Handwerker/Akademiker

Was findet ihr anziehender?

  • Handwerker/in

    Stimmen: 61 28,9%
  • Akademiker/in Anzugträger/in

    Stimmen: 58 27,5%
  • Egal

    Stimmen: 92 43,6%

  • Umfrageteilnehmer
    211
Wäre der Mensch an sich nicht ein "Handwerker" im wahrsten Sinne des Wortes, also jemand, dessen begnadete Geschicklichkeit seiner Hände seine herausragende geistige Entwicklung überhaupt erst möglich gemacht hätte, gäbe es die heutige Zivilisation gar nicht. Insofern basiert auch alles "Akademische" auf "Handwerk".
 
Wäre der Mensch an sich nicht ein "Handwerker" im wahrsten Sinne des Wortes, also jemand, dessen begnadete Geschicklichkeit seiner Hände seine herausragende geistige Entwicklung überhaupt erst möglich gemacht hätte, gäbe es die heutige Zivilisation gar nicht. Insofern basiert auch alles "Akademische" auf "Handwerk".
AMEN
 
Hab viel mit Handwerk im Beruf zu tun und bin selbst Akademiker. Sehr oft sind mir die Arbeiter beim Arsch lieber als so manche Akademiker. Ich find's gut wenn mein Partner die Dinge kann, die ich nicht gut kann und umgekehrt. Mag es auch wenn meine Männer einen anderen Zugang zu allen möglichen Themen hat. Wichtig sind mir die gemeinsamen Werte. So macht Sex und das Leben viel Spaß.
 
So liebe Community,

was findet ihr Sexuell als auch für eine Beziehung anziehender?

Ich habe schon mehrmals von Frauen gehört, dass sie lieber Männer daten die in einem Handwerklichenberuf arbeiten als die typischen Anzugträger/Akademiker. Von Männern habe ich schon mitbekommen, dass sie es äußerst attraktiv finden, wenn eine Frau auf der Baustelle arbeitet.

Nun, was ist eure Meinung? :)
Ist das nicht eigentlich völlig egal?
Wichtig ist doch, dass man sich gut versteht und "kompatibel" ist.
Vermutlich kommt es sowieso eher auf das soziale Milieu an als auf den Beruf bzw. die Ausbildung. Die Frage ist dann eher, wodurch die sozialen Milieus gekennzeichnet sind, und wie groß der Faktor Bildung und Ausbildung darin ist.
 
Ist das nicht eigentlich völlig egal?
Wichtig ist doch, dass man sich gut versteht und "kompatibel" ist.
Vermutlich kommt es sowieso eher auf das soziale Milieu an als auf den Beruf bzw. die Ausbildung. Die Frage ist dann eher, wodurch die sozialen Milieus gekennzeichnet sind, und wie groß der Faktor Bildung und Ausbildung darin ist.


Heutzutage kennzeichnen z.B. Tatoos, Piercings und Frisur als äußere Merkmale die soziale Zugehörigkeit. Für Außenstehende dienen sie als NOGOs der Ausgrenzung. Da kann der Bildungsstand noch so hoch sein.

Insofern ist das äußere Erscheinungsbild wichtiger als der Bildungsstand, wenn sie nicht kompatibel sind.
 
Heutzutage kennzeichnen z.B. Tatoos, Piercings und Frisur als äußere Merkmale die soziale Zugehörigkeit. Für Außenstehende dienen sie als NOGOs der Ausgrenzung. Da kann der Bildungsstand noch so hoch sein.

Insofern ist das äußere Erscheinungsbild wichtiger als der Bildungsstand, wenn sie nicht kompatibel sind.
Ich habe Tattoos, sind bis auf bestimmte Kleidungsstücke nicht sichtbar, was nun?
Ich kannte einen Professor der hatte seinen ganzen Rücken voller Tattoos.
War ein wirklich genialer und intelligenter Mann.

Wer sich aufs äußere verlässt um das innere zu beurteilen ist mMn nicht sehr gescheit.
 
Ich habe Tattoos, sind bis auf bestimmte Kleidungsstücke nicht sichtbar, was nun?
Ich kannte einen Professor der hatte seinen ganzen Rücken voller Tattoos.
War ein wirklich genialer und intelligenter Mann.

Wer sich aufs äußere verlässt um das innere zu beurteilen ist mMn nicht sehr gescheit.

Naja, verdeckte Tattoos gehören ja wohl nicht zum "äußeren" Erscheinungsbild.
 
