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Ich bin mir nicht sicher.... Auf den ersten Blick schon, aaaber....Aber der Satz "wenn ich es kaufen kann, ist es nichts besonderes", der hat schon was Wahres.
Wenn man sich mit einer hochpreisigen Escortdame für einen längeren schönen Abend verabredet und sich das nur alle heiligen Zeiten leisten kann, dann hat es schon etwas Besonderes - eben weil es selten ist im Vergleich dazu am Straßenstrich, wo man jede Woche hingehen kann.
Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, aber schon die Existenz dieses und ähnlicher Themen zeigt, dass sich die Menschen sehr wohl Gedanken machen, wie Prostitution(auch bekannt als Sex gegen Geld) einzuordnen ist und "was es mit den Menschen macht". Ich nehme mich da nicht aus. Einerseits geht es um das Gewissen allgemein: Ist es verwerflich, zu Frauen zu gehen, die pro Tag mit vielen Männern Sex haben (müssen?). Wie freiwillig ist die "Dienstleistung"? Ist Mann ein schlechter Mensch, weil er das tut?
Mögliche Gewissensberuhigung: Man sucht sich nicht die tiefsten Schmuddelhütten und den Drogen- oder Straßenstrich, sondern "gehobenere" Häuser und Damen, die die Landessprache sprechen und schon länger im Geschäft sind. Die kann man zumindest fragen. Ob man die Wahrheit hört(oder hören will), ist natürlich eine andere Frage...
Dann gibt es noch die Frage: Zu Prostituierten trotz Beziehung/Ehe? Ist das verwerflich?
Gewissensberuhigung: Daheim krieg ich keinen Sex mehr oder nur langweiligen Sex zu Weihnachten und Ostern. Trotzdem liebe ich sie und will sie nicht verlassen wegen der Kinder, ihrer Lebenssituation etc.etc.
Vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken... Letztlich muss es jeder mit seinem Gewissen vereinbaren - und das kann manchmal ganz schön drücken... Das Match Gewissen gegen Sexualtrieb/Suche nach Nähe/was auch immer geht selbst beim selben Menschen nicht immer vorhersehbar aus.
