Obergrenze an Beziehungen?!

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Das glaubst du ;) wenn du auch so ein hop on hop off beziehungstyp bist glaub ich dir das nicht wirklich, sorry.
Musst Du ja auch nicht. Ich sehe es so, dass die Ladies mit sich selbst nicht klar kamen, und eben so lange an mir rummäkeln wollten
bis es mir gelangt hat.

Ich halte aber eine lebenslange Beziehung auch nicht als ein unbedingt erstrebenswertes Ziel das man "schaffen muss".
Wo steht das?
Für mich ist das ein "nice to have" aber kein "must have".
Für mein persönliches Lebensglück bin ich selbst verantwortlich. Dazu brauch ich keine Partnerin, um "komplett" zu sein.

Ich kann mich gut an eine Dame erinnern, die mich schon sehr interessiert hatte.
Sie meinte dann sehr schnell, dass sie mich zwar auch klass fände, aber mit ein paar Dingen in meinem Wesen und Leben nicht klar käme -
sie wisse aber auch, dass sie mich nicht ändern könne/dürfe - und so haben wir's gleich von Anfang an sein lassen.
Fair enough - ist mir weitaus lieber als dieses: " ... na die Macken treibe ich ihm dann schon aus ..."
 
Musst Du ja auch nicht. Ich sehe es so, dass die Ladies mit sich selbst nicht klar kamen, und eben so lange an mir rummäkeln wollten
bis es mir gelangt hat.

Ich halte aber eine lebenslange Beziehung auch nicht als ein unbedingt erstrebenswertes Ziel, das man "schaffen muss".
Wo steht das?
Für mich ist das ein "nice to have" aber kein "must have".
Für mein persönliches Lebensglück bin ich selbst verantwortlich. Dazu brauch ich keine Partnerin, um "komplett" zu sein.

Ich kann mich gut an eine Dame erinnern, die mich schon sehr interessiert hatte.
Sie meinte dann sehr schnell, dass sie mich zwar auch klass fände, aber mit ein paar Dingen in meinem Wesen und Leben nicht klar käme -
sie wisse aber auch, dass sie mich ändern könne/dürfe - und so haben wir's gleich von Anfang an sein lassen.
Fair enough - ist mir weitaus lieber als dieses: " ... na die Macken treibe ich ihm dann schon aus ..."
Jeder wie er will. :)
Habs schon öfter gesagt, dass für mich persönlich kompromisse einfach essentiell sind für eine funktionierende beziehung. Aber da brauch ma nicht diskutieren weil wir kommen da nicht auf einen gemeinsamen nenner :rofl:
 
Jeder wie er will. :)
Habs schon öfter gesagt, dass für mich persönlich kompromisse einfach essentiell sind für eine funktionierende beziehung. Aber da brauch ma nicht diskutieren weil wir kommen da nicht auf einen gemeinsamen nenner :rofl:
Ist ja nicht so, dass ich keinerlei Kompromisse eingehe. Manche JA - manche halt NEIN.
Besonders ärgerlich ist es eben nur bei Dingen, die von allem Anfang an klar ausgesprochen sind,
und dann nach ein oder zwei Jahren plötzlich in Frage gestellt werden.
 
Was klappt denn dann?
Das von der moralinsauren Gesellschaft vorgegebene Muster der einen zulässigen Langzeitbeziehung?
"Die Gesellschaft" gibt gar nix vor - das macht man schon selbst in irgendeiner Form.

Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Dialog mit einem nahen Verwandten.
Wir beide waren grad frisch getrennt.
Meinte er: "Hast Du nicht den Druck, Deinen Eltern eine funktionierende Beziehung zu präsentieren?"

Ich hab ihm dann verklickert, dass er eine Beziehung alleine nur FÜR SICH und seine Partnerin hat -
und nicht für seine Eltern. Die haben ja ihre eigene Beziehung.
Sie lieben ihn auch, wenn er keine hat.
 
Weils mich aktuell beschäftigt: Gibt's so etwas wie eine Obergrenze an ernsten (evtl. längeren) Liebesbeziehungen, welche man "seinen Eltern vorstellt"?
Die Sache beginnt schon mit der Klassifizierung einer Beziehung (ab wann bin ich in einer klassischen, monogamen Liebesbeziehung mit gemeinsamen Zielen).
Dann stellt sich die Frage, wie konservativ das Elternhaus ist, ob Druck ausgeübt wird, etc. Ich tue mir da sehr schwer mit einer generell gültigen Aussage.

