Sex + Geld

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Es ist erst einmal Sex. Damit sind zwar gewisse Grenzen überschritten, aber es kommt nichts nach. Das größte Problem bei einem Seitensprung ist ja nicht, dass in/an einer anderen Frau ejakuliert wurde, sondern, dass die Beziehung an sich gefährdet ist. Dass sich daraus etwas entwickeln kann, das zum Ende der Beziehung führen kann. Dass es einen neuen Partner gibt, und der bestehende in den Hintergrund gerät, verlassen wird.

Huren mögen zwar vielleicht durchaus Stammkunden, es ist fixes Geld und sie wissen, was ihr Kunde von ihnen erwartet. Sie werden natürlich auch Beziehungen zu ihren Stammkunden aufbauen, wie es jeder Dienstleister tut. Aber für beide ist es eine geschäftliche Beziehung. Es ist nicht wahrscheinlich, dass daraus eine Gefahr für die Beziehung entsteht. Das mag zwar falsch sein, man kann es sich aber so vorstellen.

Für die betrogene Ehefrau sieht es anders aus. Sie muss erkennen, dass sie zumindest eine Komponente nicht befriedigen kann. Dass sie als Geliebte versagt hat, denn sonst wäre die Hure ja nicht nötig gewesen, oder? Es kann aber auch sein, dass sie etwas nicht tun will, weil es sie abstößt. In dem Fall kann es eine Erleichterung sein. Egal wie, ich denke, dass ein Hurenbesuch leichter zu verzeihen ist, als eine unentgeltlich Beziehung zu einer anderen Frau, eben weil von der keine Gefahr droht.

Zumindest stelle ich es mir so vor. Ich habe es noch nie ausprobiert und denke nicht, dass ich es probieren muss :)
 
Für die betrogene Ehefrau sieht es anders aus. Sie muss erkennen, dass sie zumindest eine Komponente nicht befriedigen kann. Dass sie als Geliebte versagt hat, denn sonst wäre die Hure ja nicht nötig gewesen, oder? Es kann aber auch sein, dass sie etwas nicht tun will, weil es sie abstößt. In dem Fall kann es eine Erleichterung sein. Egal wie, ich denke, dass ein Hurenbesuch leichter zu verzeihen ist, als eine unentgeltlich Beziehung zu einer anderen Frau, eben weil von der keine Gefahr droht.

Zumindest stelle ich es mir so vor. Ich habe es noch nie ausprobiert und denke nicht, dass ich es probieren muss :)
👍 Alles sehr gut und einleuchtend erklärt.
Wobei die Frage zu stellen ist (gerade wenn eine Beziehung in ihren Grundfesten gut ist), ob jede sexuelle Fantasie, die man[n] hat, auch ausgelebt/ausprobiert werden muss.
 
Es ist erst einmal Sex. Damit sind zwar gewisse Grenzen überschritten, aber es kommt nichts nach. Das größte Problem bei einem Seitensprung ist ja nicht, dass in/an einer anderen Frau ejakuliert wurde, sondern, dass die Beziehung an sich gefährdet ist. Dass sich daraus etwas entwickeln kann, das zum Ende der Beziehung führen kann. Dass es einen neuen Partner gibt, und der bestehende in den Hintergrund gerät, verlassen wird.

Huren mögen zwar vielleicht durchaus Stammkunden, es ist fixes Geld und sie wissen, was ihr Kunde von ihnen erwartet. Sie werden natürlich auch Beziehungen zu ihren Stammkunden aufbauen, wie es jeder Dienstleister tut. Aber für beide ist es eine geschäftliche Beziehung. Es ist nicht wahrscheinlich, dass daraus eine Gefahr für die Beziehung entsteht. Das mag zwar falsch sein, man kann es sich aber so vorstellen.

Für die betrogene Ehefrau sieht es anders aus. Sie muss erkennen, dass sie zumindest eine Komponente nicht befriedigen kann. Dass sie als Geliebte versagt hat, denn sonst wäre die Hure ja nicht nötig gewesen, oder? Es kann aber auch sein, dass sie etwas nicht tun will, weil es sie abstößt. In dem Fall kann es eine Erleichterung sein. Egal wie, ich denke, dass ein Hurenbesuch leichter zu verzeihen ist, als eine unentgeltlich Beziehung zu einer anderen Frau, eben weil von der keine Gefahr droht.

Zumindest stelle ich es mir so vor. Ich habe es noch nie ausprobiert und denke nicht, dass ich es probieren muss :)
huren sind die besseren frauen, die halten was sie versprechen. bei den anderen frauen weiss man nie wie sich das ganze im laufe der zeit entwickelt.
 
