Abnehmen: Rezepte, Tipps, usw.

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Von Ärzten- Arztbesuchen rate ich ab, außer es liegt ein akutes gesundheitliches Problem vor.

sowieso; nur keinen arzt um rat fragen, was weiss der schon über den menschlichen körper!
im bioladen ist man selbstverständlich vom bokustudenten der dort seinen aushilfsjob macht bestends betraut :mrgreen:
 
So verkehrt ist dieser Hinweis aber nicht, Sandra.


Meine Arztbesuche in diesem Zusammenhang:

2 x Empfehlung zur Brigitte Diät (Internist)
Ungezählte Empfehlungen zu 300 - 1200 kcal täglich (zu wenig, um damit dauerhaft abzunehmen)
Ungezählte Herstellung von Zusammenhängen Übergewicht zu Grippe, Magenproblemen (hervorgerufen durch Rohkost während einer Diät, ich vertrag das Zeug nur begrenzt), Kopfschmerzen, Bandscheibenvorfällen usw. -
Akupunktur (privat zu bezahlen) zum Zügeln des Appetits
Angebot von Programmen, die auf Nahrungsergänzungsmitteln, Eiweissdrinks u.ä. basieren
Falsche Informationen im Zusammenhang mit Bewegung und Abnehmen
Vorschlag, sich per Magenband, Magenbypass o.ä. zum Abnehmen bewegen zu lassen

usw.

Es ist erschreckend, wie wenig Ärzte über Ernährung und Entwicklung von Übergewicht wissen. Allmählich scheint sich das zu bessern, was logisch ist, wenn man sich anschaut, wie rasant die Zahl der Übergewichtigen bis schwer Adipösen steigt, aber es ist nach wie vor mehr Unfug als Brauchbares zu finden, was die Tipps zum Abnehmen angeht.


Dabei ist die Sache an sich - weniger Energie zuführen als verbraucht wird - ziemlich simpel. Weiß im Grund genommen auch jede/r Übergewichtige.
 
Nein, der Bioladen eh nicht, das Internet schon mehr, vorausgesetzt, man sucht gezielt nach den Informationen, die man braucht.

Ich steh erst am Anfang (30 kg weniger sind's grad), trotzdem fällt mir das Abnehmen relativ leicht und es kostet mich nicht sonderlich viel Überwindung.

Ich denk mal, ohne Eigenverantwortung und dem Wissen, was man wirklich will, geht's mit keiner "Methode".
 
Ich steh erst am Anfang (30 kg weniger sind's grad), trotzdem fällt mir das Abnehmen relativ leicht und es kostet mich nicht sonderlich viel Überwindung.

interessant ist das ergebnis nur, wenns dauerhaft gehalten wird. wünsch dir jedenfalls gutes gelingen!



vorausgesetzt, man sucht gezielt nach den Informationen, die man braucht.
das ist eben das problem aus zigtausend siten verschwörungstheorien die paar zeilen brauchbare information zu erhalten.
 
Da gebe ich fritzie Recht.
Und ich finde auch wer selbst nie dick war oder jemand im engen Freundeskreis hat, der dick/ist war, kann schlecht beurteilen wie Ärzte an das Thema heran gehen.
Sicher gibt es da sehr gute Ärzte, aber diese zu finden ist gar nicht einfach.

Bei mir war es ähnlich wie bei fritzie.

Ein Arzt hat mich mal gefragt: "Warum essen Sie denn so viel? Haben Sie immer Hunger?"
Natürlich kann ständiger Hunger auf eine Krankheit hindeuten, aber darauf zielte die Frage nicht ab.
Sie war einfach nur dumm und er wusste wohl nicht was er sagen sollte.

Ein anderer Arzt wollte mir eine Magen-OP schmackhaft machen.
Er meinte dann eine Patientin von ihm hätte das gemacht, super angenommen, dann einen Freund gefunden und ein Baby bekommen, wäre also sehr glücklich.
Das so zu hypen finde ich gefährlich. So eine OP garantiert doch kein glückliches Leben wie er es darstellt.
Abgesehen davon hat er mich gar nicht gefragt ob ich einen Freund/Mann und Kinder habe.

Über die Möglichkeit einer Magen-OP sprechen kann ein Arzt von mir aus gern, aber nicht so tun als wäre es das Wunder schlechthin. Über Risiken sagte er nichts.
 
das ist eben das problem aus zigtausend siten verschwörungstheorien die paar zeilen brauchbare information zu erhalten.

