Handwerker/Akademiker

Was findet ihr anziehender?

  • Handwerker/in

    Stimmen: 61 28,9%
  • Akademiker/in Anzugträger/in

    Stimmen: 58 27,5%
  • Egal

    Stimmen: 92 43,6%

  • Umfrageteilnehmer
    211
... ich finde die Wahrscheinlichkeit, dass jemand ein breiter gefächertes Wissen über den WWII hat,
Wie gesagt, wir reden ja von Allgemeinwissen und die Punkte die ich zum 2.Weltkrieg erwähnt habe, gehören für mich klar dazu und haben nichts mit einem breit gefächertem Wissen zu tun.


aber dabei die wichtigsten Daten nicht kennt, eher gering ist, weil ohne diesen keine Bezugspunkte zwischen Geschehnissen die sich einander bedingen hergestellt werden können. Außer man nimmt als Bezugspunkt vor- oder nachher:kichern::)

Doch, genau so ists am Sinnvollsten sich geschichtliches Wissen anzueignen. Ein „vor“ und „nachher“ mit einer Prise „in etwa der Zeit“.

Aber soll ja nur ein Beispiel sein. Grundsätzlich ist zu sagen, dass zusammenhangsloses Faktenwissen (oder Kreuzworträtselwissen) alleine in meinen Augen keinen Wert hat, es aber genügend Leute gibt die meinen, dass sie damit schon alles wissen... Eine sehr fragwürdige Selbsteinschätzung die zT so ihre hässlichen Blüten hervorbringen kann...
 
Wie gesagt, wir reden ja von Allgemeinwissen und die Punkte die ich zum 2.Weltkrieg erwähnt habe, gehören für mich klar dazu und haben nichts mit einem breit gefächertem Wissen zu tun.




Doch, genau so ists am Sinnvollsten sich geschichtliches Wissen anzueignen. Ein „vor“ und „nachher“ mit einer Prise „in etwa der Zeit“.

Aber soll ja nur ein Beispiel sein. Grundsätzlich ist zu sagen, dass zusammenhangsloses Faktenwissen (oder Kreuzworträtselwissen) alleine in meinen Augen keinen Wert hat, es aber genügend Leute gibt die meinen, dass sie damit schon alles wissen... Eine sehr fragwürdige Selbsteinschätzung die zT so ihre hässlichen Blüten hervorbringen kann...
Leute die sich für klug halten sind sowieso seltsam.
 
Leute die sich für klug halten sind sowieso seltsam.
Erklär bitte einmal was du unter "sich für klug halten" verstehst.

Ich halte mich zB für ein wenig gebildet und bin stolz darauf.

Jahrzehntelanges Lesen, Gespräche mit erfahrenen Menschen und das Interesse an so vielem haben mich zu dem gemacht, was und wie ich bin.

Lebenslanges Lernen war immer schon eines meiner Ziele und wird es auch immer bleiben.
Auch handwerklich habe ich mich immer bemüht mich weiterzubilden und ich bedaure Menschen die in ihrem Status Quo verharren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin der Meinung, dass man keinen so großen Unterschied machen darf

Aber natürlich darf man das.

Jeder darf sich selbst und seine Sicht einschränken, nach seinen eigenen Parametern.
Jeder darf sich seine Richtlinien machen, wie er will - das ist o.k. so.
Wer einen Unterschied sehen will und sich das Leben für ihn so leichter gestaltet, der soll halt.

Es gibt soviele Menschen mit denen Interaktion möglich ist - irgendwelche Gepflogenheiten hat jeder zu unterscheiden, ob ein Mensch ihn näher interessiert oder nicht.

Handwerker oder Akademiker (wobei die Bandbreite dazwischen, drunter oder drüber ja ganz enorm und unbesprochen ist), mag eine davon sein.
Wer sich damit wohl fühlt und seine Erfahrungen ihm recht geben, soll ruhig so differenzieren - jeder muss sein Leben selbst leben. :)
Das ist gut so.

o.t. Wissen ist in manchen Bereichen nix Wert, braucht man ja nur mehr ein Handy, wenn man es nicht zu nützen und anwenden zu weiß, dasselbe gilt für handwerkliche Fähigkeiten - wenn Du keine Idee hast, was damit tun, bringt´s Nüsse - denk ich halt mal so vor mich hin - komplett uninteressante Wertungsskala.
 