👍 Alles sehr gut und einleuchtend erklärt.
Wobei die Frage zu stellen ist (gerade wenn eine Beziehung in ihren Grundfesten gut ist), ob jede sexuelle Fantasie, die man[n] hat, auch ausgelebt/ausprobiert werden muss.
Das ist die Frage. Aber eine, die jeder für sich selbst klären sollte.

Die Unverbindlichkeit von gekauftem Sex ist natürlich auch etwas, das einen Mann abstoßen kann. Mich, zum Beispiel. Ich würde eher eine Freundschaft+ haben wollen, als gelegentliche, unverbindliche, Ficks
 
Für die betrogene Ehefrau sieht es anders aus. Sie muss erkennen, dass sie zumindest eine Komponente nicht befriedigen kann. Dass sie als Geliebte versagt hat, denn sonst wäre die Hure ja nicht nötig gewesen, oder? Es kann aber auch sein, dass sie etwas nicht tun will, weil es sie abstößt. In dem Fall kann es eine Erleichterung sein. Egal wie, ich denke, dass ein Hurenbesuch leichter zu verzeihen ist, als eine unentgeltlich Beziehung zu einer anderen Frau, eben weil von der keine Gefahr droht.
Vielleicht müssten beide auch nur mehr üben.
Übung macht den Meister ;)
Sonst lernt sies ja nie :unsure:
 
Für die betrogene Ehefrau sieht es anders aus. Sie muss erkennen, dass sie zumindest eine Komponente nicht befriedigen kann. Dass sie als Geliebte versagt hat,

Hauptsache, die betrogene Ehefrau muss alle Schuld bei sich suchen, wenn der Gatte Grenzen und Unlust
( u.a.durch Schwangerschaften, Älter werden oder Krankheiten bedingt) nicht respektiert.
 
Vielleicht müssten beide auch nur mehr üben.
Übung macht den Meister ;)
Sonst lernt sies ja nie :unsure:
Es gibt durchaus Dinge, die man überhaupt nicht lernen will. Bei mir ist es die ganze Kaviersache. Und alles, das weh tut.

Es gibt auch Dinge, die man der Partnerin nicht wirklich sagen kann. Ich hatte einmal ein Freundin, die so stolz auf ihre Blowjobs war. Wie hätte ich ihr sagen können,dass ich sie nicht mochte?
 
Hauptsache, die betrogene Ehefrau muss alle Schuld bei sich suchen, wenn der Gatte Grenzen und Unlust
( u.a.durch Schwangerschaften, Älter werden oder Krankheiten bedingt) nicht respektiert.

Müssen tut sie natürlich nicht. Aber man überlegt sich halt, warum das passiert, nicht wahr? Und dass man selbst nicht genügt, ist in dem Fall naheliegend.

Was Du angeführt hast sind lauter Dinge, die dazu führen, dass der Partner unbefriedigte Bedürfnisse hat. Was nicht bedeutet, dass sie etwas dafür kann. Ist halt so. Und das gibt es auch umgekehrt. Es kommt durchaus auch vor, dass er nicht kann/will, ihre Bedürfnisse abstoßend findet, und sie unbefriedigt bleibt.
 
Es gibt auch Dinge, die man der Partnerin nicht wirklich sagen kann. Ich hatte einmal ein Freundin, die so stolz auf ihre Blowjobs war. Wie hätte ich ihr sagen können,dass ich sie nicht mochte?
In einer gesunden Partnerschaft kann und MUSS man über alles reden können. Auch über sowas. Mit dem nötigen Respekt und Feingefühl natürlich. Das ist auch kein Grund gekränkt zu sein, liegt ja nicht an ihr.
 
Es gibt auch Dinge, die man der Partnerin nicht wirklich sagen kann. Ich hatte einmal ein Freundin, die so stolz auf ihre Blowjobs war. Wie hätte ich ihr sagen können,dass ich sie nicht mochte?

Ja wie wohl? Einfach behutsam ansprechen?
Ich meine, das ist doch eine Kleinigkeit, wenn man schon so etwas nicht ansprechen kann, was ist dann mit den wirklichen Belastungsproben für eine Beziehung (Krankheiten, Unfälle, Tod von Verwandten, Arbeitslosigkeit etc.)?
 
Zuletzt bearbeitet:
In einer gesunden Partnerschaft kann und MUSS man über alles reden können. Auch über sowas. Mit dem nötigen Respekt und Feingefühl natürlich. Das ist auch kein Grund gekränkt zu sein, liegt ja nicht an ihr.
Sorry, da muss ich dir widersprechen: man MUSS nicht über alles reden, damit man eine glückliche und erfüllte Ehe/Partnerschaft führen kann. Sex ist nicht die Sonne, um die sich das langjährige Eheuniversum dreht. Ein schöner Stern davon, aber nicht das Fundament.
Wenn er da die BJ Sache nicht ansprechen möchte … so what!
Wenn das so einfach wäre und wir alle Probleme mit ein bissl reden und viel Sex lösen könnten, gäbe es nicht diese immensen Scheidungsquoten!
 
