Wenn die Lust des Partners die eigene nicht beflügeln zu vermag, so bleibt wohl nur ein Tauschgeschäft.
Befriedigung gibt es in allen Arten.
Wann man sie empfinden kann und was einen befriedigt liegt in jedem selbst.
Ist es die faire Abhandlung in sicheren Ritualen und mit absehbaren Verlauf, oder ist es das Unbekannte zuzulassen sich ohne Zweckgedanken ganz einfach treiben lassen und zu drehen. Sich in der Lust die man bereitet und deren Wirkung auf den anderen selbst und immer höher treiben lassen......
Ob es befriedigend war oder einen schalen Beigeschmack hinterließ, weiß man erst erschöpft und ausgepowert, wenn die Stille einkehrt.
Kann es nicht manchmal auch eine Hürde sein mehr anzunehmen, weil man es so empfindet, einen ausgleichenden Stellungswechsel herbeizuführen?
Könnte es nicht manchmal so sein, dass die Lust die es macht einen Partner zu nehmen und zu beglücken mehr Lust macht, als selbst beglückt zu werden?
Tja und dort wo Lust eine Maßstab ist, kommt es auf die Tätigkeit, die sie herbeiruft gar nicht mehr so an.....
Sexualität und Lust darf schon mal anders ticken, als die Deals des Alltags, oder?
Sooft wird über die unterschiedlichsten Qualitäten und Spielarten eines Fellatio oder
Cunnilingus diskutiert.
Ich persönlich denke, dass es daran liegt wie sehr man als Gebender die Lust des Annehmenden miterleben, mitfühlen kann und so genau fühlt, was gerade unheimlich turnt.
Ich befürchte es gibt kein gängiges verlässliches Regelwerk.
Die Grundregel wird wohl bleiben, dass es zwei oder mehrere Menschen die zueinander passen und entsprechend ergänzen braucht, sodass jeder mit dem Gefühl der Befriedigung aus der Ekstase erwacht.
Und sollte es Gegenrechenkönige geben, die mit der Stoppuhr schauen wollen, wer was wie lang dem anderen tut und umgekehrt, so werden auch die befriedigt sein, wenn der letzte Akt mit zeitlichem und aufwandsmäßigem Gleichstand im großen Finale endet.
Was mir an der Sache prinzipiell nicht gefällt ist, dass man sich dann die Fragen stellen würde: "Habe ich eh genug bekommen, nicht zu viel oder zu wenig gegeben oder angenommen?"
Es braucht
nur die richtigen Partner.
Manchen wird wie auch immer definierte Fairness wichtig sein, anderen wiederum gar nicht.
Das find ich fair. So kann jeder bekommen, was ihn glücklich macht.