Vergebene Männer: Tabu oder sogar Erwünscht?

Wieso negativ? Ich lass auch nur den @Mitglied #490845 mein Auto fahren.

Wem's Spaß macht :schulterzuck:

Edit: Verleihen kann man nur, was einem auch gehört und Menschen gehören niemandem.
Ich denke, wir haben in unserer jahrzehntelangen Beziehung eine liebevolle Vertrautheit und darüber auch Lockerheit bezüglich gewisser Themen entwickelt, die sich einfach Anderen nicht erschließt ;)
 
Kommt für euch ein vergebener Mann - wofür auch immer - in Frage? Legt ihr es ev. sogar darauf an? Oder kommt das für euch auch nicht in Frage?

🥳
Kommt absolut nicht in Frage. Ich mag nicht "Zweitfrau" sein.

Eventuell, wenn beide (Affäre und ich) in einer jahrzehntelangen, nicht mehr so aufregenden Beziehung stecken, das könnte ich es mir theoretisch vorstellen.
 
Was ich aber mit großer Sicherheit weiß.
Menschen sind nicht in Beziehung so, im Job ganz anders, im Freundeskreis eher so und in der Familie dann doch anders.
Nein, die Struktur bleibt immer gleich.
Die Art von Selbsttreue, Integrität, Flexibilität, Zögerlichkeit, Risikobereitschaft u.s.w. - die wird man beim selben Menschen auf allen Gebieten immer auf die gleiche Weise finden.
(Vielleicht ein guter Tipp für die Partner- oder Gspusisuche)

Im Endeffekt geht es immer darum, was man sich leisten KANN oder oft nur WILL.
Es geht um die ureigensten Charaktereigenschaften, die ein Mensch besitzt.
Dafür gibt es keine Schablone - Partnerschaft möglichst Wertedeckungsgleich und gut abgesprochen eingehen, erspart unnötige Zores, wenn man verlässlich weiterkommen will und ein daheim ein daheim sein soll und bleiben.

Wer rennt schon mit kotigen Schuhen durchs eigene Haus, weil er zu blöd ist sie auszuziehen oder sauber zu machen?
Mehr ist es nicht.
Jaa! Ganz genau!

Augen auf bei der Partnerwahl. 😉
Es geht auch nicht darum den besten zu finden, sondern den für einen selbst und die eigenen Macken, Eigenheiten, Persönlichkeitsmerkmale usw. betreffend am best geeignetsten. Mit wem harmonierts einfach. Das wäre eine gute Basis.

Wen oder will ich und wer oder was passt zu mir, sind möglicherweise zwei verschiedene Paar Schuhe um bei Deinem Bild zu bleiben.

Und dann sagst Du etwas: Werteabgleich und gut abgestimmt sein. Daran haperts glaub ich oft. Und da bin ich keine Ausnahme.

Ich höre gerade als Hörbuch „8 Gespräche, die jedes Paar führen sollte … damit die Liebe lebendig bleibt“ von John&Julie Gottman (z.B. muss gleich sagen, in Papierform wärs g‘scheiter)

Es geht darum weniger zu interpretieren oder interpolieren und stattdessen ganz konkret persönliche Einstellung zu 8 Themenbereichen (Vertrauen, Konflikte, Sex, Finanzen, Familie, Spaß, inneres Wachstum, Träume) abzugleichen und mit den Unterschieden gemeinsam umzugehen. Beim Kennenlernen bis hin zu lange bestehenden Partnerschaften … regelmäßig, als Fixpunkt und mit Priorität. Es geht ums „im Gespräch bleiben“.

Also ich persönlich habe da Entwicklungspotenzial. 😉
 
Du meinst auch mal zuhören, nicht immer nur reden?
Ja auch. 😉
Ich konnte das früher echt gut.

Hab dann die beneidet die unendlich reden können, schlagfertig sind und immer eine Meinung haben …

kann ich jetzt selber … ist teilweise echt hilfreich… in Summe puncto Zwischenmenschlichkeit nicht ganz so erstrebenswert.

