Ekel vor Körperflüssigkeiten

Ist meine Frau da eher ein Einzelfall oder habt ihr auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

Nein, deine Frau ist kein Einzelfall, hatte damit auch Erfahrung gemacht, dass Frau mich nicht mehr kuessen wollte, nachdem ich sie oral verwoehnt hatte usw. Aber auch das komplette Gegenteil hab ich schon erlebt, dass Frau nicht genug bekommen kann vom "nachschmecken" usw

Ich mach mir darueber keine Gedanken, Koerpersprache der Frau lesen dann merkt man schon, was passt oder nicht
 
Bevor wir geheiratet haben hat sie mich schon geküsst, aber rückwirkend betrachtet nie wirklich leidenschaftlich. Eher so weil es dazugehört und erwartet wird von einem. Es ist dann irgendwie weniger geworden mit der Zeit bis es irgendwann ganz aufgehört hat.
Hab sie auch schon mal gefragt warum sie nie mit Zunge küsst und ob ihr vor mir ekelt. Hat sie verneint. Im Gegenteil. Ich sei besonders gepflegt, aber sie mag einfach prinzipiell das Küssen nicht so.
Die Nähe zu mir sucht sie schon. Dann will sie kuscheln und Bussis…

Hm, dann klingt das schon eher so, als wäre der "Ursprung dieses Verhaltens" in ihr selbst, schwierig das jetzt irgendwo festzumachen, intuitiv würde ich meinen diese Art zu Küssen wirkt fast "wie Bruder und Schwester" und die Suche der Nähe in Verbindung mit dieser Distanz scheint mir auf einen inneren Konflikt / Widerspruch hinzuweisen. Also ein "Wollen aber nicht richtig können". So als ob quasi -ich schieße da aber jetzt eher ins Blaue, nur als Arbeitshypothese- das innere Kind bei ihr nicht / nicht vollständig in die Erwachsenensexualität gefunden hat (warum auch immer), Nähe will weil es Nähe braucht, aber mit dem Sex nur sehr oberflächlich kann, der sich aus der Nähe ergibt. Darum wird die Nähe (mit der "Gefahr" dass Sex passiert) auch nur selten gesucht, der Sex "geduldet" um die nötige Nähe/Zuneigung zu bekommen. Also in der "Sprache des Musters" erklärt, und diese sind nicht immer "logisch", sag ich nur dazu.

Ursprunglich war mein erster Gedanke, dass manche Frauen auch mit der Bisexualität des Partners ein Problem haben können, und sich unbewusst vor dem Akt unter Männer ekeln, das verdrängen und dann nicht mehr zulassen können, dass sie das küssen, wo -salopp gesagt- schon ein anderer Penis war, ...auch DAS kommt fallweise vor, dass der Partner dann schrittweise wegen verdrängtem Ekel auf Distanz gehalten wird. Egal wie ehrlich und bewusst anderes ausgesprochen wird, Verdrängung ist ein Hund, von dem was ein Mensch sagt und tut ist nicht immer zu schließen, wie es ihm "darunter wirklich geht".

Fazit:
Wenn sie es selbst als leidvoll empfindet, dass es bzw. sie so ist wie es ist, würd ich zur Paartherapie raten (oder Einzel- bei ihr), weil dann ein Wunsch nach Veränderung / Aufdecken der Ursache da ist, aber wenn sie KEINEN Leidensdruck hat, aber DU, solltest Du nachdenken, ob das einen Sinn hat, in dieser Beziehung "ohne Feuer" ewig so weiterzuleben.

Wenn ihr Euch aber innig liebt, und Euch so annehmen könnt wie ihr beide seid, dann wirst Du ja die Beziehung nicht daran "aufhängen", wenn alles andere so ist, dass es Euch beide erfüllt und glücklich macht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wird schon irgendwo seinen Ursprung haben, du wirst das Problem aber ned richten.
Ich würde mir die Erfüllung sexuell vermutlich auch einfach außer Haus suchen. Ob das langfristig so prickelnd ist, wage ich zu bezweifeln.
 
Solch eine Barriere im Kopf ist wohl det Tod für erfüllenden Sex, ich möchte meine Partnerin schon mit allen Sinnen wahrnehmen und auch entsprechend angenommen werden.
 
Nein, deine Frau ist kein Einzelfall, hatte damit auch Erfahrung gemacht, dass Frau mich nicht mehr kuessen wollte, nachdem ich sie oral verwoehnt hatte usw. Aber auch das komplette Gegenteil hab ich schon erlebt, dass Frau nicht genug bekommen kann vom "nachschmecken" usw

Ich mach mir darueber keine Gedanken, Koerpersprache der Frau lesen dann merkt man schon, was passt oder nicht
Bei einem ONS würde ich mir da auch keine Gedanken machen. Aber bei der eigenen Frau ist es halt schwierig wenn Grundbedürfnisse so verschieden sind…😕
 
