Religion und Sexualität

  • Ersteller Ersteller Gast #05A2AE
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Verantwortliches Handeln, bzw. Einflussnahme ist was anderes als sich schuldig machen. Wie schon gesagt, religiöse/ soziale Überzeugungen sind autonom von jeglicher Institutionalisierung. Die bloße Existenz als xy…..Subjekt begründet keine Schuld.

Die blose Existenz als Wirtschaftssubjekt begründet selbstverständlich eine Verantwortung, alleine weil ich mit meinem Konsumverhalten das Angebot beeinflusse. Und aus dem (negativen) Ergebnis dieser Verantwortung kann auch (Teil-)Schuld entstehen. Ich erinnere Dich an Deine Kritik an der Prostitution in diesem Forum. Ohne Nachfrage kein Angebot.
 
Die blose Existenz als Wirtschaftssubjekt begründet selbstverständlich eine Verantwortung, alleine weil ich mit meinem Konsumverhalten das Angebot beeinflusse. Und aus dem (negativen) Ergebnis dieser Verantwortung kann auch (Teil-)Schuld entstehen. Ich erinnere Dich an Deine Kritik an der Prostitution in diesem Forum. Ohne Nachfrage kein Angebot.

Nochmal: Religiöse/ soziale Überzeugungen, bzw. Religiosität an sich sind was anderes als der Konsum einer Ware. Sie existieren autonom und können auch ohne kirchliche Institutionen gelebt werden. Und sind niemandem eine Rechenschaft schuldig.
 
Nochmal: Religiöse/ soziale Überzeugungen, bzw. Religiosität an sich sind was anderes als der Konsum einer Ware. Sie existieren autonom und können auch ohne kirchliche Institutionen gelebt werden. Und sind niemandem eine Rechenschaft schuldig.

Sorry, Widerrede bitte nicht persönlich nehmen ;), ABER wie soll jemand eine religiöse Überzeugung leben, ohne Anleitung? Ohne (Hohe)Priester? Ohne schlaues Buch, ohne Überlieferung? Das wäre vergleichbar mit "jeder lebt seinen eigenen Staat und seine eigenen Gesetze. Wäre mir persönlich zwar recht, aber vorstellbar ist`s nicht und war, soviel ich weiß, auch nie in der Geschichte ein Thema, mit Ausnahme der Stammesgesellschaften vielleicht. Ich weiß zwar auf was Du hinauswillst, aber hake immer dort ein, wo, meiner Meinung nach, noch Widerspruchs-Nester bestehen. :)
 
Sorry, Widerrede bitte nicht persönlich nehmen ;), ABER wie soll jemand eine religiöse Überzeugung leben, ohne Anleitung? Ohne (Hohe)Priester? Ohne schlaues Buch, ohne Überlieferung? Das wäre vergleichbar mit "jeder lebt seinen eigenen Staat und seine eigenen Gesetze. Wäre mir persönlich zwar recht, aber vorstellbar ist`s nicht und war, soviel ich weiß, auch nie in der Geschichte ein Thema, mit Ausnahme der Stammesgesellschaften vielleicht. Ich weiß zwar auf was Du hinauswillst, aber hake immer dort ein, wo, meiner Meinung nach, noch Widerspruchs-Nester bestehen. :)

Es ist eben ein Unterschied, ob sich jemand zu einer als religiös getarnte terroristische Vereinigung bekennt und sich damit zu Recht einen Vorwurf von Schuld gefallen lassen muss oder ob jemand seine Religiosität "nach eigenen Gesetzten" und ohne Anderen in irgend einer Weise Schaden zuzufügen, lebt. Das ist der Kernpunkt der Religionsfreiheit.

Bei den hiesigen Religionsgemeinschaften sehe ich zwar Missstände, wie im sozialen/ demokratischen Bereich auch, aber keinen Grund, sich nicht zu deren Grundsätzen bekennen zu dürfen und ggf. im positiven Sinn Einfluss nehmen zu wollen. Verfehlungen einzelner Mitglieder können nicht die Legitimität kirchlicher/ demokratischer Vereinigungen in Frage stellen.
 
