Kinder sind doch das Schönste im Leben?

  • Ersteller Ersteller Gast #AAB68E
  • Erstellt am Erstellt am
@yucca

ich hab dich noch nie mögen, aufgrund deiner normalerweise sehr aggressiven posts, aber:

in diesem thread sprichst du mir zu 99% aus der seele...du bist eine gescheite frau...ehre wem ehre gebührt

daher ein echtes und EHRLICH gemeintes KOMPLIMENT hierzu... :daumen:

kinder sind kein spielzeug oder eine möglichkeit, beziehungen zu retten, sondern ne ewige verantwortung

@alle anderen

aus welcher motivation der TE heraus es ablehnt, kinder in die welt zu setzen, ist mMn relativ egal...er lehnt es ab

und das ist besser, als zu befruchten und danach zu verschwinden...daher auch in richtung des TE > KOMPLIMENT :daumen:

jetzan könnts weiterstreiten :haha:

walter
 
Er zahlt die Pensionen seiner Eltern und damit erfüllt er den Generationenvertrag. Sollten in Zukunft die Kinder fehelen um seine Pension zu bezahlen, schadet er sich ausschliesslich selbst. ;)

Jein. Es stimmt jedoch, dass es in zwei Richtungen funktionieren muss - darum sind die heutigen Einzahler auch doppelt belastet (...sie zahlen die hohen Pensionen der Eltern und müssen für sich selbst schon selbst vorsorgen und auch bereits für ihre Kinder).
Unser Pensionssystem basiert eben auf den zukünftigen Leistungen der Kinder. Und wer keine Kinder hat, verdient mehr und hat wesentlich bessere Karrierechancen und Einkommenschancen und damit auch eine potenziell höhere Pension zu erwarten. Und kann nebenbei noch selbst Eigenvorsorge ohne Wohlstandseinschränkung betreiben.

Das ist nicht Egoismus im engeren Sinn. Richtig. Aber ich kenne auch keinen besser beschreibenden Begriff. Für mich ist es eben (neoliberalisierter) Individualismus für den die anderen wirtschaftlich gerade stehen (partiell zumindest). Das früher sicher wesentlich verbreitetere Bewusstsein und Wissen um Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung und dem eigenen Beitrag dazu hat sich, wie ich glaube unter dem Einfluss der staatlichen Versorgungsmentalität, ziemlich abgebaut. Wir leben m.E. bereits in einer permanenten Unkultur des Handaufhaltens....

back to topic... und bewusst gewählte Kinderlosigkeit gehört hier dazu. Und wenn dies noch mit "ich will lieber Dink bleiben... und der Generationenvertrag ist mir wurscht" begründet wird.... fehlt mir jegliches Verständnis und Akzeptanz.
 
Um den Exkurs in den gesellschaftlichen Bereich mal kurz zu unterbrechen und einen Blick auf den weiblichen Part der Beziehung zu richten:
Frauen mit Kinderwunsch sind gefährlich, Frauen jenseits des gebärfähigen Alters mit damals unerfülltem oder unterdrücktem Kinderwunsch sind mörderisch. (Beobachtung im Umfeld, wenngleich überzeichnet)

Weiblicher Kinderwunsch ist nicht einfach unter den Teppich zu kehren oder auszusitzen (vertrösten).
Sowas verträgt mE keine Beziehung auf Dauer.
 
kinder sind kein spielzeug oder eine möglichkeit, beziehungen zu retten, sondern ne ewige verantwortung

Das stimmt und wer nicht dazu steht sollte keine bekommen. Armselig ist es aber, die Vorteile der Kinderlosigkeit auf Kosten derer, die welche haben, kleinzureden.
 
