Die heterosexuelle "Geschlechterrolle"

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Ich habe einen Kollegen, der meinte zuerst er nimmt Wsl den Papa Monat in Anspruch... Als es dann soweit war hat er gesagt, es wäre doch besser wenn seine Frau sich um das Kind kümmert, so wie es sich gehört. Solange Männer und auch Frauen so denken, wird sich nie etwas zum positiven entwickeln. :(
Man darf auch nicht vergessen, dass viele Frauen ihren Männern eine adäquate Versorgung der Babys auch schlicht und einfach nicht zutrauen. Es gibt auch haufenweise Frauen denen diese Position durchaus gefällt und die an allem rumnörgeln was Mann tut.
Bei allen Schäden die meine Ex hatte, ich bin ihr dankbar für das Vertrauen, dass sie in meine väterlichen Eigenschaften setzte. Ich kenne wenige Kinder, die so intensive Bindungen zu ihren Vätern haben wie ich und meine Jungs.
 
der Punkt ist aber, sie wollen das nicht .
Sie wollen es bis zu dem Punkt an dem sie mit der Umwelt (andere Kinder) konfrontiert werden. Wie gesagt, das habe ich bei meiner Tochter wunderbar sehen können. Bevor sie in den Kindergarten ging war ihre Lieblingsfarbe Geld und sie trug sehr gerne ihre Autoschuhe. Im Kindergarten war dann plötzlich Rosa die Lieblingsfarbe, die Schuhe mit dem Automotiv wollte sie erst auch nicht mehr tragen. Hier habe ich dann interveniert und gesagt, dass es keinen Grund gibt warum Mädchen das nicht tragen dürfen, wenn es ihnen gefällt. Das waren interessante Diskussionen mit meiner Kleinen und sie hat sich dann auch getraut, ihre Schuhe weiter zu tragen und konnte sich auch erfolgreich gegen die Vorurteile der anderen Kinder durchsetzen, ohne gesellschaftlicher Ächtung. Heute mit acht sind ihr gewisse Dinge bewusster als es manch Erwachsener bewusst ist. Sie vertritt die Einstellung, dass Frauen und Männer das gleiche machen können, wenn sie wollen. So ist sie nun eine stolze kleine Taekwondo Kämpferin, die gleichzeitig auch gerne mit Puppen spielt.

Die Unterschiede (unterschiedliche Interessen) zwischen Jungen und Mädchen sind zu grössten teils von der Gesellschaft gefördert. Von nichts anderem.
 
Man darf auch nicht vergessen, dass viele Frauen ihren Männern eine adäquate Versorgung der Babys auch schlicht und einfach nicht zutrauen. Es gibt auch haufenweise Frauen denen diese Position durchaus gefällt und die an allem rumnörgeln was Mann tut.
Bei allen Schäden die meine Ex hatte, ich bin ihr dankbar für das Vertrauen, dass sie in meine väterlichen Eigenschaften setzte. Ich kenne wenige Kinderr, die so intensive Bindungen zu ihren Vätern haben wie wir.
Natürlich, deshalb erwähnte ich auch die Frauen.

Mein Mann ist der Vater meiner Tochter und ich vertraue ihm am meisten, ich bin froh, dass er alles für und mit ihr macht. Als gestillter Säugling macht sie es ihm allerdings nicht so leicht, wenn sie natürlich an die Brust will, hilft kein Schnulli und kein Flaschi. Aber man muss sich zu helfen wissen, er sitzt halt dann mit ihr in der Trage am Schaukelstuhl oder geht durch die Wohnung. Wir waren im Sommer in Graz (Stadtrand) spazieren. Er hatte sie in Trage und wir sind bei so einem abgeranzten Beisl vorbei, die drei alten Typen haben ihr Bier fast ausgespuckt. Da denk ich mir schon, Hallo wir haben 2019, nicht 1590.
 
Die starke Bindung zwischen Mutter und Baby soll aber wesentlich länger gepflegt werden. Natürlich gibt es Mütter die dem Ganzen nichts abgewinnen können, aber das ist eher die Ausnahme würde ich sagen.
Ich hätte mir nicht mal vorstellen wollen, nach max. 3 Wochen nicht mehr rund um die Uhr bei meinem Baby zu sein.

Warum muss die Bindung nur zwischen Mutter und Baby gepflegt werden? Was ist mit dem Vater? Ein Kind braucht die Bindung, ja. Aber es ist eigentlich egal ob das eine Bindung zur Mutter oder zum Vater oder zur Grossmutter ist...
Als Mutter zu sagen, ich hätte es nicht übers Herz gebracht mein Kind nach der Geburt nicht ständig um mich haben zu dürfen, ist sehr egoistisch gesehen, wenn man gleichzeitig es als völlig selbstverständlich ansieht, dass der Mann nach einem Tag sofort wieder arbeiten gehen soll...
 
Die Chancen stehen immer noch schlechter als für Männer. Und nicht sooo schlecht und gleich ist ein immenser Unterschied.
Natürlich sind Frauen keine Männer, aber sie sind auch nicht weniger Wert. Um das geht es! Mir ist es nicht begreiflich wie man das nicht sehen kann?!

die Chancen wofür ? Eine Führungsrolle ? In der Pop-Musik ? Mach deine eigene Firma.
wer sagt denn, dass sie weniger wert sind, wozu erwähnst du das ?

wert für wen ? für sich selbst ?
 