Lebenslanges Lernen war immer schon eines meiner Ziele und wird es auch immer bleiben.
Auch handwerklich habe ich mich immer bemüht mich weiterzubilden und ich bedaure Menschen die in ihrem Status Quo verharren.

Ja und all das nimmst Du, würfelst es, lässt andere daran Teil haben, lebst es, formst und schaffst in Worten und Taten - nichts verstaubt in Dir - alles lebendig.
Das ist wundervoll.
 
Aber soll ja nur ein Beispiel sein. Grundsätzlich ist zu sagen, dass zusammenhangsloses Faktenwissen (oder Kreuzworträtselwissen) alleine in meinen Augen keinen Wert hat, es aber genügend Leute gibt die meinen, dass sie damit schon alles wissen... Eine sehr fragwürdige Selbsteinschätzung die zT so ihre hässlichen Blüten hervorbringen kann...
da bin ich komplett bei dir :) es muss auch keiner wissen, wann genau der 30jährigige Krieg war. aber wkII ist halt schon noch sehr nahe. es mag aber tatsächlich sein, dass da auch ein wenig ein Unterschied ist, weil du Schweizerin bist :) (keine Ahnung, wie das Thema bei euch unterrichtet wird).
 
Aber natürlich darf man das.

Jeder darf sich selbst und seine Sicht einschränken, nach seinen eigenen Parametern.
Jeder darf sich seine Richtlinien machen, wie er will - das ist o.k. so.
Wer einen Unterschied sehen will und sich das Leben für ihn so leichter gestaltet, der soll halt.

Es gibt soviele Menschen mit denen Interaktion möglich ist - irgendwelche Gepflogenheiten hat jeder zu unterscheiden, ob ein Mensch ihn näher interessiert oder nicht.

Handwerker oder Akademiker (wobei die Bandbreite dazwischen, drunter oder drüber ja ganz enorm und unbesprochen ist), mag eine davon sein.
Wer sich damit wohl fühlt und seine Erfahrungen ihm recht geben, soll ruhig so differenzieren - jeder muss sein Leben selbst leben. :)
Das ist gut so.

o.t. Wissen ist in manchen Bereichen nix Wert, braucht man ja nur mehr ein Handy, wenn man es nicht zu nützen und anwenden zu weiß, dasselbe gilt für handwerkliche Fähigkeiten - wenn Du keine Idee hast, was damit tun, bringt´s Nüsse - denk ich halt mal so vor mich hin - komplett uninteressante Wertungsskala.

Da stimme ich dir absolut zu, auch wenn du mit zB einem erfahrenen Fliesenleger zusammenstehst und ihm bei seiner professionellen Arbeit zusiehst, Fragen stellst kannst du dich weiterbilden, lernen.

Es muss nicht immer hochgeistige Wissenschaft, Literatur etc sein.

Wichtig ist einfach, dass du das Wissen und Können anderer Menschen als Bildung akzeptierst und nicht in Arroganz ob deiner Schul/Universitäts Bildung ersäufst.
 
willst du mit dieser Aussage allen Ernstes Handwerkern Hirn absprechen und Akademikern einen attraktiven Körper?

Nein, ausschließlich Klischees bedienen ;)

Im Schnitt hat ein junger Handwerker (bei älteren nimmt der Bierbauch irgendwann überhand) einen durchtrainierteren, kräftigeren Körperbau als ein junger Akademiker (vorwiegend sitzende Tätigkeit, jedoch studienrichtungsabhängig, ob "Sport" oder "vergleichende Literaturwissenschaften"). Je älter beide werden, desto mehr gleichen sie sich körperlich an. Der Vorteil des Akademikers ist, dass der Intellekt (sofern vorhanden) nicht so schnell und in diesem Ausmaß verfällt, wie ein 40 Jahre auf der Baustelle geschundener Körper. Ausnahmen bestätigen nur die Regel.
 