Kinder sind doch das Schönste im Leben?

servus hofer

ich finde deine einstellung echt gut

besser, man sagt im vorfeld nein, als sich dann, wenn so ein, zwei kindlein da sind, sich dann zu vertschüssen

deinen "egoismus" empfinde ich als verantwortungsbewusstsein, besser keine kinder als ein ungeliebtes....

also, mMn, bleib dabei, kein kind ist besser als ein ungeliebtes und als last empfundenes

deine ungeborenen kinder werdens dir danken

und eine kränkelnde ehe ist durch kinder sowieso kaum zu retten...

lg walter
 
Das früher sicher wesentlich verbreitetere Bewusstsein und Wissen um Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung und dem eigenen Beitrag dazu hat sich, wie ich glaube unter dem Einfluss der staatlichen Versorgungsmentalität, ziemlich abgebaut.
Wenn früher die Leute Kinder bekamen - und in der dritten Welt ist das noch heutzutage ein Motiv - dann um selbst im Alter besser versorgt zu sein. Also war damals ein egoistisches Motiv die Triebfeder.
Es mag viele Gründe geben warum jemand ein Kind will, aber Solidarität der Allgemeinheit gegenüber, damit das staatliche Umlagesystem weiterhin funktioniert, ist wohl der letzte Grund.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es mag viele Gründe geben warum jemand ein Kind will, aber Solidarität der Allgemeinheit gegenüber, damit das staatliche Umlagesystem weiterhin funktioniert, ist wohl der letzte Grund.

Richtig, aber mangelnde Solidarität ist andererseits ein häufiger Grund, keine Kinder zu wollen.
 
Richtig, aber mangelnde Solidarität ist andererseits ein häufiger Grund, keine Kinder zu wollen.
Die Allgemeinheit hat ein legitimes Interesse an Kindern. Aber verlangen kann sie es von niemanden, darum halte ich den Vorwurf der mangelden Solidarität für unfair.
 
Die Allgemeinheit hat ein legitimes Interesse an Kindern. Aber verlangen kann sie es von niemanden, darum halte ich den Vorwurf der mangelden Solidarität für unfair.

Wieder: Jein.
Der werte TE beruft sich aber neben seiner persönlichen Ablehnung von Kindern in seiner Ehe auf wirtschaftliche Gründe. Und wirtschaftlich betrachtet ist Kinderlosigkeit lukrativer als Elternschaft. Trotz aller Transferleistungen.

Diesbezüglich gibt es auch keine endgültigen 'Lösungen' - sondern letztlich nur Entscheidungen des Gesetzgebers. Diese wiederum fallen nun eher nach ideologischen Mehrheiten aus.

Fragwürdig wird die Sachlage allerdings endgültig wenn Personen, ähnlich dem TE, nur mehr die Rosinen aus dem Kuchen picken: Gute Ausbildung, gutes Einkommen, gesellschaftlich-wirtschaftliche Bindungen (Generationenvertrag) ignorieren wenn sie Kosten und Einschränkungen verursachen, Eheversprechen nicht einlösen, und zu eigenen Gunsten am besten gar nichts ändern. Und irgendwann - weil es aus irgendwelchen Gründen doch opportun erscheint - unter Einsatz aller möglichen und unmöglichen Mittel doch einen etwaigen Kinderwunsch zu realisieren.....

Wäre er ein "Mann" - hätte er das Ultimatum angenommen. Das hätte meinen Respekt verdient. So erweckt er in mir den Eindruck eines weinerlichen verwöhnten Wohlstandsbürgers.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man wird dem Threadersteller schwer Egoismus vorwerfen können, wenn er nur einen guten Ratschlag befolgt.
Ich rate Männern in Österreich von Kindern rigoros ab.
http://www.erotikforum.at/diskussionsecke.95/durchschnittseinkommen.266466-seite16#post3036419
nur mehr die Rosinen aus dem Kuchen picken: Gute Ausbildung, gutes Einkommen,
Gutes Einkommen zieht hohe Steuerleistung nach sich und zwar überproportional dank progressiven Tarifes. Also sponsort derjenige mit hohem Einkommen auch das Kindergeld selbst wenn er gar keine hat. Ich will damit keineswegs Kinderlose gegen die Eltern ausspielen sondern nur verweisen, dass die Allgemeinheit Eltern grosszügig unterstützt. Und Kinder bedeuten zunächst Ausgaben, sie sind wirtschaftlich eine Investition in die weite Zukunft, der Rückfluss kann später erfolgen aber gewährleistet ist das auch nicht.
 
