Da du meine ausgestreckte Hand wegschlägst und ich deinen obskuren "Humor" noch immer nicht verstehe, möchte ich dir mal meine Sicht der Dinge klarlegen:
Ja, wenn ich mich im Zorn von einem Partner getrennt habe - was keine perfekte Trennung wäre - und dann "Gott ihn/sie/es auf natürliche Weise zu sich holt", ja dann könnte man dies als perfekt empfinden.
Was aber in der Realität über bleibt, sind Konflikte, die niemals mehr aufzuarbeiten sind. Gesagte oder getane Dinge, die man nie wieder entschuldigen kann. Viele verpasste Chancen, seinen eigenen Frieden zu finden, die niemals wiederkehren.
Wenn man noch mitten in der Beziehung ist und der Partner verstirbt, kommt zu den oben genannten Dingen noch das Unverständnis, warum dies passiert ist, die Vorwürfe, was man hätte anders, besser machen hätte können, die endlose Leere, die nun den Platz des Partners einnimmt und die sich gnadenlos ausbreitet, alles verschlingt.
Es gibt keine Veränderung mehr, keine Weiterentwicklung dieser Beziehung mehr. Sie bleibt eingefroren. Alles Gesagte und Ungesagte wird ewig so bleiben. Zu viele offene Enden bleiben für immer offen und finden keinen Abschluss.
Ja, es gibt keine Diskussion, keine Streitereien, keine Schuldzuweisungen und keine Rückfallquote. Es hat sich erledigt. - Und genau das ist das Schlimme daran.
Und das ist nichts, worüber man Scherze macht, auch keine schwarzen.