Heutzutage kennzeichnen z.B. Tatoos, Piercings und Frisur als äußere Merkmale die soziale Zugehörigkeit. Für Außenstehende dienen sie als NOGOs der Ausgrenzung. Da kann der Bildungsstand noch so hoch sein.

Insofern ist das äußere Erscheinungsbild wichtiger als der Bildungsstand, wenn sie nicht kompatibel sind.
Dass Tattoos heutzutage all zu viel über das soziale Milieu aussagen, würde ich bezweifeln. Die Zeiten, in denen nur Knastbrüder und Gang-Mitglieder Tattoos trugen, sind lange vorbei. Auch die Zeiten, in denen nur die "coolen Underdogs" sich optisch mit den Gangs solidarisierten, gehören meiner Meinung nach lange der Vergangenheit an. Tattoos sind mittlerweile - zumindest meiner Wahrnehmung nach - in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Ähnliches gilt, denke ich, auch für Piercings und Frisuren. Heutezutage ist ein wesentlich breiteres Spektrum gesellschaftlich akzeptiert. Dennoch nutzen diese Akzeptanz relativ wenig Menschen aus (aber vielleicht bin ich da nur im falschen Milieu unterwegs...). Wirklich ausgefallene Frisuren sieht man bspw. kaum.Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt.

Letztlich haben aber diese Erscheinungsmerkmale auch mit "Stil" zu tun - und dadurch zumindest indirekt mit dem sozialen Milieu. Wenn meine gesamte Peer-Group eine ähnliche Frisur hat wie die im Bild oben, wird es mir leichter fallen, auch eine ähnliche bzw. ausgefallene Frisur zu tragen. Wenn in meiner Peer-Group alle Sonntags nach der Heiligen Messe mit dem Mercedes Cabrio zum Golfplatz pilgern (nur um hier ein paar Klischees zu bemühen...), wird meine Lust an einer derartigen Frisur vermutlich geringer sein.
just my 2ct.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde nicht das man es so pauschal sagen kann.
Pauschalierungen sind sowieso immer gefährlich.
Grundsätzlich denke ich aber schon, dass unterschiedliche soziale Milieus Lust an unterschiedlichen Themen/Gesprächsstoffen haben. Zumindest dann, wenn es über Smalltalk hinaus geht. Das heißt natürlich überhaupt nicht, dass es nicht immer bestimmte Schnittmengen gäbe. Aber ich vermute schon, dass die Blumenbinderin (nur um auf das Beispiel von oben zurück zu kommen) weniger Interesse an einem Thema a la "Makroökonomische Auswirkungen der Aktivitäten Chinas im Gelben Meer" hat als bspw. ein Professor für Welthandel.
 
Grundsätzlich gehört ja auch Körper-Styling / -Schmuck zum Phänomen ""Kleider machen Leute"". Das ist wohl auch gerade denjenigen in alle seinen Konsequenzen bewusst, die auffallen wollen. Und es ist somit auch Teil einer, wenn auch oft einseitig geführten, Kommunikation, quasi eine plakative Ansprache an die Allgemeinheit oder gezielt im sozialen Umfeld, dem man sich zugehörig fühlt.

Jeder darf heutzutage ungestraft wie er will, muss aber auch die Konsequenzen tragen.
 
Hi,

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LG Tom
 
Hi,

Wer sich aufs äußere verlässt um das innere zu beurteilen ist mMn nicht sehr gescheit.

nein. Da irrst Du gewaltig. Du betrachtest das zu oberflächlich!

Das Äußere reflektiert vielfach sehr sehr viele innere Werte!

Also z.B. eine Glatzkopf mit Schmiss, was wollen wir drüber diskutieren? Das kann der liebenswerteste, tollste Mensch sein, es wird nix werden! Da kannst als Hochzeitsgeschenk maximal einen Verbandskasten stiften ....

Umgekehrt, beim Schlampi z.B. eine birkenstocktragende Grünin, das wird nix!


Du hast schon recht, nicht immer reflektiert das Äußere innere Werte, aber auch nicht selten.


Natürlich kann das auch täuschen, oft sogar, was ich an Frauen erlebt habe, die sich als Schicksen hergerichtet haben und eigentlich biedere Hausweibchen waren, oder auf linksliberal gemacht haben obwohl sie stockkonservativ waren, .... gibt dünne unsportliche Couchpotatoes genauso wie dicke Sportskanonen.

Trotzdem spricht nichts dagegen, wenn Du bestimmte Vorstellungen hast und gut drüber nachdenkst, einer Vorauswahl potentieller Lebenspartner über das Aussehen zu treffen.