Man muss bei Informationen im Internet kritisch/skeptisch sein und wissen wo man suchen muss.

Aber generell habe ich im Internet auch viel mehr über Medizinisches erfahren als von Ärzten.
Was auch daran liegt, dass Ärzte oft einfach auch nicht die Zeit haben sich mit jedem Patienten so lange zu beschäftigen wie es nötig wäre.
 
Danke.

Jo, stimmt. Ich hab mich viel auf unterschiedlichsten Seiten rumgetrieben, hab verschiedenes ausprobiert (u.a. auch Low Carb - 18 kg weg, 12 wieder rauf - ohne nennenswert was geändert zu haben). Zu "Abnehmgruppen" oder Foren würde ich z.B. nicht raten - kann einzelnen helfen, häufiger hab ich den Eindruck, daß die sich gegenseitig runterziehen, alle 2 Monate einen "Neustart" hinlegen und letzten Endes an ihrem Symptom ("Ich versteh gar nicht, was los ist, ich brauch nur an Essen zu denken, schon nehme ich zu") herumlamentieren.

Bissl Grundlagenwissen ist da hilfreich - hab ich bei Sportlern gefunden. Bissl Akzeptanz, daß man halt nicht so viele kcal essen kann wie andere (so viel zur These, Adipositas sei eine Stoffwechselerkrankung. Richtiger ist: die Stoffwechselerkrankung wird durch's Gewicht erzeugt). Bissl angewandte Physik und die ernsthafte Frage an sich selbst: Was nützt mir mein Speck, wovor soll der mich schützen?

Und dann Selbstvertrauen. Kein Verzicht, nur die Energie, die man freiwillig für jedes Hobby, jedes Interessensgebiet und alles, was man so erreichen will, auch aufbringen kann.
 
Über die Möglichkeit einer Magen-OP sprechen kann ein Arzt von mir aus gern, aber nicht so tun als wäre es das Wunder schlechthin. Über Risiken sagte er nichts.

das macht kein namhafter chirurg in österreich der diese operationen anbietet (davon gibts sowieso nur eine handvoll). villeicht agiert so ein hinterhof-fleischhauer.
 
Was auch daran liegt, dass Ärzte oft einfach auch nicht die Zeit haben sich mit jedem Patienten so lange zu beschäftigen wie es nötig wäre.

das zauberwort heisst privatordination! kein mensch regt sich auf wenn EIN luklullisches mahl im angesagtem restaurant inkl. wein und apperetiv 100eur kostet aber 200er für eine privatordination sind da immer gleich wucher ;)
 
Ein Arzt hat mich mal gefragt: "Warum essen Sie denn so viel? Haben Sie immer Hunger?"
Ja, solche Ärzte gibts leider genug, wenn mein Hausarzt mich das gefragt hätte, hätt ich sofort die Ordination verlassen.
Aber da ist es wohl wie mit den Ernährungsberatern - frag 3 davon und Du kriegst 4 verschiedene Meinungen.

Jeder muss seinen Weg finden, was bei ihm funktioniert. Was bei Patient A super Erfolge zeigt, muss nicht zwangsläufig auch bei Patient B zum Erfolg führen.

Wichtig finde ich vor allem auch die Unterscheidung zwischen "ich will nur a paar Kilo abnehmen" und einem Menschen, der an morbider Adipositas leidet - ersterer kann sich vom Arzt ruhig fernhalten, zweiterer eher weniger, würd ich zumindest nicht empfehlen.
Zwischenzeitlich gibt es genug Ärzte, die in diesem Punkt kompetent sind. Und den ganz schweren Fällen steht in vielen Krankenhäusern eine Adipositas-Ambulanz zur Verfügung.
 
Es wird verschiedentlich immer mehr propagiert. Früher haben sich (weiß ich aus div. Dickenforen) manche stark Übergewichtige darum kümmern und es mühsam z.T. erstreiten müssen. Mittlerweile wird's einem nicht überall, aber ab einem gewissen Gewicht von Arztseite als Möglichkeit "angeboten". Ich finde diese Entwicklung erschreckend. Nicht grundsätzlich, oft ist das "kleinere Übel" immer noch der geeignete Weg.

Bei Fettsüchtigen, die aufgrund psychischer Ursachen adipös sind, halte ich das aber für fatal, weil die eigentlich zugrunde liegende Problematik nicht chirurgisch zu behandeln ist. Ich nehme grad an einer Langzeitstudie teil, die u.a. auch einen Zusammenhang zwischen Adipositas, Gewichtsabnahme durch chirurg. Maßnahmen und Suizid erforscht. Sicher nicht so ganz aus der Luft gegriffen.
 
