Obergrenze an Beziehungen?!

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Das ist ja so eine Sache, die ich nie verstehen werde. Warum zum Geier lädt man irgendwelche Exen auf eine Familienfeier ein?
Eh klar, "wir sind als Freunde auseinander gegangen, und alles ist tippitoppi".
Aber abgesehen von dieser, in meinen Augen kindlichen Sicht der Welt, kann ich keinen vernünftigen Grund für so eine Aktion erkennen.
Ich habe jedenfalls mit keiner einzigen Ex noch auch nur annähernd irgendwie Kontakt. Vergangenes mit sich rumzuschleppen halte ich für dumm.

bei mir ist es auch so. Wir grüßen uns wenn wir uns auf der Straße treffen aber mehr Kontakt ist meines Erachtens sinnlos obwohl wir nicht aufeinander böse sind.
 
Wenn man bei einer Familienfeier mit 5 Exen konfrontiert wird ist das sicher unangenehm. Und wenn das eh von vorne herein klar war, wär eine Vorwarnung angebracht gewesen.

Was die Obergrenze betrifft: Ist es nicht ziemlich egal, was andere für „angebracht“ halten. Ich nehm auf Partys mit, wen ich will - egal, ob das jetzt ein fester Partner oder ein Gspusi ist. Wenn ich jahrelang immer denselben Vollpfosten zu jeder Party mitschlepp ist es auch nicht besser :D - cat
 
Was ich aber an Serienmonogamisten sehr mag ist, sie sind immer optimistisch. Sie versuchen es immer wieder aufs neue. Das bewundere ich total.
Why not - die NEUE kann ja nix für die "Verfehlungen" der ALTEN :D

Ich kann's nur aus meiner Sicht beschreiben - ich bin nicht gegen Beziehungen eingestellt, ich mag nur keine Kompromisse die mir gegen den Strich gehen.
Da bin ich lieber Single. Ich bin da sehr grad raus - und verstelle mich auch am Anfang der Beziehung nicht.
Stelle nur immer wieder fest - wie schon an anderer Stelle in diesem Forum geschrieben -
dass so nach ein bis zwei Jahren die Ladies versuchen, an Stellrädern zu drehen. Da werden dann plötzlich Dinge in Frage gestellt,
die ich von allem Anfang an außer Diskussion gestellt habe - da kommen also keinerlei plötzliche und überraschende DInge auf die Damen zu -
dennoch wird manche Eigenheit - oder für manche eine Schrulligkeit - plötzlich nach ein bis zwei Jahren zum Problem.

Mein Lieblingsbeispiel ist hier: Tanzen.
Vielleicht sprecht Ihr ja bei Euren ersten Dates über Vorlieben wie Analverkehr, Natursekt und Fisten - ich bin ja da eher konservativ :D
Also dreht sich der übliche Smalltalk über Job, Hobbys, FIlme, Theater, uvm. - da kommt nona auch oft Tanz zur Sprache.
Ich lass da keine der Damen im Zweifel, dass sie gerne tanzen kann so viel sie möchte, nur eben ohne mich.
Das hat echt noch JEDE!!!! versucht, dieses Thema nach 1 bis 2 Jahren neu aufzurollen.
Und dann wundern sie sich, dass ich "stinkert" werd ;).
Das ist eine tiefe Respektlosigkeit und Beleidigung, simpel ein Überschreiten zuvor klargestellter roter Linien.

Ein Fotoalbum mit allen Exen wäre in meinem Fall so wahrscheinlich nicht darstellbar -
von mir gibt's kaum Fotos auf diversen Parties, und noch weniger gemeinsam mit der jeweils aktuellen Dame.
Ich bin nicht mal sicher, ob ich so viele gemeinsame Fotos selbst im Besitz habe - von mir und der jeweiligen Favoritin der Vergangenheit.
Es ist auch ausgesprochen unwahrscheinlich - wenn nicht sogar unmöglich, dass so viele auf einem Fest gemeinsam aufkreuzen.
Familienfeste gibt's mangels größerer Familie keine mehr - die nächsten anstehenden familiären Zusammenkünfte sind wahrscheinlich Beerdigungen.

