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Gast #7CD6C1
(Gelöschter Account)
...ich finde, dass dieser Gegensatz nur auf der Oberfläche Geltung hätte.
...Menschen die ihren eigenen Weg zum religiösen Erlebnis gefunden haben, die es gewagt haben Regeln und Dogmen zu hinterfragen, den Sprung ins Ungewisse gewagt haben und für sich diese inspirierende Glaubensform gefunden haben, die sie zu besseren, freieren, sich entwickelnden Persönlichkeiten vorantreibt, so mögen diese ihre Sexualität ausleben, ohne den göttlichen Funken in sich verlieren zu müssen, oder gar sich davor zu schämen!
...ein moderner, wissenschaftlich geprägter Mensch, der nicht an dem Guten glaubt und das Böse nicht versteht, der seine Handlungen nicht im Dienste der Liebe denkt ist nicht nur hoffnungslos, sondern auch gefährlich:l
Ja, mit einer eigenen Religion, die man sich selbst konstruiert hat (so sehe ich mich selber auch), geht das schon, doch mit den "herkömmlichen" nicht, wenn man sich anderen Gesetze hält und nur so ist man "ehrlich gläubig" würde ich sagen. So halbhalb "ich glaube zwar, aaaaber ich will dies und jenes nicht, das diese Religion verlangt" ist man eher ein Rosinenpicker, nicht ein wirklich Gläubiger.
Ich sehe mich selber auch als eine Frau, die ihre eigene Gläubigkeit lebt, ohne Gottwesen, aber doch mit der Sicherheit, dass es mehr gibt, als unsere Schulweisheit uns lehrt, denn der Mensch ist sicher nicht das Höchste aller Dinge, auch wenn viele - vor allem aus der Wissenschaft - uns das gern weismachen wollen.
Liebe Grüße