Radler werden immer gefährlicher......

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An sich hätt ich nicht mal ein Problem mit Radfahrern auf dem Gehsteig, solang sie niemand gefährden / verängstigen/ behindern. Wenns auf der Fahrbahn rund geht und der Gehsteig leer ist, wem tuts weh? Ich würds auch so machen.

Aber, wie diese Woche erlebt ( Praterstrasse, 17.00) - etliche Fußgänger, breiter Gehsteig, ein Teil davon als Radweg mittels Bodenmarkierung abgetrennt.... 2 Dumpfbirnen fahren am Fussgängerbereich Slalom um Mistkübel, Verkehrszeichen und eben ... Fußgänger. Volles Rohr natürlich. Was für Spass! Leider sind sie von hinten gekommen, sonst wär mir sicher auch spontan was Lustiges für sie eingefallen. Eine Sonderprüfung im Rahmen des Slaloms oder so.

Ziggy mag recht haben mit 3 -20 % schwarzer Schafe, da hat aber keiner was davon, wenn er grad mit denen in Konflikt kommt. Im Gegensatz dazu gibt kaum vergleichbare schwarze Schafe unter den Autofahrern, die sich trauen, so provokativ andere Verkehrsteilnehmer herausfordern. Kein Wunder, die hätten auch schon lang den FS zum Reinigen abgegeben.
 
Woran könnte das liegen?
Vielleicht hat es mit der Straßenbahn zu tun. Straßenbahnschienen sind unangenehm für Radfahrer mit ihren schmalen Reifen und es ist sicher für viele ein ungutes Gefühl, wenn sie die Straßenbahn im Gnack haben.

Bis zum Maurer Hauptplatz fahre ich immer auf der Straße, nicht am Gehsteig. Trotz der Straßenbahnschienen ........ schon alleine, weil beim Schwammerlwirt der Gehsteig so schmal wird, dass Fußgänger beinahe nicht aneinander vorbei kommen. Trotzdem ist mir genau da eine radfahrende Mutter mit Kind im Radanhänger begegnet. Ich wäre deswegen auch dafür, dass (neben der Kennzeichenpflicht) Radfahrer auch eine Prüfung ablegen müssen. Zumindest die allerwichtigsten Vorschriften und Bestimmungen sollten sie kennen.

Und dort, wo ich die vielen Gehsteigfahrer beobachte, da gäbe es eine elegante Ausweichmöglichkeit. Parallel zur Speisinger verläuft die Eisenbachgasse, ein verträumtes, schmales Gasserl. Einbahn, aber mit Ausnahmegenehmigung für Radler. Aber 30 Meter Umweg sind halt zuviel verlangt.
 
Vielleicht hat es mit der Straßenbahn zu tun. Straßenbahnschienen sind unangenehm für Radfahrer mit ihren schmalen Reifen und es ist sicher für viele ein ungutes Gefühl, wenn sie die Straßenbahn im Gnack haben.

schön und gut, aber nur weil einem irgendwas grad nicht behagt, berechtigt das dazu, sich vorschriftswidrig zu verhalten?

Für viele Fußgänger z.B. ist es ein ungutes Gefühl, am Gehweg die Radler im Gnack zu haben, sorry! Und wohin sollen diese Fußgänger dann ausweichen? Auf die Straße?

Verstehst, was ich meine? Nur weil mir irgendwas nicht paßt, kann ich mich nicht in Eigenregie über Regeln und Vorgaben hinwegsetzen und davon ausgehen, daß die anderen das selbstverständlich und vorbehaltslos zu akzeptieren haben
 
Woran könnte das liegen?
Vielleicht hat es mit der Straßenbahn zu tun. Straßenbahnschienen sind unangenehm für Radfahrer mit ihren schmalen Reifen und es ist sicher für viele ein ungutes Gefühl, wenn sie die Straßenbahn im Gnack haben.
Gelungener Versuch, etwas möglichst Dummes zu schreiben.
Auf der Seite wird einleitend auf die StVO hingewiesen und da es eine Seite ist, bei der es ums Radfahren geht, werden Regeln, die speziell Radfahrer betreffen, angeführt.

man sollte ausdrücklich darauf hinweisen..... Bilder etc ..überall riesen gross drauf ==> Achtung STOP zb. die meisten Radler interessieren keine Zeichen ...weder Gebot noch Verbot ...

die Praxis zeigt das es nicht funktioniert ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehst, was ich meine?
Ich verstehe Dich schon. Meckern ist das einzige, was Dich interessiert. Außer mit chinesischen Huren scheinst Du mit nichts zufrieden zu sein. Über alles musst Du meckern.