Irgendwann wird sich das Umfeld sicher auch fragen, warum klappt es denn bei ihr nicht mit einer dauerhaften, glücklichen Partnerschaft. Sei es nur aus dem Grund, weil man der Tochter, Cousine, etc. die Liebe + Glück wünscht und vergönnt.
 
Was klappt denn dann?
Das von der moralinsauren Gesellschaft vorgegebene Muster der einen zulässigen Langzeitbeziehung?

Was die Gesellschaft vorgibt ist mir egal. Ich will im Leben vorwärts kommen und mich nicht immer wieder mit neuen Partnern in Kreis drehen. Für mich kommen nur langfristige Beziehungen in Frage, in denen man sich zusammen etwas aufbaut. Emotional, familiär und finanziell.
Darum würde ich von Partnern oder Partnerinnen die Finger lassen, die keine langfristigen Beziehungen führen können oder wollen.
 
"Die Gesellschaft" gibt gar nix vor - das macht man schon selbst in irgendeiner Form.
Und meinst, das hat man sich dann alles selber ausgedacht, oder wird "man" da nicht doch ein bissl von der Umgebung geformt?
Letzteres ist es was ich mit "Gesellschaft" meine.
Die Frau Pummelblümchen hat es eh so bestätigt, aus meiner persönlichen Sicht.
in denen man sich zusammen etwas aufbaut. Emotional, familiär und finanziell.
Das sind schöne Ziele, ich bin weit davon entfernt diese auch nur ansatzweise negativ zu betrachten.
Es sind aber auch die Ziele unserer klassischen "Gesellschaft".
Wer anders lebt entspricht diesem Bild nicht mehr, und dass darauf dann kritisch geschaut wird kann man in diesen (und vielen anderen) Thread(s) meiner persönlichen Einschätzung nach gut erkennen.
 
Meine Freundin... Ich hab mich anscheinend echt dämlich ausgedrückt und es unverständlich rüber gebracht.

Achsooooo das betrifft deine Freundin....
Dann könn ma ja noch lauter Lachen :D

Ich würd an ihrer Stelle im Erdboden versinken :lalala:

Aber wie schon vl bemerkt, bin ich ein Fan dieser gesamten Story :rofl:
 
Was die Gesellschaft vorgibt ist mir egal. Ich will im Leben vorwärts kommen und mich nicht immer wieder mit neuen Partnern in Kreis drehen. Für mich kommen nur langfristige Beziehungen in Frage, in denen man sich zusammen etwas aufbaut. Emotional, familiär und finanziell.
Darum würde ich von Partnern oder Partnerinnen die Finger lassen, die keine langfristigen Beziehungen führen können oder wollen.

Das ist vielleicht auch eine Frage des Alters -aber nicht nur. Aber klar, auch völlig legitime Ziele.

Ich bin heilfroh sowohl emotional, als auch familiär sowie erst recht finanziell - zumindest relativ - unabhängig zu sein.
Klar bin ich noch vom Wohlwollen und der finanziellen Potenz meiner Kunden abhängig - ich arbeit dran,
auch davon unabhängig zu werden. Gerade finanzielle Abhängigkeiten habe ich auch mein ganzes Leben vermieden.
Meine Partnerinnen waren - eben so wie ich - immer selbsterhaltungsfähig und auch -willig.
Eine Partnerin die den ganzen Tag nix zu tun hat, außer drauf zu warten dass ich heim komme wäre nix für mich.
Auch emotionale Unabhängigkeit hat so ihre Vorteile - man wird eben nicht erpressbar.
 
Es sind aber auch die Ziele unserer klassischen "Gesellschaft".
Wer anders lebt entspricht diesem Bild nicht mehr, und dass darauf dann kritisch geschaut wird kann man in diesen (und vielen anderen) Thread(s) meiner persönlichen Einschätzung nach gut erkennen.

Doch, aber kein schwarz kein weiß.
Was ist klassisch?
Wenn Du Nahkontakt zu Nachbarn, Kollegen, Kinder, Eltern etc. hast ein großes Umfeld ist das durchaus klassisch.
Wen ich da in mein Heim hole, überlege ich mir, auch wenn es zum quatschen oder Kaffee trinken ist.
Ich lebe nicht alleine.

Wenn ich mich von einem Partner trenne, suche ich den Kontakt möglichst stabil zu halten.
Es sind Kinder die er sehr wohl mitgeprägt hat. Da ist von ihm wie von mir viel drin, das Band zerschneide ich nicht.

