Zweifel sind immer "berechtigt" aus der Sicht des Zweiflers, aber es ist SEIN Problem, SEINE Unsicherheit, die ihn zweifeln läßt.
Das "bin ich gut genug oder werde ich enden wie die anderen", "oh gott wie lange werden wir uns haben" usw. ist SEIN Hirn, SEIN Ego.
Er könnte auch in sich ruhen und sich sagen "ICH BIN DER RICHTIGE für sie (dich)" und wir werden zusammenbleiben.
Sein Streitmotiv ist SEIN Problem.
Aber: es gibt immer 2 Seiten. Und warum es nach 12 Anläufen nie länger gehalten hat als 2 Jahre ist auch sicher ein "Problemmuster", das wohl wiederholt zur Auflösung von Beziehungen führt.
Wer ständig rastlos Neues sucht und/oder schnell "ins solala" kippt, braucht vielleicht etwas von anderen, das man besser in sich sucht und findet.
WAS das ist, was einen "erdet", ist sehr unterschiedlich.
Eine "Zahl" denke ich gibt es nicht, aber den Eltern stellt man die Menschen vor, mit denen man fix zusammenbleiben/leben möchte, und bei Freunden ...hab ich noch nie nachgedacht, was man ihnen "zumutet". Da ist es eben wie es ist, aber wie auch immer lockerer Kontakt zu 5 "Exen" hätte mir bei jeder Partnerin bisher das Genick gebrochen, ich kenne keine Frau, die mir auch nur eine Ex "gutgeheißen" hätte, bzw. war das echt einmal "eine Ex" eine Ausnahme, ansonsten scheut man eigentlich intuitiv, sich (derart viel) gelebte Vergangenheit zuzumuten.
Bei 5 am Stück hätte ich mir wohl auch schwer getan, den stoischen Buddhisten raushängen zu lassen
Was war das Party-Motto? "Wieviele Ex-Partner verträgt der Neue?" ...sorry, nicht bös sein, aber irgendwie versteh ich ihn...