@SandraTV: Ich weiß ich werde für diese Meinung kritisiert werden und kann gut damit leben. Die meisten Ärzte (es gibt natürlich Ausnahmen) sind inkompetent und wollen nur ihr Geld verdienen, teilweise mit allen Mitteln. Diese Inkompetenz stiehlt dir selbst die Zeit, die du investieren könntest um dir selbst zu helfen.
Der Biohändler weiß sehr wohl oft Rat, zumindest meiner, was den Hintergrund hat, dass Leute, die Ökoläden betreiben sich oft mit Ernährungslehre beschäftigen und in vielen Fällen eine Ausbildung zum Ernährungsberater vorliegen haben, was mehr ist, als der Arzt vorzuweisen hat. Es stimmt zwar es steht oft Studenten/innen an der Theke, nur sogar die lernen über kurz oder lang viel über Ernährung. Außerdem ist in einem Biomarkt der konkrete und direkte Kontakt zu den Lebensmitteln vorhanden, was diese Vorgangsweise viel sinnvoller macht als reine Theorie. Nur Praxis schafft Änderung. Eine ganzheitliche Lösung, die langfristig betrieben werden kann und Erfolg verspricht ist dem Ausradieren von Symptomen immer vorzuziehen.

Einen Arzt würde ich z.b. bei folgenden Fällen konsultieren:
-Blut im Stuhl verbunden mit starken Bauchschmerzen, die Krämpfen ähneln
- Zittrigkeit (ständig), verbunden mit extrem starkem Schwitzen und mehrmals dem Gefühl die Kontrolle über den eigenen Körper zu verlieren etc.

Ansonsten ist es wie gesagt in den meisten Fällen nur Übergewicht, das sich aus Faulheit/Trägheit ergibt, die wie gesagt schlichtweg aus den klassischen Ernährungsfaktoren dieser Gesellschaft hergeleitet ist. Ich war/bin selbst genauso davon betroffen und muss deswegen auf alternative Geschäfte/Produkte ausweichen um mich richtig zu ernähren.
Gute Kenntnis über Ernährung und somit die eigene Gesundheit kann man selbstständig erlangen in dem man z.b. auf unabhängigen Internetportalen wie "Zentrum der Gesundheit" die nötigen Informationen für seine Einkäufe findet und sich zusätzlich noch eventuell mit dem Biohändler/Apotheker unterhält. Wichtig ist, dass diese Tätigkeiten mit Kommunikation verbunden werden und man sich sozial irgendwie integriert, weil das nämlich bewirkt, dass man sie wiederholt und bei der Praxis des Gesund essens- einkaufens verbleibt. Normalerweise sind diese alternativen vegetarischen Leute eh ziemlich nett, das heißt es ist mit ein bisschen Umstellung recht leicht mit ihnen auf eine grundlegende Resonanz zu gehen und eine Wellenlänge zu kommen. Das heißt nicht, dass man ganz so extremer Hardliner werden muss, aber grundsätzlich sind die Informationen auf "Zentrum der Gesundheit" für jeden einzelnen praktisch überprüfbar und individuell gut umsetzbar, wenn auch vielleicht in abgeschwächter Form.
 
das zauberwort heisst privatordination! kein mensch regt sich auf wenn EIN luklullisches mahl im angesagtem restaurant inkl. wein und apperetiv 100eur kostet aber 200er für eine privatordination sind da immer gleich wucher ;)

Es gibt aber wirklich genug Leute die nicht für 100 Euro essen gehen (ich kenne niemanden, der das tut) und sich das nicht leisten können. Oft bleibt es ja nicht bei einem Arztbesuch. Wenn man regelmäßig hin geht, wird das schon schnell sehr teuer.

Allerdings verstehe ich es auch absolut, wenn ein Arzt nur begrenzt Zeit hat.

Aber deswegen ist es manchmal eben nicht verkehrt im Internet zu schauen. Manchmal findet man Menschen mit ähnlichen Problemen bzw Krankheiten, die viel Erfahrung haben. Aber wie gesagt man muss kritisch sein.
 
Ich empfinde es so, dass auch in Österreich Adipositas-Chirugie immer mehr propagiert wird.
Nicht wenige Ärzten raten dazu.
 