Erklär bitte einmal was du unter "sich für klug halten" verstehst.

Ich halte mich zB für ein wenig gebildet und bin stolz darauf.

Jahrzehntelanges Lesen, Gespräche mit erfahrenen Menschen und das Interesse an so vielem haben mich zu dem gemacht, was und wie ich bin.

Lebenslanges Lernen war immer schon eines meiner Ziele und wird es auch immer bleiben.
Auch handwerklich habe ich mich immer bemüht mich weiterzubilden und ich bedaure Menschen die in ihrem Status Quo verharren

Hmm. Ein beispiel, kennst du handwerker die auf nachfragen, ob es anders nicht einfacher wäre, mit, "ich hab das schon immer so gemacht" antworten, statt darüber nachzudenken ob man nicht recht hat. Sowas in der richtung meinte ich.
 
Erklär bitte einmal was du unter "sich für klug halten verstehst".

Ich halte mich zB für ein wenig ebildet und bin stolz darauf.
Jahrzehntelanges Lesen, Gespräche mit erfahrenen Menschen und das Interesse an so vielem haben mich zu dem gemacht, was und wie ich bin.

Lebenslanges Lernen war immer schon eines meiner Ziele und wird es auch immer bleiben.
Auch handwerklich habe ich mich immer bemüht mich weiterzubilden und ich bedaure Menschen die in ihrem Status Quo verharren.

Der der sich für klug hält, ist meist wenig geneigt sich weiter zu bilden, da er ja meint er wisse schon viel. Der tatsächlich kluge Mensch hingegen ist in der Hinsicht wesentlich bescheidener unterwegs, denn er weiss das Wissen zu generieren ein lebenslanger Prozess ist, der nie abgeschlossen werden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm. Ein beispiel, kennst du handwerker die auf nachfragen, ob es anders nicht einfacher wäre, mit, "ich hab das schon immer so gemacht" antworten, statt darüber nachzudenken ob man nicht recht hat. Sowas in der richtung meinte ich.

Wos?
Grade Handwerker, die ihren Beruf schon 30 Jahre machen sind oft total in ihrer Routine festgefahren und denken sie wissen und können alles :schulterzuck: (eh normal, verurteile ich nicht)
 
Da stimme ich dir absolut zu, auch wenn du mit zB einem erfahrenen Fliesenleger zusammenstehst und ihm bei seiner professionellen Arbeit zusiehst, Fragen stellst kannst du dich weiterbilden, lernen.

Wenn er ein Herz für kleine Deppen hat, dann muss ich auf die Knie und unter seiner Führung machen dürfen. :)
Klar ein Profi wird nicht weiter geben.
Jedoch Wissen weiter geben und auf fruchtbaren Boden fallen sehen, kann beidseitig ganz geil sein.
Es müssen nicht immer Körperflüssigkeits-Austausch sein, der erregend, bereichernd und so toll ist, wenn der Austausch funktioniert hat. :D
Ein "AHA" kann wegweisend lebensentscheidend sein oder plötzlich ein Verständnis für andere und neue Welten geben.

...ich bin seltsam, ich weiß....

Respekt für jede Arbeit, für jedes Können, bezahlt/unbezahlt - die Bandbreite der Tätigkeiten ist unendlich weit.
Für manche Menschen ist es große Herausforderungen und harte Arbeit aufzustehen und zu schaffen, sich einen Tee zu kochen und ihn zu trinken.
Hier ist schon mein Respekt da, sie könnten auch einfach liegen bleiben.......
(ohja und z.B. ein Schlaganfall kann jeden treffen und alles was gewesen ist, ist weg - wenn die Grundeinstellung bleibt zu wollen, zu arbeiten, zu können, wird sie selbst in dieser Situation bleiben und im Rahmen seiner Fähigkeit Wissen und Geschick "neu" erlernen oder sogar sein altes Ego überflügeln.)

Grundvoraussetzungen in allen Bereichen sind nun mal unterschiedlich.
Besonders "begünstigt" oder "verpflichtet" zu sein dadurch einen gezielten Weg einzuschlagen, kann erfreulich sein oder auch nicht.

