Oh bitte wie könnte die wahre Liebe anders für Kinder wie für Erwachsenen sein…?
Wie schon gesagt, der Ausdruck der Liebe zum Partner ist auch sexueller Natur. Gravierender Unterschied.
Außerdem ist die Liebe zu einem Kind geprägt vom Beschützerinstinkt.
Wahre Liebe ist für jeden gleich, und alles anders hat mit wahre Liebe nichts mehr zu tun…
Du solltest schreiben
„für mich hat alles andere mit wahrer Liebe nichts mehr zu tun“, dann widerspreche ich dir auch nicht, weil es nicht falsch ist, ansonsten ...
Zu einander gehören ist schon ein Besitzanspruch, es kommt schon aus dem Worte einander „gehören“… Auch wenn ich liebe, gehöre ich nur allein mir…
Nein, nicht so ganz. Das „(zu)einander gehören“ bedeutet „zählen zu“, „passen zu“, „eingegliedert sein“, „angehören“, etc.
Besitz(anspruch) will über etwas/jemanden verfügen, es sein Eigentum nennen.
Und DAS habe ich nie behauptet.
Dennoch, dass ich deine Worte zitiere zu „unerreichbare und unschlagbare Geilheit“ beim Sex zu erleben, nicht mehr als man seinen Körper vollkommen liebt, sich vollkommen hingeben kann und das man jeder Sekunde mit all seinen Zellen genießt (...)
Da widerspreche ich nicht ... aber für mich ist es lediglich die Voraussetzung, die Beziehung/Gefühle zum Partner machen den Sex letztendlich unerreichbar geil.
Es tut mir sehr leid dir zu widersprechen, denn wahre Liebe kennt kein Verlustangst und schon gar nicht Eifersucht…! Was hat bitte Liebe mit Verlust und Angst bzw. Eifer und Sucht zu tun…?
Tja, mir tut es auch leid, aber hier liegst du absolut daneben
"Ein Mensch, der frei von Angst ist, leidet meist an einer Erkrankung oder einer psychischen Störung."
Es sind Gefühle, die einen Menschen menschlich machen ... auch die nicht so erwünschenswerte Gefühle wie Angst und Eifersucht. Was speziell Verlustangst und Eifersucht mit Liebe zu tun haben, das habe ich doch im letzten Beitrag kurz erklärt. Das stimmt, auch wenn es dir nicht gefällt.
Vielleicht solltest du über wahre Liebe dich ein bisschen informieren… Denn es tut mir sehr leid dir zu schrieben, dass du hier über der Ego und auf keinen Fall über die Liebe schreibst…
Och, das klingt ja so als ob du Ahnung hättest und ich so gar keine

Ego ... das meinst du wieder negativ, dabei ist dieser Begriff nur bedingt negativ behaftet.
Aber gut, ich weiß was du sagen willst. Würde ich aus Egoismus handeln, dann würde ich denken:
„Wenn mein Partner eine andere vor meinen Augen fickt, findet er sie attraktiver als mich?“
Ich würde mir über meinen „Wert“ sorgen machen und Vergleiche anstellen. Nun, mal abgesehen davon, dass auch so ein Denken mit Liebe kompatibel ist

... so ein Szenario hatte ich nicht vor Augen als ich über Verlustangst und Eifersucht gesprochen hab.
Diese Gefühle können „wertfrei“ sein und sich
nicht auf die Konkurrenz richten.
Menschen wie du verstehen das nicht ... und damit meine ich Menschen, die glauben Verlustangst und Eifersucht implizieren nur mangelndes Selbstbewußtsein und Selbstwertgefühl, Besitzansprüche, EifersuchtsWAHN, Klammern, Einengen, Misstrauen, Kontrollzwang ...
Und wo fängt bitt den gesunden Maß an und wo hört auf…?
Es fängt da an wo es für die Lernfähigkeit, psychische Entwicklung eine nützliche Gefühlserscheinung ist. Und es endet da wenn sie jeder Hinsicht in Bezug auf den Auslöser unverhältnismäßig sind, der Betroffene stark darunter leidet und das tägliche Leben beeinträchtig wird.
Nach meine wissen nach alle die Menschen individuell sind…
Gefühle halten sich nicht an Logik und das ist das schöne an den ganzen Definitionen der Liebe ... jeder hat seine eigene.
Du widersprichst dir ... du behauptest mehrmals, dass man NUR dann lieben kann, wenn man bestimmte Verhaltensmustern hat. Und das lässt der Individualität nicht viel Freiraum für Interpretation.
Und wie gesagt, Angst hat mit Liebe gar nicht zu tun, denke bitte ein bisschen logisch nach, wie kann Liebe den größten Energie (was wir nicht einmal wirklich begreifen können) Angst bedeuten…? Wenn etwas Angst erzeugt, das kann doch nicht lieben…!

Ich hab doch nicht gesagt, dass Liebe Angst erzeugt. Sondern ein Impuls sein kann die Liebe „am Leben zu erhalten“.
Du hast aber behauptet, dass man NUR dann lieben kann, wenn man keine Verlustangst und Eifersucht kennt, was psychologisch gesehen Unsinn ist. Deswegen hab ich überhaupt geschrieben.
Und apropos „logisch denken“ ... hier noch ein Zitat und dann bin ich auch fertig mit dem Off-Topic
Ängste sind immer unangenehm. Sie sind aber nicht immer zerstörerisch oder schädlich. Im konstruktiven Sinn haben sie die Funktion als wachsames Regulativ, Ziele eines Menschen mit seinen Handlungen in Einklang zu bringen. So gesehen ist es gelegentlich angemessen und nützlich, Ängste zu haben. "Ängste sind erst dann auffällig, wenn ein Mensch zu viel oder zu wenig davon besitzt.“