Ich find's aber arg von den Freunden der TE, ihr ein Album mit Bildern von ihr UND all ihren Exen zu schenken. Gab's da keine anderen Bilder? Muss ja auch welche geben mit Freunden und -innen, alleine, in größerer RUnde, etc.
Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr :mrgreen:

Mit einigen der "Verblichenen" habe ich keinen Kontakt mehr - meist aus Zufall, nur eine oder zwei muss ich wirklich nimmer sehen.
Auf Feiern gemeinsamer Freunde kann mal die eine oder andere Ex auftauchen - das sag ich halt der Aktuellen vorher.
Eine gewisse "Konstante" in meinem Leben ist - nonaned - die Mutter meiner Tochter.
Mit der werd ich mein gesamtes weiteres Leben zu tun haben und einen freundschaftlichen Umgang pflegen.
Wenn eine NEUE damit ein Problem hat, ist es IHR Problem nicht MEINES. Da diskutiere ich auch nicht lang.
Aber klar werden die Kontakte weniger - meine Tochter wird heuer 20, also muss man sich nicht mehr laufend koordinieren wie noch vor ein paar Jahren.
 
Weils mich aktuell beschäftigt:

Gibt's so etwas wie eine Obergrenze an ernsten (evtl. längeren) Liebesbeziehungen, welche man "seinen Eltern vorstellt" - sprich welche man in Freundeskreis/Verwandtschaft usw. als FreundIn deklariert und somit ins Leben der Anderen auch unweigerlich integriert. Seien es nur Feiern, Unternehmungen etc.

Es gibt einen Mensch in meinem Leben, den ich mittlerweile über 20 Jahre an meiner Seite habe, inklusive der jetzt
!12ten! Beziehung, die wieder solala anmutet... Beim Durchblättern des Fotobuchs (welches ich bei einer Party geschenkt bekam) fiel es irgendwie peinlich auf, dass bei fast jedem Geburtstag, Feier, Urlaub ein anderer Partner mit war. Leider auch wieder und wieder Überschneidungen wie Nachbar von uns, Kollege, Freunde, Verwandte usw. mit denen man vor und danach noch in Kontakt steht. Bei besagter Feierlichkeit waren dann noch dazu 5 der Ex-Partner eingeladen, aufgrund der "Überschneidungen". Das hat den aktuellen NEUEN natürlich dezent irritiert und es wurden Vorwürfe in den Raum geschmissen, was einen heftigen Streit vom Zaun brach...

Soweit zur Causa, aber reagiert der Neue über? Oder sind seine Zweifel berechtigt, dass es einfach zu viele "innige" Beziehungen in zu kurzer Zeit gab und nach durchschnittlich 2 Jahren das Ablaufdatum erreicht ist?

Du hast halt an guten Verschleiß, Du langweilst dich schnell oder brauchdt Du immer den Reiz des Neuen?
Da wäre doch eine offene Beziehung für Dich nesser, findest nicht?
 
Ja, wir konservativen haben es nicht leicht, vom reaktionärsein ganz zu schweigen ;)
"Brother in Arms" - wenigstens Du verstehst mich.
Da stören nicht mal schwerwiegende unterschiedliche grün-violette Präferenzen :mrgreen:
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Also wenn's um Gesprächsthemen geht, bin ich scheinbar auch konservativ. Wird wohl Zeit für ein Chanel Kostüm ...
 
