Handwerker/Akademiker

Was findet ihr anziehender?

  • Handwerker/in

    Stimmen: 61 28,9%
  • Akademiker/in Anzugträger/in

    Stimmen: 58 27,5%
  • Egal

    Stimmen: 92 43,6%

  • Umfrageteilnehmer
    211
Ja glaubst du, dass passiert mit einem Akademiker nicht genauso? :schulterzuck: So eine Offenheit bzw. Borniertheit ist eine Wesens- und keine Bildungssache. Ich hab dazu genauso Beispiele aus Akademikerkreisen! Im Übrigen ist in Deutschland zu Recht die Meisterausbildung einer akademischen Ausbildung gleichgestellt.
Ich hab das eh allgemein gemeint, war eben das erste beispiel das mit einfiel.
 
...wahrscheinlich hängt es davon ab, wie tief das Wissen einhergeht- die Frage nach den Gründen für den WWII könnte man womöglich in 20 Sekunden, aber auch in 2 Stunden beantworten.
Ja gut, ich gebe dir recht. Da war ich zuwenig präzise. Ich persönlich wäre schon glücklich, wenn jeder zumindest 20sek über das Warum des 2. Weltkrieges was sagen könnte :)

Das mag ich zu bezweifeln, auch weil es in der Geschichte nicht nur um Jahre geht, sondern manchmal um Minuten- als Beispiel kann ich da an die Seeschlacht von Midway denken, in der es eine Zeitspanne von 20 Minuten gab, die eine Entscheidung seitens der Japaner erfordere, die sich als Schlüssel über den Ausgang der Schlacht wie auch im Nachhinein über den Krieg im Pazifischen Ocean herausstellen sollte.
Das Beispiel zeigt nur, dass es wichtig ist zu wissen, dass manchmal 20min ausreichen können, um eine geschichtliche Wende herbei zu führen. Aber wann genau diese 20min sich abgespielt haben ist wiederum doch Blunz? Darüber gibst du in deinem Beispiel auch keine Auskunft ;)




...da bin ich voll bei dir. Wissen ohne Verständnis ist wertlos. Umgekehrt ist Verständnis ohne Fakten eher Spekulation.

Aber ehrlich, ich kenne keine Leute, die durch fragmentares Wissen glänzen wollen, eben weil es nicht anders als albern ankommen kann und das merkt man auch schnell. Somit was meinst du mit hässlichen Blüten?
Ein gutes Beispiel dafür sind zB die Leute, die dich vor dem benutzen von handelsüblicher Zahnpaste warnen wollen, weil sie den Unterschied zwischen Fluor und Fluorid nicht verstehen, und/oder nicht verstehen, das die Dosis oft entscheidend ist... und das ist noch eines der harmloseren Beispielen.

Menschen, die Wissen als etwas absolutes und starres wahrnehmen, betrachte ich als immer gefährlicher für unsere Gesellschaft...
 
einige der tiefstgründigen gespräche meiner jugend hab ich mit unserem polnischen pfuscher damals gehabt, im keller, während er unsere türen neu lackiert hat ...

mit bildung hat das alles nix zu tun ... hinterfragendes/neugieriges denken kann man, per se, nicht beibringen ...
 
Als pensionierter Luft-und Raumfahrtingenieur (gehört auch zu den Maschinenbauern) tun mir jetzt alle Zehen weh! :traurig: Da bist du mir nämlich ordentlich draufgetreten! Und ... ein Vorurteil ist so gut wie jedes andere.
das tut mir leid, leider kein Vorurteil, sondern anstrengende Erfahrung ;) aber natürlich gibt es immer wieder wohltuende Ausnahmen, das muss man schon sagen. manche lassen sich dann ja doch (auch mal von einer Frau ;) ) was sagen und erklären. :happy:
 
mit bildung hat das alles nix zu tun ... hinterfragendes/neugieriges denken kann man, per se, nicht beibringen ...

