Sex und Fairness?

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Aufrechnen muss nicht sein.
Bei uns ist es so, ich lecke gerne und sie kann gar nicht genug nass werden dabei, schmeckt mir.
Sie bläst zwar, aber Sperma ist nicht so Ihres.
Würde mir aber im Traum nicht einfallen deshalb aufs lecken verzichten, ist ohnehin mehr so, ich weiß sie ekelt davor und deshalb interessiert es mich nicht mehr.
Was aber auch nicht geht, wenn alles nur von einer Person aus geht.

Ähnlich wie bei uns. Ihn macht das Lecken total an und würde er nie drauf verzichten. Ich mag blasen gar nicht und gab es daher auch nicht in unserer Beziehung. Jeder macht einfach dass was ihn geil macht und der Sex ist absolut klasse. Das einzige was ausgeglichen sein muss, dass jeder Spaß hat und zum Abschluss kommt.
 
in unserer beziehung ist es so, dass sich vieles ganz von selber ergibt. von aufrechnen halten wir beide nichts.

ich denke schon, dass eine gewisse ausgewogenheit dazu beiträgt, dass wir den sex genießen können. wir ergänzen uns ganz gut in dieser hinsicht. wir sind beide aktiv - im liebesspiel hat nicht nur einer die zügel in der hand, das wechselt sich ab. über die jahre haben wir gelernt, dass sex 2 komponenten hat - die eigene befriedigung und die des partners. und ja, es ist erlaubt auch mal egoistisch zu sein.

solange es ein geben und nehmen ist, das von beiden kommt, ist es gut. der genuss muss für beide passen.

und aufrechnen einzelner praktiken ist mmn sowieso blödsinn. ich blase ihn ja nicht, weil er mich davor geleckt hat, sondern weil ich spaß daran habe zu fühlen und zu sehen, was er dabei empfindet. seine lust ist ja auch ein teil meiner Befriedigung und umgekehrt.
 
Hm, ich habe auch so eine Bekanntschaft. Von ihm würde ich niemals oral verwöhnt werden, anfangs hat es mich verunsichert, ob er mich etwa abstoßend findet. Aber dem ist nicht so, es reizt ihn einfach nicht. Ihm deswegen nicht oral zu befriedigen würde mir nie einfallen, nehme mir doch deswegen nicht meinen eigenen Spaß:rofl:
 
und ja, es ist erlaubt auch mal egoistisch zu sein.

Daran musste ich mich erstmal gewöhnen. :lalala:
Früher achtete ich schon ein wenig darauf, dass der Spaß und die Freude "ausgeglichen" erscheint. Fand ich normal...und wollte kein einseitig genießendes "Pascha Ego-Schwein" sein, welches sich nur entspannt zurücklehnt und sich "bedienen" lässt.
Wenn du dann aber eine Partnerin hast, die genau DAS mag...
...kommt man(n) sich erstmal etwas seltsam vor. :schulterzuck:
Fast ein schlechtes Gewissen bekommend... :hmm:

Aber... mittlerweile sehe ich es völlig entspannt. :haha:
Wenn das "ihr Ding" ist, darf sie mich auch gern einseitig verwöhnen. :schulterzuck: :D
 
Ich führe selbstverständlich eine Liste.
Is ein Stricherl weniger in der Leckspalte, gibts fix auch kein stricherl mehr in der Blasspalte. :penguin::D

Wie von selbst sollte es passen....alles andere is zwanghaft und macht keinen Spaß.
 
Leute, ihr funktioniert nicht richtig. Wo bleiben denn die Gegenpositionen? :haha:


Im Wesentlichen sehe ich's so ähnlich wie ihr, ich halte nicht viel von Aufrechnerei im Bett. Ginge auch nicht.

