Warum wird man mit 4 Kindern oder mehr so oft abgewertet?

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nicht nur ob man Kinder will oder nicht ist eine Frage die gut überlegt werden muss.Weil ich immer von meinen Kindern schrieb.Mea culpa.Auch mit wem man Kinder in die Welt setzt ist sehr wichtig.Darum damit ich unabsichtlich nicht ihr Licht nochmal unter den Scheffel stelle.Auch bei der Wahl meiner Frau hatte ich mehr Glück als ich mir je vorstellen konnte.Lebhaft,stur aber blitzgscheit,............sind unsere 3.A bisserl was davon habens von mir a bisserl was von ihr und das sie eine eigene Persönlichkeit zur Mischkulanz aus unseren Charakterzügen entwickeln machts zum spannendem Erlebnis.In dem Sinne danke Sandra
 
Ich hoffe das Thema passt hier herein, aber ich dachte Kinder gehören ja schließlich auch zur Partnerschaft.

Bei uns ist das 4. Kind (geplant und sehnlich erwünscht) unterwegs.
Wir haben beide studiert, mein Mann verdient gut, ich selber habe zwischen den Kindern immer meine eigenen Brötchen verdient. Wir haben ein grosses Haus mit Garten. Urlaub geht sich auch jedes Jahr aus.
Manchmal müssen wir den Gürtel schon enger schnallen bei Geschenken oder Sonderwünschen aber im grossen und ganzen passt es gut.
Die grossen Kinder sind gut in der Schule, freundlich und gehen ihren Hobbies nach.

Mein Mann und ich lieben uns sehr, klar gibt's mal Schwierigkeiten aber das gehört ja dazu.
So jetzt aber zu meiner Frage:
Viele Bekannte und Freunde reagieren sehr merkwürdig auf meine 4. Schwangerschaft.
Anstatt zu Gratulieren wie bei den anderen Kindern, muss ich mir doofe Sprüche anhören.
Ach nein, noch ein Kind?
Waaaas? Das wolltest du?
Ah da wird dein Mann sich bald eine Neue suchen, Männer halten so viele Kinder gar nicht aus.
Also mehr Als 2 Kinder sind ja verrückt
Und wann kommt das 5.?

Klar können solche Fragen auftauchen, aber doch nicht als erste Reaktion auf eine Schwangere die freudig die Frohe Botschaft verkündet. ?!?

Warum ist das denn so? Hat jemand eine Idee?

Mich macht das richtig traurig. Gerade meine Schwester, die eigentlich Kinderpsychologin ist und Kinder gern mag, redet so negativ... was ich mir denn in der heutigen Zeit einbilde... mein Kind ist in ihren Augen unpassend.

Multifaktoriell...Glaube ich.

- Projektion eigener Ängste ....der eigenen Unfähigkeit, sich das für sich selber vorstellen zu können...und auf den Betreffenden übertragen
- Neid .... Wenn ich das nicht bekomme, oder kann..., gönne ich es euch auch nicht (das Gesamtkonstrukt eures Lebens)
- Dummheit .... (Braucht man nicht weiter läutern)
- Fehlende Empathie .... Wenn Menschen sich in euer Glück einfach nicht heinein versetzen können

Lösung des Problems...wenn man eines damit hat...

- drauf scheissen (sorry)
- den zu erkennenden Grund aufgreifen und den Betreffenden damit konfrontieren...im Monolog. Keinen Dialog zulassen, um eine Grenze abzustecken!
- wer Minen legt...darf nicht ein meinen Garten...- s.h. Wer euch untergräbt, bleibt draussen - oder, wer doof ist, darf nicht mehr mitspielen...

Auf keinen Fall solltet ihr euch euer Konstrukt vom Glück kaputt machen lassen...es ist euer Leben, euer Glück, eure Verantwortung...- eure Zukunft !
 
Aus der psychologischen Perspektive gesehen möchte ein jeder Mensch Sicherheit haben. Dies bewerkstelligt er mit dem Kinderkriegen.
Mit der Einstellung braucht man vielleicht einen Psychologen! Wennst mal nachrechnest was ein Kind kostet, da kannst dir im Alter eine Rundumversorgung sichern! Einen finanziellen Vorteil schafft sich mit Kinder keiner( vorausgesetzt er kümmert sich um die Kinder)!
 
