Sexlose Ehe Fremdgehen oder nicht??

Das Problem mit untervögelt (m/w/d) ist ja in der Regel, dass man nicht mit irgendwem bumsen will. Insbesondere wenn man in einer (Liebes-) Beziehung ist, will man ja eigentlich den Sex mit dem Partner, und, untervögelt hin oder her, jemand Beliebiger kann diese Lücke nicht oder nur ungenügend füllen. Und wenn man diese Lücke dann doch anderweitig füllen möchte, dann kommt auch dafür nicht ein beliebiger Partner infrage.
Das ist ein interessanter Aspekt und steht im Widerspruch zur hier häufig erwähnten Behauptung, fremdgehen ist "nur was rein körperliches".
Diese vorgebliche Beliebigkeit macht ja auch nix besser, im Gegenteil

Ich stelle mich auch gegen die oft gestellte Behauptung, dass im Falle sexueller Inkompatibilität nur Paare zusammenbleiben, die das aus irgendwelchen familiären oder monetären Notwendigkeiten bleiben müssen. Es gibt einen eigenen Thread dazu.
 
Das ist ein interessanter Aspekt und steht im Widerspruch zur hier häufig erwähnten Behauptung, fremdgehen ist "nur was rein körperliches".
Naja. Beim mit ist es das, was @Mitglied #247512 als "fremde Haut" bezeichnet hat: Die Sehnsucht nach Nähe, nach Kuscheln. Im Gegensatz zu "Orgasmus" kann ich "Nähe" logischerweise nicht selbst. Ficken geht mutmaßlich mit beliebigen Menschen, die ihr Loch am rechten Fleck haben (ich habe bewusst so formuliert, aber mit ONS habe ich keinerlei Erfahrungen).

Nähe ist deutlich komplizierter, da braucht man einen Menschen, mit dem man Nähe erleben möchte. Das geht bei mir nicht mit jedem. Natürlich ist es auch riskant, man läuft immer Gefahr, sich emotional zu verbrennen. Und ich glaube, dass es in der Natur der Sache liegt, dass solche Beziehungen länger andauern.
 
Naja. Beim mit ist es das, was @Ophira als "fremde Haut" bezeichnet hat: Die Sehnsucht nach Nähe, nach Kuscheln
Ich hätte nur gerne gewusst, ob das eher die Ausnahme ist oder doch recht häufig vorkommt: ein sorgsam gewählter Außenbeziehungspartner, also ein Person, mit der einem schon mehr verbindet als Sex, oder welche Art der körperlichen Nähe auch immer. Eine Person, die in mehreren Belangen das Potential hätte, ein Partner zu sein, aber immer eine Affäre bleiben wird.
 
Ich hätte nur gerne gewusst, ob das eher die Ausnahme ist oder doch recht häufig vorkommt: ein sorgsam gewählter Außenbeziehungspartner, also ein Person, mit der einem schon mehr verbindet als Sex, oder welche Art der körperlichen Nähe auch immer. Eine Person, die in mehreren Belangen das Potential hätte, ein Partner zu sein, aber immer eine Affäre bleiben wird.
Das kann ich nicht sagen. Ich hatte in den letzten 40 Jahren drei Affären. Sie waren alle drei so. Und dann gab es noch eine Frau, in die ich wirklich verliebt war, aber mit der hatte ich keine Affäre. Die hätte unsre Ehe gekillt.
 
Ich hatte in den letzten 40 Jahren drei Affären. Sie waren alle drei so. Und dann gab es noch eine Frau, in die ich wirklich verliebt war, aber mit der hatte ich keine Affäre.
Jetzt kommen wir zu einer Begriffsdefinition: ab wann beginnt "wirklich verliebt" und wie heißt der Zustand knapp davor, der vermutlich für deine 3 Affären gilt?
Nein, ich frag nicht einfach so blöd, ich weiß ziemlich genau, wie das so geht, glaube ich zumindest. :rolleyes:
 
Jetzt kommen wir zu einer Begriffsdefinition: ab wann beginnt "wirklich verliebt" und wie heißt der Zustand knapp davor, der vermutlich für deine 3 Affären gilt?
Ich würde es als enge Freundschaft bezeichnen. Ich habe fast nur weibliche Freunde, und mit dreien davon habe ich geschlafen.

