Wer nicht geniesst, wird ungeniessbar.

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"Wer nicht geniesst, wird ungeniessbar", soll der deutsche Papst Benedikt XV. einmal gesagt haben. Ob er dabei auch an Sex gedacht hat, ist nicht überliefert.
 
Ich denke, damit hatte er wohl sein Leben gemeint. Wer keine Geldprobleme hat und in puren Luxus schwelgt und täglich dabei ist, das Leben anderer zu (be)urteilen, der kann das halt genießen. Ich wage aber zu bezweifeln, dass er damit Sex gemeint haben wird.
 
Nichts ist sicher, außer der Tod.
Sorry für das Vertippen von "nichts"! Das ist meinen dicken Fingern zuzuschreiben, die oft zwei Tasten aufs Mal antippen. Hingegen zur Korrektur "außer" bitte ich Dich, zur Kenntnis zu nehmen, dass in der Schweiz das ß nicht üblich (siehe Duden!) und auf meiner Tastatur auch nicht vorhanden ist.
 
"Wer nicht geniesst, wird ungeniessbar"
Ob er dabei an Marmeladenbrot, Ficken, Gemälde betrachten, Fernblicke, Trüffel oder Havannazigarren gedacht hat ist doch völlig unerheblich. Geht doch um die Aussage an sich. Menschen, die genießen können, sind schon irgendwie besser drauf. Wer alles so im Vorbeigehen erledigt, ohne Blick für das Schöne(das geht auch mit wenig Geld), ist dann auch irgendwie verbittert und selber ungenießbar, zieht sich an irgendwelchen Kleinigkeiten hoch... Genießer nehmen nicht alles so bierernst... Ich finde Genießer genießbarer im Großen und Ganzen...

(den Serienmörder, der sein Handwerk genießt lassen wir mal außen vor)
 
"Wer nicht geniesst, wird ungeniessbar", soll der deutsche Papst Benedikt XV. einmal gesagt haben. Ob er dabei auch an Sex gedacht hat, ist nicht überliefert.
Vielleicht hat er das gesagt.
Kennen tu ich es von Konstantin Wecker aus seinen jungen Jahren....

Naja - und zugeschrieben wird es:
Wer nicht genießt, wird ungenießbar.

Und was stimmt denn nun daran?? Wieviele Ungenießbare genießen ... .... genießen kann man ohne Lust, Moral und Ethik. Steht für sich alleine und nicht einmal in der Kulturlandschaft.
Lediglich die Bürgerlichkeit hat "Genuss" zum "Kult" erhoben....
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein. Die grammatikalische Regel ist jedoch eindeutig: ss nach kurzen Vokalen (im Unterschied zu früher, wo es in einigen Fällen zum ß werden musste). Nun gibt es auch seit einiger Zeit offiziell ein groß geschriebenes ß (aber nicht auf meiner Tastatut).

Und warum stören? Die Schreibweise ist mit copy&paste mitgekommen (stimmt jedoch).
:winke:
 
Die grammatikalische Regel ist jedoch eindeutig: ss nach kurzen Vokalen (im Unterschied zu früher, wo es in einigen Fällen zum ß werden musste). Nun gibt es auch seit einiger Zeit offiziell ein groß geschriebenes ß (aber nicht auf meiner Tastatut).
Diese Regeln sind mir natürlich bestens bekannt. Aber wie in so manch anderen Belangen geht die Schweiz auch in der Rechtschreibung ihren eigenen, demokratisch abgesicherten Weg.
 
Ich denke, damit hatte er wohl sein Leben gemeint. Wer keine Geldprobleme hat und in puren Luxus schwelgt und täglich dabei ist, das Leben anderer zu (be)urteilen, der kann das halt genießen. Ich wage aber zu bezweifeln, dass er damit Sex gemeint haben wird.
Ich habe garantiert kein Luxusleben , bin trotzdem zufrieden und geniesse mein Leben.
Vieles hängt einfach von der inneren Zufriedenheit ab .
Und ob ein Papst , der trotz seiner ganzen Bildung irgendwo im Mittelalter verhaftet ist , dass Leben so geniessen kann ,kann und will ich nicht beurteilen.
 
Bei mir stimmt das.
Ich brauche Genuss - alle möglichen Bereiche betreffend. Essen, Trinken, Sex,....ohne puren Genuss, mich treiben lassen zu können - bin ich nicht ich.
 
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