Mit der Einstellung braucht man vielleicht einen Psychologen! Wennst mal nachrechnest was ein Kind kostet, da kannst dir im Alter eine Rundumversorgung sichern! Einen finanziellen Vorteil schafft sich mit Kinder keiner( vorausgesetzt er kümmert sich um die Kinder)!
stimmt die vielen Kleinigkeiten summieren sich.Ist vielleicht ein blöderVergleich aber mich erinnerts an ein Auto.Die ganze Diskussion was Kinder kosten und bringen erinnert mich daran .Wenn man ein Auto will/braucht oder auch nicht.Wenn man die Kosten eines Autos nur am Benzinverbrauch misst.Dann hat man Pflege,Gebühren,Steuern,Reparaturen ausser Acht gelassen.Klingt blöd aber der einzige Unterschied ist wirklich dass ich meine Kinder liebe mein Auto nicht.Was damit aber auch klargelegt werden soll .Mit oder ohne 1,2,3,4,...x Kinder ist nicht das Entscheidungskriterium ob ich Eltern schätze.Sondern ob das was sie ihren Kindern geben(kommt nicht darauf an wieviel das materiell gemessen ist) von Herzen kommt.Da kenn ich gute und schlechte Beispiele.Ich selbst bin in der glücklichen lage weder Millionär zu sein noch am Hungertuch zu nagen.Somit hoffe ich meinen 3 genug zu geben dass es ihnen an nichts fehlt.Und oft genug nein sagen zu müssen damit sie wissen und lernen das nichts selbstverständlich ist
 
Ich finde es sehr schade zu lesen, dass es Menschen gibt, die eine grundsätzlich ablehnende Haltung gegenüber Großfamilien haben. Ich persönlich empfinde Kinder (obwohl ich selbst keine habe) als großes Geschenk und Bereicherung.

Obwohl ich Kinder liebe gehöre ich nicht zu jenen Frauen, für die der Kinderwunsch oberste Priorität hat. Für mich ist dies vollkommen von meinem Partner (kann ich mir mit ihm eine Familie vorstellen und besteht bei beiden der Wunsch) und der Beziehung die wir führen, sowie den Lebensumständen abhängig, ob ja oder nein. Aber ich kann mir genauso gut vorstellen nur mit meinem Partner ein erfüllendes Leben führen zu können.

Ich schließe mich da meinen Vorpostern an: mangelndes Verständnis, da man die Situation mit vielen Kinder nicht kennt, nicht vorhandenes Einfühlungsvermögen und vielleicht auch das Unwissen darüber, wie es in einer funktionierenden und glücklichen Familie sein kann, dürften u.a. Gründe für deren Haltung sein.

Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass sich all jene, welche sich dazu entschließen Kinder in die Welt zu setzen, ihrer Verantwortung bewusst sind und wissen was sie tun. Und jene die es nicht tun, sollten in meinen Augen nicht einmal ein Kind haben.
Man sollte nicht so viel auf die Meinung anderer geben und einfach das eigene Glück innerhalb der Familie genießen. :)
 
Ich finde es sehr schade zu lesen, dass es Menschen gibt, die eine grundsätzlich ablehnende Haltung gegenüber Großfamilien haben. Ich persönlich empfinde Kinder (obwohl ich selbst keine habe) als großes Geschenk und Bereicherung.

Obwohl ich Kinder liebe gehöre ich nicht zu jenen Frauen, für die der Kinderwunsch oberste Priorität hat. Für mich ist dies vollkommen von meinem Partner (kann ich mir mit ihm eine Familie vorstellen und besteht bei beiden der Wunsch) und der Beziehung die wir führen, sowie den Lebensumständen abhängig, ob ja oder nein. Aber ich kann mir genauso gut vorstellen nur mit meinem Partner ein erfüllendes Leben führen zu können.

Ich schließe mich da meinen Vorpostern an: mangelndes Verständnis, da man die Situation mit vielen Kinder nicht kennt, nicht vorhandenes Einfühlungsvermögen und vielleicht auch das Unwissen darüber, wie es in einer funktionierenden und glücklichen Familie sein kann, dürften u.a. Gründe für deren Haltung sein.

Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass sich all jene, welche sich dazu entschließen Kinder in die Welt zu setzen, ihrer Verantwortung bewusst sind und wissen was sie tun. Und jene die es nicht tun, sollten in meinen Augen nicht einmal ein Kind haben.
Man sollte nicht so viel auf die Meinung anderer geben und einfach das eigene Glück innerhalb der Familie genießen. :)
hervorragende ,detailierte und wie ich glaube gelebte Einstellung.mir gefällt das zwischen den Zeilen gelesene.Man muss sich seiner Entscheidung ob so oder so bewusst und sicher sein.:klatsch:
 