Somit entscheide ich im Vorfeld sehr genau, wer eine Beziehung überdauern kann, im Gefüge verbleiben.
Ich und meine Empfindungen sind nicht der Nabel der Welt.
Auch andere gewinnen einen neuen Partner lieb und entlieben sich nicht automatisch, wenn ich es tue.

Wobei wir beim Thema sind, Exen werden nicht unsichtbar.

Wenn ich alleine in Wien bin, kann ich tun was ich will, habe weder Vorbildwirkung noch verbinde ich ein Familiengefüge, noch sch… ich mich um ein soziales Umfeld.

Es liegt schon dran wie man das eigene Leben gestaltet hat.
Heimlichtuerei ist nicht so meins, das wäre dann weder klassisch noch fein, noch dürstet mich danach. :)
(sonst würde ich vielleicht ein Schlupfloch schaffen)

Das ist vielleicht auch eine Frage des Alters -aber nicht nur. Aber klar, auch völlig legitime Ziele.

Wie bei jedem Ziel: Man weiß wohin es gehen soll. Kein Geheimnis. Wenn man abweicht rückt es in die Ferne.
Selbstständigkeit sowieso das Wichtigste.
Schon aus dem einfachen Grund, dass jeder sterblich ist.
 
Irgendwann wird sich das Umfeld sicher auch fragen, warum klappt es denn bei ihr nicht mit einer dauerhaften, glücklichen Partnerschaft. Sei es nur aus dem Grund, weil man der Tochter, Cousine, etc. die Liebe + Glück wünscht und vergönnt.


Stimmt, das fand ich als junge Frau manchmal belastend. Nicht durch Familie (hatte ich keine), aber durch wohlmeinende Freunde und Bekannte. Und ich fand's nervig, weil das, was ich unter Glück verstand, gar nicht in dem lag, was die anderen anstrebten, nämlich "unter die Haube kommen".

Es war - auch wenn's jetzt vielleicht blöd klingt - für mich von Vorteil, nicht an Familie gebunden zu sein, mir selbst aussuchen zu können, was ich will. Es nervte, wenn andere meinten, "die Arme" sei so vorbelastet, daß sie nicht in der Lage wäre, sie auf "die große Liebe" einzulassen. Zeitweise glaubte ich diesen Bullshit sogar selbst fast. Andererseits wußte ich immer, daß ich nicht gewillt war, mich besonders einschränken zu lassen - und genau das bedeutet Beziehung eben auch. Unzählige Absprachen, Kompromisse - und sei's nur, daß man anstandshalber dem Partner Bescheid sagt, wenn man grad keinen Bock auf's Heimkommen hat und lieber um die Häuser strawanzt.

Das aufzugeben, um mit dem einen Menschen, den man liebt, zusammen zu leben, hat schon sehr vieles auch an Aufgeben von liebgewordenen Gewohnheiten zu tun, war für mich alles andere als "normal".
 
Weils mich aktuell beschäftigt:

Gibt's so etwas wie eine Obergrenze an ernsten (evtl. längeren) Liebesbeziehungen, welche man "seinen Eltern vorstellt" - sprich welche man in Freundeskreis/Verwandtschaft usw. als FreundIn deklariert und somit ins Leben der Anderen auch unweigerlich integriert. Seien es nur Feiern, Unternehmungen etc.

Es gibt einen Mensch in meinem Leben, den ich mittlerweile über 20 Jahre an meiner Seite habe, inklusive der jetzt
!12ten! Beziehung, die wieder solala anmutet... Beim Durchblättern des Fotobuchs (welches ich bei einer Party geschenkt bekam) fiel es irgendwie peinlich auf, dass bei fast jedem Geburtstag, Feier, Urlaub ein anderer Partner mit war. Leider auch wieder und wieder Überschneidungen wie Nachbar von uns, Kollege, Freunde, Verwandte usw. mit denen man vor und danach noch in Kontakt steht. Bei besagter Feierlichkeit waren dann noch dazu 5 der Ex-Partner eingeladen, aufgrund der "Überschneidungen". Das hat den aktuellen NEUEN natürlich dezent irritiert und es wurden Vorwürfe in den Raum geschmissen, was einen heftigen Streit vom Zaun brach...

Soweit zur Causa, aber reagiert der Neue über? Oder sind seine Zweifel berechtigt, dass es einfach zu viele "innige" Beziehungen in zu kurzer Zeit gab und nach durchschnittlich 2 Jahren das Ablaufdatum erreicht ist?

Zugleich oder mit zeitlichem Abstand?
 
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