Sex + Geld

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Ja, man kann durchaus die Entscheidung treffen, ohne Drogen zu leben.

Gar nicht probieren, an dem Dreck nicht anstreifen.
Da bleib ich lieber beim (Gratis- um beim Thema zu bleiben) Sex, Schoki und Kaffee. Okay, auf die Zigaretten könnte ich verzichten, aber finde keinen triftigen Grund und ich bin zu Willensschwach.
 
Mann bedenke: viele traditionelle Lebenskonzepte, wie Hausbau, Familiengründung, Fortpflanze zeugen, sind grundsätzlich OK, zeigen ihre Schattenseiten aber erst nach längerer Zeit.

Wir haben hier andauernd Suderthreads, Männer in langjähriger Beziehung sind sexuell frustriert.

Die Frauen wundern sich dann, wenn ein Mann eine Sexanbieterin aufsucht und hassen diese Konkurrenz.

Dabei sollten viele Frauen verdammt froh sein, wenn ihr Mann dort unkompliziert Dampf ablassen kann und nicht nach 25 Jahren Beziehung den Hut drauf haut.

Darum meine feste Überzeugung, viele Beziehungen existieren nur mehr, weil es Laufhäuser und Escort gibt.

sehe ich nicht hauptursächlich im zusammenhang zu hausbau, familiengründung, kinder - und auch karriere, sondern eher daraus, dass der (mit ausnahmen, aber doch sehr häufig) unterschiedliche zugang zur sexualität zwischen mann und frau nicht begriffen und gelebt wird:

männer hören in der sexualität nie auf, jäger zu sein - immer auf der suche nach der abwechslung und neuem, sowohl in den sexpartnern als auch in den praktiken, techniken, stellungen et cetera. im ganzen erleben. ganz anders frauen: wenn die "das ihre" und "den ihren" gefunden haben, dann schätzen sie das, was sich für sie bewährt hat.

klar, eine generalisierung - aber aus der sicht auf meinen bekanntenkreis stimmt sie zu einem immens hohen prozentsatz. klar auch mit ausnahmen bei der damenwelt, die ab und zu ihre romanzen und affären leben. nur aus der oft noch althergebrachten gesellschaftssicht, dass frauen mit vielen sexuellen kontakten schlampen, nutten, etc. wären sind die in ihren ausleben oft weit raffinierter. männer gehen da eher den unkomplizierten weg zum ausleben der sexualität (weil so um echte romanzen geht es da meist weniger) - also den zu sexworkerinnen, dem bürofick und so weiter. aber lassen wir diese "seitenäste" - eher schon als heimliche lösung statt teil des problems - einmal weg.

das problem ist: beide teile "erwarten" sich vom anderen in der beziehung dieselbe sichtweise auf den erotischen bedarf. und leider: so wie du eine sexuell mit sich, der situation und dem partner zufriedene frau nicht so einfach zum swingen (etc.) bringen wirst, genauso wenig ist ein oversexter und underfuckter mann mit seiner "partnerschaft only" sexuell glücklich und zufrieden. und schon beginnt die reise ins beziehungstechnische sexualproblem.

klar spielt dabei AUCH mit, dass hausbau, kinder, karriere, rest-familie und alltag (etc.) eine menge an energie und zeit fressen. das macht es aber nur SCHWIERIGER, eine ausschweifende und abwechslungsreiche sexualität zu leben. es macht es NICHT unmöglich. wo ein wille ist, ....

nein, die partnerin wird aus dem heraus nicht automatisch zur eingefleischten swingerin werden. aber: nein, auch der partner wird aus dem heraus nicht automatisch zum sexuellen wackeldackel, dem 1x im monat schema-f sex im dunklen für immer und ewig genug sein wird, der nicht einmal pornos schaut oder wichst. nein, auch nicht wegen des eheversprechens, dem liebesschwur oder sonstwas. das findet so nicht statt! wie gesagt: ausnahmen mögen die regel bestätigen. aber mehr als das sind sie - meiner schätzung nach - nicht.

was daraus machen? und vor allem: wer?

und mein appell richtet sich dabei an die frauen. nicht weil sie dem mann zu folgen haben oder sonst einen scheiss, sondern weil sie - wieder: ausnahmen bestätigen die regel - in der besseren position sind, denn: in diesem normalfall bekommen sie im sex ja das, was sie selber möchten. außer der mann verweigert jetzt umgekehrt auch das vergnügen (quid pro quo), wendet sexuelle gewalt an, vernachlässigt sich, es gibt psychische probleme (muss ja nicht der sexualität wegen sein) et cetera. in den meisten fällen davon ist die kacke sowieso schon heftig am dampfen.