Vielen Dank an alle Vorposter, die die Wertschätzung für alle, die Kinder haben , eingebracht haben.
Gsd ist es in unserer Gesellschaft so, dass man in keine Richtung gezwungen wird, nd sowohl Kinderlosigkeit als auch Klein und ( Großfamilie) akzeptiert wird.
Was ein bisschen aus der Rolle fällt sich Mehrkindfamilien ( mehr oder gleich 3), denn dann springen eben diverse Emotionen an

Ich glaube, es braucht gerade in Zeiten, wo man selber erschöpft ist, nicht noch zusätzlich irgendwelche Abwertungen, sondern eher auch mal das Wertschaetzenden all dessen, das man als Eltern investiert, um Babies zu reifen, mündigen Menschen heranwachsen zu lassen, die selber ihren aktiven Beitrag an der Gesellschaft leisten können.
Diese enormen mentalen, emotionalen, aber auch physischen und natürlich auch finanziellen Leistungen sollten keineswegs geringgeschaetzt oder abgewertet werden.
Und ich denke, dass jedes Kind es wert ist, für dein Dasein wertgeschätzt zu werden
 
Ich habe vollsten Respekt für alle Eltern...sofern sie es richtig machen...! Ein Job...den ich nicht machen möchte, in heutigen Tagen. Unser Zug ist zu lang abgefahren...vorstelln hätte ich es mir auch mal gekonnt. Aber was man der Welt und nachfolgenden Generationen zu geben hat...kann man auch geben, wenn man keine eigenen Kinder hat...
 
das Wertschaetzenden all dessen, das man als Eltern investiert, um Babies zu reifen, mündigen Menschen heranwachsen zu lassen, die selber ihren aktiven Beitrag an der Gesellschaft leisten können.

Ich bin froh, dass irgendwann in der persönlichen Entwicklung der Zeitpunkt kommt, an dem man erkennt, was man seinen Eltern tatsächlich alles zu verdanken hat und dies auch ausdrücken kann.
Ich hoffe meine sind sich dessen bewusst, dass ich alles was sie bisher für mich und meine Schwester getan und uns ermöglicht haben (und auch heute noch tun) dankbar bin.
:)
 
IMHO, weil es einige nicht checken, dass man Kinder auch aus Liebe bekommen kann!!

Lg Gitti

Ich hoffe das Thema passt hier herein, aber ich dachte Kinder gehören ja schließlich auch zur Partnerschaft.

Bei uns ist das 4. Kind (geplant und sehnlich erwünscht) unterwegs.
Wir haben beide studiert, mein Mann verdient gut, ich selber habe zwischen den Kindern immer meine eigenen Brötchen verdient. Wir haben ein grosses Haus mit Garten. Urlaub geht sich auch jedes Jahr aus.
Manchmal müssen wir den Gürtel schon enger schnallen bei Geschenken oder Sonderwünschen aber im grossen und ganzen passt es gut.
Die grossen Kinder sind gut in der Schule, freundlich und gehen ihren Hobbies nach.

Mein Mann und ich lieben uns sehr, klar gibt's mal Schwierigkeiten aber das gehört ja dazu.
So jetzt aber zu meiner Frage:
Viele Bekannte und Freunde reagieren sehr merkwürdig auf meine 4. Schwangerschaft.
Anstatt zu Gratulieren wie bei den anderen Kindern, muss ich mir doofe Sprüche anhören.
Ach nein, noch ein Kind?
Waaaas? Das wolltest du?
Ah da wird dein Mann sich bald eine Neue suchen, Männer halten so viele Kinder gar nicht aus.
Also mehr Als 2 Kinder sind ja verrückt
Und wann kommt das 5.?

Klar können solche Fragen auftauchen, aber doch nicht als erste Reaktion auf eine Schwangere die freudig die Frohe Botschaft verkündet. ?!?

Warum ist das denn so? Hat jemand eine Idee?

Mich macht das richtig traurig. Gerade meine Schwester, die eigentlich Kinderpsychologin ist und Kinder gern mag, redet so negativ... was ich mir denn in der heutigen Zeit einbilde... mein Kind ist in ihren Augen unpassend.
 
...im Gegenzug würde ich mir einmal in meinem Leben gern sagen lasse, - ja...das war scheisse...es tut mir leid! Statt mir immer anzuhören...was man (vermeindlich in bester Absicht) für mich getan und geopfert hat. Dann könnte ich meinen dunklen, verschlossenen und zugemauerten Raum auch einmal mit dem aufräumen, den es betrifft.

Auch wenn ich heute vieles zu schätzen weis...denn sonst wäre ich ein anderer, als ich bin...- der dunkle Raum gehört wohl auch dazu...
 