Es ist doch unstrittig, dass es verboten ist, mit dem Fahrrad auf dem Gehsteig zu fahren, und dass Radfahrer das tunlichst unterlassen sollten, besonders wenn sie dadurch Fußgänger gefährden. Aber wie oft will man das in dieser Diskussion noch herunterleiern?

Zur Abwechslung könnte man einmal davon ausgehen, dass Radfahrer nicht per se böse Menschen sind, denen es nur darum geht Dir etwas zufleiß zu tun, und darüber nachdenken, warum sich Radfahrer so 'rücksichtslos' verhalten.
 
Außer mit chinesischen Huren ...

ich denke, dieser überaus intelligente Anwurf richtet sich eigentlich eh von selbst und zeigt das richtige Bild von Dir.

dass Radfahrer nicht per se böse Menschen sind, denen es nur darum geht Dir etwas zufleiß zu tun, und darüber nachdenken, warum sich Radfahrer so 'rücksichtslos' verhalten.

Ob Radfahrer per se nicht böse Menschen sind oder was weiß ich was, ist nicht das Thema und intressiert mich daher auch nicht.

Das Thema ist schlichtweg, auch wenn Du es mit Deinen verqueren Ansichten noch so vehement verdrängen möchtest, daß für ein geregeltes Zusammenleben unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer eine bestimmte Gruppe nicht einfach tun und lassen kann, was und wie sie glaubt, vor allem im Schutze der Anonymität.
Gäb's nämlich tatsächlich polzeiliche Kennzeichen für die Radfahrer, dann würde ich gerne sehen, ob die meisten von ihnen sich noch immer so rücksichtslos und egoistisch verhalten würden wie jetzt.
Aber das scheinst Du halt einfach nicht zu kapieren, okay, ist mir auch wurscht.
 
An sich hätt ich nicht mal ein Problem mit Radfahrern auf dem Gehsteig, solang sie niemand gefährden / verängstigen/ behindern. Wenns auf der Fahrbahn rund geht und der Gehsteig leer ist, wem tuts weh? Ich würds auch so machen.

Aber, wie diese Woche erlebt ( Praterstrasse, 17.00) - etliche Fußgänger, breiter Gehsteig, ein Teil davon als Radweg mittels Bodenmarkierung abgetrennt.... 2 Dumpfbirnen fahren am Fussgängerbereich Slalom um Mistkübel, Verkehrszeichen und eben ... Fußgänger. Volles Rohr natürlich. Was für Spass! Leider sind sie von hinten gekommen, sonst wär mir sicher auch spontan was Lustiges für sie eingefallen. Eine Sonderprüfung im Rahmen des Slaloms oder so.

Ziggy mag recht haben mit 3 -20 % schwarzer Schafe, da hat aber keiner was davon, wenn er grad mit denen in Konflikt kommt. Im Gegensatz dazu gibt kaum vergleichbare schwarze Schafe unter den Autofahrern, die sich trauen, so provokativ andere Verkehrsteilnehmer herausfordern. Kein Wunder, die hätten auch schon lang den FS zum Reinigen abgegeben.

Na gut, das sind dann die Dumpfbacken, denen ich generell jedes Verkehrsmittel verbieten muss, weil zu deppat
Da nutzt a nix mehr.

Da jeder Trottel in Wien jetzt radfährt und alle Verkehrsregeln missachtet, sind die "echten Radler" überall schlecht angeschrieben.
Und wir echte Radler halten uns exakt an die StVO, im Gegensatz zu den Autofahrern.
 
