Zuhause leben mit mitte 40

Es geht hier nicht um einen Mehrgenerationen-Haushalt, wo jede/r seinen/ihren eigenen Bereich hat und jede/r sich ausschließlich um sein eigenes Leben kümmert. Das kann ja auch einen Mehrwert für Kinder sein, wenn auch noch die Großeltern oder sogar noch die Urgroßeltern im Haus wohnen.

Aber genau darum gehts in dem Beitrag nicht.

Es geht hier um einen total lebensuntüchtigen Mittvierziger, der noch immer nicht das Kinderzimmer verlassen hat. Und das ist in jeglicher Hinsicht zu kritisieren. Ich bin selbst körperbehindert und bin mit 26 ausgezogen, mit extrem vielen Hürden und kaum Geld. Ja, mit Einschränkung ist Vieles schwieriger, aber nicht unmöglich. Aber ich hab mir mein Leben so organisiert, dass ich meinem Beruf ausüben kann, meinen Alltag managen und auch noch meine sozialen Kontakte leben kann. Unabhängigkeit ist die Quintessenz von Emanzipation und Autonomie. Freiheit ist immer mit Verantwortung verbunden und ja, für die muss man jeden Tag hart arbeiten - aber es lohnt sich. Mir käme kein einziger Vorteil in den Sinn noch bei meinem Vater zu leben.

Und Männer, die es nicht bis 30/35 schaffen (bis maximal Studiumsende), halbwegs auf eigenen Beinen zu stehen, sind für mich in jeder Hinsicht uninteressant. Mit solchen Männer kann man nichts anfangen!
 
Ich kann verstehen, wenn Einzelkinder im Einfamilienhaus der Eltern bleiben, da es ihnen eh gehören wird und sie die Eltern schon unterstützen können. Aber wenn jemand nie das Kinderstadium verlässt und Mama essen ind Zimmer bringt und alles regelt, dann ist das für mich nicht gesund und ich würde mir ernste Sorgen machen.
 
Es geht hier nicht um einen Mehrgenerationen-Haushalt, wo jede/r seinen/ihren eigenen Bereich hat und jede/r sich ausschließlich um sein eigenes Leben kümmert. Das kann ja auch einen Mehrwert für Kinder sein, wenn auch noch die Großeltern oder sogar noch die Urgroßeltern im Haus wohnen.

Aber genau darum gehts in dem Beitrag nicht.
Offen gestanden wissen wir das nicht ganz genau. Der Beitrag der TE kann überzeichnet sein und "sein Zimmer" kann das Wohnzimmer seiner Etagenwohnung sein oder sonst was.

Ist aber finde ich, wie schon oft geschrieben, auch nicht wichtig.
Wichtig ist der Fakt dass es für sie problematisch ist... Wie auch immer es in der Realität sein mag oder von ihr wahrgenommen und dargestellt wird. Es ist ein Problem!
 
Hi,

Aber wenn jemand nie das Kinderstadium verlässt und Mama essen ind Zimmer bringt und alles regelt, dann ist das für mich nicht gesund und ich würde mir ernste Sorgen machen.

mich täte ja interessieren, was für gesundheitliche Probleme er hat, und warum sie sich das seit Jahren antut.

LG Tom
 
Ich kann verstehen, wenn Einzelkinder im Einfamilienhaus der Eltern bleiben, da es ihnen eh gehören wird und sie die Eltern schon unterstützen können. Aber wenn jemand nie das Kinderstadium verlässt und Mama essen ind Zimmer bringt und alles regelt, dann ist das für mich nicht gesund und ich würde mir ernste Sorgen machen.
In den Städten ist es ja leider so das jeder möglichst alleine wohnt. Da braucht man sich um nichts kümmern und es ist egal ob der Nachbar in der Nebenwohnung schon wochenlang tot ist. Das ist eben in den Dörfern ganz anders, da schaut man schon mal zum Nachbarn rüber wenn man in ein paar Stunden nicht gesehen hat.
 
In den Städten ist es ja leider so das jeder möglichst alleine wohnt. Da braucht man sich um nichts kümmern und es ist egal ob der Nachbar in der Nebenwohnung schon wochenlang tot ist. Das ist eben in den Dörfern ganz anders, da schaut man schon mal zum Nachbarn rüber wenn man in ein paar Stunden nicht gesehen hat.
Absoluter Blödsinn. Ich kenne die allermeisten Nachbarn in meinem Grätzl recht gut und wir helfen einander. Das zu pauschalisieren, ist unfair. Und sich um nichts kümmern, stimmt auch nicht. Einsamkeit ist aber auch am Land ein Problem und kein rein städtespezifisches Problem.
 
Hi,


In den Städten ist es ja leider so das jeder möglichst alleine wohnt. Da braucht man sich um nichts kümmern und es ist egal ob der Nachbar in der Nebenwohnung schon wochenlang tot ist. Das ist eben in den Dörfern ganz anders, da schaut man schon mal zum Nachbarn rüber wenn man in ein paar Stunden nicht gesehen hat.

und manchmal fällt es nicht auf, wenn er die halbe Familie im Keller hält.

LG Tom
 
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