Garten, Natur, Selbstversorgerthread

  • Ersteller Ersteller Gast #82CBAD
  • Erstellt am Erstellt am
Es hat wie vieles im Leben mit ein wenig Glück, Ideenreichtum aber auch Motivation, Arbeit und vor allem der benötigten Zeit zu tun…

NEIN keine Vorurteile oder Unterstellungen!!!

Meiner Meinung nach kann man gewisse Dinge aus dem „Garten“ nicht in annähernden Qualität geschweige denn in einem annähernden Geschmack beim Discounter eben mal so kaufen… da kommt vielleicht höchstens noch der Biobauer in Frage… aber mir persönlich fehlt selbst da in mancher Hinsicht auch die Gewissheit „was“ dann letztendlich auf dem Teller landet.
NEIN keine Vorurteile oder Unterstellungen!!!
Deshalb mach ich mir die Arbeit, und es ist auch Bestätigung, wenn es gut schmeckt
 
Kurzer Nachtrag - exakt NULL Niederschlag, die Prognose ein totaler Flop.
Die Plackerei mit Gießkanne und Co quasi für nichts - in der Zeit hätte ich auch Sinnvolleres tun können ...
Auch die nächsten Tage keine Aussicht auf Regen - von einem totgerittenen Gaul steigt man besser ab.
 
Umstoeg, ja. Es wird umgestellt, am Wochenende werden 2 Beete geräumt. Eines wird nächstes Jahr Grünspargel - der passt ökologisch. Eines weiß ich noch nicht, Stauden vielleicht.
Gemüse nur mehr im Hochbeet. Der Klimawandel ist noch lange nicht am Ende. :winke:
 
Stimmt… ich höre auch immer häufiger von der Erderhitzung - das könnte eine Begleiterscheinung sein…

Aber die Stauden sind hoffentlich dann auch Hitzeresistent?! 🙏
 
Wir hatten Gewitter mit Hagel, Sturm und schwerem Regen.... von meinen Gemüsepflanzen ist nicht viel übrig geblieben.
Ein paar werden wieder durchtreiben, aber bis sie tragen...
Heuer - ein Jahr der Prüfungen...
 
Gemüse nur mehr im Hochbeet. Der Klimawandel ist noch lange nicht am Ende. :winke:
Da bin ich vor einigen Jahren auch hingekommen. :(
Um Jungpflanzen Obstbäumchen etc, habe ich Ziegeln gelegt, damit sie IHR Wasser kriegen (langsam einsickern kann).
Ich hatte heuer mit einem recht jungen Baum, kurzer Stamm, "ungarische Beste" eine AHA-Erlebnis, habe sie voriges Jahr vom Profi schneiden lassen (Klosterneuburg), kein Blut mehr, aber statt wenigen großen Früchten, unzählige kleine Marillen, sehr ergiebig, genauso schmackhaft, aber einfach schräg und anders.

Ansonsten, Hochbeete, damit komme ich besser zurecht, obwohl die letzten 30 Jahre direkt in der Erde super waren, ich weiß nicht wo das Wasser hinkommt, aber nicht dorthin wo der Durst danach so groß ist.

Mir fehlen noch die Worte, es ist anders geworden.
Es ist irgendwie mit den Kindern, wenn man merkt, so wie es ist passt es nicht, nächste Generation, andre Gegebenheiten.
Ich bemühe mich, bin aber doch oft recht ratlos - so kenne ich das aus der Erfahrung nicht.
 
Seid 35 Jahren beackern wir den Boden.
Wasser ist nicht das Problem, aber die Häufigkeit, es gibt Tage, da kann man die Tomaten 2xwässern. Habe heute auch die ersten Karotten geerntet, sehr gut gewachsen.
Eigentlich darf ich nicht meckern.
 
@Mitglied #247512 - Marilyn sind die Prinzessinnen unter den Obstarten. Und sie plagen sich auch - mit Wetter und Pilzkrankheiten... viele kleine statt wenig große - klingt nicht sehr nach professionell... ;)
Doch, doch, ich habe den Garten wohl pflegen dürfen, aber ja keine Kosten verursachen, ihn aber erst vor zwei Jahren endlich über Preis kaufen dürfen. Der kleine war einfach ein Patient, wunderschöne Rinde hat er jetzt, harzt nicht mehr, schaut gut aus.
Es ist nicht um Frucht gegangen, sondern darum ihn zu behalten. :)

1784189476120.png
 
Ich musste heuer einen Marillenbaum zum Biomüll - die Veredelung und die Unterlage ließen sich scheiden...
Mit dem Birnbaum habe ich mich Jahre gespielt, gleiches Thema. Den habe ich vorigen Herbst schweren Herzens verabschiedet, der Kirschbaum nebenan hat mittlerweile den Schattenspender übernommen.

Die Birne war auf Quitte und viel kräftiger als die Unterlage - gestützt, gedüngt, wilde Triebe gleich weg, die Birnen lange super, dennoch kränklicher Baum. Im Untergstell war von Anfang an der Wurm drin. Ich denke, der Vorbesitzer (eh genetisch verwandt) wollte sparsam wie er ist, das Loch nicht tief genug graben, schon gar nicht doppelt so groß und erst recht nicht die Erde Verbessen, die Veredelungsstelle mit rein packen u.a.

Egal, dafür dass er einen Geburtsfehler hatte, hat er doch recht lange gelebt und ist lieb gehabt worden.
Die traditionelle Rotweinbirne zum Wild im Herbst, gibt´s in Eingedenk heuer nicht.

Die Lichtkönigin Lucia war mein nächstes Opfer, 55 Jahre alt (jaja, die war mal kleiner als ich, obwohl ich noch so klein war), vor 35 Jahren sogar beim Hausbau im Nachbargarten mit offenen Wurzelstock, aber jetzt hat sie immer 2x so schön geblüht, so dankbar, aber wirklich auch schon alt krank und mitgemacht hat sie auch viel, von Fußball-Treffern, über Pilz, Blattläuse, Fensterfraß, Rollwespen, wilden Rosen und Efeu Attacken, der Lavendelschutzwall hat sie noch eine zeitlang getragen. Was haben wir gemeinsam alles erlebt und gewonnen. :(
Ich kam mir wie eine Verrätersau vor, als ich auf den Spaten sprang. (ja, eher lächerlich, einer Jungs hat dann eingegriffen, vorsichtig um nicht auf sein Wüstenspringmauspärchen zu stoßen, dass seit 20 Jahren dort ruhte.)

Weißt, ich frag mich warum mein Herz an sovielen Pflanzen hängt, die es so leicht "nachzukaufen" gäbe.
Vielleicht sollte man nicht mit ihnen reden und sie nicht als mitbewohnende Lebewesen behandeln, aber das kann ich einfach nicht - wenn´s durstig sind, einen Friseur brauchen, kränkeln, alt werden.......die reden einen ja immer als erster an......und ich kann´s nicht ignorieren, keine Blockierfunktion die da greift.

o.t. Ich werde Dir nie Deinen warmherzigen Zuspruch vergessen, als ich mich von dem Baum trennte, der so schön sang und die Sonnenseite meines kompletten Hauses bis über Dach beschattet hat.
 
Zurück
Oben