Lust auf ...., aber Angst vor ....

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:haha:
Yaaaay !!
 
And last but not least : der Post ging nicht an dich, also keine Ahnung warum du dich in irgendeiner Form betroffen fühlst, mich irgendwie da rein zu ziehen :schulterzuck:

Mir ist nur aufgefallen, dass du bei fast jedem Dialog von mir mit @Mitglied #266594 sofort reagierst. Die Likes z.B. kommen ohne Zeitverzögerung. Aber macht ja nichts. Man gewöhnt sich. :D
 
Das wird wohl einigen bekannt sein: Lust auf etwas Bestimmtest in der Erotik und im Sex haben - aber gleichzeitig Angst vor etwas, Hemmungen, Scheu, ... um dieses Verlangen auch auszuleben.

Was ist es - und was hält Euch ab?
Wenn man sieht wie viele sich hier auf schnellen einmal Sex treffen sprich Parkplatz Sex u.s.w und wie viele hier ungeschützt Sex haben ( Videos) hält mich einiges ab meine Fantasien einfach so aus zu leben.
 
ehrlich? und wirklich ernst gemeint?

Aber sicher. Wenn du in der Themeneröffnung Lust gegen Angst, Hemmung uns Scheu stellst, kann es ja eigentlich nur um gut gegen böse gehen. Und zwar generell und keineswegs nur im religiös verstandenen Kontext, sondern vor allem im Bereich des Psychischen mit Auswirkungen auf das eigene Gewissen ( Seelenqualen ) und Auswirkungen auf andere. Und last not least die ins kriminelle oder sogar politische abgleitende, der persönlichen sexuellen Disposition entsprungenen Entgleisungen.

Wem allerdings dabei nur nur solche "Sünden", wie "Sex bei Tageslicht" oder "Onanie" einfallen, versteht/ erkennt die Komplexität deiner Themeneröffnung und das Thema selbst nicht.
 
Wenn du in der Themeneröffnung Lust gegen Angst, Hemmung uns Scheu stellst, kann es ja eigentlich nur um gut gegen böse gehen.

das ist ein irrtum - nämlich vor allem dann wenn du lust mit böse und angst, hemmungen, scheu mit gut gleichsetzt. jemand kann lust auf freiheit oder ende der ausbeutung haben - und angst vor weiteren repressalien auf diesem weg. wie ist da jetzt gut und böse verteilt? nimm z.b. die szenen vor der maueröffnung in berlin: die leute hatten lust auf einen besuch im westen und angst vor repressalien der staatsführung. wie ordnest das jetzt in deinem schema zu?
 
das ist ein irrtum - nämlich vor allem dann wenn du lust mit böse und angst, hemmungen, scheu mit gut gleichsetzt. jemand kann lust auf freiheit oder ende der ausbeutung haben - und angst vor weiteren repressalien auf diesem weg. wie ist da jetzt gut und böse verteilt? nimm z.b. die szenen vor der maueröffnung in berlin: die leute hatten lust auf einen besuch im westen und angst vor repressalien der staatsführung. wie ordnest das jetzt in deinem schema zu?

Das ist insofern kein Irrtum, da Angst, Scheu und Hemmung immer da dominiert, wo Lust mit dem bösen assoziiert. Z.B. Lust auf Fremdgehen. Das "Böse" als das Verwerfliche, das Gewissen quälende, Verbotene verstanden. Alles gängige/ erlaubte tangiert deine Fragestellung überhaupt nicht. Da steht der Lust nichts im Wege.

Angst, Hemmung und Scheu zeugen hier eben vom Guten im Menschen. "Naturbedingt". So wie das Böse leider wohl auch von Natur aus im Menschen angelegt ist.

Angst vor Repressalien ist was anderes.
 
Religiöser Hintergrund mal dahingestellt - da haben die Katholen ja kein Exklusivrecht drauf: der Reiz des „Verbotenen“, Tabubrüche oder auch nur die Vorstellung davon können sexuell sehr stimulierend sein. Und durchaus auch befreiend.

Zur Frage: es gibt Wünsche (welche, ist hier eher uninteressant, die sind fast ausnahmslos harmlos) und abhalten tun mich eher Dinge wie Unsicherheiten, Selbstakzeptanz - in körperlichen Sachen hinke ich noch sehr weit hinter meinem sonstigen Selbstbewußtsein her - also eher ziemlich simple Dinge.

Mit religiösen Dingen haben die herzlich wenig zu tun. :winke:
 
Angst, Hemmung und Scheu zeugen hier eben vom Guten im Menschen. "Naturbedingt".

nein, sie zeigen nur angst - angst vor widerstand, vor unbequemem, vor gesellschaftlicher ausgrenzung, ... - und das alles hat nicht zwingend etwas mit "gut" zu tun.

du stellst dich selber als bi dar. und mit sicherheit war das outing - zumindest falls auch woanders und offen als person - mit angst und hemmungen verbunden. bist du deswegen "böse" weil du auch frauen liebst? oder weil du dazu stehst? also für mich in keiner weise! wo wäre denn da lust mit dem bösen assoziiert?

oder wenn ein mann schwul oder bi ist? was ist daran "böse"? oder dass ich auch einläufe mag. ist das böse? bin ich deswegen böse? gesellschaftlich außer dem üblichen ist es. no na. war es übrigens eine zeitlang viel weniger. ist es jetzt böser geworden? wäre ich damals nicht böse gewesen, heute aber bin ich es? weil? wir reden über konventionen und gesellschaftsregeln!

frauen im hosenanzug? früher hätte man sie verbrannt dafür! was ist das "böse" daran? und was ist "normal"?

ein flinserl im ohr war in meiner jugend das zeichen für aufruhr und irgendein outcast-dasein. tätowierungen etwas für häfnbrüder und rocker. und heute?

da ist nichts "naturbedingt" gut oder böse! das ist bloßer gesellschaftlicher druck zur konformität.

hätte sich jesus dem damals beugen sollen? oder war er damals etwa gar "böse"? wäre er im sinn der angst und dem normativen druck folgend "gut" geblieben - wir wüssten heute nichts von seiner lehre.

eine bekannte von mir hat einmal gesagt "das gegenteil von liebe ist nicht hass, sondern angst!" ich habe mit dem lange zeit nix anfangen können. aber mehr und mehr glaube ich, dass sie recht hat!
 
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