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Zumal man auch als Paar sehr wohl viel Abwechslung in der Sexualität haben kann (aber wem erzähle ich das), ohne Dritte involvieren zu müssen.Naja. Der Beitrag mag überzeichnen, dennoch empfinde auch ich den Kern als sehr wahr. Dass Monogamie nicht eine selbstauferlegte Geisel der Menschheit ist, die bloß ob des Fehlens an denkbaren Alternativen und/oder fußend auf einer ominösen "Verklemmtheit" (alternativ eines überbordender Egoismus) die Menschen beseelt, scheint für dich nur schwer zu akzeptieren zu sein. Die anhaltende Bevormundung von Menschen, die sich in solchen Beziehungsformen (auch und gerade sexuell) verwirklicht sehen, obschon sie anderes kennen und aufgeschlossen sind, ist ziemlich übergriffig und kleingeistig. Den freien Entscheid zum persönlichen Glück will niemand permanent als "du kannst/weißt es nur nicht besser" gerieben bekommen. Andere in ihrer Entscheidung ebenso ernst nehmen, wie sich selbst, hilft.
(Ständig wechselnde Sexualpartner könnte man auch als "kleingeistig" betrachten.)