Allerdings - und da finde ich im in @Mitglied #447650 Beitrag wieder - machen lassen find ich gar nicht so einfach. Aber wie immer gebe ich auch da mein Bestes. :haha:

Aber es ging ja nicht nur um "Blas du mir, leck ich dir", sondern generell um Erwartungshaltungen. Ich bin alles mögliche im Bett, aber Demokrat ganz sicher nicht. Und ich habe über die Jahre schon mehr als einmal gehört, daß jemand sich "benachteiligt" fühlte und ich mich gefragt habe, wie das überhaupt entstehen kann.

Konkretes Beispiel: unsere Ehe ist seit Jahren einseitig offen. Und ich geb's zu: bis vor relativ kurzer Zeit schien mir der Gedanke, daß er auch mal ein Liebelein außerhalb suchen könnte, fast unerträglich. Also "unfair", obwohl ich das nicht so gesehen habe, einfach weil mein Mann ein anderer Mensch ist als ich und mir klar war, daß für ihn eine andere Sexpartnerin sicher eine ganz andere Bedeutung gehabt hätte als für mich.

Ist grad spannend, das Thema. ^^
 
Immer wieder mal gehört/gelesen:

„Wenn sie nicht blasen will, lecke ich auch nicht!“

„Wieso willst du nur schlanke Partner, wenn du selber blad bist?“

„Wenn du andere fickst, muß dein Partner das auch dürfen!“

usw.

Wie seht ihr das? War das je Thema bei euch? Denkt ihr im Zusammenhang mit Sex an solche Fairness-Regeln?

Ich bin neugierig (meine eigene Einstellung dazu schreibe ich später).

Fairness ist etwas schwierig. Was ich fair finde bedeutet nicht das der andere es auch als Fair empfindet.

Für mich ist es das beide nicht beim Spass zurück stecken müssen.
Ich mache keine Liste oder "wenn das nicht ist, kommt das andere nicht" ...
Da wäre ich ja gedanklich dabei, Sex mit meinem Arbeitsplatz zu verwechseln.:rofl:

Sollte mir was fehlen, ist mein erster Schritt das ich es entweder anspreche oder eben hin arbeiten :fies: aber das ich aus Prinzip dann was weg lass weil ich was nicht bekommen habe oder so ist mir noch nie in den Sinn gekommen
Dafür bin ich evtl "viel zu sehr" auf die Befriedigung der anderen Person fokussiert ;)
 
Wenn die Lust des Partners die eigene nicht beflügeln zu vermag, so bleibt wohl nur ein Tauschgeschäft.
Befriedigung gibt es in allen Arten.
Wann man sie empfinden kann und was einen befriedigt liegt in jedem selbst.
Ist es die faire Abhandlung in sicheren Ritualen und mit absehbaren Verlauf, oder ist es das Unbekannte zuzulassen sich ohne Zweckgedanken ganz einfach treiben lassen und zu drehen. Sich in der Lust die man bereitet und deren Wirkung auf den anderen selbst und immer höher treiben lassen......

Ob es befriedigend war oder einen schalen Beigeschmack hinterließ, weiß man erst erschöpft und ausgepowert, wenn die Stille einkehrt.

Kann es nicht manchmal auch eine Hürde sein mehr anzunehmen, weil man es so empfindet, einen ausgleichenden Stellungswechsel herbeizuführen?
Könnte es nicht manchmal so sein, dass die Lust die es macht einen Partner zu nehmen und zu beglücken mehr Lust macht, als selbst beglückt zu werden?
Tja und dort wo Lust eine Maßstab ist, kommt es auf die Tätigkeit, die sie herbeiruft gar nicht mehr so an.....
Sexualität und Lust darf schon mal anders ticken, als die Deals des Alltags, oder?

Sooft wird über die unterschiedlichsten Qualitäten und Spielarten eines Fellatio oder Cunnilingus diskutiert.
Ich persönlich denke, dass es daran liegt wie sehr man als Gebender die Lust des Annehmenden miterleben, mitfühlen kann und so genau fühlt, was gerade unheimlich turnt.

