Sich gehen lassen...gefährdet die Partnerschaft, oder?

Mein Partner hat sich seit dem Anfang unserer Beziehung eigentlich null verändert! Bei mir liegen allerdings zwischen höchst und tiefst Gewicht fast 40 Kilo. :shock:
Wobei das größte Problem aber meine ganz ganz dünne Zeit war! Und da hab ich mich eigentlich gar nicht gehen lassen war die Kontrolle selbst, hat aber auch fast die ganze Sache zerstört!
 
Mein Partner hat sich seit dem Anfang unserer Beziehung eigentlich null verändert! Bei mir liegen allerdings zwischen höchst und tiefst Gewicht fast 40 Kilo. :shock:
Wobei das größte Problem aber meine ganz ganz dünne Zeit war! Und da hab ich mich eigentlich gar nicht gehen lassen war die Kontrolle selbst, hat aber auch fast die ganze Sache zerstört!
Dafür jetzt wieder knackige Figur,laut Fotos. .:)
 
"sich gehen lassen" ist für mich eine innere Veränderung und ein Desinteresse an meiner äußeren Erscheinung somit das kleinste Problem.
Kann man sich überhaupt aus Gemütlichkeit dermaßen gehen lassen, dass die Partnerschaft dadurch gefährdet wird? Ich denke nicht :)
 
Kann man sich überhaupt aus Gemütlichkeit dermaßen gehen lassen, dass die Partnerschaft dadurch gefährdet wird? Ich denke nicht
denke doch,manche versinken in ihrer "Gemütlichkeit" schon soweit,das sie ihren Alltag einfach als "normal" sehen,auch in relativ un-geduschten zustand,und alles egal wird,für mich eine Horror Vorstellung terriblement.....
 
Kann man sich überhaupt aus Gemütlichkeit dermaßen gehen lassen, dass die Partnerschaft dadurch gefährdet wird?

Wenn aus Gemütlichkeit irgentwann Faulheit wird schon!
Aus "ich rasier mich morgen" wird gar nicht und aus "sex haben wir dann morgen" wir dann irgendwann oder gar ein Programm an welchem Tag man immer mwch gleichn Schema miteinander schläft!

Das ist sicher Beziehungs gefährdenden!
 
"sich gehen lassen" ist für mich eine innere Veränderung und ein Desinteresse an meiner äußeren Erscheinung somit das kleinste Problem.
Kann man sich überhaupt aus Gemütlichkeit dermaßen gehen lassen, dass die Partnerschaft dadurch gefährdet wird? Ich denke nicht
Ich hab mich in einer höllischen Partnerschaft gegen Ende halb oder unterbewusst gehen lassen muss ich zugeben... was dann natürlich auch früher oder später zum erwünschten Ende geführt hat (nur war ich zu schwach und zu von Selbsthass geblendet und hatte eine zu rosarote Brille auf um es selbst zu tun).

Aber ja ich kann sagen das ich durch Gemütlichkeit und Desinteresse eine Beziehung ziemlich gekillt hab. Ich war krank geworden, hab mich danach nicht richtig erholt, sie hatte 0 Interesse daran mir irgendwie zu helfen... und die bisherige Basis der Beziehung (ich bin für sie da, pflege sie, finanzier sie, usw...) war halt nicht mehr gegeben.
Körperlich und psychisch war ich ziemlich am Ende nach der ganzen Geschichte: abgemagert, arbeitsunfähig und auf Reha wartend.

Und ich bin gemütlich geworden. Chillen und 10-12 Stunden Computerspiele am Tag um mich von meinem Trauma und den Alpträumen abzulenken, den Zwangsgedanken und Panikattacken... und ansonsten noch das bisschen (Einkaufen, Haushalt, Kochen, Wäsche) was ich für sie noch tun konnte in dem Zustand. Ich hab mir zu dem Zeitpunkt schon lange gedacht "eigentlich liebe ich sie am meisten wenn sie schläft".
Aber unterm Strich konnte und WOLLTE ich nicht mehr all das bieten was ich vor meiner medizinischen Geschichte bieten konnte und das hat den Abgrund zwischen uns mit jedem Monat breiter und breiter werden lassen.
Gegen Ende war es soweit dass ich mich bewusst 2-3 Tage am Stück nicht geduscht habe damit sie nicht auf die Idee kommt irgendwas sexuelles anzustarten (ansonsten war das Sexleben noch das einzig positive an der Beziehung... aber selbst darauf hatte ich keine Lust oder keine Kraft mehr).

