Religion und Sexualität

  • Ersteller Ersteller Gast #05A2AE
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Ja mag sein....sicher beginnt alles bei einem selbst aber wenn man so gar keinen Zugang hat...wie ich.....dann wirds schwierig.
Das genau ist die Challenge...den Weg dahin zu finden.

Bei mir wars vor Jahren der Schamanismus. In einer Jurte in Wien spürte ich zum 1. Mal diese Energie "endlich angekommen, zu Hause zu sein". Und dieser Energie folgte ich. Heute kenne ich diese Energie nur zu gut, ich nenne sie die Energie der Wirklichkeit.

Aber wie gesagt, du musst selbst rausfinden, was für dich passt. Da gibts kein gut oder schlecht. Am Anfang kannst dich ja mal vor einzelnen Entscheidungen fragen:"Fühlt es sich weit oder eng an?" Dann entscheide dich für weit.
 
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Seit wann beschäftigen sich Religionen mit dem Göttlichen? Kurzer Streifzug durch die Geschichte: Ausrottung der Ureinwohner aller Kontinente, Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverfolgung, Intrigen um Geld und Macht, sexuelle Ausschweifungen, Kriege, Terror, Kopfabschneiden. :kotzen:

Da hab´ich keinen Bock drauf! Ehrlich! "fuck you holy shit religion"!


Ich will dir das nicht nehmen, dass du keinen Bock hast auf Religion. Aber Religion ist weit mehr als das was du zitiert hast. Ich bin in einer Religionsgemeinschaft groß geworden, die mich gelehrt hat, den Anderen zu respektieren und in ihm das göttliche zu sehen, die mich eingeführt hat, auf meine Seele zu hören und auf das Göttliche in mir. Diese Erfahrung und auch diese Gemeinschaft möchte ich nicht missen.
 
Ich will dir das nicht nehmen, dass du keinen Bock hast auf Religion. Aber Religion ist weit mehr als das was du zitiert hast. Ich bin in einer Religionsgemeinschaft groß geworden, die mich gelehrt hat, den Anderen zu respektieren und in ihm das göttliche zu sehen, die mich eingeführt hat, auf meine Seele zu hören und auf das Göttliche in mir. Diese Erfahrung und auch diese Gemeinschaft möchte ich nicht missen.

Finde ich auch o.k.! Gefährlich für dich wird`s erst wenn Du Vermögend und Alleinstehend bist, aber das trifft für Dich, hoffentlich, nicht zu! ;)
 
Seit wann beschäftigen sich Religionen mit dem Göttlichen? Kurzer Streifzug durch die Geschichte: Ausrottung der Ureinwohner aller Kontinente, Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverfolgung, Intrigen um Geld und Macht, sexuelle Ausschweifungen, Kriege, Terror, Kopfabschneiden. :kotzen:

Da hab´ich keinen Bock drauf! Ehrlich! "fuck you holy shit religion"!

Du solltest imstande sein, Religiosität und den Missbrauch derselben durch kirchliche Instanzen auseinander halten zu können. Religiosität und Glaube ist für den Menschen unabdingbar. Das Unvermögen zur absoluten Erkenntnis zwingt ihn zu glauben.
 
Du solltest imstande sein, Religiosität und den Missbrauch derselben durch kirchliche Instanzen auseinander halten zu können. Religiosität und Glaube ist für den Menschen unabdingbar. Das Unvermögen der absoluten Erkenntnis zwingt ihn zu glauben.

Wo, außer in den Sümpfen Papua Neuguineas findet man Menschen, die nicht institutionalisiert Religion/Gauben praktizieren? Eben weil der Glauben, die Religiosität für den Menschen so existenziell ist, ebenso wie die Sexualität, hat "der Staat" bzw. ein staatsähnliches Gewaltkonstrukt darüber die Kontrolle übernommen. Und zwar immer und ausnamslos, weshalb sich Religion und Kirche in der Praxis auch nie trennen lassen, außer im theoretischen, abstakten Diskurs.
 
Wenn der österreichische Staat endlich die Vielweiberei anerkennt, dann konvertiere ich zum Islam! :D
 
Wenn der österreichische Staat endlich die Vielweiberei anerkennt, dann konvertiere ich zum Islam! :D
Bei uns im Ort gibt es einen Ägypter der hat einen Sohn mit einer Einheimischen, hat danach seine Frau aus Ägypten geholt. Sie hat von Ihm ein 5 Monate altes Kind, die beiden schlafen im Schlafzimmer, er hat noch eine Deutsche Freundin ,die schläft mit Ihm im Wohnzimmer. Der braucht nicht auf Genehmigung vom Staat warten-
 
Bei uns im Ort gibt es einen Ägypter der hat einen Sohn mit einer Einheimischen, hat danach seine Frau aus Ägypten geholt. Sie hat von Ihm ein 5 Monate altes Kind, die beiden schlafen im Schlafzimmer, er hat noch eine Deutsche Freundin ,die schläft mit Ihm im Wohnzimmer. Der braucht nicht auf Genehmigung vom Staat warten-

Oarmer Hund!;)
 
Bei uns im Ort gibt es einen Ägypter der hat einen Sohn mit einer Einheimischen, hat danach seine Frau aus Ägypten geholt. Sie hat von Ihm ein 5 Monate altes Kind, die beiden schlafen im Schlafzimmer, er hat noch eine Deutsche Freundin ,die schläft mit Ihm im Wohnzimmer. Der braucht nicht auf Genehmigung vom Staat warten-

Warum die Einehe damals eingeführt wurde, das hatte auch keine religiösen Gründe, würde jetzt aber den Umfang hier sprengen.
 