Sorry, da muss ich dir widersprechen: man MUSS nicht über alles reden, damit man eine glückliche und erfüllte Ehe/Partnerschaft führen kann. Sex ist nicht die Sonne, um die sich das langjährige Eheuniversum dreht. Ein schöner Stern davon, aber nicht das Fundament.
Wenn er da die BJ Sache nicht ansprechen möchte … so what!
Wenn das so einfach wäre und wir alle Probleme mit ein bissl reden und viel Sex lösen könnten, gäbe es nicht diese immensen Scheidungsquoten!
Wie Sexarbeiterin schon schreibt, wenn man solche Kleinigkeiten schon nicht ansprechen kann wie dann erst richtige Probleme? Wenn ihm der BJ nicht gefällt, soll er es ihr zuliebe über sich ergehen lassen? Das ist mMn kein Fundament für eine Beziehung. Wenn mir etwas nicht gefällt (egal ob sexuell ider anderweitig) spreche ich das an. Mein Besitzer hat das auch explizit von mir "verlangt" ihm zu sagen was ich möchte,was mir gefällt und eben auch was nicht. Da bricht keinem von beiden ein Zacken aus der Krone und umso schöner und erfüllter wird doch die Beziehung.
 
Wie Sexarbeiterin schon schreibt, wenn man solche Kleinigkeiten schon nicht ansprechen kann wie dann erst richtige Probleme? Wenn ihm der BJ nicht gefällt, soll er es ihr zuliebe über sich ergehen lassen? Das ist mMn kein Fundament für eine Beziehung. Wenn mir etwas nicht gefällt (egal ob sexuell ider anderweitig) spreche ich das an. Mein Besitzer hat das auch explizit von mir "verlangt" ihm zu sagen was ich möchte,was mir gefällt und eben auch was nicht. Da bricht keinem von beiden ein Zacken aus der Krone und umso schöner und erfüllter wird doch die Beziehung.
Deswegen bist du ja die Erklärbärin.
 
er sowas. Mit dem nötigen Respekt und Feingefühl natürlich. Das ist auch kein Grund gekränkt zu sein, liegt ja nicht an ihr.
Eh nicht.
Ja wie wohl? Einfach behutsam ansprechen?
Ich meine, das ist doch eine Kleinigkeit, wenn man schon so etwas nicht ansprechen kann, was ist dann mit den wirklichen Belastungsproben für eine Beziehung (Krankheiten, Unfälle, Tod von Verwandten, Arbeitslosigkeit etc.)?
Vielleicht ist gerade das nicht die Kleinigkeit. In dem Fall wars mir einfach egal. Ich mach mir eh nicht so besonders viel draus, und habe dann halt nicht drüber geredet, und sie war nicht gekränkt. Davon abgesehen war die Beziehung sehr befriedigend ;)

Schwieriger ist das bei meiner Frau, die war ein missbrauchtes Kind, und alles, das mit Sex zu tun hat, ist ein riesiges Problem, über das sie nicht spricht. Keinesfalls. Das einzige, das man tun kann, ist, Situationen zu vermeiden, die sie an den Missbrauch erinnern. Es gibt für sie nichts Schwierigeres. Über alles andere können wir reden, darüber eben nicht. Ich weiß, dass das seltsam ist, aber hey, es gibt menschen, die sich vor Spinnen fürchten, und das ist auch lächerlich, die Betroffenen wissen das auch, können aber nichts dagegen tun.
 
Wie Sexarbeiterin schon schreibt, wenn man solche Kleinigkeiten schon nicht ansprechen kann wie dann erst richtige Probleme? Wenn ihm der BJ nicht gefällt, soll er es ihr zuliebe über sich ergehen lassen? Das ist mMn kein Fundament für eine Beziehung. Wenn mir etwas nicht gefällt (egal ob sexuell ider anderweitig) spreche ich das an. Mein Besitzer hat das auch explizit von mir "verlangt" ihm zu sagen was ich möchte,was mir gefällt und eben auch was nicht. Da bricht keinem von beiden ein Zacken aus der Krone und umso schöner und erfüllter wird doch die Beziehung.
Vielleicht liegt es daran, dass ich das mit dem BJ nicht wirklich als Problem sehe …
Wie das Fundament für eine Partnerschaft ist, ist sicher individuell und ich will das nicht an Hand von bestimmten Parametern festmachen.
Allerdings finde ich, das man nach einem Viertel Jahrhundert glücklicher Ehe (nicht aus Gewohnheit!) schon sagen kann, dass da ein Fundament da ist.
Gibt natürlich auch die Menschen, die immer super verliebt sind, aber dass alle 5 Jahre neu. Naja, wie gesagt, jeder tickt da emotional anders.
 
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