Spätestens wenn es so weit ist dass man so "gemütlich" wird sollte man DRINGEND seine MOtivationen hinterfragen in einer Beziehung zu sein oder in dieser zu verweilen. Das weiß ich heute... damals hätte ich einfach gehofft dass irgendwann das Wunder passiert und sie es genauso schafft EINMAL mir durch eine Krise zu helfen wie ich ihr durch einige. Das hat eben faul gemacht, ich hab die Verantwortung für die Lösung meiner Probleme an sie abgeschoben... dumm. dumm. dumm.

Aber ja!!!

MAN KANN! Deffinitiv... ich hab genau das durch!

Es ist kein Vergehen, wenn Gefühle vergehen
Doch es ist eines darüber hinweg zu sehen
wenn man sich Tag für Tag nur noch im Kreise dreht
sich die Wahrheit einfach nicht eingesteht
Liebe wohnt in einem Kartenhaus
und aus unserem hat mich die Herzdame verjagt
der Fisch schwimmt nun wieder aufs Meer hinaus
nicht nur du, nicht nur ich...
...wir haben beide versagt!
 
Zuletzt bearbeitet:
:nono: Die Männer san in der Regel auch nicht besser. Das fängt doch beim Bierbauch an und hört bei kurzen Hosen auf.
Bierbauch wird noch trainiert :D aber kurze Hosen und Flippos zieh ich im Sommer immer an, bevor ich schwitz wie ein Depp, mir doch wurscht was andere denken könnten... :lol:

Also ich finde man muss zwischen ein-, zwei Tage herumgammeln im Sinne von einfach nur das tun, was ich gerade Lust habe, hat mit "gehen lassen" nix oder wenig zu tun. Ich denke das Menschen einfach die eigene Wertschätzung zu sich selbst verlieren, von Selbstliebe brauchen wir da gar nicht mehr reden. Und da wird es dann verzwickt und kann in einer schweren Erkrankung enden.
 
Wenn aus Gemütlichkeit irgentwann Faulheit wird schon!
Aus "ich rasier mich morgen" wird gar nicht und aus "sex haben wir dann morgen" wir dann irgendwann oder gar ein Programm an welchem Tag man immer mwch gleichn Schema miteinander schläft!

Das ist sicher Beziehungs gefährdenden!
Rasur-Faulheit würde mich jetzt nicht wirklich stören, von mir aus kann er sich alle zwei Wochen rasieren. Aber wehe der Sex passt nicht :D
Ich hab mich in einer höllischen Partnerschaft gegen Ende halb oder unterbewusst gehen lassen muss ich zugeben... was dann natürlich auch früher oder später zum erwünschten Ende geführt hat (nur war ich zu schwach und zu von Selbsthass geblendet und hatte eine zu rosarote Brille auf um es selbst zu tun).

Aber ja ich kann sagen das ich durch Gemütlichkeit und Desinteresse eine Beziehung ziemlich gekillt hab. Ich war krank geworden, hab mich danach nicht richtig erholt, sie hatte 0 Interesse daran mir irgendwie zu helfen... und die bisherige Basis der Beziehung (ich bin für sie da, pflege sie, finanzier sie, usw...) war halt nicht mehr gegeben.
Körperlich und psychisch war ich ziemlich am Ende nach der ganzen Geschichte: abgemagert, arbeitsunfähig und auf Reha wartend.