Ich befürchte es gibt kein gängiges verlässliches Regelwerk.
Die Grundregel wird wohl bleiben, dass es zwei oder mehrere Menschen die zueinander passen und entsprechend ergänzen braucht, sodass jeder mit dem Gefühl der Befriedigung aus der Ekstase erwacht.

Und sollte es Gegenrechenkönige geben, die mit der Stoppuhr schauen wollen, wer was wie lang dem anderen tut und umgekehrt, so werden auch die befriedigt sein, wenn der letzte Akt mit zeitlichem und aufwandsmäßigem Gleichstand im großen Finale endet.
Was mir an der Sache prinzipiell nicht gefällt ist, dass man sich dann die Fragen stellen würde: "Habe ich eh genug bekommen, nicht zu viel oder zu wenig gegeben oder angenommen?"

Es braucht nur die richtigen Partner.

Manchen wird wie auch immer definierte Fairness wichtig sein, anderen wiederum gar nicht.
Das find ich fair. So kann jeder bekommen, was ihn glücklich macht.
 
Ich denke, es muss in Summe halt passen. Wenn jemand das Gefühl hat, mehr zu geben als zu bekommen, dann wird es schwierig. Quasi ein psychologischer Vertrag.
 
Denkt ihr im Zusammenhang mit Sex an solche Fairness-Regeln?
solche nicht, nein.
aber so wie ich offenheit und ehrlichkeit gebe, so erwarte ich die auch.

alles andere geht irgendwie nicht konform mit dem, was ich gerne tu ("ich erniedrige dich, dafür erniedrigst du mich auch" ist zB ulkig at best).

ich mag auch garantiert keine stricherlliste darüber führen, wer wie oft was "bekommen" hat, um da irgendeinen ausgleich zu schaffen, weil ich nicht der meinung bin, beim sex jemals nur zu geben oder nur zu bekommen.
 
Ich denke, es muss in Summe halt passen. Wenn jemand das Gefühl hat, mehr zu geben als zu bekommen, dann wird es schwierig. Quasi ein psychologischer Vertrag.
Ja wenn eine tatsächlich gefühlte Diskrepanz vorliegt sollte es angesprochen werden.
Aber ich sehe es weniger als ein Vertrag.

Verträge sind unflexibel statisch und vor allem kann man immer drauf hin zeigen und sagen aber das und das haben wir doch so festgehalten.

Ich finde eher das es eine offene Abmachung ist wo die Basis dabei immer das Grundprinzip sein sollte: Spass und Erfüllung beider Seiten auf gleicher Grundlage von Respekt und Achtsamkeit.
 
1. „Wenn sie nicht blasen will, lecke ich auch nicht!“
2. „Wieso willst du nur schlanke Partner, wenn du selber blad bist?“
3. „Wenn du andere fickst, muss dein Partner das auch dürfen!“
1. Für mich sind beide Liebkosungen lustvoll, aber meine Frau mag beides nicht.
2. Auf Äusserlichkeiten habe ich nie geschaut; ich könnte mich aber weder mit einer spindeldürren noch mit einer extrem fetten Person anfreunden.
3. Weil ich eine andre ficke, wäre mir lieb, wenn meine Frau sich auch dieses Recht herausnähme. Sie muss aber nicht und wollte auch nicht, selbst wenn sie wüsste, was ich mir erlaube.
4. Was aber auch nicht geht, wenn alles nur von einer Person aus geht.
4. Das ist in unserer Ehe der springende Punkt: Ausser Kinder zeugen wollte meine Frau von sich aus nichts Sexuelles von mir. Sie ist mit unserem freundschaftlich zuvorkommenden Verhältnis und mit meier Fürsorge für die Familie vollauf zufrieden.
 
Unredlichkeit/ Hinterlist/ Untreue sind die Antagonisten der Fairness ( und das eigentliche Problem ). Ansonsten ist alles das "fair", was man sich in einer Partnerschaft einvernehmlich ausbedingt, gegenseitig oder einseitig zugesteht, bzw. toleriert.
 
