Religion und Sexualität

  • Ersteller Ersteller Gast #05A2AE
  • Erstellt am Erstellt am
für mich ist es so: hab meine eigene religion und mein "gott" findet es super wenn ichs fein hab )))))
Naja, der Gott der Christen findet es auch super, wenn es seine Gläubigen fein haben. Wenn ich die Lehre des Christentums richtig verstanden habe, dann geht es vorrangig um die Liebe zu Gott und zu den Menschen, und nicht darum, in welcher Form die Gläubigen ihre Sexualität gestalten. Solange man es in einer Form tut, welche die Gebote der Nächstenliebe, der Menschlichkeit und des Respekts vor anderen nicht verletzt, ist Sexualität für keine Religion wirklich ein Thema.
 
Es macht jede Religion in irgendeiner Form Vorschriften zur Sexualität (und auch zur Ernähung, wobei letzteres z.Bsp. im Christentum nur mehr ansatzweise in Form von Fasttagen vorhanden ist).
Wobei die Vorgaben so hoch sind, dass sich die wenigsten Gläubigen daran halten. So wäre es z.Bsp. einem Christen untersagt Sex zu betreiben, der losgelöst von der Möglichkeit der Fortpflanzung ist.
 
naja, wie sich sexualität und die vorgaben einer religion vereinbaren lassen
 
Wenn Gott ned wollte das wir Sex haben hätt er uns auch ned es Werkzeug dafür geben. Bzw. nur drei Schuss für 3 Kinder und dann wär Badeschluss ... :mrgreen:
 
wie sich sexualität und die vorgaben einer religion vereinbaren lassen


Ich denke du musst hier zwischen "Kirche" und "Religion" differenzieren. Es gibt genug Leute die sehr wohl religiös sind, dies aber nicht nach den Regeln einer Kirche tun und ihren Glauben frei leben und auslegen.
 
Zum Thema "Oh Gott": Blinde sagen auch "wir sehn uns" oder "auf wiedersehen".

Gewisse Phrasen sagt man einfach so weil man es gewohnt is.
 
So wäre es z.Bsp. einem Christen untersagt Sex zu betreiben, der losgelöst von der Möglichkeit der Fortpflanzung ist.
Davon höre ich zum ersten Mal.

6. Gebot: Du sollst nicht die Ehe brechen
9. Gebot: Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Frau

Das sind die beiden einzigen Gebote, welche sich mit der Sexualität der Christen beschäftigen.

Wer beides nicht im Sinn hat, wird sich durch das Christentum in seiner Sexualität nicht eingeschränkt sehen.
 
nun ja...
das alte testament

da gibts noch die 7 todsünden
ua. maßlosigkeit und wollust

wobei, der papst meint, die todsünden bedürften einer neuüberarbeitung
- Drogenhandel/Drogenkonsum
- Kindesmissbrauch
- Umweltverschmutzung
- Prostitution
- Genmanipulation (beim Menschen, nicht bei Tieren - wie logisch ^^)
- Profitgier
- Geldverschwendung / übertriebener Luxus (ähem....Völlerei? ^^)

irgendwie finde ich, die alten todsünden waren besser angedacht
 
Zuletzt bearbeitet:
nun ja... das alte testament
Guter Mann ...... das Alte Testament ist nicht das einzige Kriterium, nach welchem im Christentum die Todsünden bewertet werden.
Hast Du gewusst, dass bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts es als eine Todsünde für Katholiken gewertet wurde, ein evangelisches Gotteshaus zu betreten, oder auch nur eine evangelische Bibel zu lesen? Siehst.

Davon abgesehen sind ja auch Todsünden keine absoluten Verbote. Auch sind Todsünden durch das Sakrament der Beichte genau so verzeihbar wie lässliche Sünden. Außerdem: um als Todsünde gesehen zu werden, sind ganz besonders erschwerende Begleitumstände erforderlich, mit ein bisserl Wichsen oder ähnlichem wirst Du da nicht einmal ein mitleidiges Lächeln hervorrufen.

Ich glaube, dass von Außenstehenden da viel mehr hineininterpretiert wird, als das von Seiten der bekennenden Gläubigen geschieht, weil die letzteren ja wissen, wie es gemeint ist und wie es praktisch gehandhabt wird. Alles halb so wild.
 
Zurück
Oben