leider nie länger als maximal zwei oder drei Monate dauert.


Wenn deine Wahrnehmung sehr limitiert ist von fixen Vorstellungen (Religion,Schulunterricht,Eltern...) die du seit deinen ersten Kindheitstagen aufgebaut hast tut sich der Organismus schwerer Erlebnisse neuronal zu verarbeiten. Wird dir selber sicher schon aufgefallen sein in der Schulzeit od Berufsausbildung dass manche schnell verstehen während es bei dir ewig nickt "klickt" und du Dinge auswendig gelernt hast. bG

Ähm, nein, eher das Gegenteil. ^^ Reines Auswendiglernen funktioniert nicht und ist auch nicht notwendig, da ich nichts vergesse, das ich lese. Aber wenn ich etwas nicht verstehe, geistert es so lange im Kopf herum, bis ich es verstehe. Abgesehen vom Verhalten zweier Menschen mir gegenüber gab es bislang aber glücklicherweise nichts, das ich nicht verstanden hätte, wenngleich bestimmtes Verhalten anderer durchaus intensiverer Überlegungen bedarf, bis ich realisiere, dass selbigem kein logischer Gedanke zugrunde liegt (was mir zwar absurd erscheint, aber es ist wohl recht weit verbreitet).

Ich bin weder religiös (da ich die Grundlagen zu jeder Religion, die mir begegnet ist, gelesen und analysiert respektive in geschichtlichem Zusammenhang betrachtet habe), noch bin ich durch Erziehung oder Schule indoktriniert, da ich eben noch nie der Typ dafür war, etwas einfach zu glauben oder unbegründete respektive nicht fundierte Aussagen/Begründungen hinzunehmen.
Das Scheuklappendenken überlasse ich gerne jenen, die nicht verstehen wollen, oder sich mit absurden Begründungen zufrieden geben.


Gibt es vielleicht noch Dinge, die du mit dieser Person besprechen möchtest?
Wurde wirklich alles gesagt?
Wenn nicht, so etwas kann auch sehr belastend sein.

Genau das ist es. Da ich als Begründung fürs Aus immer nur gehört habe, wie toll ich nicht sei und wieviel wir nicht gemeinsam hätten, ist da definitiv etwas unausgesprochen und nicht zu wissen, was es ist, das ist, was mich belastet.
Wenn das etwas war, das ich unbewusst getan habe, kann es ja sein, dass ich auch andere damit von mir treiben würde. Ich wüsste also gern, wo das Problem war und da sie von Beginn an wusste, dass ich das brauchen würde (sie hat mir ihren Katalog vorgelegt, mit Regeln für einen Abschluss und ich ihr daraufhin meinen), beschäftigt es mich besonders, dass sie nicht dazu bereit ist, ihr Wort zu halten und mir lieber Seiten lang schreibt, wie toll ich nicht sei, anstatt - was weiß ich - zum Beispiel "Du schnarchst" oder was auch immer es war ...

@Mitglied #525227

Sich neu zu verlieben, wäre doch auch eine Option, vll. sogar erfahrungsgemäß die beste. ;) Sie bliebe immer noch deine große Liebe, an die du dich trotz aller negativen Erlebnisse gerne erinnern würdest. Angenehme Träume inkludiert.

Es ist mir klar, dass das nicht so einfach zu realisieren ist. Ich wünsche dir ein gutes Gelingen.

Ja, das hat einmal dazwischen funktioniert ... im Endeffekt habe ich im Nachhinein festgestellt, dass die neue Freundin dieselbe Größe, die selbe Haarfarbe, die selbe Stimmlage, dieselbe Vergangenheit und sehr ähnliche Traumata hatte ... sie war allerdings deutlich reifer und konnte auch von Beginn an darüber sprechen.
Es gab mit ihr auch einen schönen Abschluss, nur danach - wie durch Zauberhand - kam plötzlich nach langer Zeit wieder eine Nachricht der Ex-Ex und irgendwie spüre ich zwar Liebe für andere, Liebeskummer wird aber immer auf diese eine begrenzt, weshalb ich derzeit lieber keine neue Frau in mein Leben lassen möchte ... ich könnte mir nicht sicher sein, ob ich wirklich sie lieben würde, oder nur die Gefühle für diese eine Ex auf eine neue Frau projizieren würde. Und das fände ich nicht fair.
 
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