aber im normalfall: je eher die frau eine sexuelle "treue" voraussetzt, desto mehr müsste sie selbst ihrem partner gegenüber eine aktive und raffinierte kurtisane sein. oder aber man räumt dem anderen bestimmte sexuelle freiräume ein, genießt diese gemeinsam et cetera. meines erachtens der noch tragfähigere weg. alles andere funktioniert aus erfahrungen in meinem umfeld eher suboptimal. zumindest bis zu fortgeschritteneren lebensjahren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
sehe ich nicht hauptursächlich im zusammenhang zu hausbau, familiengründung, kinder - und auch karriere, sondern eher daraus, dass der (mit ausnahmen, aber doch sehr häufige) unterschiedliche zugang zur sexualität zwischen mann und frau nicht begriffen und gelebt wird. männer hören in der sexualität nie auf, jäger zu sein - immer auf der suche nach der abwechslung und neuem, sowohl in den sexpartnern als auch in den praktiken, techniken, stellungen et cetera. im ganzen erleben. ganz anders frauen: wenn die "das ihre" und "den ihren" gefunden haben, dann schätzen sie das, was sich für sie bewährt hat. klar, eine generalisierung - aber aus der sicht auf meinen bekanntenkreis stimmt sie zu einem immens hohen prozentsatz. klar auch mit ausnahmen bei der damenwelt, die ab und zu ihre romanzen und affären leben. nur aus der oft noch althergebrachten gesellschaftssicht, dass frauen mit vielen sexuellen kontakten schlampen, nutten, etc. wären sind die in ihren ausleben oft weit raffinierter. männer gehen da eher den unkomplizierten weg zum ausleben der sexualität (weil so um echte romanzen geht es da meist weniger) - also den zu sexworkerinnen, dem bürofick und so weiter. aber lassen wir diese "seitenäste" eher schon als heimliche lösung statt teil des problems einmal weg.

das problem ist: beide teile "erwarten" sich vom anderen in der beziehung dieselbe sichtweise auf den erotischen bedarf. und leider: so wie du eine sexuell mit sich, der situation und dem partner zufriedene frau nicht so einfach zum swingen (etc.) bringen wirst, genauso wenig ist ein oversexter und underfuckter mann mit seiner "partnerschaft only" sexuell glücklich und zufrieden. und schon beginnt die reise ins beziehungstechnische sexualproblem.

klar spielt dabei AUCH mit, dass hausbau, kinder, karriere, rest-familie und alltag (etc.) eine menge an energie und zeit fressen. das macht es aber nur SCHWIERIGER, eine ausschweifende und abwechslungsreiche sexualität zu leben. es macht es NICHT unmöglich. wo ein wille ist, ....

nein, die partnerin wird aus dem heraus nicht automatisch zur eingefleischten swingerin werden. aber: nein, auch der partner wird aus dem heraus nicht automatisch zum sexuellen wackeldackel werden, dem 1x im monat schema-f sex im dunklen für immer und ewig genug sein wird, der nicht einmal pornos schaut oder wichst. nein, auch nicht wegen des eheversprechens, dem liebesschwur oder sonstwas. das findet so nicht statt! wie gesagt: ausnahmen mögen die regel bestätigen. aber mehr als das sind sie - meiner schätzung nach - nicht.

was daraus machen? und vor allem: wer?

und mein appell richtet sich dabei an die frauen. nicht weil sie dem mann zu folgen haben oder sonst einen scheiss, sondern weil sie - wieder: ausnahmen bestätigen die regel - in der besseren position sind, denn: in diesem normalfall bekommen sie im sex ja das, was sie selber möchten. außer der mann verweigert jetzt umgekehrt auch das vergnügen (quid pro quo), wendet sexuelle gewalt an, vernachlässigt sich, es gibt psychische probleme (muss ja nicht der sexualität wegen sein) et cetera. in den meisten fällen davon ist die kacke sowieso schon heftig am dampfen.

aber im normalfall: je eher die frau eine sexuelle "treue" voraussetzt, desto mehr müsste sie selbst ihrem partner gegenüber eine aktive und raffinierte kurtisane sein. oder aber man räumt dem anderen bestimmte sexuelle freiräume ein, genießt diese gemeinsam et cetera. meines erachtens der noch tragfähigere weg. alles andere funktioniert aus erfahrungen in meinem umfeld eher suboptimal. zumindest bis zu fortgeschritteneren lebensjahren.


Ein alter Spruch aus Großmutters Zeiten:

"Lass deinen Mann nie mit leeren Magen und vollen Eiern aus dem Haus!"
 
Frau ist in dieser Situation in der Machtposition, denn sie hat etwas, wofür der Mann bereit ist sein Geld zu geben, um es zu bekommen...

Das kann man unterschiedlich sehen, hat sehr mit der eigenen Einstellung und dem Selbstbewusstsein zu tun.
Es gehen nicht nur die schüchternen jungfräulichen Klemmibuben zu den SW.
 
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