Obergrenze an Beziehungen gibt es nicht, ist die persönliche Sache der TE und aller anderen Menschen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, hat der Neue erst auf der Party und durch das Fotobuch von den ganzen Vorbeziehungen Kenntnis erlangt und auch gleich einige der Exen kennengelernt, zu denen regelmäßige Kontakte bestehen. Mich wundert nicht, dass es seinerseits Vorwürfe und Ablehnung gegeben hat, ich hätte die Beziehung vermutlich gleich beendet, nicht weil ich zu wenig Selbstbewusstsein habe, sondern weil ich realistisch genug bin, dass sie zu keinen Langzeitbeziehungen fähig ist oder solche nicht führen kann oder möchte. Am wenigsten nachvollziehbar sind die regelmäßigen Kontakte zu den Exen, wenn die so wichtig sind, warum hat man sich dann getrennt?
Da muss ja schon eher jemand ein riesiges narzisstisches Selbstwertgefühl haben, sich einzubilden, man sei für die Partnerin einfach konkurrenzlos das Beste und Schönste was dieser passieren konnte und die Beziehung halte bis ans Lebensende.
Es wird natürlich Partner geben, die das Vorleben von Haus aus nicht interessiert und stört und auch nicht, dass noch immer regelmäßige Kontakte zu den Exen gepflogen werden, die findet man am raschesten, wenn man noch vor dem Beziehungsstart offen dar spricht.
 
Und wie siehst du das selbst?
wieso glaubst du hast du so viele richtige beziehungen gehabt?
Das ist irgendwie wohl eine Kernfrage! Oder “hattest du tatsächlich so viele richtige Beziehungen?“

“Beziehung“ ist nämlich ein Wort unter dem fast jeder was anderes versteht. Manche definieren das nur und ausschließlich als “Partnerschaft mit Hoffnung auf und Plänen für gemeinsame Enkel und Lebensabend“.
Andere eben als “a Mensch den i ganz nett find und mit dem ich halt derzeit ins Bett geh“.

Problematisch, wie so oft, wenn diese Subjektivität nicht kommuniziert wird!

Für MICH wär das zB keine Beziehung wenn du schon schreibst “beginnt so lalala“. Wenn ich so lala Gefühle für eine Frau hab wird vl ne F+ draus gemacht oder es bleibt bei einer Freundschaft. Wenn ich nicht Hals über Kopf verliebt bin und bereit bin sehr viel für eine Frau mit Freude zu tun (wie andere Frauen aufzugeben zB)... ist es für mich keine Beziehung.
 
Weils mich aktuell beschäftigt:

Gibt's so etwas wie eine Obergrenze an ernsten (evtl. längeren) Liebesbeziehungen, welche man "seinen Eltern vorstellt" - sprich welche man in Freundeskreis/Verwandtschaft usw. als FreundIn deklariert und somit ins Leben der Anderen auch unweigerlich integriert. Seien es nur Feiern, Unternehmungen etc.

Es gibt einen Mensch in meinem Leben, den ich mittlerweile über 20 Jahre an meiner Seite habe, inklusive der jetzt
!12ten! Beziehung, die wieder solala anmutet... Beim Durchblättern des Fotobuchs (welches ich bei einer Party geschenkt bekam) fiel es irgendwie peinlich auf, dass bei fast jedem Geburtstag, Feier, Urlaub ein anderer Partner mit war. Leider auch wieder und wieder Überschneidungen wie Nachbar von uns, Kollege, Freunde, Verwandte usw. mit denen man vor und danach noch in Kontakt steht. Bei besagter Feierlichkeit waren dann noch dazu 5 der Ex-Partner eingeladen, aufgrund der "Überschneidungen". Das hat den aktuellen NEUEN natürlich dezent irritiert und es wurden Vorwürfe in den Raum geschmissen, was einen heftigen Streit vom Zaun brach...

Soweit zur Causa, aber reagiert der Neue über? Oder sind seine Zweifel berechtigt, dass es einfach zu viele "innige" Beziehungen in zu kurzer Zeit gab und nach durchschnittlich 2 Jahren das Ablaufdatum erreicht ist?

Eine Obergrenze gibt es nicht, solange man die wirklich passende Liebes- und Lebenspartnerin nicht für sich gefunden hat.