*Großes-Schulterzuck"
Was weiß ich.....

Tatsache: Die Themenerstellung an sich ist nicht zu beantworten und somit müßig, vom Diskussionsverlauf allerdings recht spannend. :D
Meinung dazu braucht es nicht, gar nicht.. (für mich - wozu?)

Mir wurst, was wer ist, aber gar nicht egal wie er ist. :)
 
da bin ich komplett bei dir :) es muss auch keiner wissen, wann genau der 30jährigige Krieg war. aber wkII ist halt schon noch sehr nahe. es mag aber tatsächlich sein, dass da auch ein wenig ein Unterschied ist, weil du Schweizerin bist :) (keine Ahnung, wie das Thema bei euch unterrichtet wird).

Ja gut, ich muss zugeben, dass ich in meiner Schulkarierre mit dem 2. Weltkrieg doch recht verschont blieb. Den haben wir aus Zeitdruck in der Matura etwas periphär behandelt, mehr aber nicht ^^ Dafür habe ich mind. 3x die französische Revolution durchnehmen müssen.

Aber auch da, die Geschichtspädagogik war von Anfang an so ausgelegt, dass genaues Abfragen von Daten nicht mehr im Mittelpunkt stand und das zogen bei uns alle Geschichtslehrer so durch. Somit müsste ich auch nochmals nachschauen, wann der Sturm auf die Bastille genau war ^^ Gut, solche zentralen Daten mussten wir dann für die Prüfung schon wissen, nur mit dieser allgemeinen Lockerheit bezüglich Geschichtsdaten sind es auch genau die, die du am schnellsten wieder vergisst. Dafür war der Geschichtsunterricht wesentlich spannender und gehaltvoller, als wie ihn meine Eltern noch erleben mussten.
 
my 2 cents:

niveau hängt nicht zwingend (nur) von der (aus)bildung oder dem beruf ab. es ist in gewisser weise auch charaktersache. und es gibt - tatsächlich schon erlebt - straßenkehrer, mit denen ich mich weit lieber unterhalte und eine angeregtere konversation auf hohem niveau führen kann, als mit universitätsprofessoren oder stadträten.

und punkto "sich für klug halten": klar ist das nicht glöeichzusetzen mit tatsächlich klug sein. und mit lebenslänglichem lernen, sich selber hinterfragen etc. schon gar nicht.

genau da habe ich erlebt, dass die wirklich ganz großen sowas von bescheiden und uneingebildet sind - unglaublich und zum niederknien!
 
Wos?
Grade Handwerker, die ihren Beruf schon 30 Jahre machen sind oft total in ihrer Routine festgefahren und denken sie wissen und können alles :schulterzuck: (eh normal, verurteile ich nicht)
Das ist oft das ding, manchmal kommt jemand neuer, der vollig routinefrei denkt, und mit nen einfall daher kommt, bei dem man sich fragt warum man es jahrelang selbst so kompliziert machte.
Klugheit ist eben auch immer ein wenig, sich selbst zu hinterfragen.
 
Mit Anglerfischen ist das so eine Sache. Soweit ich weiß, beißt sich das Männchen, wenn die Chemie stimmt am Weibchen fest. Schließlich wâchst es fest und wird fortan vom Weibchen mitversorgt und muss dafür seine Spermien liefern;).


Ja, die Tiefsee-Anglerfische haben das mit der Emanzipation auf die Spitze getrieben. Ich persönlich finde das ja etwas am Ziel vorbeigeschossen, zumal zu befürchten steht, daß gerade die Liebhaberinnen von Bigdicks hier nicht auf ihre Kosten kommen. :(
 
Wie auch immer...

Viel mehr als den Beruf selber finde ich es anziehend, wenn jemand seinen Beruf liebt und man das merkt, wie er über ihn spricht... diese leuchtenden Augen, der Enthusiasmus, die Leidenschaft dafür, wenn man den Beruf, den man macht wirklich mit ganzem Herzen macht und dafür brennt... :liebe:
Das hab ich erst einmal bei einem Mann erlebt und es hat mich gebrandmarkt (das hat er in vielen Hinsichten, aber da besonders)
 
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