LG Tom
 
Hi,



nein. Da irrst Du gewaltig. Du betrachtest das zu oberflächlich!

Das Äußere reflektiert vielfach sehr sehr viele innere Werte!

Also z.B. eine Glatzkopf mit Schmiss, was wollen wir drüber diskutieren? Das kann der liebenswerteste, tollste Mensch sein, es wird nix werden! Da kannst als Hochzeitsgeschenk maximal einen Verbandskasten stiften ....

Umgekehrt, beim Schlampi z.B. eine birkenstocktragende Grünin, das wird nix!


Du hast schon recht, nicht immer reflektiert das Äußere innere Werte, aber auch nicht selten.


Natürlich kann das auch täuschen, oft sogar, was ich an Frauen erlebt habe, die sich als Schicksen hergerichtet haben und eigentlich biedere Hausweibchen waren, oder auf linksliberal gemacht haben obwohl sie stockkonservativ waren, .... gibt dünne unsportliche Couchpotatoes genauso wie dicke Sportskanonen.

Trotzdem spricht nichts dagegen, wenn Du bestimmte Vorstellungen hast und gut drüber nachdenkst, einer Vorauswahl potentieller Lebenspartner über das Aussehen zu treffen.

LG Tom
Bestätigst du mich hier gerade komplett ? ;) Das eben das Aussehen nicht gerade gut ist als Basis für die inneren Werte zu benutzen?

Natürlich passen bestimmte Persönlichkeiten nicht zusammen und manche tragen ihr inneres auch nach außen.
Mein Punkt ist aber nicht weniger richtig das man sich darauf nicht verlassen sollte.
Ich selbst kann in verschiedenen Variationen auftreten. Von der nerdigen Bücher chick mit einem Comic Shirt und weiten Hosen... Bis hin zur stylischen Mode Chick über Business im Anzug oder hippy I'm blumenkleid, zu diva mit allem was dazu gehört.

Am Ende des Tages bin ich aber wirklich nur eines der Sachen ... Und das kann man nur raus finden wenn man nicht vorher sich von Vorurteilen blenden lässt und sich darauf verlässt mich sofort durch meine Kleidung und mein aussehe schon in einer der Schubladen zu stecken :)
 
Hi,

Bestätigst du mich hier gerade komplett ? ;) Das eben das Aussehen nicht gerade gut ist als Basis für die inneren Werte zu benutzen?

nicht ganz. Es macht durchaus gelegentlich sehr viel Sinn, das Äußere als Maßstab für das Innere zu nutzen.

Und wenn man sich das vorher gut überlegt, dann kann es oft sogar sehr sinnvoll sein, das Äußere als Maßstab für innere Werte herzunehmen.

Du betrachtest es von Deiner Warte: Du bist oft nicht wie Du wirkst. Also niemand kann von Deinem Äußeren auf Deine inneren Werte schließen.

Da hast Du recht.


Aber sieh es aus der Sicht der anderen Seite: ich kann nicht alle Frauen kennenlernen!

Wenn ich jetzt die aussortiere, die rein vom Äußeren her inkompatible innere Werte signalisieren, dann liege ich oft falsch, habe aber immer noch genug unpassende Frauen "aussortiert", dass es insgesamt wahrscheinlicher ist, eine passende Frau zu finden.

Also z.B. wären 90% der Frauen nix für mich. Das bedeutet, ohne Vorauswahl treffe ich bei 90 von 100 Verabredungen Frauen, die gar nicht passen können.

Wenn ich jetzt über Äußerlichkeiten 50% der Frauen ausschließe, und dabei 20% falsch beurteile, dann entgehen mir zwar 10% der tollen Frauen (20% von 50%), aber von 10 Dates, habe ich nur mehr bei 88 von 100 Verabredungen Frauen, die gar nicht passen können.

Und diesen Wert kann ich immer weiter reduzieren. Ich werde dann immer mehr Frauen, die eigentlich toll wären, gar nicht treffen, was ein Verlust ist, aber irgendwann komme ich zu dem Punkt, wo 8 von 10 Frauen, mit denen ich mich verabrede, zumindest nicht gar nicht passen.

Also die Sensitivität steigt, die Spezifität sinkt.

Aus Deiner Sicht: Ich hab den Schaden, theoretisch wärst Du meine Traumfrau, aber weil Du an dem Abend zufällig Highheels an hast rede cih gar nicht mit Dir.

Aus meiner Sicht: Ich habe den Vorteil, weil ich weniger Gespräche mit Frauen führe, die gar nix für mich sind.

LG Tom
 
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