Ich glaube nicht dass Religion und Sexualität einen ursächlichen Zusammenhang aufweisen.
Jedenfalls gilt das für mich, egal welcher Religion ich angehören würde, mein Sexleben würde sich nicht entscheidend verändern.
Aber wenn es dir hilft
Ich bin römisch katholisch und ich liebe Sex:);):D
 
in unserer Kirche ist eines Tages eine junge, sehr attraktive Frau aufgetaucht, die immer in der ersten Reihe sass und hin zur wandlung orgasmusähnliche Zustände zeigte. Es hat nicht lange gedauert, bis sie den jungen Pfarrer abgeschleppt hatte. angeblich war das schon der zweite und mittlerweile sind die beiden auch wieder geschieden.
 
Und nein: die Erfindung der Religionen entspricht einem Grundbedürfnis vieler: da ist, was ist. Gut. Aber woher kam es? Henne/Ei-Frage. Who first? Das Universum expandiert. Ja. Wer hat die Lunte zum Urknall gelegt?

... die erste und am längsten anhaltende Glauben der jungen Menschheit so ca. ab mehr als 200.000 J. ist die Verehrung der Göttlichen Mutter, den weiblichen Aspekt der Natur, die Fruchtbarkeit und die Erneuerung der zyklischen Naturerscheinungen, die lebensstiftende Fähigkeit das Überleben der spicies zu ermöglichen, repräsentiert. Denken wir dabei an die Venus von Willendorf:l

...es ist höchst unwahrscheinlich, dass unser kollektives Unterbewusstsein diese Denkmuster in der Form von Veranlagungen, was heute als Glauben bezeichnet werden kann, nicht gespeichert haben soll...

...von daher kommt das Bedürfnis vieler Menschen den Einklang zwischen Individum und Logos auf einer höheren, innerlicheren Ebene zu suchen, als eher weniger überraschend:)
 
in unserer Kirche ist eines Tages eine junge, sehr attraktive Frau aufgetaucht, die immer in der ersten Reihe sass und hin zur wandlung orgasmusähnliche Zustände zeigte. Es hat nicht lange gedauert, bis sie den jungen Pfarrer abgeschleppt hatte. angeblich war das schon der zweite und mittlerweile sind die beiden auch wieder geschieden.

Das ist alles Gott-gewollt, daher in Ordnung! ;)
 
Alle Institutionen, die mir vorschreiben wollen
-) was ich zu essen habe und was nicht
-) wie ich mich zu kleiden habe
-) mit wem, wann und auf welche Art und Weise ich meine Sexualität ausleben darf
sind mir höchst suspekt, und ich mache tunlichst eine großen Bogen um diese....
 
Ehemals Evangelisch. Seit Jahren ohne Bekenntnis. Und selbst wenn. Keine Religion verbietet mir, wenn ich ficken möchte.
 
"Gott ist tod" - Devrich Nietzsche

Daher, keine Sorgen beim Pudern ... :pompous:
Oder so ungefähr :P

Alle Institutionen, die mir vorschreiben wollen
-) was ich zu essen habe und was nicht
-) wie ich mich zu kleiden habe
-) mit wem, wann und auf welche Art und Weise ich meine Sexualität ausleben darf
sind mir höchst suspekt, und ich mache tunlichst eine großen Bogen um diese....
:haha: Hättest du nicht "Institutionen" geschrieben, würde das so klingen als ob du um Frauen einen großen Bogen machen würdest :undweg:
 
Hallo,

Mich würde interessieren wer von euch religiös ist, bzw. welche religion hat und wie ihr da mit eurer sexualität umgeht, bzw. was passt in eine religion und oder was ist erlaubt?
freu mich auf antworten!

alles liebe
Römisch katholisch ,aber ausgetreten .
Beeinflusst mein Sexualleben nicht im geringsten.
Ich sehe mich schon religiös, indem ich probiere ein anständiges Leben zu führen.
Hat aber mit der überlieferten Religion nichts zu tun.
 
Widerspruch: egal ob Islam oder Christentum oder Hebräisch: die monotheistischen Hauptreligionen enthielten meistens zunächst zu deren Entstehungszeit durchaus vernünftige und allgemein akzeptierte Verhaltenskodizes. Gegen nicht töten und nicht stehlen ist ja auch ...... nichts einzuwenden.

ist im weiteren Sinne auch wieder zum Vorteil der Obrigkeit/ herrschenden Kaste (die mit der jeweiligen Priesterschaft ident oder verbandlt ist) Man muss bei allem in dem Zusammenhang hinterfragen, wem nützt es? (auch das Zölibat fällt ma da gleich ein)
 
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