Meister können praktisch nicht besonders viel mehr als ein geselle...
Du kannst die lehre abschliessen...wenn du gut warst schon nach einem gesellenjahr mitt der meisterschule beginnen...und die bestehet in d in den meisten fällen aus einem mini teil fachlichem(etwas mehr spezifisches fachrechnen,ein paar mehr thematische hintergründe) der rest ust betriebsführung,gesetzeskunde in bezug auf dein fachbereich(folgen zb bei einer mangelhaft zusammen gebauten bremse und kundenrecht) der rest ist betriebsführung,rechnungswesen,auftragsabwicklung,ausbildungsrecht,kaufmännisches zeug...er lernt dort hauptsächlich was es heisst ein betrieb zu führen,verantwortlich zu sein und wie er mit auszubildenden zu verfahren hat und sitzt dann meist im büro....
Ich habs selbst erlebt im ersten lehrjahr das der altmeister zu mir kam und fragte wo nochmal die schrauben sitzen beim ford fiesta rückspiegel.....der hat null routine mehr...und entwickelt sich fachlich meist kaum noch weiter weil er eben meist im büro sitzt und auftragsaquiese betreibt,kunden betreut und seinen betrieb führt und eben kaum noch praktisch schraubt...wenn du was wissen und lernen willst halte dich an die altgesellen...die haben seit 30 jahren täglich routiene und haben alles schonmal gemacht und gesehen...hör aber eben auch auf die idee des schulpraktikanten am ersten tag....und denk kurz drüber nach...denn auch sie könnte gut sein...übernimm die erfahrung des altgesellen, nicht aber seine überheblichkeit...denn am ende der arbeit ist völlig latte wer recht hatte...es ist bei den meisten baustellen oder reparaturen eh eine teamleistung und man gewinnt oder verliert zusammen....es geht darum zusammen den besten weg zu finden die aufgabe schnell,möglichst einfach und vorallem gut zu erledigen...also den besten und klügstenweg zu finden....
"Das haben wir schon immer so gemacht" oder tradition sind beides keine synonyme für gut!