Es gibt jedoch eine Obergrenze an Erfahrungen, welche man nicht unbedingt wiederholen möchte, wenn man schon gewisse Enttäuschungen erlebt hatte.

Mit dem Alter, selektiert man schneller.
...und erkennt Einiges früher.
 
Es gibt einen Mensch in meinem Leben, den ich mittlerweile über 20 Jahre an meiner Seite habe, inklusive der jetzt
!12ten! Beziehung
Das hat den aktuellen NEUEN natürlich dezent irritiert und es wurden Vorwürfe in den Raum geschmissen, was einen heftigen Streit vom Zaun brach...

...dieser Mensch an deiner Seite ist so zu sagen ein guter Freund, der die Fluten und Ebben deines Beziehungslebens miterlebt hat?

...falls so, wäre es vielleicht angebracht ,,die Neuen,, gewissermaßen auf die Situation vorzubereiten- wen sie antreffen könnten und was euch immer noch verbindet. Manche Menschen hätten Verständnis dafür.

Meine am meisten verwickelte Situation war als eine Ex, eine Affäre und die gegenwärtige Freundin an einem Abend zusammenfanden- es wird mir immer noch schwindelig, wenn ich daran denken muss :bag::lol:
 
Mich persönlich würde ein Mann nicht interessieren, der sehr viele Beziehungen hatte. Mir sind Langzeitbeziehungen, die endeten weitaus lieber. Da weiß ich, dass er beziehungsfähig ist. Alles was unter 10 Jahren (meinem Alter entsprechend) liegt, interessiert mich nicht. Es muss jemand sein der in seinem Leben bereits Beziehung wirklich lebte, weiß wie es ist und Krisenfestigkeit besitzt. Wer mit 50+ damit beginnen will, darf das irgendwo tun. Ich mag da nicht im Spiel sein, denn ich kann es, hatte es, mag keinen Langzeitsbeziehungsneuling oder einen notorischen Beziehungsflüchtling.

Nach der 10 Beziehung könnte es einen Gewohnheitsfaktor beim Verlieben und Trennen geben.

Lebte er Beziehung gibt es Frauen mit denen er vor mir ein Stück des Weges mit ihm gegangen sind.
Da hege ich weder Groll noch Eifersucht. Das hat ihm zum Teil ja auch so gemacht, wie ich ihn jetzt will. ;)

Ständige wechselnde Beziehungen hingegen, das würde mich stutzig werden lassen.
Es gibt so viele, die in das Verliebt sein verliebt sind.
Da wäre ich ebenfalls irritiert, aber nicht von den Exen, da habe ich gar keine Scheu.
Mit jemand Beziehung zu beginnen, wo ich weiß er konnte es bis jetzt nicht, in der Hoffnung zu starten, dass ich jetzt die sein könnte, wäre blauäugig.
...mir persönlich das Risiko einfach nicht wert, es hängt viel dran bei mir, Experimente auf dieser Ebene, eher net.
Es gibt auch sehr viele Frauen, die keine Langzeitbeziehung darennen (wollen) - muss auch nicht sein.

Eifersucht auf eine unabänderliche Vergangenheit meines Partner zu haben, würde knallhart Ängste offen legen, die keine einfache Voraussetzung für Beziehung sind.
So beginnt Beziehung schon mal ganz schlecht.

Als Fotos Momentaufnahmen eines Lebens, meist von schönen Anlässen, aneinandergereiht machen sie ein Bild.
Wenn einem das nicht gefällt oder man gar eifersüchtig drauf ist, sollte man es bleiben lassen. Es ist eh schon alles so kompliziert.

So nebenbei ist ein witziges Beiwerk, wir werden alle älter.
Die Exen sehen oft auf den Fotos jünger aus, als wir gerade alle sind.
Es ist Vergangenheit. :D

(Wie immer, geschlechtsunabhängig - bitte selbst gendern, meine persönliche Einstellung und Handhabe ohne Anspruch auf irgendeine allgemeine Gültigkeit, wertfrei)
 
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