Vielleicht noch ein Punkt bzgl. der ablehnenden Haltung:

Ich kann mir vorstellen, dass auch viele medial sehr beeinflusst sind.
Wenn wir uns ehrlich sind, werden im Privatfernsehen Großfamilien zumeist (zwecks der Einschaltquoten) als asoziale, ungebildete, schmuddelige Arbeitslose dargestellt, die unverantwortlich ein Kind nach dem anderen in die Welt setzen. Die Eltern kümmern sich dann meistens nicht um ihre Sprösslinge und diese gammeln in ihrer Armut dahin.

Ich habe in meinem Bekanntenkreis Familien mit 7 / 10 Kinder oder auch mehr als 3 und auf keine einzige dieser Familien trifft auch nur annähernd zu, was als negatives Klischee im Fernsehen verbreitet wird.
 
[QUOTE="Mended, post: 7442397, member: 411667"

Und ich denke, dass jedes Kind es wert ist, für dein Dasein wertgeschätzt zu werden[/QUOTE]

:down: JA, JEDES Kind sollte diese Wertschätzung genießen dürfen und willkommen auf dieser Welt sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht noch ein Punkt bzgl. der ablehnenden Haltung:

Ich kann mir vorstellen, dass auch viele medial sehr beeinflusst sind.
Wenn wir uns ehrlich sind, werden im Privatfernsehen Großfamilien zumeist (zwecks der Einschaltquoten) als asoziale, ungebildete, schmuddelige Arbeitslose dargestellt, die unverantwortlich ein Kind nach dem anderen in die Welt setzen. Die Eltern kümmern sich dann meistens nicht um ihre Sprösslinge und diese gammeln in ihrer Armut dahin.

Ich habe in meinem Bekanntenkreis Familien mit 7 / 10 Kinder oder auch mehr als 3 und auf keine einzige dieser Familien trifft auch nur annähernd zu, was als negatives Klischee im Fernsehen verbreitet wird.
weiss was du meinst.Viele Geschichten davon gehört weil la mama della mama hatte 17 sprösslinge.Und wie du klug erkannt hast.17 sind nicht aber eines wesentlich zuviel wenn es an Liebe fehlt
 
Vielleicht noch ein Punkt bzgl. der ablehnenden Haltung:

Ich kann mir vorstellen, dass auch viele medial sehr beeinflusst sind.
Wenn wir uns ehrlich sind, werden im Privatfernsehen Großfamilien zumeist (zwecks der Einschaltquoten) als asoziale, ungebildete, schmuddelige Arbeitslose dargestellt, die unverantwortlich ein Kind nach dem anderen in die Welt setzen. Die Eltern kümmern sich dann meistens nicht um ihre Sprösslinge und diese gammeln in ihrer Armut dahin.

Ich habe in meinem Bekanntenkreis Familien mit 7 / 10 Kinder oder auch mehr als 3 und auf keine einzige dieser Familien trifft auch nur annähernd zu, was als negatives Klischee im Fernsehen verbreitet wird.
Also ich habe in den Medien nicht nur Negatives zu Großfamilien gelesen/gesehen. Ganz im Gegenteil!
 
Also ich habe in den Medien nicht nur Negatives zu Großfamilien gelesen/gesehen. Ganz im Gegenteil!

Deswegen das "zumeist"...
Wenn du es anders siehst und es auch so ist, dann ist es nur umso besser.

(Vielleicht um das ganze etwas zu relativieren: ich sehen auch sehr wenig fern und hatte jetzt eher das geläufige "Assi-TV" von RTL2 vor Augen als ich meinen Post verfasst habe).
 
@all:

Ein Kind wäre vielleicht doch überlegenswert. Dann wären nämlich meine Klebbln aus dem Thread geblieben. :mrgreen:
 
Ein Kind wäre vielleicht doch überlegenswert. Dann wären nämlich meine Klebbln aus dem Thread geblieben.
:hmm:

aber du wirst doch die arme Venus1 nicht noch unglücklich machen.:schulterzuck:

Aber Spass bei Seite.
Überlegenswert ist es immer und für alle. Und einige werden dann halt Kinder bekommen und andere eben nicht.
Es schreiben hier aber auch Leute welche Kinder haben.;)
Aber es ist halt auch das Individuell wie das ganze Leben auch.:undweg:
 
Auch wenn ich nur Tante bin:

Die Aufgabe ein Kind zu einem verantwortungsbewussten und vernünftigen Menschen heranzuziehen ist die wichtigste überhaupt.

Daher sind die Äußerungen die du zu hören bekommst einfach nur unter der Gürtellinie und unkorrekt.
 
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