Immer wieder mal gehört/gelesen:

„Wenn sie nicht blasen will, lecke ich auch nicht!“

„Wieso willst du nur schlanke Partner, wenn du selber blad bist?“

„Wenn du andere fickst, muß dein Partner das auch dürfen!“

usw.

Wie seht ihr das? War das je Thema bei euch? Denkt ihr im Zusammenhang mit Sex an solche Fairness-Regeln?

Ich bin neugierig (meine eigene Einstellung dazu schreibe ich später).

Ehrlich gesagt... bin ich so noch nie mit "Fairness-Regeln" in Kontakt gekommen...
liegt wohl auch daran, dass mir zB lecken nicht viel gibt... ich kannte mal nen Kerl, der leckte mich einfach weil er besonders darauf stand...mich hat die Tatsache mehr angemacht, dass er drauf so abgeht... als das Lecken selbst... wenn ich aber nicht geleckt werde, fehlt es mir nicht.
Anders herum, blase ich schon gern - weil ich drauf abgeh zu sehen wie der Kerl reagiert.
Also könnte man hier sagen... ich blase, ohne zu erwarten dass ich geleckt werde.

zum Punkt von wegen blad/nicht blad... das ist reine Geschmackssache... ich bin, wie man an meinen Fotos sieht, definitiv kein Zarterl... stehe zwar auf kuschelige Männer... aber auf Männer die fast sterben weil sie in den 2ten Stock rauf müssen - ohne Lift - steh ich wiederum nicht.
Witzigerweise, stehen sehr viele besonders schlanke Männer (zum teil auch trainierte Männer) auf füllige Frauen.
Bsp. ich habe eine Arbeitskollegin, die sehr, sehr füllig ist... sie ist wirklich >viel Frau<... und ihr Mann ist ein großer Lauch, man möchte ihn wirklich füttern hihi... wie auch immer, er macht kein Geheimnis darum dass er drauf steht dass er was zum anfassen hat... die zwei passen zudem auch charakterlich sooooo gut zusammen, die haben sich wirklich gesucht und gefunden :)

Der letzte Punkt... wenn einer wen anderen fickt darfs der Partner dann auch... hm
ich hab damit ein Problem, ich würde es genießen, wenn ich die Freiheit hätte innerhalb einer Beziehung mit anderen Sex haben zu können, jedoch würde ich nicht wollen dass mein Kerl ebenfalls mit anderen was anfängt... und wenn er ein Cucki wär?! naja... da bin ich zu wenig mit der Szene vertraut... recht devote Männer verlieren für mich ihren Reiz...

Tja, das sind natürlich nur meine persönlichen Ansichten :)
 
Ich kann damit nicht viel anfangen. Es geht ja darum was beiden Partnern gefällt, und wenn der gemeinsame Nenner da so dünn ist, dass man gegenrechnen muss, hab ich schon keine Lust mehr. Ich hatte schon so seltsame Geschichten, Mann schaut gern zu wnen ich mich vögeln lass, okay, das stellt für mich kein Problem da, insbesondere wenn er dabei ist, ist schon geil. Zum Problem wird es, wenn Mann sich dann daraus ableiten will, auch mal rumzuvögeln. Solche Wünsche bzw. Gegenzüge sollten schon vorher klar sein, damit der andere sich überlegen kann, ob er das mitmachen möchte. Ich hätts nicht gebraucht, auch wenns Spaß gemacht hat. Womöglich hätte ich mich dagegen entschieden, vielleicht hätte ich es auch okay gefunden...aber danach hab ich mich gegen ihn entschieden, so linke Nummern gehen gar nicht.
Ansonsten gilt immer: sprechenden Menschen kann geholfen werden. Ehrlich sein was Wünsche und Vorlieben betrifft, was einem wichtig ist... und nicht irgendwelchen krummen Rechnungen anstellen wer wem wann wie oft einen geblasen hat und was dafür noch fällig ist... wenns ein Handel ist, zählt nur Bares :fies::D
 
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