Liebe ist etwas Anderes. Es ist dem sehr ähnlich, das gebe ich zu, und manches Mal verwechselt man es auch. Aber wenn ich verliebt bin, dann denke ich beinahe ununterbrochen an den Menschen, den ich liebe. "You're always on my mind", wie Willie Nelson seinerzeit gesungen hat. An die Frau denke ich bis heute, und meine Frau muss "den Platz in meinem Herzen" mit ihr teilen. Ich habe es ihr nie erzählt.
 
Liebe ist etwas Anderes. Es ist dem sehr ähnlich, das gebe ich zu, und manches Mal verwechselt man es auch
Offenbar bin ich da gut im Verwechseln.
An die Frau denke ich bis heute, und meine Frau muss "den Platz in meinem Herzen" mit ihr teilen. Ich habe es ihr nie erzählt.
Was sich viele hier nicht vorstellen können, dass das Herz groß genug dafür sein kann.
Aber dieses Fass mach ich jetzt nicht auf.
 
Hi,

Es gibt in Österreich kein Erzwingungsrecht! Wenn er/sie nicht will (aus welchen Gründen auch immer), ist das zu akzeptieren und wenn nicht ist es besser sich zu trennen!

Hasi, komm aus Deiner Blase raus!

Warum soll jemand auf Sex verzichten? Dafür gibt es keinen Grund.

Wenn man eine sexuell exklusive Beziehung will, geht man eine Vereinbarung ein: "ich erfülle Deine sexuellen Bedürfnisse, dafür verzichtest Du auf Sex mit anderen ".

Wenn der eine seinen Teil nicht mehr erfüllt, wie kann er nir irgendwie davon ausgehen, dass der andere seinen Teil der Abmachung erfüllt?

In der Beziehung gilt die salvatortische Klausel: wenn ein Teil der Vereinbarung nicht mehr zutreffend ist, bleibt der Rest der Vereinbarung trotzdem aufrecht.

Wenn einer in der Beziehung die Entscheidung trifft nicht mehr mit dem anderen (im gewohnten Ausmaß) zu verkehren, muss er sich trennen oder akzeptieren, dass der andere sich eben anderswo auslebt.

Deine Meinung, dass einer die Vereinbarung einseitig abändert, und den Anspruch hat, dass der andere sich trotzdem weiter dran halten muss, ist in unserer Zivilgesellschaft nicht haltbar.

Das ist, als ob Du einen Parkplatz mietest, dann zahlst Du nicht mehr, und Dich wunderst, wenn ein anderer auf dem Parkplatz steht. Und dann erklärst Du, dass da niemand stehen darf, Du hast ja eine Vereinbarung.

LG Tom
 
Hi,



Hasi, komm aus Deiner Blase raus!

Warum soll jemand auf Sex verzichten? Dafür gibt es keinen Grund.

Wenn man eine sexuell exklusive Beziehung will, geht man eine Vereinbarung ein: "ich erfülle Deine sexuellen Bedürfnisse, dafür verzichtest Du auf Sex mit anderen ".

Wenn der eine seinen Teil nicht mehr erfüllt, wie kann er nir irgendwie davon ausgehen, dass der andere seinen Teil der Abmachung erfüllt?

In der Beziehung gilt die salvatortische Klausel: wenn ein Teil der Vereinbarung nicht mehr zutreffend ist, bleibt der Rest der Vereinbarung trotzdem aufrecht.

Wenn einer in der Beziehung die Entscheidung trifft nicht mehr mit dem anderen (im gewohnten Ausmaß) zu verkehren, muss er sich trennen oder akzeptieren, dass der andere sich eben anderswo auslebt.

Deine Meinung, dass einer die Vereinbarung einseitig abändert, und den Anspruch hat, dass der andere sich trotzdem weiter dran halten muss, ist in unserer Zivilgesellschaft nicht haltbar.

Das ist, als ob Du einen Parkplatz mietest, dann zahlst Du nicht mehr, und Dich wunderst, wenn ein anderer auf dem Parkplatz steht. Und dann erklärst Du, dass da niemand stehen darf, Du hast ja eine Vereinbarung.

LG Tom
Und was genau hat das mit der von dir zitierten Aussage:
White_Rose schrieb:
"Es gibt in Österreich kein Erzwingungsrecht! Wenn er/sie nicht will (aus welchen Gründen auch immer), ist das zu akzeptieren und wenn nicht ist es besser sich zu trennen!" zu tun ? :unsure:
 
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