Hm, dann klingt das schon eher so, als wäre der "Ursprung dieses Verhaltens" in ihr selbst, schwierig das jetzt irgendwo festzumachen, intuitiv würde ich meinen diese Art zu Küssen wirkt fast "wie Bruder und Schwester" und die Suche der Nähe in Verbindung mit dieser Distanz scheint mir auf einen inneren Konflikt / Widerspruch hinzuweisen. Also ein "Wollen aber nicht richtig können". So als ob quasi -ich schieße da aber jetzt eher ins Blaue, nur als Arbeitshypothese- das innere Kind bei ihr nicht / nicht vollständig in die Erwachsenensexualität gefunden hat (warum auch immer), Nähe will weil es Nähe braucht, aber mit dem Sex nur sehr oberflächlich kann, der sich aus der Nähe ergibt. Darum wird die Nähe (mit der "Gefahr" dass Sex passiert) auch nur selten gesucht, der Sex "geduldet" um die nötige Nähe/Zuneigung zu bekommen. Also in der "Sprache des Musters" erklärt, und diese sind nicht immer "logisch", sag ich nur dazu.

Ursprunglich war mein erster Gedanke, dass manche Frauen auch mit der Bisexualität des Partners ein Problem haben können, und sich unbewusst vor dem Akt unter Männer ekeln, das verdrängen und dann nicht mehr zulassen können, dass sie das küssen, wo -salopp gesagt- schon ein anderer Penis war, ...auch DAS kommt fallweise vor, dass der Partner dann schrittweise wegen verdrängtem Ekel auf Distanz gehalten wird. Egal wie ehrlich und bewusst anderes ausgesprochen wird, Verdrängung ist ein Hund, von dem was ein Mensch sagt und tut ist nicht immer zu schließen, wie es ihm "darunter wirklich geht".

Fazit:
Wenn sie es selbst als leidvoll empfindet, dass es bzw. sie so ist wie es ist, würd ich zur Paartherapie raten (oder Einzel- bei ihr), weil dann ein Wunsch nach Veränderung / Aufdecken der Ursache da ist, aber wenn sie KEINEN Leidensdruck hat, aber DU, solltest Du nachdenken, ob das einen Sinn hat, in dieser Beziehung "ohne Feuer" ewig so weiterzuleben.

Wenn ihr Euch aber innig liebt, und Euch so annehmen könnt wie ihr beide seid, dann wirst Du ja die Beziehung nicht daran "aufhängen", wenn alles andere so ist, dass es Euch beide erfüllt und glücklich macht.
Danke für deinen ausführlichen Beitrag. Wir sind schon seit einem Jahr in Paartherapie. Einiges hat sich gebessert, aber irgendwie stehen wir glaub ich an.
Ich bin mir momentan selber unsicher wie es weitergehen soll und ob gemeinsam oder getrennt der bessere Weg ist. Mit Kindern ist das halt alles nochmal viel schwieriger…
 
Danke für deinen ausführlichen Beitrag. Wir sind schon seit einem Jahr in Paartherapie. Einiges hat sich gebessert, aber irgendwie stehen wir glaub ich an.
Ich bin mir momentan selber unsicher wie es weitergehen soll und ob gemeinsam oder getrennt der bessere Weg ist. Mit Kindern ist das halt alles nochmal viel schwieriger…
Bei dieser Therapie ist doch wohl auch deine Anwesenheit hier, bzw. deine Motive dafür ans Tageslicht gekommen?
 
Wird schon irgendwo seinen Ursprung haben, du wirst das Problem aber ned richten.
Ich würde mir die Erfüllung sexuell vermutlich auch einfach außer Haus suchen. Ob das langfristig so prickelnd ist, wage ich zu bezweifeln.
Ist sicher nicht so erfüllend wie eine zufriedenstellende Beziehung. Aber vielleicht die bessere Alternative zur Trennung. Vor allem der Kinder wegen…🤷‍♂️
 
Ich hab mir gerade folgende Situation vorgestellt: (Nicht weil ich es sooooo geil finde)

Sie betrügt ihn, er erwischt sie mit dem Nebenbuhler quasi in flagranti, gerade im Augenblick wo sie sich in den Mund spritzen lässt!


Mann Betrügen ist immer sowas von niederträchtig, aber die Kinder und das gute Essen und und und...

I´m away
 
Nein. Wenn sie von meiner Anwesenheit hier wüsste, könnte ich gleich die Koffer packen.

Es ist Dir aber hoffentlich klar, dass Vertrauen und Ehrlichkeit das Fundament dessen sind, was Du eigentlich suchst?
Bitte missversteh das nicht als "von oben herab", es geht nicht darum dich anzugreifen oder zu verurteilen, aber wenn dein Partner SPÜRT dass du etwas vor ihm/ihr verbirgst, KANNST du keine Beziehung erwarten, wo du "tief verbunden" bist.
In dem Fall ist der "Rückzug der Frau" und ihre Körpersprache "ihre Rechnung", egal ob bewusst oder unbewusst.
Wenn sie damit nicht klarkommt dass du Sexualität so lebst was/wie/mit wem du es auslebst, und verbirgst was du verbirgst, ist die Rechnung "geduldeter Sex mit so wenig Nähe wie geht".
Also: selbstgemachtes Problem irgendwie, nicht wahr?
Ich kann da leider auch keine Lösung anbieten, die allen gefällt... :unsicher:
 
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