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Da bin ich voll bei dir! Aktiv sein, dem Leben einen Sinn verleihen und nicht nur darauf warten, dass das Schicksal einem etwas brauchbares entgegenwirft - find ich richtig gut.
Aber mal direkter gefragt: Was machst du denn persönlich dafür? (Wenn es etwas ist, das du nicht teilen willst - ist das voll okay.) Mich interessiert halt immer, welche Aktivitäten und Gedanken genau dahinter stecken. Und "aktiv sein" ist halt schon eine ziemlich pauschale Antwort.![]()
Ok ein eigentlich triviales Beispiel.
Es ist ja nicht ganz unbekannt dass ich mich zu Schottischen Destillaten hingezogen fühle.
Mein Glück beginnt damit, dass ich auf verschiedenen Versteigerungsplattformen stöbere, bis ich etwas interessantes entdecke und mich schlau über den Wert die Herkunft und Ähnliches kundig mache.
Ich beobachte dann tagelang wie sich die Gebote entwickeln und setze mein Limit.
Die Spannung steigt zumeist bis zur letzen Sekunde und manchmal- leider nicht immer, erhalte ich den Zuschlag was bereits ein erster kleiner Glücksmoment ist.
Ich bezahle und warte bis ich die Versanddaten bekomme - oft tagelang und ich bin hier bereits glücklich etwas Neues zu besitzen obwohl ich es noch nicht in Händen halte.
In der Zeit des Wartens plane ich wo das neue Stück stehen wird.
Endlich kommt das Paket und alleine das Auspacken bereitet mir Freude.
Im nächsten Schritt wird alles begutachtet, die Beschreibung auf der Rückseite sowie eventuell vorhandenen Tastingnotes gelesen.
Ist die Versiegelung in Ordnung, das Etikett beschädigt oder hat die Verpackung Kratzer oder Dellen ?
Danach wird die Flasche mit Paraffinfilm versiegelt und zuguterletzt in die Sammlung gestellt und die Sammlung mit dem neu erworbenen Flasche begutachtet.
Alles für einen nicht whiskyaffinen Menschen oder Sammler vermutlich lächerliche Dinge, dennoch erfüllen sie mich von Anfang bis zum Schluss mit einem Gefühl des Glücks.
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