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Dafür war der Geschichtsunterricht wesentlich spannender und gehaltvoller, als wie ihn meine Eltern noch erleben mussten.
Richtig in Wertung und Anschauung eine Generationensache.
Schön, dass Bildung in vielen Bereichen heute um einiges lebendiger ist und einfach abrufbare Daten auch abgerufen werden können.
Wenn es näher interessiert kommen die Eckdaten sowieso von alleine ins Hirn.
Hier ist eine Schneide in der Wertung.
Etliche Personen 50+ (meiner Erfahrung nach) halten es für Testung von Bildung, wenn jemand alle Hauptstädte kennt, mathematische Grundformeln auf Kommando raus schießt - was halt vom eigenen Schultrill halt noch im Kopf geblieben ist, wird abgefragt und dumm ist, wer das nicht auch aus der Tasche ziehen kann.
....stehen aber bei einem einfachen Login schon an....da rede ich noch gar nicht von e-banking.
Interessant was Du angesprochen hast.
Das gilt für mich auch für Deutschkenntnisse.
In unsere Zeit ist es eben so, dass sehr viele wertvolle Menschen unter uns sind, die Deutsch nicht als Muttersprache haben oder fremdsprachig in Österreich aufwuchsen. Die Aussage zählt - ich hänge sicher nicht am (falsch) geschriebenen Wort sondern an der Aussage.
o.t. Wissen einmal erworben, hat sich in vielen Bereichen schon mehrmals gedreht und erneuert. Was man vor 30 Jahren gelehrt bekam kann heute der größte Schwachsinn sein. (Gerne erinnere ich mich an das Sparefroh-hefterl und wie einst Kindern der Umgang mit Geld, Banken, Zinsen etc. unterrichtet wurde)
So eine Offenheit bzw. Borniertheit ist eine Wesens- und keine Bildungssache. Ich hab dazu genauso Beispiele aus Akademikerkreisen! Im Übrigen ist in Deutschland zu Recht die Meisterausbildung einer akademischen Ausbildung gleichgestellt.
Da bist du mir nämlich ordentlich draufgetreten! Und ... ein Vorurteil ist so gut wie jedes andere.