Hab ich Dir zu wenig zugehört, Tom?
 
Wenn jemand vergeben ist, egal ob Mann/Frau/Transgender und betrügt ist das für mich absolut charakterlos. Drüber reden, klappt nicht, trennen. Punkt aus.

Ich liebe meinen Mann mehr als ich mit Worten jemals beschreiben könnte.
Ich liebe ihn so sehr, dass ich mich höchstwahrscheinlich selbst aufopfern würde und seine Pflege übernehmen würde, sollte es mal nötig sein (was ich nicht hoffe, aber man weiß ja nie).
Also sagst du, nur weil ich in diesem Fall immer noch sexuelle Bedürfnisse hätte, ich soll mich von dem Menschen, den ich liebe und den ich so sehr liebe, dass ich mich vollständig um ihn kümmere, halt einfach trennen, weil er meine sexuellen Bedürfnisse nicht mehr erfüllen könnte?
(Nur als Randinfo - er ist 30 Jahre älter als ich, sollte er also mit 90 Pflege benötigen, wäre ich immer noch "erst" 60 und Sex würde für mich wahrscheinlich noch eine Rolle spielen)

Merkst du selber, oder?
 
Jaa! Ganz genau!

Augen auf bei der Partnerwahl. 😉
Es geht auch nicht darum den besten zu finden, sondern den für einen selbst und die eigenen Macken, Eigenheiten, Persönlichkeitsmerkmale usw. betreffend am best geeignetsten. Mit wem harmonierts einfach. Das wäre eine gute Basis.

Wen oder will ich und wer oder was passt zu mir, sind möglicherweise zwei verschiedene Paar Schuhe um bei Deinem Bild zu bleiben.

Und dann sagst Du etwas: Werteabgleich und gut abgestimmt sein. Daran haperts glaub ich oft. Und da bin ich keine Ausnahme.

Ich höre gerade als Hörbuch „8 Gespräche, die jedes Paar führen sollte … damit die Liebe lebendig bleibt“ von John&Julie Gottman (z.B. muss gleich sagen, in Papierform wärs g‘scheiter)

Es geht darum weniger zu interpretieren oder interpolieren und stattdessen ganz konkret persönliche Einstellung zu 8 Themenbereichen (Vertrauen, Konflikte, Sex, Finanzen, Familie, Spaß, inneres Wachstum, Träume) abzugleichen und mit den Unterschieden gemeinsam umzugehen. Beim Kennenlernen bis hin zu lange bestehenden Partnerschaften … regelmäßig, als Fixpunkt und mit Priorität. Es geht ums „im Gespräch bleiben“.

Also ich persönlich habe da Entwicklungspotenzial. 😉
Es geht darum eine offen Kommunikationsbasis zu haben - respektive gemeinsam zu Entwickeln. Eine Sprache für sensible Themen zu finden und auch zu Lernen, mit eigenen Veränderungen und denen des Partners umzugehen ... Leben ist nicht Statisch, Menschen sind nicht Statisch, Einstellungen, Sichtweisen, Bedürfnisse sind ebenso nicht statisch ... das ist ein laufender Prozess .... dahinter steht auch, Wie gehe ich mit Veränderungen um ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht darum um eine offen Kommunikationsbasis zu haben - respektive gemeinsam zu Entwickeln. Eine Sprache für sensible Themen zu finden und auch zu Lernen, mit eigenen Veränderungen und denen des Partners umzugehen ... Leben ist nicht Statisch, Menschen sind nicht Statisch, Einstellungen, Sichtweisen, Bedürfnisse sind ebenso nicht statisch ... das ist ein laufender Prozess .... dahinter steht auch, Wie gehe ich mit Veränderungen um ...
Ganz genau … und was jetzt so ist kann in einiger Zeit ganz anders sein.

Das hast Du schön „gesagt“. ☺️
 
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