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Gast
(Gelöschter Account)
Das Problem hat wahrscheinlich jeder, der heimlich eine Affäre hat. Aber schon alleine mangels Zeit muss ich mir darüber im Moment ohnehin nicht den Kopf zerbrechen.
Und das klingt auch irgendwo nach Flucht.
Die "Zeit", an die Kinder zu denken, die du ja ansprichst, wäre halt VOR einer Affäre und nicht während oder danach.
Und das wird vermutlich nie Thema der Paartherapie gewesen sein, damit ist sie auch relativ sinnfrei, ohne offene Karten, wo die Frau eigentlich steht. Wie soll euch da ein Therapeut helfen, ist deine Bisexualität ein Thema der Gespräche? Der Wunsch nach Affären? Kannst du das unter vier Augen mit dem Therapeuten besprechen wenigstens?
Letztlich hast Du es aber immer noch selbst in der Hand, dich für die Dinge im Leben zu entscheiden, die Dir wichtig(er) sind für die Zeit die Du hier hast.
Oder mit der Wahrheit ans Licht zu gehen, und die Konsequenzen zu tragen. Wäre auch ein Weg, wenn auch der Kinder wegen nicht der den ich präferieren würde. Leidtragende wird es da so oder so geben, nur sehe ich aber immer weniger die Ursache in der "reservierten Frau" und den Kindern, die scheinen wohl die "Opfer" in der Geschichte zu sein.
Und ich denke du weißt das auch selbst, dass du nur die Ernte dessen einfährst, was du selbst gesät hast.
Es geht aber nicht um "Moralzeigefinger", sondern nur die Eigenverantwortung übernehmen lernen und dazu zu stehen, was man tut.
Das "heimliche" ist das Gift, das euch alle, "die Familie", schrittweise zerstört.
Entschuldige bitte die offenen Worte, aber der Ball ist da eindeutig bei DIR, etwas zu entscheiden oder nachhaltig (bei DIR) zu ändern.
Nicht trennen und "heimlich weiter", da würde ich mir wünschen, dass Du Dir die Zeit nimmst, an die Frau und die Kinder zu denken, was das für sie bedeutet... manchmal ist da Trennung vielleicht ein schönes Geschenk für die Chance auf eine neue, echte Familie.