Sorry, versteh ich jetzt noch immer ned ganz.
Was ist die conclusio draus?
Einerseits soll der stärkere Verkehrsteilnehmer, z.B. Autofahrer, Rücksicht auf den schwächeren Radfahrer nehmen, andrerseits soll der schwächere Fußgänger auch Rücksicht auf den stärkeren Radfahrer nehmen!
Kann's das sein?
e Radfahrer nicht auf den für Fußgänger reservierten Verkehrsflächen aufhalten würden, dann würde sich das Konfliktpotenzial mit den Radlern ebenfalls marginalisieren.

Nein Fussgänger sollen sich von den Radspuren schleichen
 
Nein Fussgänger sollen sich von den Radspuren schleichen

hast schon mal einen Vergleich erstellt, wieviele Fußgänger sich auf Radspuren aufhalten, im Gegensatz dazu, wieviele Radfahrer den Gehsteig benutzen?

Offenbar nicht, denn sonst hättest Dir Deine obige Aufforderung vermutlich erspart
 
Na gut, das sind dann die Dumpfbacken, denen ich generell jedes Verkehrsmittel verbieten muss, weil zu deppat
Da nutzt a nix mehr.

Bin ganz bei dir. Soviel ich weiss, kann man ja jemand auch den Führerschein abnehmen, wenn er sich mit dem Rad aufführt wie ein Idiot (zumindest im Zusammenhang mit Alkohol) - Nur muß man ihn erst erwischen dazu, und da sind wir wieder beim Kernproblem.

Da jeder Trottel in Wien jetzt radfährt und alle Verkehrsregeln missachtet, sind die "echten Radler" überall schlecht angeschrieben.

Ebenso.

Und wir echte Radler halten uns exakt an die StVO, im Gegensatz zu den Autofahrern.

Und wieso "im Gegensatz zu den Autofahrern" ? Glaubst daß es nicht genausoviel "echte Autofahrer" gibt wie "echte Radfahrer" ??? Der Grossteil der Autofahrer hat eh ein Rad auch.... und der Grossteil wird sich net gross ändern, ob er am Sattel sitzt oder hinterm Lenkrad.

Ich stell jetzt aber die Behauptung auf, daß es eine Minderheit gibt , die sich im Auto doch zusammenreissen weils erkenn- , verfolg- und bestrafbar sind und am Rad die Sau rauslassen weils eh wurscht ist.
 
Nein Fussgänger sollen sich von den Radspuren schleichen

Das erinnert mich an ein ganz besonderes Paradoxon: Die Radfahrer fordern (immer wieder) mehr Radwege. Aber wenn es die dann gibt, dann möchten sie sich gerne aussuchen, ob sie am Radweg oder auf der Fahrbahn radeln. Oder notfalls am Gehsteig.
 
Nein Fussgänger sollen sich von den Radspuren schleichen

Da du ja die "Gleichstellung" forderst, muß das dann aber bedeuten, daß das dann für Radler auf Gehwegen genauso zu gelten hat!
Damit kann ich gut leben, geh ich als Fußgänger genauso nicht auf der Südosttangente spazieren!

Also der Radler schleicht sich vom Gehweg und ich schleich mich von der Radspur!
DEAL!!!
:daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fahre gerne auf den Gehwegen, da ist man zumindest sicher vor den Autofahrern....
 
Eher umgekehrt. Damit sind die Autofahrer endlich sicher vor den Radfahrern.
 
Ich meine eher Autofahrer sind sicher gefährlicher und wenn man sieht was vor zwei wochen passiert ist, wo sich
zwei jungfahrer ein laut Zeitung (ein hatzerl gemacht) und einen Fußgänger niedergeführt haben der dann starb.
Also ist für mich ganz klar das Autofahrer gefährlicher sind aber nicht alle.
 
Aber erst wenn sich kein Radler mehr auf einem Gehsteig aufhält!

Nein, auch wenn die verblödeten Radrowdies am Gehsteig fahren, hat der Fußgänger nix am Radweg verloren.
Ich kann mich nicht über einen sehr ärgerlichen Mißstand aufregen, aber dann haargenau das Gleiche, im umgekehrten Sinn machen.
 
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