Und ich bin gemütlich geworden. Chillen und 10-12 Stunden Computerspiele am Tag um mich von meinem Trauma und den Alpträumen abzulenken, den Zwangsgedanken und Panikattacken... und ansonsten noch das bisschen (Einkaufen, Haushalt, Kochen, Wäsche) was ich für sie noch tun konnte in dem Zustand. Ich hab mir zu dem Zeitpunkt schon lange gedacht "eigentlich liebe ich sie am meisten wenn sie schläft".
Aber unterm Strich konnte und WOLLTE ich nicht mehr all das bieten was ich vor meiner medizinischen Geschichte bieten konnte und das hat den Abgrund zwischen uns mit jedem Monat breiter und breiter werden lassen.
Gegen Ende war es soweit dass ich mich bewusst 2-3 Tage am Stück nicht geduscht habe damit sie nicht auf die Idee kommt irgendwas sexuelles anzustarten (ansonsten war das Sexleben noch das einzig positive an der Beziehung... aber selbst darauf hatte ich keine Lust oder keine Kraft mehr).

Spätestens wenn es so weit ist dass man so "gemütlich" wird sollte man DRINGEND seine MOtivationen hinterfragen in einer Beziehung zu sein oder in dieser zu verweilen. Das weiß ich heute... damals hätte ich einfach gehofft dass irgendwann das Wunder passiert und sie es genauso schafft EINMAL mir durch eine Krise zu helfen wie ich ihr durch einige. Das hat eben faul gemacht, ich hab die Verantwortung für die Lösung meiner Probleme an sie abgeschoben... dumm. dumm. dumm.

Aber ja!!!

MAN KANN! Deffinitiv... ich hab genau das durch!
Aber die Gemütlichkeit und das Desinteresse welches du ansprichst, wurde ja durch deine "höllische Partnerschaft" ausgelöst, oder? Das habe ich damit gemeint, dass nur aus purer Gemütlichkeit derartige körperliche Veränderungen nicht vorhanden wären. Zumindest nicht in diesem Ausmaß in dem es die Beziehung gefährden könnte.
Wie oben von der Liselotte zitiert ... eine Rasur vernachlässigen wäre für mich Gemütlichkeit. Den Sex mit dem Partner drastisch reduzieren ganz sicher nicht, weil die Ursache für dieses Desinteresse viel tiefer liegt und somit auch gefährlicher für die Beziehung ist.
 
Rasur-Faulheit würde mich jetzt nicht wirklich stören, von mir aus kann er sich alle zwei Wochen rasieren. Aber wehe der Sex passt nicht :D

Lieber Sex im Jungle als Langewile auf der gmahtn Wiesn!! :lol:

Ich glaub auch wenn eine Beziehung schon lange dauert möchte man sich doch begehrt fühlen (ich zumindest), dafür ist eben ein gewisses Körperbewusstsein und Pflege nötig!
Soll jetzt nicht heißen das ich immer in der schönestem Reizwäsche, geschminkt und gerichtet auf der Couch sitz, aber man wird mich dort auch nie ungeduscht in der löchrigen und schmuddeligen Jogginghose finden!
Und auch wenn ich meine gemütlichen Sachen gerne mag, vor der Haustür wird man mich damit aber nie sehen!
 
Hi,

ohne die Studie zu kennen und die Methoden der Schweden lassen sich keine Rückschlüsse ziehen.

Ich persönlich habe eher die Beobachtung gemacht, dass die frisch verliebten Damen nicht wollen, dass ihr Schatz sich so oft mit seinen Freunden trifft. Damit lässt sich reduzierte Kondition erklären.

Wie man von diesen Daten zu einem "sich gehen lassen" kommen will, bzw. wie in dem Artikel erwähnt, total verkommt, ist mir ein Rätsel!

Mangelnde Hygiene ist definitiv ein Zeichen, dass man weit heruntergekommen ist. Ein "sich gehen lassen" ist mE. was anderes, z.B. ein Runterfahren der gemeinsamen Aktivitäten, man geht abends nicht mehr aus sondern hängt vor der Glotze.


Ich hatte an sich eher den Eindruck, dass Alleinstehende eher dazu neigen, die Hygiene zu vernachlässigen und sich gehen zu lassen, als bei Paaren, aber das kommt vermutlich auf die Beteiligten an.

LG Tom
 
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