Dein Ansatz mag für dich hilfreich gewesen sein, Zarter Bengel, aber um auf breiterer Ebene das Phänomen Übergewicht zu behandeln, halte ich's für relativen Unfug.

Die Ernährungsweise spielt zwar eine Rolle, aber doch eher eine untergeordnete, die sollte in erster Linie individuell - je nach Vorlieben und Gewohnheiten - gestaltet werden können. Ernährung spielt zwar auch bei mir eine Rolle, aber eigentlich erst an zweiter Stelle.


Interessanter für mich (neben der Frage, wozu ich mir den Speck überhaupt angeschafft habe) ist der Zusammenhang zwischen Energieverbrauch und Zufuhr. Beispiel: "Fettverbrennung". Beim Sport wird weniger Fett "verbrannt" als gerne propagiert wird, das was ich so zusammensportle, kann ich mit einem kleinen Joghurt oder Müsliriegel locker wieder essen. Spannender: was verbraucht Energie? Muskeln. Die verbrauchen am meisten Energie, und zwar durch ihr bloßes Vorhandensein.

Wo nimmt der Körper als erstes ab, wenn er (zu) wenig kcal bekommt? Da, wo er am ehesten verzichten kann, um überleben zu können. --> Muskeln, werden nicht unmittelbar gebraucht, um das System am Leben zu erhalten. Ergo: zu geringe Nahrungszufuhr führt zu Muskelabbau.

Dem kann entgegengewirkt werden. Man weiß inzwischen, daß selbst 90-jährige in wenigen Wochen noch ihre Muskelmasse fast verdoppeln können, wenn sie gezielten Kraftsport machen. Durch ausreichend Eiweiß und vor allem Sport wird dem Muskelabbau entgegengewirkt, und ja (danke übrigens an Alois_I_A, ich hatte ihn gebeten, den Moosburger-Link hier zu setzen) man kann abnehmen und Muskeln aufbauen. Keine Wettkämpfe gewinnen, aber das braucht man ja auch nicht.

Muskeln verbrauchen am meisten Energie im Ruhezustand, also: ausreichend Schlaf. Die wenigsten Dicken sind "willensschwach" oder bloß faul, sondern einfach ratlos, sehr viele sind sogar ständig im Streßmodus. Sie sind wirklich tüchtig, schon deshalb, weil sie sich ständig in Beweisnot finden, daß sie nicht weniger fleissig sind als Schlanke. Diese Tüchtigkeit führt zu Dauerstreß - ideal zum Zunehmen. Streß --> fast unstillbares Verlangen nach schneller Energiezufuhr, wie man sie in Süssigkeiten findet. Nutzt wenig, bringt schnelle Energie (gerade für den Kopf) und schnelles Fett auf den Bauch.


Alles eigentlich ganz simple Zusammenhänge, wenn man mal bereit ist, sich von dem defensiven "Ich kann ja nix dafür" lösen kann.
 
Muskeln verbrauchen am meisten Energie im Ruhezustand, also: ausreichend Schlaf. Die wenigsten Dicken sind "willensschwach" oder bloß faul, sondern einfach ratlos, sehr viele sind sogar ständig im Streßmodus. Sie sind wirklich tüchtig, schon deshalb, weil sie sich ständig in Beweisnot finden, daß sie nicht weniger fleissig sind als Schlanke. Diese Tüchtigkeit führt zu Dauerstreß - ideal zum Zunehmen. Streß --> fast unstillbares Verlangen nach schneller Energiezufuhr, wie man sie in Süssigkeiten findet. Nutzt wenig, bringt schnelle Energie (gerade für den Kopf) und schnelles Fett auf den Bauch.

Du hast es eh sehr gut beschrieben. Es ist ein in sich geschlossener Kreislauf. Das einzige, was hilft ist diesen einfach zu durchbrechen und einmal die Schokolade nicht zu nehmen, wenn man Stress verspürt. Das hört sich stressig an, ist es auch, aber es bedeutet nur kurzfristig mehr Stress. Langfristig ist man damit besser dran, weil man kann bei Stress immer noch etwas anderes essen wie beispielsweise Nüsse und Obst. :-)

Ein bloßes "Nein" zu Schokolade reicht dabei nicht aus. Gut ist es erst, wenn man "Ja" zu anderen Lebensmitteln sagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die schönste Diät, die ich dir empfehlen würde.....verlieb dich so richtig Hals über Kopf.
Bei mir wirkt das phänomenal - wochenlang kein Appetit...jetzt aufs Essen bezogen :)
 
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