Doch, ich glaube dass kann man jemandem (besonders Kindern) beibringen oder zumindest dieses Denken gezielt anregen oder besser gesagt nicht abtöten (ich gehe davon aus, dass Kinder automatisch eine neugierige/hinterfragende Natur mitbringen).
 
oder zumindest dieses Denken gezielt anregen oder besser gesagt nicht abtöten
das ganz bestimmt, aber das hat ja nichts mehr mit beibringen zu tun. beibringen impliziert, dass etwas nicht da ist, und du es ihnen "bringst" :)
und das geht, meiner ansicht nach, gar nicht ... der ursprung ist zwingend die eigene neugierde ... wenn die fehlt, fehlt sie eben ;)
 
Das was einen Menschen für einen anderen wirklich anziehend macht hat mit Beruf oder sozialer Stellung überhaupt nichts zu tun. Es liegt vielmehr im wissenschaftlich offensichtlich nicht schlüssig ergründbaren Bereich des Übersinnlichen. Etwas, das mit den bekannten Sinnen eben nicht erfassbar ist. Und mit Logik schon mal gar nicht.

Jedes Gepoker um den sozialen Status geht am Kern der Sache völlig vorbei.
 
Ich finde die Auswahl "Handwerker, Akademiker, egal" zu einengend. Wo steht da beispielsweise der Polizist? Oder der Politiker? Unser "Basti" z.B. ist weder Handwerker noch Akademiker. Trotzdem finden ihn viele Schwiegermütter attraktiv ;)
 
Jedes Gepoker um den sozialen Status geht am Kern der Sache völlig vorbei.
vor allem führt dieses gepoker dazu, dass die leute zu ihrem "status" nicht wirklich stehen, sondern versuchen, diesen auszuschmücken bzw. in ein anderes licht zu rücken ... dabei ist das für die partnersuche völligst sinnlos, weil man ja zwangsweise irgendwann alles erfährt ..
 
Hi,

Egal hat mittlerweile 42%;).

mittlerweile gegen 50% die beiden anderen sind bei ca. 25%, sohin ist ein jeder 75% Zielgruppe des anderen Geschlechts.

Problem: Es gibt außer Akademikern und Handwerkern noch Vieles ....

In Österreich sind 30% der Menschen Akademiker, etwas unter 10% der Bevölkerung (790.000 laut WKÖ) ist in Handwerksbetrieben beschäftigt.

60% der Österreicher sind weder Akademiker noch Handwerker.

LG Tom
 
Hi,



mittlerweile gegen 50% die beiden anderen sind bei ca. 25%, sohin ist ein jeder 75% Zielgruppe des anderen Geschlechts.

Problem: Es gibt außer Akademikern und Handwerkern noch Vieles ....

In Österreich sind 30% der Menschen Akademiker, etwas unter 10% der Bevölkerung (790.000 laut WKÖ) ist in Handwerksbetrieben beschäftigt.

60% der Österreicher sind weder Akademiker noch Handwerker.

LG Tom

Sag ich auch! z. B. der Strukturvertriebler fehlt mir da, genauso der Hochstapler (also der mittellose Porschefahrer), ganz zu schweigen vom Heiratsschwindler und Halsabschneider. ;)
 
das ganz bestimmt, aber das hat ja nichts mehr mit beibringen zu tun. beibringen impliziert, dass etwas nicht da ist, und du es ihnen "bringst" :)
und das geht, meiner ansicht nach, gar nicht ... der ursprung ist zwingend die eigene neugierde ... wenn die fehlt, fehlt sie eben ;)
Stimmt, doch wenn ich diesen Gedanken konsequent weiter denke, dann gibt es so etwas wie ein reines beibringen wohl gar nicht. Es ist immer ein anregen und weiterführen von bereits vorhandenem. Ausser man geht vom Konzept des Tabula Rasa aus. ;)
 
Zurück
Oben