"das tut man nicht"

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männer weinen nicht
gefühle sind schwäche
warum loben - reicht ja, sie nicht fertig zu machen
sex ist tabu
mitarbeiter duzt man nicht - und umgekehrt
in einer größeren runde oder gegenüber vorgesetzten äußert man keine gegenteilige meinung (selbst wenn sie richtig ist)
wer nicht bescheisst erreicht nix
 
zum thema:

man zeigt keine Gefühle.
man faulenzt nicht.
man schläft nicht lang.
man ist nicht laut.
man arbeitet hart und lang, alles andere ist faulenzen.
man sagt seinen Kindern nicht oft (bzw überhaupt), dass man sie lieb hat.
man fällt nicht auf.
das war nicht einmal vor 100 Jahren so - natürlich an allem ist was drann.
 
wer kennt die redewendung nicht - aus seinen/ihren frühen tagen? und lässt sich damit aufdrücken, wie eng die grenzen (wer nochmal genau ?) steckt, was "man tut" - noch dazu genau getrennt nach männlein und weiblein, .... wo man bei männlein schon schnell mal ein auge zudrückt - als meister dessen, wo es lang geht (und man als weiblein mal auch ganz schnell in der kiste 1-stimmig beschlossener no-go's landen kann) ....

"das tut man nicht" - zieht "man" auch vielfach bis hierher - meist 1-stimmig beschlossen, und mit dem mäntelchen der allgemeinen norm versehen (damit ja nix aus dem ruder läuft).

mit welchen rein gesellschaftlich postulierten "das tut man nicht" habt ihr gekämpft, kämpft ihr noch immer? welche habt ihr besiegt? welche habt ihr noch vor euch? wie geht es euch auf diesem weg?
Ich komme immer wieder zur Einsicht "scheiß di nix , dann beißt di nix " sagt eigentlich alles aus.
Ich war früher ein sehr Kopflastiger Mensch und habe mir viel zu viel Gedanken gemacht.
Mittlerweile lebe ich.
 
mit welchen rein gesellschaftlich postulierten "das tut man nicht" habt ihr gekämpft, kämpft ihr noch immer? welche habt ihr besiegt? welche habt ihr noch vor euch? wie geht es euch auf diesem weg?
Mich ärgert es schon etwas weil man eh fast alles darf und muss. Und weils an auch noch jeder regelmäßig unter die Nase ripplt warum das so super ist.
 
zum thema:

man zeigt keine Gefühle.
man faulenzt nicht.
man schläft nicht lang.
man ist nicht laut.
man arbeitet hart und lang, alles andere ist faulenzen.
man sagt seinen Kindern nicht oft (bzw überhaupt), dass man sie lieb hat.
man fällt nicht auf.
wenn ihr wüsstet aus welcher Generation ich und meine Eltern kommen: nein ganz so war es nicht vor 100 Jahren.
 
zum thema:

man zeigt keine Gefühle.
man faulenzt nicht.
man schläft nicht lang.
man ist nicht laut.
man arbeitet hart und lang, alles andere ist faulenzen.
man sagt seinen Kindern nicht oft (bzw überhaupt), dass man sie lieb hat.
man fällt nicht auf.


Kenn ich alles.....ruft Kopfschütteln hervor!

Nur was man auf ALLE FÄLLE in manchen Teilen von Deutschland tun muss, ist jeden Samstag bis 13 Uhr den Gehweg kehren und ist es noch so unnütz! :verwirrt::verwirrt:
 
dann komm ich wohl aus einem Paralleluniversum ;)
ja auch heute schlagen Eltern ihre Kinder. Bei mir und meinen Großeltern gab es das nicht.
Sonntag war immer Schlaftag für meine Eltern. Frühstück war gleich Mittagessen.
Im und nach dem Krieg musste man hart arbeiten. z.B. Holz aus dem Wald im Rucksack oder Leiterwagen holen ansonst konnte man nicht kochen oder heizen. Aber es gab auch Ruhephasen z.B. m Garten faulenzen oder mit Freunden eine gemeinsame Jause.
Ich durfte im Garten mit andern Kindern sehr wohl schreien und Lärm machen.
USW.
 
wer kennt die redewendung nicht - aus seinen/ihren frühen tagen? und lässt sich damit aufdrücken, wie eng die grenzen (wer nochmal genau ?) steckt, was "man tut" - noch dazu genau getrennt nach männlein und weiblein, .... wo man bei männlein schon schnell mal ein auge zudrückt - als meister dessen, wo es lang geht (und man als weiblein mal auch ganz schnell in der kiste 1-stimmig beschlossener no-go's landen kann) ....

"das tut man nicht" - zieht "man" auch vielfach bis hierher - meist 1-stimmig beschlossen, und mit dem mäntelchen der allgemeinen norm versehen (damit ja nix aus dem ruder läuft).

mit welchen rein gesellschaftlich postulierten "das tut man nicht" habt ihr gekämpft, kämpft ihr noch immer? welche habt ihr besiegt? welche habt ihr noch vor euch? wie geht es euch auf diesem weg?
Es gab eigentlich nur ein einziges "das tut man nicht", dass mir immerwieder vorgesagt wurde, nämlich Nasebohren.

Vor Jahrzehnten erfolgreich überwunden :undweg: .
 
ja auch heute schlagen Eltern ihre Kinder. Bei mir und meinen Großeltern gab es das nicht.
Sonntag war immer Schlaftag für meine Eltern. Frühstück war gleich Mittagessen.
Im und nach dem Krieg musste man hart arbeiten. z.B. Holz aus dem Wald im Rucksack oder Leiterwagen holen ansonst konnte man nicht kochen oder heizen. Aber es gab auch Ruhephasen z.B. m Garten faulenzen oder mit Freunden eine gemeinsame Jause.
Ich durfte im Garten mit andern Kindern sehr wohl schreien und Lärm machen.
USW.
In welchem Krieg bist du aufgewachsen?
 
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