Als ob wir knapp 30jährigen noch von der staatlichen Rente leben werden können. Erstmal heisst es für uns bis mind. 70 Jahre arbeiten, im Unterschied zur Generation Calamos, der wohl auch schon eifrig die Jahre zählt bis er mit 60 den wohlverdienten Vorruhestand antreten kann. Aber egal, wir haben andererseits ja auch noch Zeit privat entsprechend vorzusorgen, sei es auf dem nicht ganz so sicheren Kapitalmarkt oder doch in etwas handfesteres wie Immobilien. Auf jeden Fall ist es sicher angenehm wie die Generation Calamos in einer Zeit des wirtschaftlichen Aufschwunges groß zu werden als Zeit seines Lebens etwas von Krise, Stagnation, Flaute, Kurzarbeit, 0 Lohnrunde und schwachen Euros gepredigt zu bekommen. Aber so hat halt jede Generation ihr Packerl zu tragen nur sollte man nicht vergessen, die nachfolgende Generation kann zum großen Teil immer nur das Leben was ihnen die Vorgängergeneration mitgegeben hat. Vielleicht haben die entsprechenden Vorbilder gefehlt.

Und lieber Calamos, ich zahle meine Versicherungen brav ein, auch die schweineteure für die Berufsunfähigkeit. Und angesichts dessen was ich an Sozialversicherung bezahle gegenüber gestellt mit dem netten Leistungsblatt der Gebietskrankenkasse habe ich kein schlechtes Gewissen sollte ich tatsächlich kinderlos bis 70 arbeiten dürfen. Damit muss doch die Schuldigkeit getan sein.

Und wenn ich ein richtiges Schweinderl wäre dann würde ich ins Ausland abhauen. Aufgewachsen in Österreich, die recht gute österreichische Schulbildung genossen, studiert in Österreich und dann ins Ausland weil es dort (wesentlich) mehr zu verdienen gibt bei wesentlich niedrigeren Steuern. Denn Hand aufs Herz so gut es uns allen geht, die unqualifizierten Wenigverdiener profitieren von unserem System verhältnismäßig wesentlich mehr als Fachkräfte. Aber egal das passt ja so und Österreich ist dahingehend global gesehen noch eine soziale Oase für die auch Menschen bereit sind etwas zu leisten zB in Form einer recht hohen Einkommenssteuer. Aber dann noch zusätzlich von jedem am besten 2 Kinder fordern geht mMn etwas zu weit.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
12 mal im Jahr Sex ? das ist normal für einen Monat sag ich mal....für mich !

Das die Paare heutzutage so wenig sex haben höre ich immer wieder, meine Frau hört das beruflich jeden Tag (Wellnesssalon)..1 mal im Monat oder 1 mal in 3 Monaten...und da sliegt meist nicht an den Frauen sondern an den Männern....aus vielen verschiedenen Gründen, psychisch oder physisch.
Natürlich ist es auch einer frau zu wenig und uns Männern in deer Regel sowieso.

21 nicht 12 aber egal, macht das Kraut nicht fett. Wenn ich Statistiken die sexuelle Frequenz betreffend lese kann ich diese einfach nicht glauben. Quer über die Bevölkerung soll der durchschnittliche Österreicher an die 110 mal Sex im Jahr haben wenn ich mich erinnere. Das habe ich nie erreicht, nicht mal ganz am Anfang unserer Beziehung. Die ganzen langjährigen Beziehungen und die zahlreichen Singles müssen den Schnitt doch drücken, mir kommt die Zahl jedenfalls sehr hoch vor.
 
Zurück
Oben