Wo, außer in den Sümpfen Papua Neuguineas findet man Menschen, die nicht institutionalisiert Religion/Gauben praktizieren? Eben weil der Glauben, die Religiosität für den Menschen so existenziell ist, ebenso wie die Sexualität, hat "der Staat" bzw. ein staatsähnliches Gewaltkonstrukt darüber die Kontrolle übernommen. Und zwar immer und ausnamslos, weshalb sich Religion und Kirche in der Praxis auch nie trennen lassen, außer im theoretischen, abstakten Diskurs.

Auch hierzulande lebt wohl die Mehrheit der Gläubigen nach eigenen Regeln was die Sexualität betrifft und hält sich nicht an strenge Kirchen-Dogmen. Wer bleibt denn z.B. heute noch vor der Eheschließung keusch? Oder ist homosexuell und trotzdem Mitglied einer Kirche? Inwieweit sich der Einzelne von institutionalisierter Religion leiten lässt ist wohl sehr unterschiedlich, je nach kulturellem Raum.

Der Einzelne trägt auch keinerlei Schuld an den bekannten ( historischen ) Verfehlungen der Kirchen, sofern er nicht selbst beteiligt war/ ist. Sich einer bestimmten Religion zugehörig zu fühlen und sein Leben / Sexualität dementsprechend auszurichten bedeutet nicht eine Billigung von Verfehlungen/ Missstände anderer Mitglieder oder der Institution selbst.
 
Dieses Thema ist generell schwierig zu diskutieren, ich kann nur meine Meinung dazu äußern und diese steht allen Religionen sehr skeptisch gegenüber. Der Grund liegt einfach darin, das verschiedene Propheten oder Evangelisten auch genau so verschiedene Evangelien oder Bücher schrieben so verschieden wie sie waren. Die Interpretation der einzelnen Glaubensrichtungen ist nicht's weiter als die Erfahrung oder Einstellung einzelner Personen oder Gruppen die versuchen andere Menschen von Ihrer Ideologie zu überzeugen und für manche passt eben das eine besser und für andere wiederum das Gegenteil. Ich glaube es gibt ein höheres Wesen oder eine höhere Macht, ob dies jetzt nun Gott, Allah oder sonst wer ist sei mal dahingestellt, fakt ist es kann nur EIN höheres Wesen geben nicht 5 verschiedene oder mehr. Wichtig ist auch das jeder seine Religion und Sexualität auslebt wie es für ihn passt ohne dabei andere in ihrer Auslebung zu stören bzw. zu manipulieren, was z.B. die Kirchen versuchen. Wenn ich mir z.B die Genitalverstümmelung ansehe welche in Afrika an kleinen Mädchen praktiziert wird da muss ich mich schon fragen welchem ich nenne es einfach mal Gott kann so etwas gefallen? Alleine die Schmerzen welche ein solcher Eingriff verursacht, das sind unvorstellbare Qualen und für was? Nur damit irgend ein muslimischer Mann sicherstellen kann das seine Frau jungfräulich in die Ehe geht? Wie krank ist das eigentlich? Männliche Beschneidung finde ich bis zu einem gewissen Rahmen ok, da diese zwar meistens auch religiös bedingt ist, aber auch sehr viele gesundheitliche Vorteile bringt, sowohl dem Mann als auch der Frau und das ist verhältnismässig ein kleiner Eingriff auch wenn er über den Kopf des betreffenden hinweg entschieden wird. Ich beispielsweise bin röm.kath. wo es nicht üblich ist aus religiösen Gründen beschnitten zu werden, dennoch habe ich aus eigenem Willen dazu entschieden und bin wirklich froh darüber diesen Schritt gegangen zu sein.......
 
Du solltest imstande sein, Religiosität und den Missbrauch derselben durch kirchliche Instanzen auseinander halten zu können. Religiosität und Glaube ist für den Menschen unabdingbar. Das Unvermögen zur absoluten Erkenntnis zwingt ihn zu glauben.

Der mensch muss nicht glauben. Er kann auch sagen, dass ist mir wurscht ;)
 
Männliche Beschneidung finde ich bis zu einem gewissen Rahmen ok, da diese zwar meistens auch religiös bedingt ist, aber auch sehr viele gesundheitliche Vorteile bringt, sowohl dem Mann als auch der Frau
Welche gesundheitlichen Vorteile bringt es denn?

Der Rahmen fängt für mich dort an, wo sich eine erwachsene Person aus freien Stücken dafür entscheidet, dass ihr etwas abgeschnitten wird.
 
Welche Vorteile? Zum ersten Hygiene, in den meisten Ländern in denen dies praktiziert wird mangelt es sehr oft daran sich regelmäßig zu waschen. Zum anderen ist erwiesen das Gebärmutterhalskrebs durch Viren verursacht werden welche unter der Vorhaut sitzen und das hat nichts mit regelmäßiger Hygiene zu tun, entweder du hast diese Viren oder eben nicht, die Wahrscheinlichkeit an Peniskrebs zu erkranken ist gleich null, sogar das Risiko einer HIV Infektion ist geringer, was nicht heißen soll auf Kondome zu verzichten denn einen 100% Schutz vor HIV bietet eine Beschneidung natürlich nicht, dann kommt noch der optische Eindruck dazu, was natürlich Geschmackssache ist.
 
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