Warum muss die Bindung nur zwischen Mutter und Baby gepflegt werden? Was ist mit dem Vater? Ein Kind braucht die Bindung, ja. Aber es ist eigentlich egal ob das eine Bindung zur Mutter oder zum Vater oder zur Grossmutter ist...
Als Mutter zu sagen, ich hätte es nicht übers Herz gebracht mein Kind nach der Geburt nicht ständig um mich haben zu dürfen, ist sehr egoistisch gesehen, wenn man gleichzeitig es als völlig selbstverständlich ansieht, dass der Mann nach einem Tag sofort wieder arbeiten gehen soll...
Da sind wir dann wieder bei den alten Weltbildern. Als Mutter hat man die mütterliche Pflicht, immer und zu jeder Zeit für sein Kind dasein zu wollen. Und man ist dem Vater immer überlegen, weil er ein Mann ist:schulterzuck:.
Zum Stillen...stimmt schon, dass die Brust was tolles für die Babys ist, aber meine Ex hat auch von Anfang an immerwieder das Fläschchen gegeben und abgepumpt. Sie hat Abends gerne mal ein Gläschen Wein getrunken:D.
Somit war es dem Kleinen nicht so wichtig, woher sein Futter kommt, Hauptsache Futter.
 
Da sind wir dann wieder bei den alten Weltbildern. Als Mutter hat man die mütterliche Pflicht, immer und zu jeder Zeit für sein Kind dasein zu wollen.

man ist nicht verpflichtet Mutter zu werden allerdings wenn, dann sollte man auch tatsächlich Mutter sein. Wenn man einen Vater auch noch hat, na schön …
aber auch das ist nicht selbstverständlich weil jemand sterben kann oder jemand lässt sich scheiden.

weil die Leute heute zusammenhalten wie zwei Arschbacken; wegen jedem Schaß gehen sie auseinander.
also macht nicht die Gesellschaft verantwortlich.
 
ich kann dir sagen, von mir aus, nie im Leben.

vielleicht willst du ein Mann sein aber ich hatte nie das Bedürfnis - und da geht es einigen so - ein Mädchen zu sein.
Es geht doch nicht drum, ein Mädchen oder Junge sein zu wollen. Es geht darum, als Mädchen sich auch für noch heute geltende typische Jungensachen zu interessieren. Als Mädchen genau das gleiche tun zu können, wie als Junge ohne gesellschaftlich in irgendeine Rolle gedrängt zu werden.

Ich bin generell eine eher untypische Frau (ich hasse es mich so bezeichnen zu müssen, da ich mich gegen Begriffe wie typisch Mann, typisch Frau wehre) und trotzdem fühl ich mich als Frau. Ich hab ne Vagina, biologisch gesehen bin ich definitiv eine Frau und ich habe gerne eine Vagina. Die macht Spass. Joa, aber wegen dieser Vagina heisst es noch lange nicht, dass ich mich in Rollen drängen lassen will, die mir nicht gefallen.
 
Es geht doch nicht drum, ein Mädchen oder Junge sein zu wollen. Es geht darum, als Mädchen sich auch für noch heute geltende typische Jungensachen zu interessieren. Als Mädchen genau das gleiche tun zu können, wie als Junge ohne gesellschaftlich in irgendeine Rolle gedrängt zu werden.

das ist deine Erziehung dann; wer soll sonst verantwortlich sein ? alle anderen ? wenn ein Bub kein Mädchen sein will, dann kannst nichts machen.
 
die Chancen wofür ? Eine Führungsrolle ? In der Pop-Musik ? Mach deine eigene Firma.
wer sagt denn, dass sie weniger wert sind, wozu erwähnst du das ?

wert für wen ? für sich selbst ?
Die Chancen gleichviel zu verdienen wie ein Mann, die gleichen Chancen eine Vollzeitstelle zu bekommen, die Möglichkeit trotz Kinderbetreuung in der Pension gut leben zu können, usw.

Genau, ich geh am Montag zur nächsten Billa Filalie und sag der alleinerziehendenFrau an der Kassa, die nur in Teilzeit arbeiten kann, sie soll ihre eigene Firma "machen".

Der Chef, der einem Mann mehr bezahlt als einer Frau. Der Chef, der einem Mann eine Vollzeitstelle anbietet, eine Frau aber nur in Teilzeit einstellt. Der oder diejenige, der/die das nicht verwerflich findet. Das sind nur drei Beispiele zum Thema weniger Wert.
 
Die Chancen gleichviel zu verdienen wie ein Mann, die gleichen Chancen eine Vollzeitstelle zu bekommen, die Möglichkeit trotz Kinderbetreuung in der Pension gut leben zu können, usw.
das stimmt nicht. Geh auf den Bau oder werde Förster; Männer sterben statistisch gesehen öfter während der Arbeit weil sie andere Arbeiten erledigen die Frauen teils auch nicht machen können.
 
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